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träge durch das Reich, die Betriebsinhaber und
berger gegenüber den principiellen Unterschied
g stützung hervor. uschusses sei eine der bedenklichsten Punkte des
fere Heranziehung der Steuerzahler, damit der
bil Auch sei größere Fürsorge für die Hinterlassenen zotle sder Arbeiter erwünscht.„Wir glauben aber an
der weiblichen Arbeiter, der Höhe der Rente and Beiträge verbessert werden. Die in der Vorlage vorgeschlagene Aufbringung der Bei—
die Arbeiter zu je einem Drittel, sowie staat— cher Versicherungszwang sei das allein richtige. Die Einwendungen Grillenberger's seien fast durchweg haltlos. Hitze(Centrum) hob Grillen—
Invalidenrente von einer Armenunter— Die Erhöhung der Ren'e sei ohne genügende statistische Unterlagen unmoglich, die Einführung einer vorübergehenden Juvaliden— rente aber nothwendig. Die Frage des Reichs—
einer
Entwurfs. Dieser bedeute doch nur eine schär— Arbeiter, der bis 2000 Mark verdiene, eine Altersrente beziehe. Viel eher wäre ein Reichs— beitrag bei der ersten Einrichtung der Versiche— rung oder als Ersatz für erlassene oder gestun dete Beiträge für Familienväter gerechtfertigt.
eine wohlthuende Wirkung des Gesetzes im Ganzen und erhoffen von seiner endlichen Fest— stellung die Befestigung des socialen Friedens.“ v. Helldorff(conserv.) sprach sich im Ganzen
und Einzelnen für den Entwurf aus, der den socialen Frieden fordern werde, wünschte aber größere Decentralisation, da die Ansammlung allzugroßer Kapitalien in einer Hand allerdings gefährlich werden könnte. Schrader(Fortschritt) bemängelte die statistischen Unterlagen des Ent— wurfs als ungenügend und erklärte, seine Par— tei müsse die Verantwortung für das Gesetz ab— lehnen. Redner fand die Rente zu niedrig. Dieselbe würde die Armenpflege nicht ersetzen. Die Rente müsse deshalb erhöht werden, was freilich eine Erhohung der Steuern zur Folge haben würde. Nachdem Leuschner die Aus— dehnung des Gesetzes auf die kleineren Hand— werker sowie eine größere Berücksichtigung der arbeitenden Frauenwelt befürwortet hatte, ver— tagte sich das Haus bis zum Montag
— Das im Auswärtigen Amte ausgearbei— tete Weißbuch über die ostafrikanischen Verhält— nisse wird nach dem„Fr. J.“ dem Reichstag zugehen. Dasselbe ist außerordentlich umfang— reich und enthält zunächst eine historische Dar— legung der Uebernahme der ostafrikanischen Küste in deutschen Schutz, sowie der Verhandlungen mit dem Sultan von Sansibar. Sodann ent— halt es die Berichte über den Aufstand und die
treffs Unterdrückung des Sklavenhandels. In letzter Beziehung werden namentlich interessiren ein Brief des Cardinals Lavigerie an den Reichs— kanzler, sowie die Mittheilung, daß Portugal und Italien sich zur Theilnahme an der Blockade bereit erklärt haben.
Kiel. S. M. Kanonenboot„Wolf“, Com— mandant Capitän-Lieutenant Credner, ist am 5. Dezember in Canton eingetroffen.— Das Schulgeschwader, bestehend aus S. M. Kreuzer— fregatten„Stosch“,„Charlotte“,„Gneisenau“ und„Moltke“, Geschwaderchhef Contreadmiral Hollmann, ist am 7. in Carystos auf der Insel Euböa eingetroffen und beabsichtigt am 8. wieder in See zu gehen.— S. M. Schiffsjungenschul⸗ schiff„Nixe“, Kommandant Korv.-Kap. Büchsel, ist am 7. in Trinidad, West-Indien, einge— troffen und beabsichtigt am 15. wieder in See zu gehen.
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FE TTT Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Theilnahme während des Krankseins unseres innigstgeltebten Vaters und Schwiegervaters
Herrn Wolfgang Gärtner, sowie für die überaus reiche Blumenspende und große Bethelligung bei dessen Beerdigung und ganz besonders dem Chor der Seminaristen für seine dem Enschlafenen gewidmete Ehrenbezeugung, sagen wir hiermit unseren aufrichtigsten Dank.
Friedberg 8 Darmstadt den 10. Dezember 1888. 4427 Die trauernden Hinterbliebenen.


