Itnubn 1888. Famstag den 17. November. 1 136. 0
an Oherhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch f j j Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, 1 0 0— 1 und Freitag Abend ausgegeben. Kreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Samstag. ** Aunoncen: die einspaltige. Pf., lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von ry auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
N Amtlicher Theil. Betreffend: Die Vertilgung der Blutlaus. Friedberg den 14. November 1888. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
4 Wir erinnern Sie daran, daß nach dem Localreglement rubr. Betreffs vom 6. Mai 1887— Oberhessischer Anzeiger Nr. 55 von 1887— F. 5, jedes Jahr im Monat November über das Resultat der durch die erwählten Commissionen vorgenommenen Besichtigungen an uns zu berichten ist. Dr. Braden.
Friedberg den 15. November 1888.
— Betreffend: Die Voranschläge der Gemeinden im Kreise Friedberg für 1889/90.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg ain an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises mit Ausnahme von Bönstadt, Dorn-Assenheim, Hoch-Weisel, Holzhausen, Ober-Eschbach, i Oppershofen, Reichelsheim, Rendel und Södel.
Unter Bezugnahme auf unsere Verfügung vom 13. September d. J., Oberhessischer Anzeiger Nr. 110 und 118, bringen wir die Ein⸗ endung der Voranschläge andurch in Erinnerung und bemerken zugleich, daß der Beitrag zur Kreiskasse um 10,000 M. erhöht wurde und sonach auch die betreffende Vorsehung unter Rubrik 98 entsprechend zu erhöhen ist, und zwar um ¼3, da der Beitrag seither 130,000 M.
Saen kater, Setrug und pro 1889/90 zu erheben sind 140,000 M.
5 1 Sie wollen, wo dies noch möglich, das Erforderliche veranlassen. In anderem Falle werden wir, wenn die Mehrleistung nicht unbe⸗ enwesten, deutend, und nicht aus dem Reservefonds bestritten werden kann, Zusatz unter Rubrik 98 und event. Erhöhung der Umlagen 8
2 Dr. Braden. dosen, Soli
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Bekanntmachung.
Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Fauerbach b. Fr. 7. ö 5
Nachdem die am 8. November l. J. abgehaltene Abstimmung über rubr. Project ergeben hat, daß mehr wie ein Fünftheil der betheiligten Srundbesitzer, welche mehr als die Hälfte der in Betracht kommenden Fläche besitzen für die Feldbereinigung in der Gemarkung Fauerbach b. Fr. Zestimmt haben, so wird dieses Resultat unter dem Hinweise bekannt gemacht, daß das Abstimmungsprotokoll nebst Zusammenstellung des Resul⸗ dates in der Zeit vom 19. bis 26. l. Mts. auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Fauerbach offen liegen. Einwendungen egen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses sind binnen 14 Tagen von dem Erscheinen dieser Bekanntmachung an gerechnet, mittelst schriftlicher Beschwerde bei der Großherzoglichen oberen landwirthschaftlichen Behörde geltend zu machen.
f Friedberg den 14. November 1888. Der Vollzugs-Commissär für Feldbereinigung: i Dr. Wallau.
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Betreffend: Die Feldbereinigung in der Gemarkung Dorheim. Bekanntma chung. e f 23 Nachdem die am 9. November l. J. abgehaltene Abstimmung über rubr. Project ergeben hat, daß mehr wie ein Fünftheil der betheiligten
Brundbesitzer, welche mehr als die Hälfte der in Betracht kommenden Fläche besitzen für die Feldbereinigung in der Gemarkung Dorheim
gestimmt haben, so wird dieses Resultat unter dem Hinweise bekannt gemacht, daß das Abstimmungsprotokoll nebst Zusammenstellung des Resul—
3* 1 f 2 f f f 4 f zanse rates in der Zeit vom 19. bis 26. l. Mts. auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Bürgermeisterei Dorheim offen liegen. Einwendungen „Feen, egen die Zulässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses sind binnen 14 Tagen von dem Erscheinen dieser Bekanntmachung an gerechnet, be l ee miltelst schriftlicher Beschwerde bei der Großherzoglichen oberen landwirthschaftlichen Behörde geltend zu machen. 5 5 8 Friedberg den 14. November 1888. Der Vollzugs-Commissär für Feldbereinigung: 0 ö Dr. Wallau. Ne— 1 Bekanntmachung. 1 1 Zetreffend: Die Feldbereinigung in Flur II der Gemarkung Bauernheim. l f 1 5 2 5 1* Nachdem die am 10. l. Mts. stattgehabte Abstimmung ergeben hat, daß sämmtliche betheiligte Grundbesitzer fur die Feldbereinigung in gab ers B 0 immt hab so wird dieses Resultat unter dem Hinweise bekannt gemacht, daß das Abstimmungs— 1 u er Flur II der Gemarkung Bauernheim gestimmt haben, so ö 8 a ö 8 ö N ene brotokoll in der Zeit vom 19. bis 26. l. Mts. auf dem Amtszimmer der Großherzoglichen Buͤrgermeisterei Bauernheim offen liegt und Einwen⸗ 2 ungen gegen die Znlässigkeit oder Rechtsbeständigkeit des Ergebnisses binnen 14 Tagen von dem Tage des Erscheinens dieser Bekanntmachung „ Ie gerechnet, mittelst schriftlicher Beschwerde bei der Großherzoglichen oberen eee 9805 1 1 sind. e i November 1888. Der Vollzugs-Commissär für Feldbereinigung: 4 Ur ben„ ee ee Dr. Wallau. — 1 fiel. 4 ü Aufenthaltsort des Georg Schleich von Haitz bei Gelnhausen wird ersucht. i R e„ace Angelgers gegen Adolph Denecke von Neu-Ruppin nehme ich als durch Wachtmeister Will in Vilbel h 6 seledigt. 3 S i ls durch Gendarm Hofmann in Bad-Nauheim erledigt zurück. 20 3 f e e e. A 1 1 Der Großherzogliche Amtsanwalt „ t ene 1 Friedberg den 5. November. 9 a N fen n f f 6 igen der! pfangsberechtigten entrichtet sind. Die Invalidenrente 1 Deutsches Reich. sicherung mit den rde fa de mee e ee * R. Darmstadt. Der ordentl. Professor Ge⸗Subcommission in zweiter esung angeno Hundertstel des Jahreslohnes betragen und vom Ablauf 4„ D bei th Dr. W᷑ sserschleben in Gießen wurde[Es sollen hiernach sämmtliche Ortschaften des deutschen der Wartezeit(5 Beitragsjahre) mit jedem vollendeten n eimrath Dr. Wa g Reichs nach der Höhe des für sie festgesetzten ortsüblichen Kalenderjahre um einen weiteren Theilbetrag des Jahres⸗ * e auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, Tagelohnes, wie ihn ein gewöhnlicher, erwachsener männ- lohnes steigen, und zwar in den Nächniolgenden 18 Kale „„ neden Ruhestand versetzt. licher Tagesarbelter erhält, in fünf Ortsklassen einge“ derjahren um je vier Tausendstel, in den dann folgenden Berlin, 15. Nov. Der Kaiser ist heute theilt werden, und zwar soll die erste Ortsklasse umfassen] 20 Kalenderjabren um je sechs Tausendstel und von da
3 f lchen Tagelohn bis zu 1 M., ab N dstel bis öchstb i Fentrals] die Ortschaften mit einem so 0 8 ab um je acht Tausendstel bis zum Höchsibetrage von ln Mittag von Potsdam auf dem hiestgen 1 0 14 die zweite bis zu 1 M. 40 Pf., die dritte bis zu 1. 1 jährlich fünfzig Hundertstel des betreffenden Jahreslohnes. . lahnhof eingetroffen und nach kurzem ufent⸗ 80 Pf., die vierte bis zu 2 M. 20 Pf. und die fünf e Die höchste Invalidenrente in der 1. Klasse würde da— 1 halte, während dessen das Gefolge und dies von 2 M. 21 Pf. an aufwärts. Als Jahreslohn sollen nach 150 Mark betragen, in der 5. Klasse 350 Mark.
ee übrigen Geladenen den Extrozug bestiegen, nach] in den einzelnen Klassen in Anrechnung kommen: In der Die Altersrente fur männliche Personen soll jährlich 6 15
ersten 300 2 71 1 ee e e nd 15 920 vierundzwanzig Hundertstel des Jahreslohnes betragen, f dritten 500 Mark, in der 5 0 dasf ach 72 M 5 8 Berlin, 14. Nov. Der Bundesrath hat fünften 700 Mark. Die Renten werden nun in Theil⸗ in der 1. Klasse demnach 72 Mark, in der 5. Klasse
in seiner heutigen Plenarsitzung den Gesetzent— beträgen des Jahreslohnes derjenigen Ortsklasse berech: 168 Mark. Das Höbenmaß 3 N für weibliche Hurf betreffend die Alters— und Invaliden-⸗Ver⸗ net, in welcher die Versicherugsbeiträge für den Em' Arbester(2,8 derjenigen für männliche) ist nicht geandert 1 25
Fer weitergereist.
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