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Friedberger Frühja 1 5
Zur Benutzung unserer neuerbauten Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an Streu wird zu ermäßigten Preisen abgegeben.
(auf dem Markte angekauft), sowie von sonstigen Haus- und landwirthschaftlichen Gegenstände
in Friedberg. Für
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sindet Dienstag den 9. März 1886 statt.
Am 10. März, Abends 5 Uhr, im neuen Haale über den städtischen Pferdeställen Verloosung von 9 schönen Arbeits-Pferden
Loose à 1 Mark 50 Pfennig sind zu beziehen durch die Herren Ed. Hirsch, Ph. Billau und E. F. Schleuning
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den Unterzeichneten wenden. Futter und
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n im Werthe von 7400 Mark.
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das Pferdemarkt-Comits:
535 Steinhäußer, Bürgermeister. 5
* P. Kaiser-Oel, 32 J. nichtexplodirendes Petroleum, vollständig wasserhelles, geruch- und gefahrloses Srenn- Vel.
Nachdem in jüngster Zeit die Feuergefährichkeit des gewöhnlichen, in den Handel kommenden Petroleums zu manchen gerechten Klagen und in Folge dessen auch zu mehrfachen Diskussionen
Anlaß gegeben hat, dürfte das konsumirende Publikum das vor Jahren unter der Marke 7
„Kaiser-Oel“ in den Handel gebrachte Fabrikat umsowehr willkommen heißen, als das— selbe neben anderen, unten näher spezifizirten Vorzügen vermöge seines mehr als doppelt so hohen Entzündungspunktes gegenüber dem gewöhnlichen Petroleum jede Explosionsgefahr ausschließt. Die unvergleichliche Sicherheit, welche nur das Kalser-Oel dem gewöhnlichen Petroleum gegenüber bietet, erhellt am Besten daraus, daß Letzteres von Amerika importirt, ein gesetzmäßiges, von amerikanischen Inspektoren auch certificirtes Feuer-Attest von 100— 112“ Fahrenheit, oder circa 350 Reaumur haben soll, in Wirklichkeit aber wie er— wiesen, ein weit geringeres Feuer-Attest, in vielen Faͤllen sogar von nur circa 17200 Reaumur = 70— 80% Fahrenheit besitzt. Das Kalser-Oel dagegen hat ein wirkliches Feuer⸗ Attest von ca. 130% Fahrenheit, oder ca. 44 Reaumur S ca. 580 CEeleius, so daß die durch Explosion ꝛc. früher haufig entstandenen Unglücksfälle bei Gebrauch des HKaiser-Oels unmöglich werden.
Von Seiten des Staats⸗Chemikers Herrn Dr. Janke in Bremen angestellte Versuche zwischen Kaiser-Oel und gewöhnlichem amerikanischen Petroleum haben folgendes fehr günstiges Resultat ergeben:
Kaiser-Oel: Amerik standard white Petroleum: Lichtstärke 8,25 Kerzen, Lichtstärke 6,20 Kerzen, Consum per Stunden 33,5 Gramm. Consum per Stunde 40 Gramm.
Die Lichtstärke des Kaiser-Oels ist demnach um 25% größer, der Consum um ca. 16%è geringer, als bei gewöhnlichem Petroleum, ergibt im Ganzen ca. 41% zu Gunsten des Kaiser-Oels.
Beim Einkauf wolle man zum Unterschied von ähnlichen, in den Handel gebrachten Fabrikaten stets Kaiser-Oel verlangen.
Den Alleinverkauf für Friedberg hat J. Baumeister.
5% Prioritäts- Obligationen
Actien-Zuckerfabrik„Büdingen“ in Stockheim.
Dieses Anlehen in der Höhe von M. 300,000 ist rückzahlbar innerhalb 15 Jahren von 1890 ab mit einem Zuschlaß von 3%— Laut§. 8 der Anlehens- Bedingungen ist diese
Anleihe durch den Aufsichtsrath und Vorstand besonders solidarisch garantirt, sowie als erste Hypothek auf das gesammte Anwesen in Stockheim eingetragen.— Den Verkauf dieser Obligationen, die hiernach wohl als solide Kapitalanlagen bezeichnet werden können, in Stücken von M. 500. und 200. zum Course von 101 ½— ½ besorgt der Unterzeichnete, dem der Vertrieb am hiesigen Platze übertragen wurde.
Friedberg im Januar 1886.
Eduard Hirsch,
157 Inhaber der Firma: Mayer J. Hirsch.
74
7 Uhr
21. Februar, Sonntag, Beginn des
Jux-Abends.
Zutritt nur gegen Abgabe des Genußscheins. 9 Der Vorstand des Turnvereins.
Protektor: Se. scaiserl. und segl. Hoheit der Kronprinz.
Die Stiftung bietet Arbeitern, Handwerkern, Kauf leuten, Landwirthen, Aerzten, Geistlichen, Beamten, Lehrer und Lehrerinnen, uberhaupt Allen, welche nicht zu den Reichen gehören, in vortheilhaftester Weise Gelegenheit, auf Grund von Einzahlungen sich eine Alters versorgung in Form lebenslänglicher Rente oder einmaliger Kapitalzahlung zu sichern.
Aufnahmegebühren sind nicht zu entrichten.
Sämmtliche Verwaltungskosten trägt die Stiftung.
Dividenden, Kündigung und Beleihung nach Maß— gabe der Statuten.
Jetzize Mitglieder-Zahl 10,100, Garantie-Fonds 1,950,000 Mark, Sicherheitsfonds über 176,400 Mark, bisherige Einlagen 2,500,000 Mark.
Auskunft ertheilen und Statuten zc. versenden, außer der Direetlon, im Kreise Friedberg:
der Raths diener Herr Heinrich Wagner in Friedberg, der Kaufmann Herr R. Wörner in Bad⸗Nauheim und die Herren E. Camp Söhne, Dampfteigwaarenfabrik in Vilbel. 770 Die Direction, Berlin W., 85 Manerfstraße.
Friedberger Möbelmagazin von H. Sindewa
1 E 0 25 2 8 88„EUniserstraße. S 2 25 S e 2 2 2 222 2 8 5 S 2 8 8 3 S228 5 38.— 6 r 5 8 888 . 2 2— 2 S SE 3 2 2 5 8 5 5 88 2 J 1 0 8 8 832 5 7 5 8 5 ss LVilige Preise und reelle S S 8s E Bedienung. 124 88 Das von Herrn Corvinus bewohnte Logis ist bis
1. Mai anderweit zu vermiethen.
Nicolaus Müller Wittwe, 630 Kaiserstraße 23.
s Ein Logs Friedrich Wagner, Ergelsgass 888 Zum Jux-Abend empfehle Vallbinden, Aragen und Mlanschetten,
765 Fritz Schmidt, Kaiserstraße.
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„Köper.„„„ 1.83. Der erste Stock meines Hauses
Friedrichsdorf den 3. Februar 1886. staiserstraße 106) ist zu vermiethen und am 1. Ma Adolphe Privat, zu beziehen.
681 der Lederfabrik gegenüber. 72⁴ J. Heck.
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Verantw. Red.: Carl Bindernagel. Druck und Verlag von Carl Bindernagel.
(Hierzu Unterhaltungsblatt Nr. 8 und eine Beilage.)
Kaiser Wilhelms⸗Spende.
700
das Iharthtt Anf


