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or daher eine gute Zukunft prognostieiren.
1887.
Dienstag den 8. März.
M29.
Oberhessischer Anzeige
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Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Annoncen: die einspaltige Petitzeile 15 Pf., lokale auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht
Anzeigen und behördliche aus dem Kreise 11 Pf., Jahresconto bei uns haben),
Reclamen 30 Pf.; ein Beleg kostet 9 Uf welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Annoncen von
In Gemaͤßheit der Instruetion vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der Februar 1887 sich folgendermaßen für den Centner berechnen: Hafer M. 6.40, Heu M.
Friedberg den 5. Maͤrz 1887.
Gegen Taglöhner Ludwig May von Walldorf bei Groß-Gerau, geboren daselbst am 16. gericht Vilbel Haftbefehl, wegen Diebstahls einer Weste und einer Taschenuhr Nr. 3577,
Nachricht vor Zuführung. Friedberg den 3. März
1887.
Um Auskunft über den dermaligen Aufenthaltsort des
Amtlicher Theil. enn.
Steckbrief.
Ausschreiben. Dienstknechts Heinrich Koch aus
zuletzt in Gießen im Spital, vordem in Bad-Nauheim.
Friedberg den 3 Marz 1887.
erlassen.
Ober-Wachholdern wird ersucht
Naturalleistungen für die bewaffnete nachbemerkten Artikel für den Monat
2.75, Stroh M. 2.00.
Großherzegliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
August 1858, ist von Großherzoglichem Amts— Ich bitte um Fahndung, Festnahme und Der Großherzogliche Amtsanwalt. J. V.: v. Biegeleben.
Derselbe war Der Großherzogliche Amtsanwalt. J. V.: v. Biegeleben.
Aus Stadt und vand.
Friedberg. Das hlesige Schullehrerseminar war! reich besuchte Wählerversammlung in Reichelsheim statt, im verflossenen Schuljahr besucht von 112 Zöglingen, in die sämmtlich der evangelischen Confession angehörten.] den
b. Friedberg, 7. März.
welcher Bergrath Tecklenburg und Reallebrer Nies Darmstadt, sowte Seminar- Lehrer Wahl
Darunter waren Söhne von Landwirthen 48, von Lehrern] H. Bindewald von Friedberg für die Candidatur Brand 9 U*
2 N. 14 a 5 24, von Handel und Gewerbetrelbenden 21, von Beamten Iprachen
17, von sonstigen Berufsklossen 2; aus Städten über 10,000 Einwohnern 4, aus Städten zwischen 10,0 und 2000 Einwohnern 26, aus Orten unter 2000 Einwohnern 32; vorbereitet in Praparandenanstalten 78, von Lehrern 11, von Geistlichen 1, in Realschulen 22; aus der Provinz Oberhessen 79, Starkenburg 30, Rheinhessen 3; zur Zei der Aufnahme im sechzehnten Lebensjahre 6, im sieben— zehnten 35, im achtzehnten 28, im neunzehnten 24, im
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zwanzigsten 8, im einundzwanzigsten und alter 11. Die
März statt
öffentliche Entlassungspruͤfung findet am 17. die Aufnahmeprüfung beginnt Montag den 4. April, das neue Schuljahr am 2. Mai.
Friedberg. Die hiesige Realschule war im ver lossenen Jahre von 272 Schülern besucht, und zwar von 133 Einheimiscken, 129 Auswärtigen und 10 Aus— ändern. Der Confession nach vertheilen sich dieselben n 204 Evangelische, 21 Katholische und 47 Isxraelitische. Eröffnet wurde das Schuljahr mit 264 Schülern, ein etreten sind 8, abgegangen 21, so daß der Vestand am Schlusse des Schuljahres 251 Schüler beträgt.
T. Friedberg. Das am 3. d. Mts. im Hotel Trapp dahier abgehaltene Tanzkränzchen des landw. zasinos war, entschleden noch stärker als das erste der rtige Vergnügen, von zahlreichen werthen Gästen und Ritgliedern aus der Stadt, sowie aus der näheren und
erneren Umgegend besucht. Auch waren die Erschtenenen, dweit wir in Erfahrung bringen kannten, von dem Ver-
auf durchaus befriedigt. Wir sind deßhalb wohl zu der nnahme berechtigt, daß die betr. Vereinigung einem Jatsächlich vorhandenen Beduͤrfniß entspricht, und können Der nächste
Damenabend ist für Ostern in Aussicht genommen.
Ihrer selbst ziehen.
duule geschrleben hat.
g. Friedberg. In den letzten Tagen wurde von eunden der Candidatur Hinze je ein Exemplar der
„Kleinen Presse“ an die Lehrter Friedbergs und der Um
gebung gesandt. Das Blatt enthielt einen blau an— 9 strichenen Leitartikel, überschrieben:„Ein Lehrerwahn.“ Ver Artikel besprach die Verhandlung des pr. Landtages üer den Antrag des deutschfr. Abg. Knörcke, betr. eine Er— g hung der für Emeriten ausgeworfenen Summe. Gegen desen Antrag hatte Frhr. v. Zedlitz gesprochen, da erst nue Einnahmen geschaffen werden müßten. Daran knüpft nen jener Artikel an und kritisirt in abfälliger Weise die Azitatlon der Volksschullehrer zu Gunsten der Cartell diüder, von denen sie ja doch nichts zu erwarten hätten. der Parteifanatismus senes Blättchens hat es indeß acht über sich vermocht, der„vollen Wahrheit“ die Ehre n geben. Es wird nämlich verschwiegen, daß in der mmlssion der freilsinnige Abg. Virchow ebenfalls gegen men Antrag gestimmt hat. Das Faelt kann sich jeder Bemerkt sei noch, daß der Ab— horbnete Knörcke derselbe Herr ist, welcher in der „Fatlon“ den bekannten Artikel gegen die Stmultan— Hatte er das wohl von seinen
e ticartellbrüdern im Centrumslager gelernt? Uebrlgens wahren sich die Lehrer gegen die Unterstelluug, daß
ihrer Abstimmung persönliche Interessen ausschlag
tend seien. Wir hoffen, daß der beabsichtigte Stimmen— dug eln„leerer Wahn“ bleiben wird.
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Ebenso fand in Dorheim eine Versammlung statt, in welcher außer den vorhin Genannten noch Rechts-
anwalt Windecker mit großer Energie für unseren national
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Banner. Er
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die Bestrebungen
liberalen Candidaten eintrat. l. Melbach, 6. März. sehr zahlreich besuchte
eine Wählerversammlung statt.
t Nicht blos die Bevölkerung von Welbach, sondern alle
umitegenden Orte waren vertreten. Den Vorsitz führte Bürgermeister Hahn von hier. Der Kandidat der nat! lib. Partei, Direktor Brand aus Mainz, entwickelte, nach dem ihn der Vorsitzende den Wählern vorgestellt, sein Programm.„Kein Monopol, Aufrechterhaltung des all gemeinen Stimmrechts, Gleich berechtigung aller Confes sionen, Erbaltung der Wehrkraft,“ steht auf seinem tritt überhaupt für das Programm der
nat. lib. Partei voll und ganz ein. In trefflichen Worten
weist er die Angriffe der deutsch freisinnigen Partei zu
rück. Versammlung
Ein„Hoch“ auf unseren Katser, in welches die
begeistert einstimmte, bildete den Schluß seiner Rede. Bürgermeister Küchler aus Worms, eine in unserem Kreise wohlbekannte und gerngesehene Per sönlichkeit, hatte sich zur Freude der Versammlung eben eingefunden. In kerniger Rede charakterifirte er der Führer der deutsch freisinnigen Partei die(ohne selbst etwas Positives zu schaffen), darin gipfeln, die Bevölkerung zu verhetzen und unzufrieden zu machen. Lehrer Loos von Söoͤdel empfahl dann noch den aufgestellten Candidaten und brachte ihm ein„Hoch“, während Bürgermeister Reitz von Soͤdel die Versammlung aufforderte am 9. März, am Tage der Wahl, vollzählig für unseren Kandidaten einzutreten. Sodann wurde die Versammlung von dem Vorsitzenden geschlossen.
Handel und Verkehr. Friedberg, 5. Marz. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.70— 0.80. Eier 1 Stück 5 Pf. Gießen, 5. März. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.82— 0.85, Eier per Stück 4—5 Pf., Käse per St. 48 Pf., Tauben per Paar M. 0.60—0.90, Hühner per St. M. 0.80— 1.00, Hahnen per St. M. 0.70 bis 1.50, Enten per Stück Me. 1.40— 1.90, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 62— 64 Pf., Kuh und Rind fleisch 54 bis 56 Pf., Schweinefleisch 5660 Pf., Hammelfleisch 50-66 Pf., Kalbsletsch 40— 46 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.50— 5, Zwiebeln per Ctr. M. 7.00 Frankfurt, 4. Maͤrz. Engrosmarkt. Butter ist im Preise wieder zurückgegangen und kostet M. 70.— 75., Hofbutter 90 Pf., bei 5 Pfd. 85 Pf. Balerische Eter 25 Stück M. 1.20— 1.35, Hofeter das Did. M. 1.70.
Kartoffeln 100 Kilo M. 5.— 5.50. Der Heu- und Stroh- markt war gut befahren. Heu kostete der Centner M. 2.75— 3.25, Stroh M. 2.75—3.
Frankfurt, 5. März. Wochenmarkt. Kartoffeln das Gescheid 610 Pf., Radieschen franz. M. 1.50,
Rosenkohl die Portton 50— 70 Pf., Blumenkohl 30 bis 60 Pf., Romainsalat 15— 20 Pf., Kopfsalat 12 Pf., Endiviensalat 20 Pf., Eskarol 12— 15 Pf., Feldsalat 20 bis 30 Pf., neuer Lattig die Portlon 20—30 Pf., Ca rotten 12— 10 Pf, Brunnenkresse die Portton 16-20 Pf., Römtischer Kohl 6—8 Pf., Wlrsing 10— 12 Pf., franz. Sellerte 40— 60 Pf., Weiskraut 20 Pf., Rothkraut 20 bis
Gestern Abend fand dahter
Gestern fand eine zahl⸗
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25 Pf., Teltower Rüben per Pfund 60 Pf., Zwiebeln 100 Pfd. M. 4—6, das Gescheid 12— 15 Pf., Sellerie⸗ kopf 5—15 Pf., Meerrettig 12—20 Pf, Spargel das Pfd. M. 3., Suppenspargeln das Päckchen 30— 70 Pf., Maus kartoffeln per Gescheid 25 Pf., per 50 Kilo M. 6—7.
Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt Theater in Frankfurt. Opernbaus. Dienstag den 8.: Die Zauberflöte. als Gast. Mittelpreise. Mittwoch den 9.;: Geschlossen. Donnerstag den 10.: Hugenotten. als Gast. Mittelpreise Freitag den 11.: Geschlossen. Samstag den 12.: Postillon von Lonjumeau. Kleine Preise. Sonntag den 13.: Heinrich VIII. Große Preise. Schauspielhaus Gold fische Große Preise
Sarastro: Herr Heller
Mareel: Herr Heller
Dienstag den 8.:
Mittwoch den 9. Sie weiß etwas. Hierauf: Flotte Bursche. Große Preise. Donnerstag den 10.: Geschlossen.
Freitag den 11.: Zum ersten Male: Der Hofnarr. Ro— mantisch⸗komische Oper in 3 Akten von Hugo Wittneau
und Jullus Bauer. Musik von Adolf Müller jun. Große Preise Samstag den 12.: Neu einstudirt: Romeo und Julia.
Große Preise Sonntag den 18.: Große Preise.
Joraclitischer Gottesdienst in Friedberg. Mittwoch den 9. März 1887: Fasten Esther.
Mittwoch Morgens 6 Uhr 15 Min.(Selichoth). Mittwoch Nachmittags 5 Uhr(Minchagebet). Donnerstag den 10. März 1887: Purimfest.
Beginn: Mittwoch Abends 6 Uhr 30 Min. Donnerstag Morgens 6 Uhr 15 Win. 5 Nachmittags 3 Uhr(Minchagebet). 5 Abends 6 Uhr 25 Min.(Adendgebet). Mittwoch Abends 6 Uhr 30 Min. lesen aus dem Buche Esther.
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Beginn: Vor⸗
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Dem Aufhören des Hustens muß gewoöbnlich die Schlesmloͤsung vorangehen, die Erstärkung durch gute Kost hat gehobene Verdauungskraft zur Voraussetzung. Nach belden Richtungen letsten, wie ärztlich bezeugt, die Sodener Mineral-Pastillen(erhältlich in ollen Apotheken d 85 Pf. per Schachtel) die besten Dienste. Herr Dr. med. Auer, Landsbut in Baiern, schretbt: Die erhaltenen Sodener Mineral-Postillen baben einer fungen Klosterfrau, die 5 Wochen hindurch an Bronchtal-Katarrh gelitten hat, vorzuͤgliche Dienste geletstet. 920
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