10 Win f
Sir Trike Lune
IIA bene
*
nas 0
n
* * *
1 8 f
4
g
.
Hienstag den 30. März.
2 38.
Verathung des Branntwein-Monopols.
ermehrung der Reichseinnahmen, was durch epject, bei Ablehnung des Monopols werde die
duuern aus, über die Art, wie die Reichstags Majorität die Vorlagen der Regierung behandle, e sei zweifelhaft, ob bei einer solchen Reichstags— Majorität überhaupt noch der Angelpunkt der deutschen Einheit im Reichstage gefunden wer— n kann, wenn der Reichstag seine Aufgabe icht besser auffasse, hege er Besorgnisse über de Zukunft des Reichs, sollten einmal Ver— n ckelungen von Außen kommen, so müsse das Leutsche Reich gefestigt sein, er sehe jetzt keine
then.
für jetzt schon Vorkehrungen
Ohberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Arreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Den Termin zur Elnsendung der Gemeinderechuungen und Voranschläge, hier die Liquidation der Ausstände zu den Rechnungen für 1884/85.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Nachstehend theilen wir Ihnen das Verzeichniß der Ausstände, mit welchen zu den Gemeinderechnungen für 1884/85 liquidirt worden
st, zur Nachricht mit.
derselben resp. Beendigung des eingeleiteten Zwangsverfahrens Sorge zu tragen.
Friedberg den 18. Marz 1886.
Gleichzeitig empfehlen wir denjenigen von Ihnen, in deren Gemeinden hiernach noch Ausstände bestehen, für Beitreibung Bis Ende April d. J. sehen wir Ihrer mit dem Gemeinde—
Finnehmer zu machenden Anzeitze darüber entgegen, ob alle Rückstände aus 1884/85 eingegangen sind, oder daß und aus welchen Gründen dies noch nicht möglich war, in welchem Falle zu jedem einzelnen Posten das eingehaltene Verfahren anzugeben ist.
Dr. Braden.
M. Pf. M. Pf. Ober Wöllstadt 6— Staden 19 80 Ockstadt 68 20 Stammheim 3 40 Ossenheim 558 21 Vilbel 5040 40 Rockenberg 98 54 Weckesheim 87 30 Nödgen 1332 22 Schwalheim 418 95
Pferde mit solchen Fehlern, welche nach den Landesgesetzen den Kauf rückgängig machen, sind vom Verkäufer gezen Erstattung des Kaufpreises und der Unkosten zurückzunehmen, ebenso Krippensetzer, welche sich in den ersten acht und zwanzig Tagen nach Einlieferung in
erweisen. Pferde, welche den Verkäufern nicht
oder durch einen nicht legitimirten Bevollmäch—
tigten der Commission vorgestellt werden, sind vom Kauf ausgeschlossen. Die Verkäufer sind verpflichtet, jedem verkauften Pferde eine neue starke rindlederne Trense mit starkem Gebiß und einer Kopfhalfter von Leder oder Hauf mit zwei mindestens zwei Meter langen Stricken ohne besondere Vergütung mitzugeben.
Um die Abstammung der vorgeführten Pferde feststellen zu können, ist es erwünscht, daß die Deckscheine möglichst mitgebracht werden, auch werden die Verkäufer ersucht, die Schweife der Pferde nicht zu cou—
gez.: Freiherr von Troschke.
Kriezsministerium, Abtheilunz für das Remontewesen.
Graf von Klinkowstroem. Friedberg den 26. März 1886.
Fürst hismarck betont die absolute Nothwendigkeit der
drecte Steuern nicht erreichbar sei. Der Brannt— mein sei ein außerordentlich günstiges Steuer—
begierung mit einer Branntwein-Consumsteuer Emmen. Der Reichs-Kanzler drückt sein Be—
befahren unmittelbar vor uns, allerdings habe aim Frühjahr 1870 auch keine vorausge— Wenn aber die Festigkeit des Reichs f stärkere Proben gestellt werde, so müsse man treffen. Die
müssen.— 27. Marz. v. Vollmar verwahrt die Socialisten gegen den Vorwurf der Reichs— feindlichkeit; dieselben seien nicht reichsfeindlich, sondern wollten die Festigung des Reiches durch die Zufriedenheit des Volkes. v. Kardorff be— antragt die Rückverweisung der Vorlage an die Commission und namentliche Abstimmung über diesen Antrag. Der Finanzminister widerlegt die Einwendungen Richter's und Bamberger's gegen das Monopol; der Appanat desselben sei nicht complicirter wie bei der Postverwaltung. Die Petitionen bewiesen nichts, es sei damit ein frevelhaftes Spiel getrieben worden. Der gesunde Gedanke des Monopols werde durch die Reichstagsabstimmung nicht todt gemacht werden. Windthorst bestreitet die dringenden Bedürfnisse. Er verlangt Ersparnisse und meint, er und das Centrum seien grundsatzlich gegen alle Monopole. Ob er für eine andere Besteuerung des Brannt— weins stimmen werde, könne er nicht sagen; es haͤnge dies von der Vorlage ab und dem Nach— weis des Bedürfnisses. Zu weiteren bemerkens— werthen Kundgebungen kam es nicht.
— Zur Kirchenvorlage brachte Bischof Kopp ein Amendement ein, wonach die Bestimmung in Wegfall kommen soll, daß vom Staat als minder genehm bezeichnete Persenen nicht als Lehrer oder Leiter theologischer Seminare ange— stellt werden können. Ferner sollen die Be— stimmungen über die Berufung an den Staat aufgehoben werden. Endlich soll das Lesen stiller Messen und die Spendung der Sterbe— sacramente unter allen Umständen und nicht blos in Nothfällen straffrei sein. Die Regierung macht die Zustimmung zu den Abaͤnderungsan— tragen des Bischofs Kopp von Zugestaͤndnissen der Curie, betreffend die Anzeigepflicht für die Pfarrer, abhängig. Die Vorschlaͤge der Curie, die ein specieller Abgesandter aus Rom über— brachte, bilden noch den Gegenstand der Ver— handlungen, deren Verlauf für die Stellung— nahme der Regierung entscheidend sein wird.
— In nächster Zeit tritt unter dem Vorsitz des Directors des Reichs-Gesundheitsamt Koͤhler eine Commission behufs Vorbereitung eines Ge— setzentwurfs betreffend Verwendung von Farben in der Industrie und den Gewerben zusammen.
— Eine neue Branntweinsteuer Vorlage wird im Finanzministerium ausgearbeitet und soll als Antrag Preußens an den Bundesxrath gelangen.
5 M. Pf M. Pf. M. Pf. W. Pf. Assenbeim 295 74 Fauerbach 17 40 Ilbenstadt 275 09 Nieder⸗Ros bach 16 66 Bad⸗Nauheim 1988 20 Friedberg 361 84 Kirch⸗Göns 82 27 Nieder⸗Weisel 470 89 Bruchenbrücken 238 30 Groß Karben 173 58 Nieder⸗Erlenbach 12 54 Nieder Wöllstadt 364 76 1 Büdesheim 18 Heldenbergen 355 14 Nieder Eschbach 2333 64 Ober-Florstadt 1201 17 Butzbach 64 96 Hoch Weisel 102 70 Nieder Florstadt 1297 85 Ober-Mörlen 113 67 Dorheim 9 36 Holzhausen 42 56 Nieder⸗Mörlen 689 48 Ober-Ros bach 774 16 7 Bekanntmachung, den Ankauf von Remonten pro 188 betreffend. Zum Ankauf von Remonten im Alter von drei und ausnahms— ö weise vier Jahren sind im Bereiche des Großherzogthums Hessen— Darmstadt für dieses Jahr nachstehende, Morgens 8 Uhr beginnende Märkte anberaumt worden und zwar: a am 7. Juli in Grünberg, den Depots als solche 555„Nidda, eigenthümlich gehören, Alsfeld, 5„ Butzbach, e„Nieder-Woͤllstadt, „ 19. Auzust„ Groß-Bieberau, 5„ Alzey, „,„ Lampertheim, 8„ Bickenbach, 21„ Gernsheim, piren oder übermäßitz zu verkürzen. „„ Groß⸗Gerau. Berlin den 3. März 1886. 14 Die von der Remonte-Ankaufscommission erkauften Pferde werden ur S e abgenommen und sofort gegen Quittung baar bezahlt. ietreffend: Der Feldgericht der II. Periode 1886 Der Großherzogliche Amtsanwalt in Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien der Amtsgerichtsbezirke Friedberg, Bad-Nauheim, Butzbach, Vilbel. Diejenigen von Ihnen, welche mit der Einsendung der Rügeregister oder der Bescheinigung, daß Feldfrevel in dem Zeitraume der Abricirten Periode nicht vorgekommen, noch im Rückstande sind, werden an deren umgehende Einsendung erinnert. Wagner. Deutsches Reich. Annahme des Monopols befestige das Reich, Berlin. Die Prinzessin Victoria, Tochter die Ablehnung schadige dasselbe. Sollte die er kronprinzlichen Herrschaften, ist an den Ablehnung erfolgen und auch eine Branntwein— Masern erkrankt. Consumsteuer abgelehnt werden, dann werde Berlin, 26. März. Reichstag. Zweite in Preußen eine Licenzsteuer eingeführt werden


