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Niete.

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steber Commission setzte die Generaldebatte ohne Beschluß heines eroberten Landes auf alle Weise durch ltere Folgen haben.

1886. Dienstag den 26. Januar. 2 I.

Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch Rroig* 7 8 Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Die nstag 1 5* 1* 0 und Freitag Abend ausgegeben. Areisblatt für den Areis Friedberg. Donnerstag und Samstag.

Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen v von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Be trag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachg enommen.

Amtlicher Theil.

Justiz hat genehmigt, daß mit dem diesjährigen Friedberger Flühjahrs- und Herbst⸗ Pferdemarkt je eine Verloosung von Pferden und senstigen Gegenstaͤnden verbunden wird. Bei dem Frühjahrsmarkte dürfen höchstens 8000 Loose à 1 M. 50 Pf. ausgegeben und müssen 7320 M. zum Ankauf von Ge winngegenständen verwendet werden; bei dem Herbstmarkte darf die Zahl von 12,000 Loosen(à 1 M. 50 Pf.) nicht überschritten werden und sind 11,000 M. für den Ankauf von Gewinngegenständen zu verausgaben. Der Verkauf der Loose im Großherzogt! hum ist gestattet.

Großherzogliches Ministerium des Innern und der

Betreffend: Die Abhaltung eines Instruetionscursus für Turnlehrer. Friedberg am 23. Januar 1886.

Die Großherzogliche Kreisschulcommission Friedberg an die Schuloorstände des Kreises.

In Auftrag der obersten Schulbehörde veraustaltet der Großh. Turninspector in der Zeit vom 15. März bis zum 10. April d. 5 einen Kursus zur kostenfreien Ausbil dung von Turulehrern, an welchem die Theilnahme von einem Schullehrer aus jedem Kreise als wünschens werth erklärt ist. Sollte ein Lehrer Ihrer Schule sich zu betheiligen wünschen und Sie dies im Interesse Ihrer Schule für geboten erachten, so wellen Sie uns bis zu Ende dieses Monats hieruͤber unter genauer Angabe des fraglichen Lehrers berichten.

J. V.: Dr. v. Gemmingen.

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Ausgewiesen aus dem Großherzogtbum auf Grund des F. 3 Absatz 2 des Freizügigkeitsgesetzes: Hermann Lohr aus Borken.

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Wezen Bertels bestraft: Hermann Lohr aus Borken. n 8 Ge nebel wurde für das Inkrafttreten des neuen] Entfaltung seiner Macht und Hebung der Cultur [Ge 1117 x ein is bre ine 1 1 5 2 2

Darmstadt. Bei r Konzessionirung von Hesebes latt der 14 2 Her. zweisäbrige Ue ede sich Ansehen zu erwerben suchen muß, was fast K[pertode gewünscht 22 Jan, Fortse ung der Jahrhundert 55 1 ann ften e ie Keichs-Gewerbe- rathung bauptsa 4. der die während des ganzen Jahrhundert 5 für diese ordnung den Landes regierungen überlassen, die fungen des Zolltarift über die Ursache n des Dar⸗ Provinz in der bedauerlichsten Weise außer

Genehmigung von dem Nachweise des Bedürf 1 E i wirt! schaf 1 N Jan. Der Augen gelassen ist. nisses abhangig zu machen. Ein Antrag Küchler⸗ Brapstend. den, ente e eee Eine Resolution, welche die National-

Ohly in der zweiten er der Stände macht au rstell un einen dahin geheuden Vorschla ag und im An- zielenden Resolutt schluß daran ist eine Vorstellung des Central-[hon bureaus des Rhein-Main ⸗Gastwirtbyerbar Die chebete nebst 7 7 weiteren Vorstellungen von Gastwirthen kämpft, von aus Darmstadt, Erbach, Gießen und Un gegend,

e en Bieres ab- liberalen, Freiconservativen und Conservativen diese Resolu- im Abg kordneter ihause zur Polenfrage einbringen, 0Nahrungsmittel- hat folgenden Wortlaut:Das Haus der Ab ee geordneten wolle A lleßer: 1. In Anerkennung nn 6 i des Rechts und der?! Verf der Staats⸗ der dritten Lesung Der regierung, zum Schutz der deutschen natlonalen

Absimmung d

Butzbach und Umgegend, Vilbel, Mainz und N 1 f Stats: Zölle und Stempelabgaben, wird un Interessen in den östlichen Provinzen nachdrück⸗ Sauerschwabenheim eingegangen. Dieselbe er- andert ger We 1 1 8 4 lich einzugreifen, die Genugthuung auszusprechen, sucht:Die Einführung der Bedürfnißfrage 5 23. Jan. Die Commission zur Vorbe daß in der 1 Maßregeln, welche den und die Prüfung von Personen bei Ertheilung rathung 1 n en, Entschaͤdigung un- Bestand und die Eutwickelung der deutschen Be von Konzessior nen zum Betrieb des Gastwirth schuldig Verurtheilter beschloß, daß nicht nur die

völkerung und der deutschen Cultur in diesen gewerbes zu beschließen und zu' den, diese auf Grund eines geführten min eweis Frei⸗ Provinzen sicher zu stellen geeignet sind, in Aus Prüfung erledigenden Kommissionen die ge- gesprochenen, solderu alle im Wiederaufnahme- sicht gestellt sind. Die Bereitwilligkeit zu er⸗ wählten Vertreter des Gastwi er be⸗ verfahren Freigesprochenen zu entschädigen eien. klären, zur Durchführung dieser Maßregeln, ins⸗ rathend oder beschließend hinzuzuziehen u. ferner: 726 22. Jan. Im Abgeordnetenhaus erklaͤrte besondere auf dem Gebiete der Volksschule und Bei Ertheilung von Konzession en zum 55 irth⸗[)der Finanzminister gegenüber den Wünschen ver⸗der allgemeinen Verwaltung, sowie zur

Förder schaftsbetrieb nur solche zu ertheilen, die d

schiedener Redner, er sei kein fanatischer An- ung der Niederkassung deutscher Landwirthe und Ausschank aller geistigen Getränke gestatten. hänger der Goldwährung und habe Nichts da- Bauern in diesen Provin Der Schluß der Eingabe bittet die Kammer, 3

dem Gesuch zu willfahren, und entweder Kon

en zen die erforderlichen g daß man der Doppelwährung nahe trete. Mittel zu gewaͤhren. Die vorgenannte Reso f handle sich aber hierbei um eine internationale lution soll seiteus der Budgetcommission dem Ab zessionen zum Ausschank aller getstigen Getränke 8 von diesem Standpunkte. aus sei die geordnetenhause zur Annahme en pfohlen rn gesetzlich zu gestatten, oder wenn ein Bedürfniß Frage daher zu behandeln. Ver Finanzminister Leipzig. Es steht nunmehr fest, daß die für solche Vollkonzessionen nicht vorhanden sein fecklärt des Ferneren, die beste Abhilfe des Noth-[ Verhandlungen vor dem ve reinigten zweiten und

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1 5 1 erer Nan cba ote 8 Re⸗ dritte Strafsen 8 1 richts 1 sollte, gar keine zu ertheilen, sowie den Aus- standes unserer Landwirthschaft biete das Re- dritten Strafsenat des Reichsgerichts in dem 1 50 2 4 e a8 5 a!* 80 0 121 7 0 9 gro p e schank von geistigen Getraͤnken in Läden ganz gierungsprogramm dar, wonach die aus dem bekannten Landes verraths Prozeß gegen den zu untersagen. Branntweinmonopol hervorgehenden Erträgnisse d däuischen Capitän a. D. Sarauw aus Kopen 211 5111 1 9 81 8 Der Regierun gsrath v. Zangen wurde zum zu Gunsten d er Landwirth schaft verwendet werden hagen und den Literaten Röttger aus Main f

Kammerherrn, die Finanzaspirauten Faust und ssollen. unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattfinden Wickenhöfer, aus Darmstadt, zu Hauptsteuer Ueber die in der preußischen Thronrede werden, und daß auch das Präsidium keinerlei amts-⸗Ass. 2. Kl. in Gießen, bezw. Mainz, der fan igekündigten gesezgeberischen Maßnahmen gegen] Eintrittskarten fur diese Sitzung ausgibt. Man Haus⸗ und Staats Archivar Dr. Freih. Schenkfdie Polonisirung der Ostprovinzen wird der vermuthet, daß die Verhandlung zwei volle zu Schweinsberg zum Direktor des Haus und K. Z. aus Posen gemeldet, die preußische Wochen in Anspruch nehmen werde. Staats-Archivs ernannt. Regierung sei fest entschlessen, die innere Colo Weima 1 22. Jan Der Landtag ge Prinz Alexander wurde zum Präsidenten snisation, welche leider seit dem Jahre 1840 fnehmigte einstimmig eine Forderung für ein der ersten Kammer ernannt. völlig geruht hat, wieder aufzunehmen und zu Goethemuseum. Berlin, 22. Jan. Reichstag. Der Reichstag setzte diesem Zwecke eine entsprechende Summe in den! Ausland. die Berarbung des Zolletats fort. Die Debatte, bisber jahrlichen Etat einzustellen. Es sollen große, Frankreich. Paris, 22. Jan. In der von den Abgeordneten Bock, Gerlich, Meyer, v. Karbo ff,

Bamberger und d geführt, erstreckte sich auf vieszur Versteigerung gelangende polnische Guter Kammer brachte Rochefort den Entwurf eines Ursachen der wlrebschaftlichen Kalamttät, auf die Schutz- gekauft und an deutsche Bauern vertheilt werden. Amnestiegesetzes ein und verlangte die Dring

zollpolitit und die Doppelwährung. In der Budget, Hand in Hand damit wird eine Vermehrung lichkeit dafür. Unterrichtsminister Goblet erklärte, Commission des Reichstags legte anläßlich der Bera hung

1 e 126 8 f der deutschen Schulen zu gehen haben. Der die Regierung weise jeden Amnestteantrag zurück des Marineetats v. aprloi K hend das Bebürfniß Dr . 99, 9 Personal Ann 3 8 wies[dritte Punkt, an dem man zur Erreichung der und daher sei er auch gegen die Dringlichkeits die Auffassung zurück, als sei dies Bedürfniß durch die dauernden Germanistirung der Ostprovinzen ein erklärung für Rochefort's Amnestie Entwurf.

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Colonsalpolitik veranlaßt; letztere habe das Vedürfniß zusetzen hat, ist das höhere gelstige Leben. Kammer aber erklärte sich mit 251 gegen 248

rn, ene e Man darf nicht außer Acht lassen, daß der Stimmen für die Dringlichkeit. Diese Schlappe 1 rf ute 0 3 0

schloß schlleßlich mit 16 gegen 11 Stimmen, von den

geforderten Mannschaften 300 zu streichen. Pie Zucker herrschende Staat bei der feindlichen Bevölkerung des Ministeriums wird jedoch wohl kaum wei