Ausgabe 
23.6.1888
 
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JFamstag den 23. Zuni.

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Oberhessischer

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Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Areisblatt für den Kreis Friedberg.

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Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., auswärtigen Einsendern 0

lokale Anzeigen und behördliche aus dem Krei oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben),

se 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen vor welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Betreffend: Abnahme des Verfassungseides vom II.

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er habe es Innern zu übernehmen und seien seine Gründe gebilligt worden.

Zur Ableistung des rubricirten Eides

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg

Amtlicher Theil.

Quartal 1888.

haben wir folgende Termine bestimmt:

Friedberg den 21. Juni 1888.

an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

2 zu Friedberg Dienstag den 3. Juli 1888, Vormittags 11 Uhr, im Rathhause, 2. auf dem Selzerbrunnen bei Groß-Karben Mittwoch deu 4. Juli 1888, Vormittags 10 Uhr.

Die seitherige Zutheilung der Gemeinden zu den obengenannten Orten bleibt beibehalten und wollen Sie

des rubricirten Eides

Bericht, daß Niemand zu laden ist, einsenden.

Fauerbach v. d. H.

Heinrich Preis von Assenhelm, Heinrich Ludwig Langsdorf Johann Friedrich von Gambach, Georg Wahn von Ilbenstadt, von Ilbenstadt, Johann Georg Wilhelm Schmid von Nieder-Florstadt, Peter kaichen, Johaun Heinrich Löschhorn von Vilbel, Ludwig Christian Karl Heller von Vilbel.

hiernach die zur Ableistung

Verpflichteten vorladen lassen, sowie uns bis zum J. Juli 1888 unfehlbar die Namen der Geladenen anzeigen, oder

Die im Rückstand befindlichen unten Verzeichneten wollen Sie bei 3 M. Strafe vorladen lassen.

von Bad-Nauheim,

Betreffend: Den Termin zur Einsendung der Gemeinderechnungen und Voranschläge.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Unter Bezugnahme auf unser nachstehend abgedrucktes Ausschreiben vom 20. Juni 1885, wonach auch diesmal ofort zu bedeuten sind, beauftragen wir Sie, bis zum 5. October l. J. zu berichten, ob die Abgabe der Rechnung an

a Den Termin zur Einsendung der Gemeinderechnungen und Voranschläge.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Nach Mittheilung Großherzoglicher Ober-Rechnungskammer an Großherzogliches Ministerium wird der Termin ser Gemeinderechnungen an die Großherzoglichen Bürgermeistereien,

sestgesetzt ist, Behörden von nachtheiligem Einfluß.

welcher nach unserem Amtsblatt Nr. 3 N häufig von den Gemeinde-Einnehmern nicht pünktlich eingehalten. daushalt, die rechtzeitige Aufstellung und Prüfung der Gemeindebudgets, sondern

Zugleich werden wir in dem Termine am 4. Juli 1888 von Angehörigen der betr. Orte, Beschwerden oder Wünsche entgegennehmen.

Dr. Braden.

Heinrich Röhrig von Butzbach, Hermann Rindel von Heinrich Billasch von Ilbenstadt, Friedrich Wilhelm Pohl Heinrich Jeckel J. von Ober-Mörlen, Friedrich Jakob Ruhle von

Friedberg den 21. Juni 1888.

die Gemeinde Einnehmer Sie erfolgt ist. Dr. Braden. Friedberg den 20. Juni 1885.

für die Ablieferung von 1881 auf den 30. September

Solche Unregelmäßigkeiten sind nicht nur für den Gemeinde

auch für den geordneten Geschäftsbetrieb der betheiligten Um diesem Uebelstande mit Erfolg zu begegnen, hat Großherzogliches Ministerium des Innern und der Fustiz durch Verfügung vom 17. März 1885 angeordnet, daß von den Büͤrgermeistereien der Laudgemeinden bis

zum 1. October jeden Jahres

Bericht über die erfolgte Abgabe der Gemeinderechnung Seitens der Gemeinderechner erstattet und gegen die saͤumigen Rechner nachdrücklich

horgegangen werden soll.

Sie wollen die Gemeinde-Einnehmer von dies

der Rechnung an Sie, eventuell den Grund der Verzögerung bis 5. October anzeigen.

er Fristbestimmung ausdrücklich benachrichtigen und die erfolgte Abgabe

Ur. Braden.

Deutsches Reich.

Darmstadt. Der Hilfsschaffner König aus Beerfelden wurde zum Schaffner bei der Main Feckar⸗Bahn, der Hilfsheizer bei den Oberhes sschen Eisenbahnen Rau aus Burkhardsselden zum Heizer und der Bremser bei den genannten Bahnen Jochim aus Ulfa zum Schaffner ernannt.

Berlin, 21. Juni. Das Kaiserpaar begab sich zur Verabschiedung um 10 Uhr von Potsdam zu der Kaiserin Augusta, welche sich heute Abend nit der Großherzogin von Baden wieder nach Baden-Baden begibt.

Berlin. Kaiser Wilhelm hat eine Trauer feier für Kaiser Friedrich in allen protestantischen Kirchen auf den 24. Juni angeordnet. Dabei soll eine Bekanntmachung des Ablebens Kaiser Jeiedrichs von den Kanzeln verlesen werden.

Kaiser Wilhelm hat den Prinz Regenten

N Übrecht in Braunschweig zum Feld-Marschall ernannt.

Der Prinz von Wales stattete vor seiner

Heimkehr der Kaiserin-Wittwe Victoria einen HBesuch ab, bei welcher Gelegenheit er eine freund liche Einladung der Königin von England ver

mttelte, zu einem kürzeren oder längeren Besuch

ach England zu kommen. U

DiePost meldet, Graf Zedlitz-Trütsch abgelehnt, das Ministerium des

DasBerl. Tagbl. will wissen, daß

1 igen politischer Meinungsverschiedenheiten mit

zem Reichskanzler Fürsten Bismarck Graf Wal

zersee von der Stellung als Generalquartier

mister zurücktreten werde, und nennt den Gene major von Wittich als dessen Nachfolger.

des Kaisers Friedrich, sowie von der erfolgten Besteigung des preußischen Thrones durch König Wilhem II. und den hiermit verbundenen Ueber gang der deutschen Kaiserwürde auf Allerhöchst denselben Mittheilung. Dem Antrag Sachsens wegen erneuter Anordnungen auf Grund des Gesetzes gegen die Bestrebungen der Sozial demokratie wurde die Zustimmung ertheilt.

Die Eröffnung des Reichstags am 25. Juni wird mit besonderem Pomp stattfinden, ähnlich der Eröffnung am 21. März 1871. Der Landtag wurde durch königliche Verordnung auf den 27. Juni einberufen.

Die Ausweisung von zwei französischen Journalisten aus Berlin hat das königliche Polizei präsidium in diesen Tagen verfügt. Georges Bonneton de Pubertuy, ist Correspon dent desGaulois, der andere, Jules Ramson, Redacteur desMatin. Der erstere soll, nach demFr. J., der Verfasser der gegen unseren jetzigen Kaiser gerichteten Schmäh-Artikel in der World sein. Beide wurden zu sofortiger Ab reise veranlaßt.

Dresden. Die Tochter des verstorbenen Prinzen Friedrich Karl, die jetzige Prinzessin Marie von Sachsen-Altenburg, in erster Ehe vermählt gewesen mit dem Prinzen Heinrich der Niederlande, liegt, wie gemeldet wird, an den Folgen einer Entbindung hoffnungslos erkrankt

darnieder. Ausland. Oesterreich-Ungarn. Pest, 19. Juni. Der Budgetausschuß der österreichischen Dele gation nahm das Ordinarium des Heeres sammt

Der eine,

Bundesraths machte der Reichskanzler Försts unverändert nach der Regierungs-Vorlage an, Bismarck dem Bundesrathe von dem Ableben nachdem dasselbe seitens des Kriegsministers ein

gehend motivirt worden ist.

Brüssel. Das officielle Wahlresultat beträgt für die Kammer 97 Katholiken und 41 Liberale für den Senat 50 Katholiken und 19 Liberale.

18. Juni. Die gestern zur Vertheilung gelangte Kongopost bestaͤtigt die schlimmen Nach richten über Stanley. Herbert Ward, der Ad jutant des Majors Bartelot, ist nunmehr in Banana eingetroffen, er machte die offizielle Mittheilung, daß sieben Flüchtlinge aus Stau leys Lager am Aaruwimi ankamen und aus sagten, Stanley wäre mitten in kriegerische Negerstämme gerathen, mit denen er schwere Kämpfe zu bestehen hatte. Ueber Stanleys weiteres Schicksal ist ihnen nichts bekannt. Nach einem hier verbreiteten Gerüchte hatte König Leopold am Sonntag Abend die bestimmte Nach richt von dem Tode Stanleys erhalten.

Spanien. Madrid, 20. Juni. In der [Kammer erklärte der Minister Moret, nichts be rechtige zu der Annahme, daß die Regierung von ihrer bisherigen Politik, welche auf absoluter Neutralitaͤt beruhe, abweichen werde. Von einer Absicht, irgendwelche Bündnisse mit auswärtigen Mächten abzuschließen, sei daher keine Rede.

Italien. Rom. Nach einer Blättermel dung überbringt Galimbertt dem Kaiser Wilhelm ein p'pstliches Handschreiben.

Rußland. Petersburg hier wird gemeldet, daß ein Circular der Oberpreßverwal tung der russischen Presse das strengste Verbot auferlege, über die Thronbesteigung Kaiser Wil

Von

l 2 4 f. 1 l Po 4. 0 Nin 14 N 8 on L 0 Hon j 21. Junt. In der heutigen Sitzung des den in demselben enthaltenen Mehrforderungen bezüglich der internationalen Lage anzustellen.

helms II. irgendwelche pessimistische Betrachtungen

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