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zambfsque eingetroffen.
Beilage.
Oberhessischet Anzeiger.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Milttärdienstnachrichten. Schmidt v. Schwind, Sek. Lt. der Res. des Rhein. Kür. Regts. Nr. 8, wurde bel dem 2. Gr. Drag. Regt. Nr. 24, wieder angestellt. Gronemann, Oberstl. z. D., zuletzt im 4. Gr. Inf. Regt. Nr. 118, zum Bez. Komm. des 2. Bats. 3. Hess Landw. Regts. Nr. 83 ernannt. Eck stein, Vieefeldw. vom 1. Bat. 4. Brand. Landw. Regts. Nr. 24, zum Sek. Lt. der Res. des 2. Gr. Inf. Regts. Nr. 116, Toppe, Vicefeldw. vom 2. Bat. 3. West.-Landw. Negts. Nr. 16. zum Sek. Lt. der Res. des 1. Gr. Inf. Regts. Nr. 115, Dettweiler J., Sek. ⸗Lt. der Res. des 2. Gr. Inf. ⸗Regts. Nr. 116, zum Pr.⸗ Lt., Erb, Viee seldw. vom 1. Bat. 2. Gr. Landw. Regts. Nr. 116, Schläger, Vieefeldw. vom 2. Bat. 4. Gr. Landw. Regts. Nr. 118, zu Sek. ⸗Lts. der Res. des 1. Gr. Hess. Inf. Regts. Nr. 115, Walter, Bittel, Vicefeldw. von dems. Bat., zu Sek.⸗Lts. der Res. des 4. Gr. Inf. Regts. Nr. 118, befördert. Schneider, Sek. Lt. der Inf. des 1. Bats. 4. Gr. Landw. Regts. Nr. 118, der Abschted bewilligt. Dr. Emmerling, Unterarzt vom 4. Gr. Inf. Regt. Nr. 118, mit Wahrnehmung einer Assistenzarztstelle beauftragt 1
Berlin. Nachrichten über das Befinden des Fürsten Bismarck lauten durchaus befriedigend. Der Reichs kanzler ist von dem letzten Unwohlsein, wie man hört, völlig bergestellt und beabsichtigt, mit dem Anfang des nächsten Jahres seine Thätigkeit in vollem Umfang wieder aufzunehmen.
22. Deebr. Aus San Remo meldet heute die „Voss. Ztg.: Der Kronprinz machte heute Vormittag bei herrlichem, sonnigem, aber kaltem Wetter mit der Kron pPrinzessin, der Erbprinzessin Charlotte und der Gräfin Münster einen längeren Spaziergang. Das Befinden und Aussehen des Kronprinzen ist völlig befriedigend. Die Wucherung hat sich nicht vergrößert, die Schwellung und der Reizzustand vermindert.
— 22. Decbr. Der englische Minister Churchill be suchte Herbert Bismarck; er erklärte vor seiner Weiter— reise nach Petersburg Privatpersonen gegenüber, daß diese Reise mit keiner politischen Mission zusammenhänge, sondern lediglich Privatzwecken gelte.
— 21. Deebr. Ein beachtenswerthes Communiqué weist heute darauf hin, daß neben seiner militärischen der Artikel des„Russischen Invallden“ auch seine poli— tische Bedeutung hat, insofern er den Beweis liefert, daß mit der Fälschung von Aectenstücken die Aera der Täu schung des Zaren noch nicht beendet ist, daß also die Berechtigung ernster Besorgnisse um den Frieden bestehen bleibt, und daß die öffentliche Meinung in Oesterreich erkannt hat, daß nur durch die schleunige Ergretfung von Maßregeln zur Sicherheit der Monarchie den ernsten Er eignissen begegnet werden könne.
Klel. S. M. Kreuzer„Möwe“, Commandant Cor vetten Capitän Boeters, ist am 18. December er. in Mo
S. M. Kanonen-Boot„Wolff“, Commandant Capitän Lieutenant Jaeschke, ist am 21. De zember er. in Hiogo eingetroffen. 5
Königsberg. Wie aus der Krakauer„Reforma“ ersichtlich, wurden auf dem russischen Ufer der Weichsel dieser Tage eine große Anzahl von Kähnen, die angeblich zum Gebrauche der russischen Grenzwache bestimmt sind, wahrgenommen. Jeder Kahn hatte einen Raum für 20 bis 30 Personen und sämmtliche Kähne sind derart ge⸗ baut, daß sie erforderlichenfalls mittelst einer eisernen Vorrichtung zur Herstellung einer Pontonbrücke aneinander⸗ gekoppelt werden können. Gegenüber von Szezuein(Be zirk Dabrowa) wurden 80 Kähne und viele bet anderen Ortschaften wahrgenommen.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 22. Deebr. Oester⸗ reich hat in Galizien 2 Armeecorps, 4 Infanterte-Divi— sionen, 2 Cavallerle-Divisionen, 59 Bataillone, 54 Es eadrons, 22 Feldbatterien und 4 reitende Batterlen.— Das Deutsche Reich besitzt in den Provinzen Preußen, Posen und Schlesien 312 Armeecorps, 7 Infanterte-Di— vistonen, 1 Cavallerie-Division, 5 einzelne Cavallerie-Bri gaden, 106 Bataillone, 95 Escadrons, 60 Feld batterien, 9 reitende Batterien.— Beide vereinigt würden 5½ Ar⸗ meecorps, 11 Infanterle-Divlstonen, 3 Cavallerte Dlvi⸗ sionen, 5 einzelne Cavallerie-Brlgaden, 165 Batalllone, 149 Escabrons, 82 Felvbatterlen und 13 reitende Batte⸗ rien ergeben.— Rußland besitzt dagegen in den Militär— bezirken Wilna, Warschau, Kiew 81 2 Armeeeorps, 20 In—
fanterle⸗Divislonen, 10 Cavallerle-Divistonen„1 einzelne
Cavallerte⸗Brigade, 336 Bataillone, 249 Escadrons, 120 Feldbattersen, 20 reitende Batterien.— Der Ueber— schuß auf russischer Seite beträgt demnach 3 Armeecorps, 9 Infanterte⸗Divistonen, 5 Cavallerle-Divisionen, 171 Batalllone, 100 Escadrons, 38 Feld-Batterten,
7 reitende Battersen. Dem„Dziennik Polski“ zufolge
dauern die russischen Truppeneoneentrirungen fort. Große
Truppen⸗Massen aus dem Innern Rußlands treffen in
Lithauen ein.
— 22. Deebr. Der Austausch der Ratlficationsur
kunden zu dem am 8. December zwischen Deutschland und Oesterreich Ungarn abgeschlossenen Abkommen, be⸗ treffend die Verlängerung des Handelvertrags hat gestern
hier stattgefunden. l 5 22. Deebr. Im hlesigen auswärtigen Amte welß
man nichts von elner erfolgten oder beabsichtigten Ab—
M152.
dankung des Coburgers. Das„Fremdenblatt“ dementirt, daß zwischen den Mächten Verhandlungen wegen Bul— garien stattgefunden haben.
— Das in Olmüß garntisontrende Windischgrätz Dra— goner-Regiment erhielt Befehl, unverzüglich an die rus— sische Grenze in Gallzien abzurücken. Von hier aus gingen im Laufe des gestrigen und heutigen Tages 4 Feldbäcke— reien mit je 48 Oefen nach Gallzien bet Przemysl ab.
Schwelz. Bern. Der Bundesrath hat den Beginn
der Frühjahrssession auf den 12. März festgesetzt. Der Nattonalrath beschloß die offietelle Betheiligung der Schweiz an der Partser Welt-Ausstellung und bewilligte hierfür 425,000 Franes. 2 Zürich. In der Vorstadt Ries bach wurde am vorigen Samstag ein Badenser Namens Schröder, längst einge— kaufter Schweizer und früher im Schweizerischen Arbeiter— bund thätig, verhaftet. Man fand bei ihm u. A. ein Quantum Dynamit. Er hatte mit Anarchisten Bezlehungen unterhalten, vermuthlich gleichzeitig auch mit auswärtiger Poltzei.
Großbritannien. London, 22. Dez. Unter der Anschuldigung der Theilnahme an dem Dynamlt-Complot, dessentwegen Callan und Haskins neulich verhaftet wur— den, sind heute auch Vorführungsbefehle gegen einen gewissen Melville uud General Millan erlassen worden.
Italien. Rom, 19. Dez. Nach den letzten Nach— richten aus Massauah bat der Negus die englische Mis— sion in Achanght empfangen.
Bulgarien. Sofia, 22. Dez. Auf Befehl des Krlegsministers trafen sämmtliche Brigade Offiziere hier ein, um unter dem Vorsitze des Fürsten eine Berathung über die Landesvertheidigung in der Stunde der Gefahr abzuhalten.— Der Schluß der Sobranje wird mit einer Thronrede erfolgen.
Griechenland. Athen, 22. Dez. Die Kammer nahm in erster Lesung den provisorischen Handelsvertrag mit Frankreich an, wodurch Griechenland die Reeiproeltät der Behandlung als meistbegünstigte Nation gewährt wird.
Rußland. Petersburg. An den russischen Univer⸗ sitäten gährt es in höchst bedenklicher Weise. Der Odessaer Correspondent des„Dziennik Poznanskt“ meldet, daß die Universitäten Kasan, Charkow und Kiew auf unbe— stimmte Zeit geschlossen sind. Man befürchtet auch Un ruhen an der Petersburger Universität, doch ist dort vor— läufig alles ruhig
Moskau. Die hiesigen auch am 13. trotz der gegen Maßregeln noch fortgedauert. Wie dem„N. W. Tgbl.“ mitgetheilt wird, rotteten sich in der Nacht zum 14. hunderte von Studenten und anderen jungen Leuten vor dem Hause, in welchem der Inspeetor der Universi— tät, Staalsrath Brysgalow, wohnt, zusammen, drangen in das Haus mit Gewalt ein und schlugen den Inspeetor und seine Dlenerschaft halb todt. Staatsrath Brysga— low beschwerte sich telegraphisch beim Unterrichts minister, welcher sofort telegraphisch antwortete, daß der Katser Brysgalow entlassen und an seine Stelle den Staatsrath Dobrow zum Universitäts-Inspeetor ernannt habe. Diese Ernennung beruhigte die Studentenschaft theilweise, doch bleibt die Universität nach wie vor geschlossen. Die Polizei hat bis zum 15. mehr als 200 Studenten verhaftet.
Studentenunruhen haben sie ergriffenen strengen
Aus Stadt und Land.
C. T. Friedberg. Nachdem in der Gemeinderaths— Sitzung vom 12. Dezember der Beschluß gefaßt worden ist, die Schlachthaus-Commission zu beauftragen, die Frage der Einführung eines Oetrois in den Beresch ihrer Prüfung und Berichterstattung zu ziehen, erachtet Einsender es an der Zett, einige auf Thatsachen beruhende Angaben über die Communalsteuer Verhältnisse von Fried berg und von anderen Orten zu machen. Steuersachen sind Geldsachen, wobei der Bemittelte mehr, der Wenig⸗ bemittelte weniger in Anspruch genommen werden soll; gerade ihre allgemeine Wichtigkeit legt uns die Pflicht auf, sachlich zu bleiben, indem man sie öffentlich bespricht und nur solchen Gesichtspunkten ein entscheidendes Ge— wicht beizulegen, welche davon ausgehen, daß sich den allgemeinen Interessen, dem Gedeihen, dem Wohl des Ganzen die Privat- Interessen unterzuordnen haben.—
In Friedberg betrug
das Gesammt-Communal Menge der
Steuer-Kapital Steuerzahler 1577 1602 1638 1615 1652 1694 1757 1705 1744
der Ausschlag (allgemeine Kosten) auf 1 M. 20,19 Pf. 21,59 21,25 23,22 23,24 22,91 24,87 24,57 17,54
. 163569 168249 170974 170306 169761 172135 179357 181539 239428
1886 240076 1694 17,49
1887 237800 1697 cee e
Verglichen mit Bad Nauhelm(Ausschlag 86/87 rund 29 Pf.),
Butzbach rund 25, Vilbel 26, Alsfeld 286, Nidda 33,
Lauterbach 26, Bensheim 25, Lampertheim 28, Alzey
25 Pf. ist daher dle Communalsteuer in Friedberg gering
zu nennen. In steuerschwachen kleinen Gemeinden betrug
z. B. der Ausschlag 86/87: 50 Pf. in Gelnhaar, 40 Pf.
in Haingründau, 34 Pf. in Rödgen, 47 Pf. in Pohl⸗
Göns, 84 Pf. in Bodenrod. Weßhalb von dem nächst— liegenden Weg der Erhöhung der Communalsteuer
1877 1878 1879 1880 1881 1882 1883 1884 1885
—'4ů6ö—ꝓ— zur Erlangung der Mittel absehen, welche zur Befrie— digung unabweisbarer Bedürfnisse, zur Beseitigung öffent— licher Mißstände erforderlich sind? Eine Gemeinde wie Friedberg, die zur Deckung der Armenlasten Nichts auf— zubringen braucht, da hierfür der Armenfonds eintritt, hat eine umsichtige bürgerlich⸗sollde Haushaltung zu führen, darf aber nicht in den Fehler des Sparens am unrechten Platze verfallen, da es sich dann die Canäle unterbinden würde, aus welchen genügender Zufluß zu einer gesunden Entwicklung erforderlich ist. Daß die Errichtung eines Gemeinde-Schlachthauses in kleinen Städten recht gut ohne Einführung von lästigem Octrot durchführbar ist, beweist u. a. O. Bensheim. „Das städtische Schlachthaus“, so lautet eine Stelle aus einem Briefe, welchen der Einsender vor Kurzem von Bensheim erhalten hat,„wurde im Jahre 1879 errichtet und hat sich als eine wahre Wohlthat für die hiesige Stadt erwiesen. Oetroi wird in der Stadt Bensheim nicht erhoben.“
—r. Friedberg. Kürzlich ist von unserem Reichs- gericht ein Straferkenntniß erlassen worden, welches für unsere ehrsamen Hausfrauen von großer praktischer Be— deutung ist, da sie hiernach Gefahr laufen, leichter, als sie es sich irgendwie träumen lassen, mit den Strafge— richten in unliebsame Berührung zu kommen. Es handelt sich nämlich um die Auslegung des Nahrungsmittel Ge— setzes vom 14. Mai 1879. Eine Frau hatte Fleisch, welches mit Finnen stark versetzt war, dem sie beliefern— den Metzger als unbrauchbar zurückgegeben und war, dessenthalben belangt, freigesprochen worden. Durch Ur— theil vom 23. September d. J. hob aber das Reichsge— richt das freisprechende Erkenntniß auf, indem es die Sache zur nochmaligen Aburtheilung zurückverwies auf Grund des§ 12 des Nahrungsmittelgesetzes, wonach der jenige mit Gefängniß, neben welchem auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte erkannt werden kann, bestraft werden soll, welcher„wissentlich Gegenstände, deren Ge— nuß die menschliche Gesundheit zu beschädigen geeignet ist, als Nahrungs- oder Genußmittel verkauft, feilhält oder sonst ein Verkehr bringt.“ Das Urtheil führt aus: Der Vorderrichter lege das entscheidende Gewicht auf die etvilrechtlichen Beziehungen, kraft deren die Ange— klagte zur Rückgabe des fehlerhaften Fleisches verpflichtet gewesen sei; es werde aber hierbei die Tragweite des in § 12 Nr. 1 enthaltenen Verbotsgesetzes anerkannt, für dessen Geltung und Wirksamkeit jene eivilrechtlichen Ver— hältnisse nicht maßgebend selen; es sei vom Vorderrichter nicht geprüft worden, ob die Angeklagte nicht dadurch das gesundheitsschädliche Fleisch als Nahrungsmittel wissentlich Anderen zugänglich gemacht habe. Nach dieser welten Ausdehnung des Ausdruckes„in Verkehr bringen“ wäre also jede Hausfrau, welcher verdorbenes Fleisch, Wurst und dergleichen in's Haus gebracht wird, falls sie es nicht behalten will, verpflichtet, diese Waare entweder schleunigst durch Sachverständige, um sich für den Fall eines Prozesses den Beweis zu sichern, unter- suchen zu lassen und sie dann zu vernichten, oder sie der Poltzel zur eriminellen Verfolgung des Lieferanten zu übermitteln. Bis⸗ her ist ganz gewiß jene Gesetzes-Stelle von der Be— völkerung nicht in diesem Sinne interpretirt worden und es hat die gewissenhafteste Frau nicht geglaubt, daß man sie beschuldigen könne, eine Waare„in Verkehr gebracht zu haben,“ wenn sie dieselbe dem Lieferanten zurückgibt; denn es läuft jene Auslegung in ihren praktischen Con— sequenzen geradezu auf eine Anzeigepflicht hinaus, wie sie unser Reichsstrafgesetzbuch nur bei einigen Verbrechen der schwersten Kategorie, wie Hochverrath, Landesver— rath ꝛc. kennt. Es ist jedoch noch ein Weiteres zu er— wägen. Ganz derselbe Ausdruck kehrt nämlich in unserem Strafgesetzbuch im Abschnitt über Münzverbrechen wieder, woselbst es in§ 148 heißt, daß der mit Ge⸗ fängniß bis zu 3 Monaten oder mit Geldstrafe bis drei— hundert Mark bestraft werden soll, welcher„nachgemachtes oder verfälschtes Geld als echtes empfängt und nach er— kannter Unechtheit als echtes in den Verkehr bringt.“ Wer hat aber selther eine Ahnung davon gehabt, daß er sich eines solchen Münzvergehens schuldig mache, wenn er bei einer ihm geleisteten Zahlung ein Geldstück, welches ibm hingeschoben wird, als verdächtig zurückgibt? Nur die Kassenbeamten hielt man zur Beschlag⸗ nahme solcher Geldstücke oder Papierscheine für verpflichtet; doch müßte nach jenem reichsge— richtlichen Erkenntniß auch hier ein Wandel eintreten. Schreiber dleses bemerkt anschließend hieran, daß in letzter Zeit bei dem hiesigen Vorschuß und Credit Verein, e. G., einige falsche Fünfmarkstücke vorgekommen sind und empfiehlt deßhalb dem Publikum vorsichtig beim Geld— Einnehmen zu sein.
2 Friedberg. Am 19. und 20. Dezember l. N beehrte der durch seine hervorragenden Leistungen auf dem Gebiete der Neutestamentlichen Exegese, Theologie und Einleitung berühmte und auch durch seine kirchliche Thätigkeit(insbesondere für das Werk der„inneren Mission“) sowie durch seine ministerielle Stellung hoch⸗ angesehene Obereonsistorlalrath Prof. Dr. B. Weiß von Berlin unser Prediger⸗Seminar mit seinem Be— suche. Mit Erlaubniß des Direetorlums nahm er an den beiden genannten Tagen an 8 Stunden(thells Vor⸗ lesungen, theils Uebungen, Arbeits Vorträgen und Be⸗ sprechungen) mit größtem Interesse Antheil. Am Schluß der letzten Stunde(Ethische Besprechungen, Prof. Weiffen bach) richtete Ober ⸗Consistortalrath Weiß einige an
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