Ausgabe 
25.6.1887
 
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Nur auf diesem Wege. Den Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, meinen lieben Gatten, unseren lieben Sohn und Bruder, den

llerrn Dr. Friedrich Potschweid,

prakt. Arzt, Inhaber des eisernen Kreuzes und des Armeezeichens 1870/71, auf seiner Hochzeitsreise in das bessere Jenseits abzurufen. Bad-Nauheim und Innsbruck. 2312 Die trauernden Hinterbliebenen.

Gesangvereins Frohsinn zu Ockstadt

Sonntag, 26. Juni 1887. Empfang der auswärtigen Vereine von 11 Uhr. Aufstellung des Festzuges ½2 Uhr. Festzug durch die Straßen Ockstadt's auf den Festplatz. Nach dem Festzuge folgt die Festrede. Ueberreichung und Weihe der Fahne. Darauf Gesang der auswärtigen Vereine und Tanzbelustigung. Abends 10 Uhr Feuerwerk. Montag, 27. Juni: Nachfeier mit Tanzmusik. 2311 Der Vorstand.

Sänger⸗Fahnen⸗Weihe

zu Ockstadt.

Auf dem mit reichlichen Zelten versehenen und hübsch decorirten, im Wiesengrunde zwischen Ockstadt und 1 sehr schön belegenen Festplatze werde ich Samstag den 25. Juni (Nachmittags) die Festwir thschaft mit einem Biercommers eröffnen.

Sonntag den 26. Juni, von 11 Uhr Morgens ab, werden bei bester Restauration vorzüg liches Bier, Apfelwein, sowie reingehaltene Weine aus dem Hötel Trapp verzapft.

Montag den 27. Juni, Nachmittags gegen 3 Uhr, nachdem der Verein und das Comité die Festdamen im Festzug auf den Festplatz geführt, wird bei Tanzmusik und anderen Belustig ungen die Wirthschaft weiter geführt.

Die Preise für Speise und Trank habe ich sehr ermäßigt und sind solche an meinen Zelten ꝛc. angeschrieben. Bier kostet 12 Pf. Nur Sonntags wird der Verein von erwachsenen männlichen Personen 20 Pf. Eintritt erheben. Jeden Abend wird ein Feuerwerk abgebrannt werden.

Zu sämmtlichen Feierlichkeiten, wozu bereits circa 1000 Sänger ihre Zusage gegeben, ladet Nah und Fern zum freundlichen Besuche ergebenst ein Der Festwirth

2305 J. Klingl.

Geschüfts⸗Empfehlung.

Der ergebenst Unterzeichnete, welcher schon nahe an 50 Jahre das Tapezier- und Polster geschaͤft zur Zufriedenheit der Kundschaft betrieben hat, empfiehlt sich dem geehrten Publikum mit dem Bemerken, daß er, unterstützt von seinem Stiefsohne Heinrich Eller, in der Lage ist, allen Anforderungen der Neuzeit in diesem Fache zu entsprechen und sieht gefälligen Auf trägen entgegen. Prompte Bedienung wird zugesichert.

Friedberg im Juni 1887.

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Impfung.

Samstag den 25. Junt d. J., Nachmittags 2 Uh, 65 öffentlicher Impftermin auf hlesigem Rathhaus. Den

selbe dient zugleich als Revisionstermin für die im Term 1

vom 18. Juni gemachten Impfungen. Alle im Terme Geimpfte müssen bet gesetzlicher Strafe zur Revi vorgestellt werden; nur ärztlich beschelnigte Krankheh entschuldigt. 0

Großherzogliche Vürgermelsteret Friedberg, 2314 Stelnhäußer. 17 0

Mathildenstist Vilbel.

. wirt Bekauntmachung.

Die diesjährige Generalversammlung des Mathilden U 900 stifts soll Donnerstag den 30. Juni J. J., Vormittag iin hefe

10% Uhr, im Saale des hiesigen Rathhauses stattfinde! 50 ssung gi und werden hlermit die sämmtlichen verehrlichen me 90 60

glieder hierzu ergebenst elngeladen Hauptogent Auf der Tagesordnung steht die Berathung e namhe der Statuten. 1 590 langen Vilbel den 14. Juni 1887. o und Der Direktor des Mathlldenstifts; 1 90 te ersd

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(Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 30 und Praktis

cher Rathgeber für Landwirthe Nr. 5.)