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bringen. Wie und warum das Kind so plötzlich ver stolben ist, wird wohl durch die sofort verfügte gerichts ärztliche Seetton der Leiche aufgeklärt werden. Bingen, 22. Nov. Der um 12 Uhr 20 Min. von Köln nach Mainz abfahrende Courierzug schwebte gestern in ernster Gefahr. Zwischen Bacharach und Bingerbrück war an dem hinter der Maschine befindlichen Packwagen eine Achse in Brand gerathen, derart, daß die Flammen fußhoch emporschlugen. Der Zug wurde zwar in Nieder heimbach gestellt, um das Feuer zu ersticken und die Achse mit Wasser abzukühlen, bei der Ankunft in Binger brück züngelten aber wieder, weitbin sichtbar, die Flam men empor, sodaß der Wagen ausrangirt werden mußte,

Allerlei.

Bromberg, 20. Nov. Heute wurde der Apotheker Speichert, nachdem er zehn Jahre unschuldig im Zucht: hause zugebracht, auf Grund des Gutachtens der Sachver ständigen Commission, welche die Exhumkrung der Leiche der Frau Speichert vorgenommen, aus dem Zuchthause zu Cronthal entlassen. Sein Bruder, der Amtsrichter in Cronthal ist, holte den Unglücklichen, der zur Zeit von einer ernsten Krankheit heimgesucht ist, aus der Anstalt ab.

Prag. Von hier wird gemeldet, daß gegen Bülow gestern im deutschen Theater eine Demonstration veran⸗ staltet wurde. Ein Schauspieler als ezechischer Musikant erzählte, er unternehme mit Bülow eine Coneerttour, hierauf erfolgte eine so kräftige Demonstration, daß die Vorstellung unterbrochen werden mußte.

Ulm, 20. Nov. Der siebzehnjährige Sohn des Gießers Wittich ist heute früh in der Nähe der elterlichen Wohnung erschossen, mit einem Knebel im Munde, auf gefunden worden. Es liegt ein Raubmord vor.

Zu dem OratoriumElias, von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Das Tonwerk, welches der hiesige Musik-Verein uns am 28. November vorführen wird, gehört zu den groß artigsten und gereiftesten, welche der edle, nur allzu früh der Welt entrissene Meister geschaffen hat.

Dasselbe wurde in den Jahren 1845 und 1846 ge schaffen, und am 25. August 1846 zum ersten Mal und zwar auf englischem Boden, in Birmingham aufgeführt. Bei der Zusammenstellung und dramatischen Ausrund ung des Textes ist der noch jetzt lebende Prediger(jetzt Geh. Oberkirchenrath) Schubring in Dessau dem Tondichter in der dankenswerthesten Weise an die Hand gegangen.

Den Mittelpunkt des ganzen Werkes bildet die ge waltige Prophetengestalt des Elias. Es wird nicht dessen Leben und Wirken in genauer, geschichtlicher Aufeinander folge erzählt dies ist Sache der Geschichtsschreibung, nicht der Kunst!, sondern es werden aus dem Leben und Wirken des gewaltigen Gottes-Mannes einzelne Momente herausgehoben, die besonders geeignet sind, die Gestalt des Elias scharf und markig in's Licht treten zu lassen, ihn so vor die Seele zu stellen, daß im Hörer eine Ahnung aufgeht von dem mächtigen Eindruck, den der Prophet einst im Volk und in der Zeit, denen er angehörte, hinterlassen hat. Der zutreffendste Titel des Werkes wäre also: Elias, in dramatischen Scenen ge schildert. Denn in diesem Oratorium bedient sich Men delssohn nicht, wie z. B. imPaulus der erzählenden (epischen) Form, sondern er führt die handelnden Per sonen sofort redend ein: es ist ein Drama ohne sichtbar dargestellte Handlung. Die letztere muß sich die Phan tasie des Hörers vorstellen und es ist die dankbare Auf gabe der Musik, der Phantasie die Flügel zu lösen, daß wir das, was wir hören, zu schauen und mitzuerleben vermeinen. Unwillkürlich schließen wir uns der himm⸗ lischen Gemeinde an, welche der Handlung theilnehmend folgt, an einzelnen Stellen durch Engel handelnd eingreift, an andern ihrer Ergriffenheit Ausdruck gibt.

Gleich die ersten Tone versetzen uns mitten in die hochgespannte Situation. Der Prophet erscheint vor König und Volk und weissagt zur Strafe für des Volks Sünde anhaltende, trostlose Dürre. Feierliche Klänge (von Blasinstrumenten) tragen die Worte und charakteri siren sie als Worte Gottes.

Es folgt die Ouverture, die tonbildlich die Erfüllung der Weissagung malt: es ist die Stimmung der Gedrückt heit, welche das geistvoll gearbeitete Tonstück athmet, das uns hineinführt mitten unter das Volk, das unter der sengenden Gluth der Dürre seufzt und der bitteren, murrenden Klage Ausdruck gibt in dem Chor:Hilf'! Herr, willst Du uns denn gar vertilgen? der Sommer ist vergangen, die Ernte ist dahin und uns ist keine Hülfe gekommen! Zwei Stimmen vereinen sich zur rührenden Bitte, die umschlossen und begleitet ist vom (liturgisch gearteten) Bittruf des Volk'sHerr, höre unser Gebet! aberZerreißet eure Herzen und nicht eure Kleider! mit solch' ernstem Ruf tritt der junge Prophet Obadja unter das klagende und murrende Volk und verkündigt den Weg, der allein aus der

* Engeln befohlen über dir) zieht sich, der 1 des Herrn folgend, in die Verborgenheit am Bache Crith zurück dann kehren wir mit ihm ein im 5 75 der Wittwe, der er zum Segen wird in leiblicher Noth und in seelischem Weh, wir sind Zeugen des Schmerzes, der einkehrt im Hause mit dem Tod des Kindes, und der Freude, die ihm widerfährt, da der Sohn der Wittwe wiedergeschenkt wird ein Idyll, so wunderbar schön musikalisch gezeichnet und so friedevoll abgeschlossen durch den ChorWohl dem, der den Herrn fürchtet, daß wohl jeder Hörer mächtig ergriffen wird.

Zurück auf den Kampfplatz führt uns die 3. Scene. Elias erscheint vor dem König und verkündigt, daß die göttliche Heimsuchung zu Ende sei. Zornig fährt König und Volk wider den Propheten los, in welchem es den Anstifter des Unglücks erblickt. Aber er weist sie in ihr eigen Herz, dort ist die Wurzel des Uebels. Gott wird sich bezeugen und durch Feuer antworten. Nun folgt eine großartige Scene: die Baalspfaffen, ihren Gott anrufend Elias ihrer spottend dreimal setzen sie an, immer dringender, immer verzweifelter wird ihr Ruf, aber Baal schweigt das Volk stutztHer zu mir! gebietet Elias, in einem herrlichen, von heiligem Ernst getragenen Gebet ruft er zu Gott wie aus unsichtbaren Fernen klingt's ermunterndWirf Dein Anliegen auf den Herrn und kaum hat er geendet, erschallt's aus dem Munde des Volks;Das Feuer fiel herab! Gott hat geantwortet, zu Elias sich bekannt,

Tliefste, seelische Ermattung hauchen die Worte:Herr,

es wird Nacht um mich meine Seele dürstet nach dir, wie ein dürres Land! Da naht der Herr selbst seinem treuen Knechte (Nr. 34, Chor) nicht im Sturmwind, nicht im Erd⸗ beben, nicht im Feuer sondern, der Gott des Trostes, der Gnade, der erquickenden Milde, im sanften stillen Säuseln: verzückt lauscht des Propheten Seele, und sein inneres Ohr vernimmt aus seligen Fernen den Gesang der himmlischen Heerschaaren vor Gottes Thron: wie lichte Strahlen senkt sich's herab:Heilig, heilig, heilig ist Gott der Herr leise anklingend, mächtig 15 Vollklang anschwellend, aber sanft verhallend, als schlösse sich wieder die geöffnete Pforte, dadurch wir in die Herrlichkeit haben blicken dürfen. Damit ist der Höhepunkt erreicht. Was noch folgt, die Schilderung der leiblichen Himmelfahrt des Elias, kann den Eindruck der vorigen Scene, die Hernieder⸗ neigung des Vaters zu seinem ermatteten Knechte und dessen geistige Erhebung in die Herrlichkeit, deren Ahnung und Vorausnahme ihm mächtige Tröstung gibt, nicht mehr steigern und vertiefen, denn das rein äußerliche Ereigniß krägt zur Charakterschilderung des Elias nichts mehr bei, es zeigt weder den Mann der That, noch den Knecht Gottes von irgend einer neuen Seite und steht zu seiner Sendung in keiner Beziehung, es ist nur der wunderbare Abschluß seines irdischen Daseins: daher wirkt dieserEpilog meist etwas ermüdend, trotz der

und die ganze Leidenschaft des Volks wendet sich wider musikalischen Perlen, die er enthält, er interessirt nur die Baalsprlester.Greift die Propheten Baals, daß unter dem mussikalischen Gesichtspunkt, nicht mehr unter

ihrer keiner entrinne! donnert ihnen Elias, vom Eifer um den rechten Gott übernommen, zu glühen⸗ der Eifer und heiliger Zorn wogt in den Worten:Ist nicht des Herrn Wort wie ein Feuer(nota bene eine Arie,

dem menschlichen, poetischen. Gleichwohl fällt es Einem schwer, zu streichen, denn die Voll⸗Chöre dieses Schlusses sind gar zu schön und mächtig, als daß man sie nicht dankbar noch hinnehme, auch wenn man sich sagen muß,

die einen sehr tüchtigen Sänger fordert) während in daß die weise Oeconomie gefordert hätte, mit einem er⸗

Obadja's Worten:Weh' ihnen, mehr die den Ver lorenen mit wehmüthigem Ernste nachblickenden Klage liegt. Auf diese stürmische, von dramatischer Kraft gekragene Scene folgt wieder in schönem Contrast eine feier⸗ liche Gebet⸗-Scene: Elias bittet Gott um Regen und es ist, als hörte man das erquickende Naß rauschen, wie der Chor dankbar aufathmend einsetzt:Dank sei; dir Gott, du tränkest das durst'ge Land mit diesem Chor schließt die Scene ab, die uns den Gottesmann auf der Höhe seines öffentlichen Auftreten's als den gewaltigen Mann der That und des feurigen Eifers um die Sache seines Gottes gezeigt hat. Der zweite Theil läßt uns tiefer in das Innere des Gottesmannes, in seine Seelenlage blicken; wir sehen ihn, den gewaltigen, vor keiner Gefahr und vor keiner Macht zurückschreckenden Zeugen des Herrn seufzen unter der Last seiner Aufgabe, ja fast zusammenbrechen unter ihrem Gewicht; aber wir sind auch Zeuge der Tröstung! und Aufrichtung, die ihm zuströmt von dem Gott, dem er dient und für den er kämpft. Zeigt der erste Theil den Elias, wie er vor seinem Volk steht, so der zweite den Elias, wie er gleichsam daheim ist, wie er als schwacher Mensch kämpfen und ringen muß um die Kraft, die ihn auf der Höhe seines Berufs trägt.Höre, Israel, des Herrn Stimme! beginnt eine sanfte Stimme es ist das Thema der Predigt, die Elias dem Volk zr halten hat.Aber wer glaubt unsrer Predigt? das ist die bittre Erfahrung, die er täglich machen muß; Ich, der Herr, bin euer Tröster, weiche nicht! diese Verheißung allein ist's, die den Propheten aufrecht hält. So gibt diese Sopran-Arie gleichsam die Ueberschrift des ö

II. Theil's, das andeutend, was derselbe in einzelnen Scenen vor uns ausbreitet. Ein Chor(die Himmlischen) nimmt den Trost der Verheißung auf(Fürchte dich nicht, ich bin mit dir). Wir erkennen, woher Elias die Kraft empfängt für sein schweres Amt, das ihn sofort vor König und Volk ruft, abermals zu zeugen. Unmittelbar an diese, wir möchten sagen, ein inneres Erleben dar stellende Scene(21. 22.) schließt sich wieder mit 23. 24. eine großartige dramatische Scene: Elias vor Volk und König eine Scene, die freilich die sichtbare Darstellung vermissen läßt, denn die Dramatik der Musik kann hier nicht ersetzen, was das Auge sehen will. So bewundernswerth Mendelssohn's Kunst der drama tischen Schilderung auch hier ist, so tritt doch die Wirk ung hinter derjenigen der beiden früheren Volksscenen zurück. Hier wäre epische Schilderung von größerer Wirkung gewesen.

Dagegen ist von ergreifender Gewalt die folgende Scene 25 35: der Prophet, sich bergend vor dem wüthenden Volk, zieht in die Stille: das tiefe Seelen weh' eines Mannes der an seiner Aufgabe verzweifelt, strömt aus in der Arie:Es ist genug, Herr, so nimm' nun meine Seele! Er sinkt zum Tod ermattet nieder und entschlummert. Aber, was Gott den Seinen im Schlafe gibt, was in des Schlummernden Seele vorgeht, wir vernehmen's: Engelsstimmen singen ihm zu:Hebe deine Augen auf zu den Bergen, von welchen dir Hülfe

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zählenden Recitativ und einem den zusammenfassenden Schlußchor zu schließen. predigt zu viel.

Schon dieser flüchtige Umriß zeigt, daß sich der Musik-Verein eine große Aufgabe gestellt hat: denn hier genügt es nicht, rein und sauber zu singen, son⸗ dern es werden an die Kunst des Vortrags hohe Anforderungen gestellt; jedenfalls gebührt dem Vereine zum Voraus reicher Dank dafür, daß er es uns ermög⸗ licht, ein so großartiges Werk in würdiger Vorführung genießen zu dürfen.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 23. Nov. Fruchtpr. Waizen M. 16.75, Korn M. 13.50, Gerste M. 15.50, Hafer M. 12 00.00. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfd. Friedberg, 24. Nov. Buttermarkt. Butter kostete Pfd. M. 0.85 1.00, Eier 1 Stück 8 Pf. Grünberg, 20. Nov. Fruchtpr. Weizen M. 16.70, Korn M. 13.70, Gerste M. 13.20, Hafer M. 11.00, Erbsen M. 13.10, Linsen M. 24.00, Lein M. 23.00.

Gießen, 23. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete

indruck des Ganzen Der Text

per

Butter per Pfd. M. 1.05 0.00, Eier per St. 78 Pf., Käse

per St. 59 Pf., Tauben per Paar M. 0.500.65, Hühner per St. M. 0.85 1.00, Hahnen per St. M. 0.60 bis 1.00, Enten per Stück M. 1.20 1.80, Ochsen⸗ fleisch per Pfund 6264 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 5456 Pf., Schweinefleisch 5660 Pf., Hammelfleisch 5066 Pf., Kalbfleisch 4650 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.405., Zwiebeln per Ctr. M. 4. 4.50.

Homburg, 23. Nov. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 4.505.00, per Gescheid 9 10 Pf. Eier per Stück 7 und 8 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M 1.00.

Frankfurt, 23. Nov.

Viehmarkt. Angetrieben

waren 326 Ochsen, 16 Bullen, 394 Kühe, Stiere und

Rinder, 238 Kälber, 338 Hämmel, 194 Schweine. Die Preise stellten pro 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 65-67, 2. Qual. M. 60-62, Bullen 1. Qual. M. 44 46, 2. Qual. M. 36-38, Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 5355, 2. Qual. M. 42 45, Kälber pro 1 Pfd. Schlachtgewicht: 1. Qual. 60-65 Pf., 2. Qual. 5055 Pf., Hämmel 1. Qual. 5254 Pf., 2. Qual. 3842 Pf., Schweine 1. Qual. 54-56 Pf., 2. Qual. 52-54 Pf.

Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Sabbathfeter vom 27. November.

Beginn: Freitag Abends 3 Uhr 50 Min.

Samstag Morgens 8 Uhr 30 Min.

Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min.

Sabbathausgang 4 Uhr 55 Min.(Neumond.)

an Morgens 7 Uhr, Nachmittags 3 Uhr 45 Min. Sonntag den 28. November: Neumond Cisleb.

Derr Doctor, was soll ich gegen meinen Husten thun? Das ist die Frage, die namentlich nach Eintritt der kälteren Jahreszeit wohl unzähligemale an die Aerzte

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Wochengottesdienst von Sonntag den 28. November

Noth herausleitet, den Weg zurück zu dem von ihnen kommt! und der volle Chor nimmt die Tröstung auf verlassenen und verworfenen Gott(so ihr mich vonSiehe, der Hüter Israel's schläft noch schlummert ganzem Herzen suchet ꝛe.Aber der Herr sieht es nicht nicht! Die innigen, von zarter, warm bewegter Be jammert, vom Schuldgefühl nun übermannt das Volk gleitung getragenen, wunderbaren Frieden ausströmen⸗ und gedenkt des Wortes, das der Herr am Sinai ge⸗ den Klänge dieses Chors gemahnen an Musik aus sprochen hat und das es in majestätischem Chorgebet höheren Sphären, wie sie zuweilen schlummernde, im sich selbst vorhält:Ich, der Herr, dein Gott, bin ein Traum verzückte Seelen durchrauscht. starker und eifriger Gott ꝛc. Was das heißt, nun müssen Elias erwacht; was er im Schlummer vernommen, sie es erfahren. Damit schließt die erste Scene. soll er erleben. Abermals ergeht des Herrn Ruf an Die zweite Scene führt uns vom Volksgewühl fern ihn.Ich arbeite vergeblich! klagt er muthlos. Aber ab in die Stille erst der Wüste, dann eines so recht denSei stille dem Herrn und warte auf ihn! mahnt die Gegensatz zu dem Geist, der die Menge erfaßt hat, bilden- himmlische Stimme, und wieder aus des Himmels Höhen den Wittwen⸗Hauses voll Friede und Vertrauen. Elias, klingt es feierlich in des Muthlosen Seele:Wer bis geleitet von Gesang der Engel(Der Herr hat seinen an das Ende beharrt, der wird selig!

gerichtet wird. Der Arzt wird dann sicher etwas Schleim⸗

Lösendes, die Reizzustände der Athmungs-Organe Mil- derndes anrathen, und die Stoffe, welche er den von Katarrh Befallenen vorschreibt, werden so ziemlich über einstimmen mit denjenigen, welche die Natur selbst in die Heilquellen Sodens gelegt hat, jenes beltebten Taunus⸗ bades, wohin Katarrh-Leldende aus allen Ländern so gerne ceisen. Mit großer Sorgfalt, unter Aufsicht des königl. Sanstätsraths Herrn Pr. W. Stöitzing in Bad Soden werden seit einiger Zeit die Sodener Mineral⸗ Pastillen durch Abdampfung der in den besten Quellen

enthaltenen Salze gewonnen und sie üben die nämliche Heilwirkung, wie die Brunnenkur selbst. Erhältlich in den

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