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Oberhessischer Anzeiger.
. 38.
Deutsches Reich. Darmstadt. Der Oberförster Daab in Bingenheim wurde nach Ernsthofen versetzt, der Oberförster Lang in Heppenheim, die Forstas— sessoren Ebel aus Gießen und Joseph aus Eber— stadt wurden zu Oberförstern in Bingenheim, resp. Jägersburg und Lindenfels ernannt.
— 24. Marz. Nach längerer Pause wurde heute die Zweite Kammer wieder eröffnet. Der Präsident gibt dem Hause Kenntniß von der Verlobung der Prinzessin Irene und be— schließt die Kammer eine Adresse an den Groß— herzog. Die Kammer beschließt hierauf ein— stimmig die Wahlen von Hechler und Haas für gültig zu erklaren. Ferner beschließt die Kam— mer einstimmig den Abgeordneten Haas als Mitglied zum II. und IV. Ausschuß wieder zu wählen. Sodann bewilligt die Kammer 8400 M. zur Herstellung der Vorrichtungen für Desinfec— tion der Viehwagen gemaͤß der Bundesrathsbe— stimmungen und lehnt die Anschaffung einer L comotive für den Dienst der Oberhessischen Eisenbahnen mit 20,500 M. ab. Ferner be— willigt die Kammer: 3000 M. zum Zweck der Entschadigung des Bauunternehmers J. Becker zu Ludwigshöhe für die demselben bei Ausfüh— rung der Arbeiten am Dienheimer Bergrutsch entstandenen Verluste, 25,500 M. zum Zwecke der Aulage einer Haltestelle bei Wixphausen, 23,000 M. zur Herstellung einer Winterhalte— stelle für Neckarfahrzeuge am Langenwörth bei Neckarsteinach, und 5,400 M. Beitrag zu den
Baukosten der Nebenbahn Stockheim-Gedern. Der Antrag der Abgg. Ellenberger, Schaum, Sturmfels und Theobald: die Linie Gießen—
Gelnhausen der Oberhess. Eisenbahnen, speciell Errichtung mehrerer Haltestellen betreffend, gibt zu einer langen Debatte Veranlassung, an deren Schluß Ministerialpräsident Weber die Erklä rung abgab, daß die Regierung Erhebungen anstellen und thunlich Abhülfe e ge⸗ rügten Mißstände schaffen werde. Die Errich— tung einer Haltestelle zu Büches wird abge— lehnt, die Abänderung der Bestimmung im Art. 84 des Volksschulgesetzes über die Auf— bringung der Reisekosten und Tagegebühren der Mitglieder der Kreisschul⸗Commission genehmigt und bezüglich der Recommunikation der Ersten Kammer über die Petition der akademisch ge— bildeten Lehrer um anderweite Regelung ihrer Gehälter auf dem früheren Beschluß beharrt. Sodann wurden noch bewilligt: 4000 M. an die Deutsche Landwirthschaftl. Gesellschaft be- hufs Ertheilung von Prämien bei der im Juni 1887 stattfindenden landwirthschaftl. Aus—
stehung und die Einstellung eines angemessenen Betrags in dem Budget für 1888/91 für die inlandischen Bienenzüchtervereine.— 26 Marz. Zunächst kommt heute eine Interpellation der Abgg. Weith und Sturmfels, betr. die Cala— mität auf den Staatsstraßen bei den im Laufe dieses Winters stattgehabten Schneefällen, zur Verlesung. Die Interpellanten betonen hierbei, daß es fast mit Lebensgefahr verknüpft war, bel Schueefällen unsere Staatsstraßen zu passiren, während die preußischen Strecken sich baldigst wieder in fahrbarem Zustand befanden. Es folgt die Berathung des Protestes des Abg. Wasserburg gegen seine Vorladung an Großh. Amtsgericht Mainz unter* der Vor⸗ führung und die Vorladung des Abg. Ulrich zur Antretung einer gegen ihn vom kgl. sächs. Landgericht Freiberg erkannten Gefängnißstrafe unter Androhung der Verhaftung unter Bezug— nahme auf Art. 84 der hessischen Verfassung, wonach die Immunität der Kammer festgesetzt ist. Nach eingehender Besprechung beschließt
die Kammer: Großh. Regierung zu ersuchen, ein Gesetz den Ständen vorzulegen, durch welches die Immunität der Abgeordneten, von
welchen der Art. 84 der Verfassungsurkunde redet, neu geregelt werde.
— Die Meldung, daß Baron Riedesel über sd Belgrad nach Sofia gereist sei, ist erfunden. Riedesel hat seinen Wohnsitz, Schloß Eisen— bach, nicht verlassen, und ist überhaupt Nie— mand aus der Umgebung des Fürsten nach Sofia abgereist.
Berlin. herstellung des
Die Bemühungen Dreikaiser-Bündnisses werden lebhaft betrieben. Dem Reuter'schen Bureau zufolge bewegt sich nicht allein die Politik der deutschen, sondern auch die der russischen Regie— rung derzeit entschieden in der Richtung einer Wiederherstellung dieses Verhäaͤltnisses. Daneben meldet ein Wiener Telegramm der„Times“, daß Fürst Lobanow, der am 2. April in Wien zurückerwartet wird, nach der Ansicht der rus— sischen Kreise der Träger sei von„Vorschlägen, dazu angethan, die Bande zwischen Rußland und Oesterreich-Ungarn zu befestigen.“
— 26. März. Der Kaiser leidet, wie der „Reichsanzeiger“ meldet, seit einigen Tagen an
zur Wieder—
einem Erkältungszustande, wobei auch das linke
Auge in Form einer leichten Entzündung be— theiligt ist.— Das rumänische Koͤnigspaar hat Berlin wieder verlassen. Vor seiner Abreise
hatte Koͤnig Karl mit dem Reichskanzler eine Besprechung, welche„politisch bedeutungsvoll“ gewesen sein soll. Ebenso sind die meisten übrigen
Fürstlichkeiten wieder abgereist, zur engeren Familie gehören. — 24. März. Reichstag. Die Anträge Blehl, Ackermann und Lohren auf Abänderung der Gewerbe⸗ ordnung zum Zwecke der Hebung der Innungen werden, nachdem die drei Antragsteller ihre Anträge vertheldigt hatten, von Baumbach bekämpft. Nachdem noch Meyer(Jena) und Grillenberger gegen die Anträge ge⸗ sprochen haben, werden diese an eine i ver wiesen.— 26. März. Der Reichstag genehmigte in heutiger Sitzung zunächst debattelos in zweiter Lesung den Gesetzentwurf über die Abänderung des Reichsbe— amtengesetzes mit dem Antrag Hahn, betreffend den Verlust des Klagerechts, falls die Beschwerde an die oberste Reichsbehörde versäumt wird. Bei der folgenden Berathung des Gesetzentwurfes bezüglich des Verkehrs mit Kunstbutter befürwortete der Direetor des Neichs— gesundheitsamtes Köhler die Vorlage, welche weder elne bedeutende Fabrikatlon unterdrücken noch schmälern wolle. Unter 17 Umständen müsse aber die Kunstbutter als solche für Jedermann erkennbar sein. Abg. Holstein beantragte Verwelsung der Vorlage an eine 28 gliedrige Commission. Minister Lueius hält die Zusammensetzung der Kunstbutter für unschädlich. Nach weiterer unerheb— licher Debatte wurde die Kunstbuttervorlage einer acht— undzwanziggliedrigen Commisston überwiesen.
— Es wird dem Fr. J. bestätigt, daß Füͤrst Hohenlohe seinen Aufenthalt in Berlin verlängert habe, um sich an einer Feststell ung der Grund⸗ lagen der Reformgesetzgebung für Elsaß Loth— ringen 95 betheiligen. Es wird daran festge— halten, daß die Reformen derart sein müssen, daß die Reichsländer erkennen, sie seien Deutsche und nicht Compatrioten der Franzosen.
so pelt ste nicht
Ausland.
Daͤnemark. Kopenhagen. Wie der„M. 3.“ aus Wien gemeldet wird, mußte die Her— zogin Thyra von Cumberland(jüngste Tochter des Königs von Dänemark) wegen Gemüths— leidens der Heilanstalt des Professors Leidesdorf in Wien übergeben werden.
Türkei. 8 antinopel. Die Mission Riza Bey's gilt als desinitto gescheitert.— Der
Regent Schiwkow hat die geplante Rundreise durch die Provinzen aufgegeben und der Mi— nisterpraͤsident Radoslawow ist allein abgereist. — Zanow wurde gegen Bürgschaft auf freien Fuß gesetzt.
Großbritannien. London, 26. März. Im Unterhaus kündigte Parnell an, daß er die erste Lesung der irischen Zwangsbill durch den Unterantrag bekämpfen werde, daß das Haus sich als Comité zur Untersuchung der in Ir— land herrschenden Zustände sofort constituire.
Bulgarien. Sofia. Londoner Nach— richten zufolge werden bulgarische Truppen in aller Eile nach Burgas und Varna gesendet, wo entweder schon ein Putschversuch stattgefun— den hat oder Ruhestörungen besorgt werden.
Holz⸗Versteigerung.
Freiteg den 1. April d. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, soll in den Distrikten Schrenzer und Struth des VButzbacher Stadtwaldes nachverzeichnetes Holz melst bletend versteigert werden, als:
384 Raummeter Buchen Schelter,
41 7„ Knüppel,
162„ Stöcke,
3000 Wellen Buchen- und Nadel-Reisig, erste Durch sorstung; sowie 10 Stück Buchen Stämme, 95 Festm. enthaltend, und 3„ chen⸗ 7 276 5
Die Zusammenkunft ist am Kisselberg.
Bemerkt wird, vaß das Brennholz des Vormittags und das Stammholz am Nachmittag zur Versteigerung kommt.
Buß bach am 25. März 1887.
Großherzogliche B RN Butzbach. 1259 Küchel.
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