Ort des Geschäfts.
Datum.
Wochentag und Beginn des Geschaͤfts.
Monat.[Tag.
Reisetour und Angabe der Dienstverrichtungen.
Juli 1. Montag, 9 Uhr Morgens, Offenbach a. M.
. Dienstag, 9 Uhr Morgens, Offenbach a. M.
Liste E.
Mittwoch, 9 Uhr Morgens,
Offenbach a. M
Juli. 4 Dornerstag, 9 Ubr Morgens, Offenbach a. M.
Liste E.
Liste E. Reise nach Darmstadt.
Freitag, 8 Uhr Morgens,
Juli. 13. ö
Darmstadt Darmstadt
Dull 15. 16.
Liste E.
Sonnabend, 8 Uhr Morgens, 8
8 Sonntag Darmstadt
Ruhe
Darmstadt
Jauli 18. Montag, 8 Uhr Morgens,
ee
—
Juli Juli[Montag, 8 Uhr Morgen Darmstadt 19 Dienstag, 8 Uhr Morgens, Darmstadt Darmstadt den 2. Mai 1887. im a Der Militär-Vorsitzende:
v. Wulffen.
Betreffend: Ausführung des F. 3, Absatz 2 des Gesetzes, betreffend die Frelzügigkeit vom 1. November 1867
und des F. 361 des Strafgesetzbuchs. i 5. Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen
Wir benachrichtigen Sie, daß die auf Grund unseres Ausschreibens vom
Liste E..
Ober-Ersatz Commission im Bezirk der 49. Jufanterie-Brigade(1. Großherzoglich Hessischen).
Der Civil-Vorsitzende: ö Dr. Zeller.
Friedberg den 3. Juni 1887. Bürgermeistereien des Kreises.
20. Februar 1882, Oberhessischer Anzeiger Nr. 24, bis jeh
weiter anher eingesandten Transportkostenverzeichnisse an die betreffenden Bürgermeistereien visirt zurückgesandt worden sind und dem Rechne
der Kreiskasse Anweisung zur
Beurkundung in f a. wenn sie nicht auch mit der Quittung des Gemeinde-Einnehmers versehen sind.
Auszahlung der Tranusportkosten an die betreffenden Gemeinden ertheilt worden ist. Die Rechner dieser Gemein den haben bei Empfangnahme der von denselben vorgelegten Transportkosten bei der Kreiskasse Quittung auszustellen. genügen der Kreiskasserechnung die nur von den Transporteuren quittirten und kreisamtlich visirten Gebührenverzeichnisse nicht mehr, Ihre Gemeinde-Einnehmer wollen Sie hiernach bedeuten.
Es genügen für di
Dr. Braden.
Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg.
Franz Brauburger von Wickstadt wurde als Polizeidiener dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet.
Deutsches Reich.(er hat das durch mich vom Kehlkopf operativ
Darmstadt. Der Heizer bei den Ober- entfernte Stückchen der angewucherten Haut ge⸗— hessischen Eisenbahnen Müller wurde zum Wagen- prüft) jetzt vollkommen festgestellt ist, daß die revisor ernannt. In den Ruhestand versetzt Krankheit nicht der Krebs war. Eine nicht bös— wurde der Kanzleidiener bei dem Landgericht in artige Wucherung, kann im Allgemeinen durch Gießen Kraus, auf Nachsuchen, unter Anerken- feine sorgsame örtliche Behandlung beseitigt wer⸗ nung seiner Dienste. den, und ich sehe keinen Grund, weshalb der
— Post Personalnachrichten. Angestellt sind der Post— assistent Feldmann und der Telegraphenassistent Block in Mainz. Versetzt ist der Postsekretär Stamm von Darm- stadt nach Halle und der Postsekretär Kesting von Mühl- hausen nach Darmstadt. Gestorben ist der Posteommissär Koehler in Mainz und der Postsekretär Hahn in Alzey
Berlin, 3. Juni. Der Kaiser, begleitet von
Fall beim Kronprinzen eine Ausnahme bilden wird. Da jedoch der Hals reizbar ist, so ist es, meiner Ansicht nach, von großer Wichtigkeit, daß der Fall ohne unangemessene Hast behandelt wird— in der That, unser Motto muß„festina lente!“ sein.
Prinz Wilhelm, Prinz Heinrich, Prinz Leopold— 3. Juni. Die„Nordd. Allg. Ztg.“ bringt und einem glänzenden Gefolge fuhr heute morgen heute eine bedeutungsvolle Enthüllung in Sachen von Kiel im Wagen vom Schlosse über Bellevue des Kriegslärms vom Jahre 1875. Danach und Belvedere nach dem Festplatz zu Holtenau, hat Fürst Gortschakoff im Verein mit dem da— unterwegs vom Publikum mit endlosem Jubel maligen französischen Botschafter in Petersburg, begrüßt. Am Hafen hatte sich zwischen 8 und General Leflö, dem Botschafter in Berlin, von 9 Uhr bereits ein wunderbar prächtiges Bild Gontaut-Biron, und dem Minister Herzog entfaltet. Sieben große Dampfer mit 800 offi- v. Decazes den Lärm inscenirt. Wörtlich sagt ciellen Festgästen, darunter die Staatsminister, die„N. A. Z.“: Fuͤrst Gortschakoff, der damals die Bundesrathsbevollmächtigten, Reichs- und nach seiner Ansicht noch auf der Höhe seines Landtagsabgeordnete, hohe Militärs und sonstige politischen Könnens stand, hatte sich durch diplo— notable Persönlichkeiten, drei Dampfer, an deren matische Formlosigkeit eine Lektion zugezogen, Bord sich die Studentenschaft und die Sänger-(welche in der Sendung Radowitz's ihren Aus— chöre befanden, und fünf weitere Dampfer mit druck fand. Zunächst um diese Thatsache vor mehreren tausend sonstigen Festtheilnehmern dem Kaiser Alexander und den fremden Diplo— stachen in See. Patriotische Weisen tönten übers maten zu verdecken, wurde der Radowitz'schen Wasser. Von der Flotte donnerten hundertfache Mission das erdichtete Motiv der„Sondirung Salutschüsse. Die Grundsteinlegung des Kanals über Frankreich“ untergelegt. Mit dieser Fiktion in Holtenau verlief in überaus erhebender Weise. war gleichzeitig der Zweck verbunden, dem Fürsten
Die Rüstigkeit und Frische des Kaisers wurden allgemein bewundert. Der Kaiser wohnte dem circa eine halbe Stunde dauernden Act stehend bei und befand sich auch bei der Flottenrevue stets auf der Commandobrücke der„Pommerania“. Um 2 Uhr fand ein glänzendes Galadiner auf Bellevue statt, wobei der Kaiser auf das Wohl Schleswig— Holsteins toastete. Um 4½ Uhr trat der Kaiser unter den enthusiastischen Zurufen einer zahl— reichen Menge die Rückreise nach Berlin an. — Am 18. Juni beabsichtigt der Kaiser nach Ems zu fahren, um dort drei Wochen lang, wie alljährlich seit 20 Jahren, die Kur zu gebrauchen. — Die beruhigenden Mittheilungen, welche von officiöser Seite über die Krankheit des Kron— prinzen Friedrich Wilhelm veröffentlicht wurden, finden nun auch durch ein von Dr. Mackenzie an Rich. Fleischer, den Herausgeber der„Deutschen Revue“, gerichtetes Schreiben ihre Bestätigung. In demselben wird gesagt,„daß durch die mi— kroskopischen Untersuchungen des Prof. Virchow
Gortschakoff die Anerkennung in der Pariser Presse zu verschaffen, welche stets sein Bedürfniß war. In dieser Richtung wurde unter Mitwirkung des derzeitigen französischen Botschafters in Berlin, Vicomte Gontaut-Biron, der Plan in Scene gesetzt, die französische Presse und alle Gegner Deutschlands glauben zu machen, daß Deutschland Frankreich„überfallen“ wollte und daran durch den Fürsten Gortschakoff verhindert werden müßte.
Wiesbaden. Königin Olga von Griechen— land trifft gegen Mitte dieses Monats zu längerem Aufenthalte hier ein.
Leipzig. Die Verhandlung des Reichs— gerichts am 13. Juni gegen 8 von den ange— klagten Elsässern wird öffentlich stattfinden; das Verfahren gegen die weiteren 10, in die Vor— untersuchung verwickelt Gewesenen, ist eingestellt.
Karlsruhe. Von hier wird im Fr. J. dementirt, daß der Erbgroßherzog beabsichtige, auch in diesem Jahre wieder Bad-Nauheim zu besuchen, wozu sein sehr zufriedenstellendes Be—
finden gar keinen Anlaß darbiete Er werde vielmehr mit seiner Frau sich zunächst nach Baden begeben und später vielleicht einen Luftkurort, wobei St. Blasien genannt wird, besuchen.
Ausland. Oesterreich- Ungarn. Wien, 2. Jun, Der Fürst und die Fürstin von Montenegre sind gestern von Wien abgereist. Das Reissezil. wurde geheim gehalten, doch soll ein französisches Bad zu einem längeren Aufenthalte der fürste lichen Familie ausersehen sein. Vor seiner Abs reise hatte der Fürst zwei Besprechungen m dem Grafen Kalnoky. N Belgien. Mons, 3. Juni. In Folgs eines falschen Gerüchtes, daß in Flenn die Löhne herabgesetzt werden sollen, weigern sich etw 1000 Arbeiter in Cuesmes und Flenn neuer dings zu arbeiten. Dagegen wird in Dou, Boussu und Hornu wieder gearbeitet. 9 Frankreich. Paris. Die„Republik fraue gaise“ kündigt an, der Kriegsminister, General Ferron, werde das Project des Generals Bol langer bezüglich des Mobilisirungsversuchel durchführen. Spanien.
dem Auslande eingeführtes Getreide ab.
Aus Stadt und Land. h. Friedberg. Die Vorbereitungen zur Jubelfei! des fünfzigjährigen Bestehens unseres Predigerseminars
am 26., 27. und 28. Juli d. J. gehen ihren stetigen! Gang. Auf die von der Wohnungsseetion des Comiich! 10
erlassene Aufforderung wegen Stellung von Freiquarklerel für die Gäste sind bereitwilligst schon zahlreiche Anmel dungen erfolgt. Es war nicht anders zu erwarten, all daß ganz Friedberg dieser Festfeier volle Sympathle ent.! gegenbringt. Die Männer, die getrieben von der Elin nerung an dle hier in der Jugend glücklich verlebtt Zeit zu uns kommen, werden vielfach auch von ihren Frauen und Töchtern begleitet sein; einige jetzt schol vorllegende Anmeldungen steigern diese Vermuthung zul Gewißheit. Wir werden gerüstet sein, zum Emßfang einiger hundert lieben Gäste aus nah und fern. Unsel Land zählt etwa 450 Geistliche, die alle eingeladen wer den, dazu kommen dle Vertreter anderer ähnlichen Lehr. anstalten(Predigerseminare und Universitäten), ferne die Mitglieder der kirchlichen und staatlichen oberen 22 hörden; auch auf das Erscheinen des Großherzogs wird gehofft. Der Verlauf des Festes wurde im Wesentlichen bereits früher hier mitgetheilt. Die Gesangvereine und der Dilettantenverein haben zu unserer großen Freude ihre Mitwirkung bet dem Feste zugesagt und alle Be wohner Friedbergs sind für das Gelingen desselben nach Kräften thätig; der alte gute Ruf Frledbergs zusammet zustehn, wenn es die Ehre und das Ansehen der gilt, wird sich von Neuem bewähren.
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— Liste B b, Ca b e, D, Beilagen 1—3, Felddienstunfähige, Invaliden. e Revision der alphabetischen und Restantenlisten. e
Nsste B b, Ca be, 5, Beilagen 1—3, Felddienstunfähige, Invaliden. 1 ö
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Madrid, 3. Juni. Der Sench: han lehnte mit 89 gegen 36 Stimmen den Antrag betreffs einer Zuschlagtaße von 35 pCt. für aul 0
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