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ge Etoffun thschaft.
11 N 1214
Beilage.
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Oberhessischer Anzeiger.
M 63.
Bekanntmachung.
Es wird biermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht
ß das neu errichtete Grundbuch der Gemarkung Frled
k beberg offen gelegt worden ist. ö 5
keffenden Fehler aufmerksam gemacht werden.—
machen. Ist dieses Gericht ein anderes, als das kerzeichnete, so haben sie davon, daß Letzteres gescheben, erhalb der obigen Frist die Anzeige zu machen. Die e Anzeige liegt ihnen innerhalb derselben Frist als n ob, wenn sie bereits vor Offenlegung des Grund— hs gegen den daselbst eingetragenen Vesitzer elne Besitz— the angestellt haben.— Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, wie ihn (Grundbuch angibt, in Bezug auf die Personen der Aer und die Größenangaben in allen denjenigen Fällen richtig angenommen, in welchen weder eine gericht⸗ * Besettigung bei dem genannten Ortsgerichtsvorsteher rotoecoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deßhalb ben und erforderlichen Falls bei dem unterzeichneten Gichte zur Anzeige gebracht worden ist.— Zugleich werden alle Diejenigen, welche die in Ge— ai heit des Art. 30 des Gesetzes vom 21. Februar 1852 betreffend: die Erwerbung des Grundeigenthums ze. beigefügten Erwerbtitel berichtigt zu sehen wünschen, diß efordert, die erforderlichen Anträge binnen der fest— Asten Frist von sechs Monaten bei dem zuständigen Hechte zu stellen,— und, wenn dieses ein anderes als I unterzeichnete ist, bei diesem die Anzeige zu machen. Die unerstreckliche Frist von sechs Monaten geht mit u 30. Juni 1887 zu Ende. Friedberg den 14. Dezember 1886. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Herzberger.
Aufgebots- verfahren.
955 am 5. November 1828 geborene Jakob König XII.
n Ober⸗Mörlen, ein Sohn der Anton König V. Ehe⸗ h daselbst, wanderte im Mai 1850 als Zimmergeselle a Amerika aus und soll von dort, entweder aus ius Vork oder Mexico, in der ersten Hälfte der 50er be zweimal an seine jetzt verlebten Eltern geschrieben An. Seitdem ist kein weiteres Lebens zeichen mehr ehuhm vernommen worden. Unverbürgten Nachrichten age soll er Ende der 50er Jahre in New⸗Nork in ih eines Elsen bahnunglücks eines tragischen Todes erben sein. zus dem Nachlaß seiner Eltern ist ihm Vermögen gallen, das curatorisch verwaltet wird und jetzt auf 2500 Mark angewachsen ist. zuf Antrag des Johannes König XXXIV. für sich als Bevollmächtigter der Ehefrau des Johannes VI., weiter auf Antrag des Anton König XIV., Nartin König V., der Kaspar Krebs II. Wittwe zer Kinder des verlebten Wilhelm König III. von 1 Mör en als gesetzliche Erben des erwähnten un— t wo? abwesenden Jakob König XII. von Ober— ln wird derselbe aufgefordert, im Aufgebotstermin
koch den 13. Juli 1887, Vormittags 10 Uhr, . gewisser bei dem unterzeichneten Gerichte selne niche an das fragliche Vermögen anzumelden und ee in Empfang zu nehmen, als im Schwelgefall e bleben unterstellt, er für verschollen erklärt und Fagliche Erbschaft den Antragstellern als nächsten ndten und gesetzlichen Erben vorerst gegen Cautlon delefert wird.
Deselbe Aufforderung ergeht unter demselben Nach— an die etwaigen Leibeserben und sonstigen Rechts- clcger des Vermißten.
d⸗Nauhelm den 8. Mai 1887. SGroßherzogliches Amtsgericht Bad⸗Nauhelm.
9 Bauer.
1 Sch ü tz.
Holzabfahrten.
. Holzabfahrten aus und durch den hlesigen Ge— wald sind bis auf Welteres bel Strafe verboten. er Mörlen am 24. Mal 1887.
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betreffend: Offenlegung des Grundbuchs und der Pareellenkarten der Gemarkung Friedberg
ung nebst den dazu gehörigen Pareellenkarten auf dem Jarcau des Großherzoglichen Ortsgerichtsvorstehers zu
Die Betheiligten sind befugt, dasselbe während der zit der Offenlegung in diesem Local einzusehen, auch zen Entrichtung der vorschriftsmäßigen Gebühren von m genannten Ortsgerichtsvorsteher Grundbuchsauszüge verlangen.— Auch werden sie von demselben auf
lik! U Nach!
d von den Feldgeschworenen entdeckt werdenden, sie
Allen Denjenigen, welche sich bei den Angaben des Eundbuchs rücksichtlich des Besitzstandes und der Größen— zaben für beschwert erachten, steht es frei, binnen ler unerstrecklichen Frist von sechs Monaten ihre An— Ude entweder auf gütlichem Wege bei dem Großberzogl. i8gerichtsvorsteher zu Friedberg, vor welchen sie ihren algen Gegner vorladen lassen können, zu beseitigen ter insofern dieses nicht von Erfolg ist, ihre Ansprüche „ dem für Besitzstreitigkeiten zuständigen Gerichte geltend
TTT 5 7 Jur Gedächtnißweihe des Tondichters Peter Müller. Lass' einen Kranz dir binden, Des„Heimwehs“ Sehnsuchtsklage Und aus dem Walde dringet Dir Sänger kindlich rein, Beschleicht uns heimlich-leis, Der Jager lauter Chor, Um delne Stirne winden, And weckt im Lärm der Tage Der„Schall der Hörner“ klinget „ Verklärt wie Sonnenschein. Die Helmathliebe heiß. Im„Wiederhall“ hervor.
Von Christenliebe golden Und von des„Taunus Höhen“„O, daß die Liebe bliebe!“ Umstrahlt im Friedensglanz, Herab in Au' und Flur So klagst du, Sänger, bang;— Weckt sie die lieblich holden Schwebt's wie ein helteres Wehen Es bleibt und lebt die Liebe, Erinnerungen ganz. Der helmischen Natur. Du weckst sie im Gesang!
Es weh'n vie Kirchen⸗Malen Die„gold'ne Aehre“ wallet Sie lebt und tönet wieder, Der seeligen Pfingstenzeit, Sanftwogend in dem Ried, Ererbt von Mund zu Mund, Es flöten die Schalmesen er„Trost der Nacht“ erschallet Im Zauber deiner Lieder
Aus trauter Ländlichkeit. Wie Nachtigallenlted. Auf weitem Erdenrund. „Durch stille Felder ziehet„Die Wiesenquelle rinnet“ Wo deutsche Zungen klingen, Sonntagsgeläute fern, Noch wie zu Höͤlty's Zett, Auch an dem fernsten Ort,
Der e Schäfer kn! + 5 a 4 i Der fromme Schäfer knicet Das Turteltäubchen minnet Da klingen und da singen „Das ist der Tag des Herrn!“ Sich deine Wetsen fort.
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In Waldes einsamkeit.
Du schufst das ideale, Das Lied voll Innigkeit, Verklärt vom Himmelsstrahle Tönt's über Grab und Zeit.
Mit dem 1. Mai wurde meine
Buchhandlung in Bad⸗Nauheim
im Hause des Herrn B. Schwab, Parkstraße Nr. 356, wieder eroͤffnet und empfehle ich dieselbe den geehrten Einwohnern Bad-Nauheims und der Umgegend mit dem Bemerken, daß die während der Saison in Bad-Nauheim befindliche
Leihbibliothek mit den neuesten deutschen, französischen und
englischen Werken von Bedeutung ergänzt worden ist. Schulbücher. Großes Lager in Schreib- und Zeichen- Materialen. Annoncen-Expedition.
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Carl Dindernagel. Vorddeutsche Hagel-Versicherungs- Gesellschaft.
Geschüstsstand im Jahre 1886: 60692 Mitglieder mit 403 229 130 MM. Versicherungssumme. Diese bei weitem größte aller bestehenden Hagelversicherungs-Gesellschaften empfiehlt sich unter Hinweis auf nachstehende besondere Vortheile zum Abschluß von Versicherungen:
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4. Desgleichen von 20% für Verzicht auf die Schäden unter 120⁰ů—0 ¼8). 5.
5. Abschätzung der Schäden nnter Mitwirkung der von den Mitgliedern in den Bezirks- Versammlungen ge—
1 To ratoren. 5 2.
6. Wabrung 170 Brier der Interessen der Mitglieder durch die Bezirksvereine und die von diesen gewählten Delegirten zur Generalversammlung. Dtese bei keiner anderen Gesellschaft bestehende Einrichtung hat in der jüngsten Sitzung des deutschen Landwirthschaftsraths besondere Anerkennu ng gefunden. i
Zur Aufnahme von Anträgen, sowle zur Ertheilung jeder näheren Auskunft sind die Unterzeichneten jeder—
zeit gern bereit. 3 8 „ K Wolf& Thomas, 1 General Agenten in Mainz, und die Agenten: Ph. Dillenberger, Södel, L. Müller III., Bellersheim, N. Spiegelberger, Dutzbache 4 Joh. Tob. Bommersheim, Dorn-Assenheim, F. Weitz, Heuchelhelm, Lud w. Lotz, Hungen, Jul. Kornemann, Gießen, Aug. Jensch, Nidda, Carl Zimmer, Lich.
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W. Bernbeck, J. VBaumeister, in Bad Nauheim in der Apotheke und bei den Herren Ph. J..
Richard Wörner, Bernhard Schwab. 7
Bilanz der OGber⸗Erlenbacher Darlehenskase pro 1886.
B. Passiva.
1895
A. Acliva.
fsenbestan? i M. 429. 79 Geschaͤftsantheile der Mitglieder. M. 3,783. 11 Darlehen an Mitglieder..„ 10,520. 25 Anlehen von Privaten 8 51189. 20 Ausstände bei h anderen Kassen..„ 18,06. 03 anden F 3 70 Ausstände von Kaufschillingen..„ 4,102. 95 Reservefenes. N 3 Rückständige Zinsen. 05 37 Reingewinn. 8 215. 58 Fe a M. Gade M. 34,027. 39
Mitgliederzahl: 29. Ober⸗Erlenbach am 26. Mai 1887.
1975 Stöhr, Vorstebher. Haas, Rechner, 1
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Nis derlage bei Wilh. Bernbeck. Friedberg.


