Einzelbild herunterladen

Wan Stam

.

n L. keinen Sertelung

fried.

151

M. Schal

erhütn

Achat

git! Erben

* tic

ma dun noa an

1

Aber klaglosen Aufenthalt u. dgl. enthielten.

a Annoncen: die einspaltige 0 15 Pf.,

n

1888.

Dienstag den 6. November.

Oberhessischer A

Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

KAlreisblatt für den Areis Friedberg.

Nzeiger.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

auswärtigen Einsendern(

g lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. oweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Annoncen von

1 Belreffend: Maßregeln gegen das Zlgeunerunwesen.

Amtlicher Theil.

Friedberg den 1. November 1888.

Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien und die Gr. Gendarmerie des Kreises. Es sind uns in letzter Zeit wiederholt mit Unterschrift und Stempel versehene Bescheinigungen zu Gesicht gekommen, die vagabundirenden

Betreffend: Die Prüfung im Hufbeschlag. N Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 28. October 1878 Oberhessischer Anzeiger Nr. 129 bringen wir hierdurch zur allgemeinen Kenntniß, daß Johann Michael Kempf in Nieder-Erlenbach die Prüfung im Hufbeschlag bestanden hat.

Friedberg den 2. November 1888.

58 Aitsträtet, eanisden tenbacb. 35 bhöll, Sund-, Bus 2 1g tft

* 7700 Ie sonssg

1

Bekanntmachung.

Zigeunern von Ortspolizeibehörden ausgestellt waren und entweder die Erlaubniß zum Uebernachten auf freiem Feld oder eine Bescheinigung Solche Bescheinigungen, entweder auf Grund einer zweifelhaften Legitimation oder gar der blosen Angaben der Inhaber ausgestellt, werden dann später den Sicherheitsbehörden gegenüber als Legitimations Scheine mißbraucht. gewerbescheine an Zigeuner überhaupt nicht abgegeben werden dürfen und Staatsangehörigkeitsausweise, Pässe u. dgl. nur von den höheren Verwaltungsbehörden auszustellen sind, so verbieten wir hierdurch ausdrücklich, daß Bescheinigungen irgendwelcher Art von den Ortspoltzeibehörden an fremde Zigeuner abgegeben werden und weisen alle Sicherheitsbehörden an, auf etwa trotz dieses Verbots ausgestellte Bescheinigungen keine

Da Wander

Rücksicht zu nehmen, dieselben vielmehr zu erheben und uns vorzulegen. Sollte in irgend einem Falle die Ausstellung einer Bescheinigung an fremde Zigeuner nothwendig sein, so ist uns deshalb jedesmal zu berichten und die Bescheinigung erst auf unsere spezielle Erlaubniß hin zu ertheilen. Dr. Braden.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg Dr. Braden.

Ausschreiben. Um Auskunft über die dermallgen Aufenthaltsorte der Jacob Heinrich Becker Wittwe, der Marie, geb. Stelb, von Wallau und des Johannes Juchs von Vilbel wird ersucht. 5

Steckbrief. Kümmel, Philipp, von Arns heim, geboren am 14. September 1857, Taglöhner, ist auf Grund Haftbefehls Großherzoglichen Amtsgerschts Vilbel vom

31. October 1888 unter der Aaschuldigung: am 2. October 1888 18 M. 38 Pf., welche er von dem Balthaser Schneider in Ober ⸗Exlenbach mit dem Auftrage erhielt,

dafür ein Fäßchen Branntwein in Vilbel für den letzteren zu holen, sich rechtswidrig zugeeignet zu haben,(Vergehen gegen§. 246 R. St.-G.) im Betretungsfalle festzu⸗

vor Zuführung wird ersucht. Friedberg den 1. November 1888.

iehmen, und falls er im Großherzogthum Hessen betroffen wird, Großherzoglichem Amtsgericht Vilbel, andernfalls dem nächsten Amtsgerichte vorzuführen. Um Nachricht

Der Großherzogliche Amtsanwalt: Kremer.

Deutsches Reich.

Darmstadt. Clemens Lauteren in Mainz

eee wdurde das Exequatur als Vice-Consul des König 1 reiches Belgien für das Großherzogthum Hessen

Wegung, ertheilt, der Fußgendarm Rehs von Reinheim * zum Kriminalschutzmann ernannt, der ordentliche Ant, def ic Professor an der Universität Kiel Dr. Joers

zum ordentlichen Professor in der juristischen

Fakultät der Landes-Universität berufen, der Tanzlist bei der Main-Neckar-Eisenbahn Scherf

zum Kanzlisten bei dem Oberbetriebs-Inspektor

dieser Bahn, der Kanzlei-Gehülfe Dähler aus Friedberg zum Kanzlisten bei dem Maschinen Ingenieur der Main-Neckar⸗Eisenbahn und die

Jandgestütsbeiknechte Fischer aus Nieder-Gemün den und Antz aus Pfeddersheim zu Landgestüts

dienern ernannt.

Berlin. DerBörsenztg. zufolge will der Kaiser die Eröffnung der Reichstagssession Hersönlich vollziehen.

DerReichsanzeiger schreibt:Die an dieser Stelle in Nr. 275 veröffentlichte Aller zöchste Erwiederung auf die Adresse des Ma

zistrats und der Stadtverordneten von Berlin

hat trotz ihrer unzweideutigen Klarheit gleich zeitig zu widersinnigen und böswilligen Ent

* 0 a 8. 5 seellungen in einem Theile der Berliner Presse,

zamentlich in den Organen der sogenannten sreisinnigen und ultramontanen Parteien Veran assung gegeben. Da es den Anschein hat, daß vie bezeichneten Blätter nach einem verabredeten Plane den Versuch gemacht haben, die Trag weite der kaiserlichen Aeußerung zu entstellen, o haben Se. Majestät der Kaiser und Konig zusdrücklich zu erklären befohlen, daß es der Inhalt und die Tonart der freisinnigen Berliner Blätter sei, welche allerhöchst seine Gefühle ver etzt haben. Bei den Beziehungen, in denen die Berliner Stadtbehörden gerade zu dieser Seite der Presse stehen, haben Se. Mafestaͤt angenommen, daß dieselben zu einer Mitwirkung hel Abstellung des gerügten Uebelstandes in der

age und nach Maßgabe der von ihnen ausge

porochenen Gesinnungen auch geneigt sein wurden.

Aus dem Umstande, daß der französische Botschafter am hiesigen Hofe einen von ihm seit einiger Zeit beabsichtigten Urlaub angetreten hat, schließt man, daß zu den bei der letzten Anwesenheit des Kaisers in Friedrichsruh er ledigten Angelegenheiten auch die mit Frank reich, wegen Verletzung des deutschen Con sulatwappens in Havre, schwebende Angelegen heit gehörte.

2. Nov. Feldmarschall Graf v. Moltke ist gestern, nachdem er auf der Rückreise von Hamburg noch seinen Bruder besucht hatte, nach Berlin zurückgekehrt. Er beabsichtigt zunächst hier zu verbleiben. Minister v. Maybach hat sich von Hamburg aus zum Fuͤrsten Bismarck nach Friedrichsruh begeben. Der Minister wurde auf dem Bahnhofe vom Fürsten-Reichskanzler selbst empfangen.

Die deutsche CorvetteSophie bombar dirte gestern das nördlich von Bagomoyo ge legene Dorf Whindi, dessen Einwohner den Auf stäudischen in Bagomoyo Waffen, Munition und bewaffnete Sklaven geliefert hatten. Die Ma trosen landeten und brannten das Dorf Tavoa nieder. Aus einem Sansibarer Telegramm eng lischer Blätter ergibt sich die Bestätigung einer anderweitigen Meldung, wonach die deutsche CorvetteCarola, welche auf dem Heimwege war, in Kapstadt den Befehl erhalten hat, zur Verstärkung des an der ostafrikanischen Küste befindlichen Geschwaders nach Sausibar zu gehen.

Die Forderung für die Ergänzung der Marine, soll, wie verlautet 100 Million Mark betragen, welche Summe in zehnjährigen Raten beansprucht wird.

Römische Blätter behaupten neuerdings, die fürstlichen Gegenbesuche in Berlin würden bestimmt im Januar gelegentlich des Kaisers Geburtstag stattfinden und sich zu einem form lichen Fürstencongreß gestalten.

Breslau. Der Kaiser trifft am 15. No⸗ vember hier ein; am selben Tage wird bei Seiner Majestät im hlesigen Schlosse ein Fest⸗ essen stattfinden. Für die folgenden Tage sind

Jagden bei Oblau beabsichtigt; doch wird der Kaiser sein Nachtquartier immer hier nehmen.

München. Die Strafkammer des Land gerichts sprach die wegen Geheimbündelei ange klagten Socialdemokraten(Auer und Gen.) frei.

Ausland.

Oesterreich- Ungarn. Wien. Die Kai⸗ serin plant eine Reise nach Westindien und den Ver. Staaten. Die Kaiserin, welche gegenwärtig in Korfu weilt, leidet schwer an rheumatischen Schmerzen, welche das Nervensystem zu zer stören drohen. Kaiserin hat zwei von Dr. Metzger in Amsterdam in der Kunst der Massage ausgebildete Damen um sich, welche täglich diese Methode der Behandtung in An wendung bringen.

Schweiz. Bern, 4. Nov. Nach langer Debatte, an welcher 8 Obersten theilnahmenz faßten nach demFr. J. heute die Delegirten der Schweizerischen Offiziers-Gesellschaft nahezu einstimmig den Beschluß, die Uebertragung der vollen Militärhoheit und der gesammten Heeres verwaltung an den Bund sei als das dringendste Bedürfniß der Schlagfertigkeit der Armee und der Landesvertheidigung zu erklären. Von dieser Resolutton soll der Bundesversammlung Kennt niß gegeben werden.

Holland. Haag. Der Zustand des Königs ist infolge einer Halsentzündung ungünstiger, doch soll keine unmittelbare Gefahr vorhanden sein.

Belgien. Brüssel. In Sansibar sind Nach richten über die Expedition Stanley's einge gangen. Danach begegneten arabische Kaufleute Ende November 1887 der Nachhut Stanley's westlich vom Albert-Nyanzasee, südöstlich von

Die

Sanga. Stanley selbst war zwei Tagemärsche voraus. Die Expedition litt stark unter den beschwerlichen Märschen durch Walder und

Moräste, sowie durch Kämpfe mit den Einge borenen, welche Lebensmittel verweigerten. Viele Mannschaften waren todt oder vermißt, vierzig ertranken beim Ueberschreiten eines großen Flusses, ein weißer Gefaͤhrde Stauley's war todt, Stanley