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Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., 1+ nun auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht J
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ppeifel die ihm widerfahrene Begnadigung 6 Plüivirten.
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Dienstag den 19. Juli.
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Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
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Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, ö Donnerstag und Samstag.
lokale Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11
n Pf., Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. ahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist,
werden stets per Post nachgenommen.
ltere Hose und ein Messer(Kneip).
Signalement des Karl: Alter 17
Granes, Katharine, Dienstmagd, geboren am 5. Juni 1868 zu Ober-Mörlen, Dorn zu Friedberg auf Grund richterlichen Haftbefehls zu verhaften. 9 Friedberg den 16. Juli 1887.
gerselben nennt sich Gottlieb Colliver, Schreiner von Kassel. Dieselben reisen zusammen. teren und Nachricht wird ersucht.
4 Signalement des Colliver: Alter 16 Jahre, Statur klein, trä Ine Schützenjoppe und Kappe mit blauer
Amtlicher Theil. Ausschreiben.
Ausschreiben.
Borde. Jahre, tragt englischlederne Hosen, blauen Kittel und braungrauen Hut.
5 ist wegen Betrugs zum Nachtheil der Firma S. Hirsch— Um Nachricht vor Zuführung wird ersucht.
Der Großherzogliche Amtsanwalt. Kolb.
Entwendet wurden in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 1887 zu Ober-Mörlen zwei Paar noch neue braune, carrirte Hosen, eine Der That dringend verdächtig sind zwei Handwerksburschen, die unten näher beschrieben sind. Der eine 0 ö Der andere führt den Vornamen Karl(Zuname und Heimathsort unbekannt). Um schleunige Recherchen nach den entwendeten Gegenständen und den Verdächtigen,
eventuell Festnahme der
gt ein Paar im schlechten Zustande befindliche Zeugschuhe mit Schnallen,
Darmstadt. Der Bauaccessist Moyat da— er wurde zum Baumeister und der Hilfsbremser ei den Oberhessischen Eisenbahnen Schlitt aus Lederbach zum Bremser ernannt.
Berlin. In Königsberg i. Pr. ist die Jachricht eingegangen, daß der Kaiser das ihm un der Stadt Königsberg angebotene Fest im Stadttheater annehmen wird. Die Dispositionen 11 vorläufig so getroffen, daß die Ankunft des hisers in Königsberg am Montag den 5. Sept. folgen wird.
— Der Kaiser hat den dänischen Capitän barauw begnadigt und ist derselbe in Freiheit etzt worden. Er ist schon seit geraumer Zeit dend und im Lazareth, Umstände, die ohne
— Prinz Wilhelm wird auch diesmal während is Besuches des österreichischen Kaisers beim Fiser Wilhelm in Gastein weilen, um seinem Croßvater einen Theil der Repräsentations— Fichten abzunehmen. Die Begegnung der bei— Un Kaiser ist für die erste Augustwoche in Aus— yt genommen. Davon, daß während dieser
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unt. Dort gilt noch immer als wahrscheinlich,
git auch Fürst Bismarck in Gastein sein werde, hier an sonst unterrichteten Stellen nichts be—
z die auch für diesen Sommer beschlossene isammenkunft des Fürsten Bismarck mit dem hafen Kalnoky in Kissingen stattfinden werde. Mainau, 17. Juli. Der Kaiser erhielt tern den Besuch des Königs von Württemberg. bends fand im Mainauer Schlosse eine Vor— selung durch das Personal des Karlsruher Hof— berters statt. Prinz Ludwig von Baden traf
dern Abend hier ein. 5
München, 17. Juli. Der Prinz-Regent habt sich morgen früh mit Separatzug nach Augenz zur Begrüßung des Kaisers Wilhelm.
5 Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Wien. Wie der „chles. Ztg.“ von hier gemeldet wird, verlautet, Aß sich der Kaiser Franz Joseph und die Kaiserin Mabeth in den ersten Tagen des August nach Oatein begeben, um daselbst den Kaiser Wilhelm
mit dem 1. October aufgehoben.
Belgien. Brüssel, 14. Juli. Bei der Fortsetzung der Berathung des Armee-Rekruti— rungs⸗Entwurfs in der Deputirtenkammer wurde heute der Artikel über die persöuliche Heeres— pflicht mit 69 gegen 62 Stimmen verworfen. Wie verlautet, besteht die Regierung darauf, die Armirung der Maas-Forts den Firmen Krupp und Gruson zu übertragen.
Frankreich. Paris, 15. Juli. Die zur Feier des Nationalfestes veranstalteten Festlich— keiten verliefen ohne störende Zwischenfälle. Die Morgenblätter constatiren mit Befriedigung, daß nur vereinzelte Kundgebungen ohne Bedeutung vorkamen, die jedoch keinen revolutionären Cha— racter hatten.
— 16. Juli. Der Ministerpräsident Rouvier empfing heute den Gouverneur und die Diri— genten der Bank von Frankreich, welche auf die Unzuträglichkeiten des Artikels in dem Entwurf der probeweisen Mobilisirung hinwiesen, wonach der Lieferungstermin für die Handelseffecten in derjenigen Gegend, wo die Mobilisirung statt— findet, um einen Monat verlängert wird.
Großbritannien. London, 15. Juli. Der deutsche Kronprinz wohnte heute der von der Königin vollzogenen Grundsteinlegung des Reiterstandbildes des Prinz-Gemahls im Park von Windsor bei.
— 14. Juli. Das Oberhaus nahm ohne Abstimmung nach vierstündiger Debatte in zweiter Lesung die irische Zwangsbill an.
Italien. Rom. Der„Opinione“ zufolge ließ die italienische Regierung die Regierungen von Frankreich und Oesterreich-Ungarn benach— richtigen, daß sie geneigt sei, mit ihnen über neue Tarife und Handelsverträge zu unterhandeln und daß sie Mittheilungen über ihre Intentionen hierüber entgegensähe. Das Ministerium würde vorziehen, daß die Unterhandlungen in Italien stattfäͤnden und die Initiative zu Vorschlägen von Frankreich und Oesterreich-Ungarn ausginge.
Siena, 17. Juli. Der König und die Königin von Italien sind heute hier eingetroffen und von der Bevölkerung begrüßt worden. Dieselben wohnten den von der Stadt veranstalteten Fest—
begrüßen. Schweiz. Bern. Der Bundesrath beschloß, is Bundesgesetz, betr. das Alkoholmonopol, sei Mortig in Wirksamkeit zu setzen, daß mit dem . Juli die Spriteinfahr und die inländische
lichkeiten bei. n
Serbien. Belgrad, 16. Juli. Die Königin ist heute früh nach einem inländischen Bade ab— gereist. König Milan hat vorgestern den Minister— präsidenten Ristic mit einem Besuche in dessen
5 Friedberg den 17 Juli 1887. Der Großherzogliche Amtsanwalt. Kolb. 1 Deutsches Reich. Brennerei verboten wird. Das Ohmgeld wird Wohnung beehrt, welche Thatsache einen neuer—
lichen Beweis von der Haltlosigkeit der Gerüchte über eine bevorstehende neue Ministerkrise ab— gibt. Angebliche Enthüllungen des„Videlo“ über Gewaltacte der neuen Regierung werden als Er— findungen bezeichnet und diesbezüglich hervorge— hoben, daß eine derartige unpatriotische Taktik selbst von den Fortschrittlern verdammt wird, nachdem thatsächlich im ganzen Lande die voll— kommenste Ruhe herrscht.
Bulgarien. Sosia, 16. Juli. Gestern hat die bulgarische Deputation auf Schloß Eben— thal den Wahlact der Sobranje dem Prinzen von Coburg überreicht. Der Prinz bemerkte unter anderem, er hoffe, daß es gelingen werde, das Vertrauen der Hohen Pforte zu rechtfertigen und mit der Zeit die Sympathien Rußlands wieder zu gewinnen, dem Bulgarien seine poli— tische Emancipation und demnach großen Dank schulde, und die Auerkennung aller Mächte zu erlangen. Wie verlautet, wird der Prinz dem— nächst den Kaiser von Oesterreich in Ischl und den Zaren in Petersburg aufsuchen. Die bul— garische Abordnung erklärte, daß, falls die Can— didatur des Prinzen Coburg erfolglos bleiben sollte, Natschewitsch in einem Rundschreiben an die Mächte die Nothwendigkeit für Bulgarien darlege, die Regelung seiner Angelegenheit selbst— ständig vorzunehmen. Ein Rückgreifen auf den Prinzen von Battenberg sei dann das Wahr— scheinlichste. Die Abordnung bleibt noch drei Tage in Wien, weil sie von Tirnowa den Auf— trag hat, nur thatsächliche Ergebnisse, seien die— selben wie sie seien, heimzubringen.
Türkei. Konstantinopel, 16. Juli. Der Sultan hat die egyptische Convention nicht rati— ficirt. Letzte Nacht ist Sir Drummond Wolff von Therapia abgereist.
Rußland. Petersburg, 15. Juli. Das russische Kaiserpaar kehrte Nachmittags vom Ausflug nach den finnischen Schaͤren nach Peter— hof zurück.
— Der russisch⸗officiöse„Nord“ erklart kate— gorisch, die Candidatur des Prinzen von Coburg für den bulgarischen Füͤrstenthron sei definitiv abgethan.
— Glaubwürdigen Nachrichten aus Moskau zufolge zieht Katkow sich krankheitshalber dem— nächst von der Redaction der„Moskowskija Wjedemosti“ zurück und dürfte das Blatt dann vom 1. Januar ab überhaupt zu erscheinen auf—
hören. Man bringt dies mit der Thatsache in
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