Ausgabe 
1.11.1888
 
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Me Annoncen: die einspaltige 1 7 15 Pf.,

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ind ares aretz Anmeldung der jugendlichen Arbeiter, Arbeitszeit, Plakate und Listen der jugendlichen Arbeiter vornehmen werden.

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Donnerstag den J. November.

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Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Kreisblatt für den Kreis Friedberg.

nzeiger.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von

auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Amtlicher Theil.

0 Betreffend: Jahresbericht des Fabrik-Inspeetors für 1888.

Friedberg den 30. October 1888.

Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr. Polizeicommissariat Wickstadt.

75 Mit naͤchster Post werden Ihnen die Verzeichnisse der der Aufsicht des Großherzoglichen Fabrikinspectors unterstehenden Anlagen zugehen. Sie wollen die 6 letzten Spalten derselben genauestens ausfüllen und die Verzeichnisse sodann alsbald wieder einsenden. Die 4 letzten Spalten des Verzeichnisses werden Sie in der Lage sein, auf Grund des Formulars C. der Anweisung vom 10. Dezember 1878, das Sie zu führen haben, bezw. des nach§. 138 der Gewerbeordnung in den Fabrikräumen ausgehängten Verzeichnisses der jugendlichen Arbeiter, leicht und rasch

auszufüllen; die Angaben für die übrigen Spalten sind durch Umfrage zu ermitteln. Zu beachten ist, daß bei Gewerben, die nicht das ganze Jahr hindurch in Betrieb sind, diejenigen Zahlen einzusetzen sind, die für die Zeit des Betriebs im Jahre 1888 gegolten haben. Sollten im Jahre 1888 Fabriken(d. h. gewerbliche Betriebe mit mehr als 10 Arbeitern oder mit regelmäßiger Benutzung von Dampfkraft, sowie Hütten

werke und Bauhöfe) entstanden sein, die noch nicht im Verzeichniß enthalten sind, so sind solche nachzutragen; ebenso ist eine bezügliche Bemer kung im Verzeichniß zu machen, wenn darin aufgeführte Betriebe in 1888 aufgehört haben. Wir erwarten schließlich, daß Sie gelegentlich der Erhebung der Arbeiterzahlen eine Revision bezüglich der Arbeitsbücher, Arbeitskarten,

Betreffend: Feldbereinigung in Flur XI. der Gemarkung Petterweil.

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Die ausgefüllten Verzeichnisse sind alsbald und spätestens bis 1. Dezember d Js. uns einzusenden.

Betreffend: Die Einsendung der Mahn⸗ und Pfandlisten über das I. und II. Ziel Umlagen 1888,89.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Wir sehen binnen 14 Tagen der Einsendung der rubricirten Pfandbefehle oder Ihrem Berichte,

entgegen.

In der Zeit vom 2. bis 16. November l.

des 1. und 2. Abschnittes des rubricirten Projectes nämlich der allgemeine Meliorationsplan nebst Erläuterungs-Bericht und

Prüfungsprotokoll,

die Bonitirungskarten, das Güterverzeichniß, 72 Stück Guͤtergeschosse, das Protokollbuch,

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nebst Abschätzung derselben

auf dem Rathhause zu Petterweil zu Jedermanns Einsicht offen.

Verzeichniß der in den Bereinigungsbezirk fallenden Obstbäume

Bekanntmachung.

J. liegen die Arbeiten

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sichtigt werden.

Bekanntmachung.

J. V.: Dr. Wallau. Friedberg den 30. October 1888.

warum die Vorlage verzögert wird J. V.: Dr. Wallau.

Termin zur Entgegennahme von Einwendungen gegen die Arbeiten des 1. und 2. Abschnittes findet statt Samstag den 17. November, Vormittags von 9 10 Uhr,

auf dem Rathhause zu Petterweil und bemerke ich hierzu, daß nach Ab⸗ lauf obigen Termins vorgebrachte Einwendungen nicht mehr berück

Friedberg den 30. October 1888.

Der Vollzugs-Commissär: Dr. Wallau.

In Anbetracht der rückständigen Feldarbeiten findet die Eröffnung des diesmaligen Winterkursus hiesiger Ackerbauschnle nicht Freitag den 2. ondern erst Montag den 5. November, Vormittags 9 Uhr statt.

Friedberg den 30. October 1888.

Der Aufsichtsrath der Ackerbauschule.

Deutsches Reich. Darmstadt. Der vormalige Königl. Preuß.

Regierungsbaumeister Imroth zu Eltville wurde um Wasserbauiuspektor in Mainz, der Kultur⸗

Ingenieur Reinhardt zu Darmstadt zum Kreis daumeister ernannt und demselben die Verwal ung der Stelle eines Wasserbau-Inspektors in Worms übertragen, der Kreisbaumeister Jäger

u Darmstadt zum Kreis-Baumeister in Groß

1 Derau ernannt- und dem Apotheker Dr. Tenner un Darmstadt der Charakter alsMedizinalrath verliehen.

Berlin. DieNordd. Allg. Ztg. bringt ane vielbesprochene Ansprache des Kaisers an

ie städtische Deputation, wonach der Kaiser ge

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dus seiner Reise Ausdruck zu geben.

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agt,vor Allem bäte er sich aus, daß das fort

Hährende Citiren Allechöchst seines seligen Vaters

gegen seine Person endlich unterbleibe. Es ver etze ihn als Sohn auf das Tiefste und sei un zassend im höchsten Maße. Die Deputation sei ann sehr ungnädig entlassen worden, der Kaiser

babe sie einfach stehen lassen. Der Kaiser sagte

k. A.:Er genehmige das Denkmal der Stadt

ür seinen Vater und freue sich über die Ge

innung der Berliner. Er könne aber nicht um ein, auch einer recht schmerzlichen Erinnerung Während er seine Gesundheit und alle Kräfte eingesetzt

habe, um durch Anknüpfen von Freundschafts banden den Frieden und die Wohlfahrt des Vaterlandes und damit auch den eigenen der Hauptstadt zu sichern, hätten Tagesblätter der Haupt⸗ und Residenzstadt Angelegenheiten seiner Familie in einer Art und Weise an die Oeffent lichkeit gezogen und besprochen, wie sich ein Privatmann das nie würde haben gefallen lassen. Er(der Kaiser) sei dadurch nicht nur schmerz lich berührt worden, sondern sein Unwille sei dadurch erregt worden. Vor allem bäte er sich aus, daß das fortdauernde Citiren seines seligen Vaters gegen seine Person endlich unterbleibe. Es verletze ihn als Sohn auf das tiefste, und es sei unpassend im höchsten Grade. Er gebe sich der Erwartung hin, daß wenn er Berlin zur hauptsächlichen Residenz wähle und ihn als einen Berliner ziehe es immer hierher man davon absehen werde, intime Beziehungen seiner Familie zum Gegenstand der Erörterung in der Presse zu machen. Die Aufgaben, welche Fürst und Volk vereinten, um das Vaterland groß und glücklich zu machen, seien bedeutend und mannigfach genug, um sich mit ihnen zu be schäftigen und alle anderen Dinge, wie die vor erwähnten, ruhen zu lassen. In treuer Hingabe für diese hohen und erhabenen Ziele solle man sich vereinigen und seine Kräfte gebrauchen, und

[Briefschaften befunden.

er vertraue, daß die Vertreter der Stadt Ber lin, welche heute begrüßen zu können ihm zur besonderen Freude gereiche, hierzu an ihrem Theile mitwirken würden.

30. Okt. Die Kaiserin Augusta reiste heute von Baden-Baden zum Herbstaufenthalt nach Coblenz, um dort wie alljährlich noch etwa 4 Wochen zu verbleiben und hierauf nach Ber lin zurückzukehren.

DiePol. Corr. erfährt von hier, daß Kaiser Wilhelm im nächsten Sommer nach Athen reisen wird und dem König Georg von dieser Absicht bereits persönlich Mittheilung gemacht hat.

DerMagd. Ztg. wird von hier tele⸗ graphirt: Nachdem sich die Curie in einem Rund⸗ schreiben an die bei den Maͤchten beglaubigten Nuntien über den Besuch des deutschen Kaisers und die sogenannte römische Frage geäußert hat, dürfte auch deutscherseits ein ähnlicher Schritt erfolgen oder schon erfolgt sein und auf halb⸗ amtlichem Wege der Oeffentlichkeit nähere Kunde davon zugehen.

DasBerl. Tagbl. berichtet von der Eutwendung eines Postsackes auf dem hiesigen Hauptpostamt; in dem Postsacke hatten sich wichtige, an das auswärtige Amt gerichtete und bis Köln durch einen Feldjäger gebrachte Pariser Der Postsack soll bereits

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