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Bauernheim i Komp. I. Bat. J. R. 110 10. Sep 41150 1 Nieder 7 5 a N 3 5 Florstadt 5. Esk. Drag. Regts. 23 17. Sept. 6120131 önstadt Esk. Dre Sept. 19.129. e e 1 Vönftod 4. Est. Drag. Nests. 17. Sept. 51191 Ober 2 Kogip. Füs.⸗Bat. J. N. 115 10. Sept. 8.236 2 Bruchen⸗ Wöllstadt 4. Esk. Drag. Regts 23 2 60 64 brücken 2 Komp. Füs.⸗Bat. 5 R. 115 10. Sept. 1102410 5 100296 66 Souerbach g. Stob und 2 Komp. I. Bal. J. R. 116 10. Sept. J 10,284 5 Ockstadt[ ½ 3. Esk. Drag.⸗Rezts. 23 10. Sept.&] 2 60 64 Groß⸗Karben] Stab und 2 Komp. II. Vat. J. R. 115(2. Sept. 1240 5 Okarben Stab und 3 Komp. II. Bat. J. N. 116 12. Sept.[15 351 6 ½ 4. Esk. Drag. ⸗KRegts. 23 2 60 65 ½ 3. Esk. Drag. Regts. 23 2 69 65 1 180300 70 7411 Heldenberzen Stab und 3 g Komp. Füs.⸗Bat.. R. 116 13. Sept. 14352 6 Ossenheim Komp, I. Bat R. 116 10. Sept 5 4115 1 ½ 3. Esk. Drag.⸗Regts. 23 2 59 65 sse W J. 5 3 0. Sept. 4115, 16411 71 Rendel 1 Komp. Füs.⸗Bat. J. R. 116 13. Sept. 41160 1 Kaichen 1 Komp. II. Bat. J. R. 116 12. Sept. 4115 1 Staden 2 Komp. I. Bat. J. R. 118. Set. 1 80.284 2 Klein Karben Romp II, Bat J. R 15 12. Sept. 8.234 2 Stammheim Stab und 2 Komp. I. Bat. J. N. 118 17. Sept. 11 242 5 dies wird die Grundlage bilden für unsere weitere Thätig Vilbel. Der V. A. meldet: Den hier stattontrten

Aus Stadt und Land.

b. Wan b Unserer Stadt ist am verflossenen Montag eine hohe Ehre und Freude zu Theil geworden, wir haben drei berühmte Baumeister zur Einsichtnahme und Bezutachtung unseres Stadtkirchenbaues in unserer Mitte gesehen: Oberbaurath Dr. v. Schmidt aus Wien, Geheime Hofrath Dr. Schäfer aus Darmstadt u. Professor Dr. v. Schmidt aus München Ersterer ist einer der hervor ragendsten Architekten Deutschlands und durch vielfache Orden und Ehren ausgezeichnet worden. Bereits vorher, ehe die Genannten hier waren, hatte der ebenfalls be kannte tüchtige Baumeister Schwartze, die rechte Hand des Professors Dr. v. Schmidt, sein Urtheil abgegeben. Was diese Fachleute und Künstler über unseren Stadt kirchenbau geäußert, dürfte allgemein interessiren und wir wollen wenigstens das Wesentliche davon unseren Mit bürgern nicht vorenthalten. Auch diese Sachverständigen haben die Schönheit und Herrlichkeit dieses Bauwerks gothischen Stils hervorgehoben und anerkannt. Sie haben uns dabel im Innern der Kirche auf Manches aufmerksam gemacht, was nicht nur von allergrößtem baulichem Interesse aus alter Zeit ist, sondern auf das,

was für unseren Kirchenbau speeifisch auszeichnend ist.

Dieses Denkmal der Baukanst der Vorzeit zu Grunde

gehen lassen, hieße eine Sünde an uns und unseren Nach kommen und an der Kunst begehen. Und nach dem

Urtheil dieser berühmten Baumeister wird es unaufhalt sam dem Verfall entgegengehen, wenn nicht bald ent sprechende Schritte geschehen. Aber Abschlagsreparaturen und Unterhaltungskosten, wie sie seither aufgewendet wurden, helfen nichts und sind unnütz, es muß eine totale und völlige Herstellung stattfinden. Das Chor muß ab gebrochen und vom Fundament aus wieder aufgebaut werden. Dabei kann das vorhandene Baumaterial wieder benutzt werden Die gesammte Herstellung und wünschens werthe Verschönerung wird nach dem Urtheil der ge nannten Sachverständigen 150,000 M. betragen. Es ist eine große Summe für uns und unseren armen Kirchen fonds. Aber was sein muß, kann nicht unterbleiben. Hier ist wohl eine Kapitalaufnahme auf Amortisation in 40 bis 50 Jahren geboten. All unsere Mittel und die des Stadtkirchenbau-Vereins würden die Herstellung des Stadtkirchenbaues noch lange nicht ermöglichen, wenn nicht eln Kapital aufgenommen wird. Gerade jetzt empfiehlt es sich, zu bauen, denn man baut jetzt um die Hälfte billiger, als vor 13 Jahren und um ¼ bis ¼ billiger, als vor 20 und 25 Jahren. Wir müßten alle Mittel und Wege dann aufsuchen, um Unterstützung und Verminderung unserer Kostenlast zu finden. Gewiß wird unsere erleuchtete und wohlwollende Staatsregierung, sowie dle Landstände es an Verestwilligkeit zurs Hülfefleistung nicht fehlen lassen. Dem Muthigen gehört die Welt! Sparen ist gut und tugendhaft, aber es ist das Einzige nicht, was, von uns geübt, unseren Nachkommen frommt. Ueberzeuge sich ein jeder einzelne Bürger von der bier besprochenen Sachlage, die doch an Wichtigkeit für unsere schöne Stadt keiner anderen Sache nachsteht und die neben anderem Guten auch mit zu weiterem Aufblühen unserer Stadt beitragen wird. Ein schriftlich ausgearbeiteter Plan und Kostenüberschlag wird nun bald folgen und

keit in der Sache. Wenn wir fröhlich voranschreiten in der Förderung derselben, so können wir unsere Stadt kirche in etwa 4 Jahren neuerstanden, in einem ihrer würdigen Kleide sehen. Wir werden ja doch hier in Friedberg fertig bringen, was kleine Landgemeinden fertig brachten und was Oppenheim gekonnt hat.

k. Friedberg. Eine zahlreiche und dankbare Zu hörerschaft füllte am letzten Sonntag Nachmittag die Hallen unserer schönen Stadtkirche, um dem Kirchenconeert anzuwohnen, welches derMusikverein unter gütiger Mitwirkung der Concertsängerin Frl. Scheld aus Darm stadt, sowie des Sänger Chors des Großh. Schullehrer Seminars zu Gunsten der Hagelbeschädigten des Bezirks gab. Das reich ausgestattete Programm wurde in einer Weise durchgeführt, daß wohl Niemand das Gotteshaus verlassen haben wird, ohne innerlich erhoben worden zu sein. Besonders dankbar sind wir dem Musikoerein für die Darbletung der Mendelssohn'schen Choraleantate Aus tiefer Noth und dem Sänger-Chor des Großh. Schullehrerseminars für die Darbietung desVesper gesangs, sofern man diese beiden Werke, die von ganz eigenartiger Schönheit sind, im Ganzen selten zu hören bekommt. Die Verle unter den Chorleistungen bildete freilich als Composition Mozart's unvergleichliches, wie

von Verklärungsschimmer übergossenesAve verum (die Uebersetzung wolle aber künftig nichtKörper,

sondernLeib übersetzen); in technischer Beziehung war

die beste Leistung das von Seminarlehrer Link vierstimmig

gesetzteAuf den Schnee, das ging flüͤssig und fein und war von warmer Innigkeit durchhaucht. Auch sonst be

währte der Chor die Vorzüge, die wir an ihm gewöhnt sind. In Frl. Scheid lernten wir eine Sängerin kennen, die mit einer außerordentlich sympathischen Stimme von frischem, wohllautendem Klang nicht bloß eine völlig reine Intonation und musterhafte Aussprache verbindet, sondern eine Schlichtheit und vornehme Anspruchslosigkeit des Vortrags, welche sie vorzüglich zur Kirchensängerin befähigt; auch nicht eine Spur jener manieristischen Ge wohnheiten war da zu finden, durch welche uns selbst große Sänger ihre besten Leistungen verderben. Und gerade diese edle, schlichte Anmuth bat, wie sie von gesundem, gutem Geschmack zeugt, die dankbaren Hörer besonders wohlthuend berührt. Die Vorzüge des Solisten Müller von Wölfersheim, sowie des Cellisten Medielnal rath Dr. Lorenz sind zu bekannt, als daß wir uns des Wetteren darüber zu verbreiten hätten. Sie haben uns durch ihre gediegenen Vorträge auf's Neue zu Dank verpflichtet. Die Orgelbegletitung, diseret gehalten und fein abgestuft, verrteth die Meisterhand und künstlerisch geschultes Verständniß, wie schon die das Concert er oͤffnende, die Motive des ChoralsAus tiefer Noth mit demAxe verum sinnig verknüpfende Einleitung. Dem Leiter des Ganzen, Seminarlehrer Schmidt, darf die Aufführung zu voller Befriedigung gereichen, in der ihn auch kleine Unebenheiten(Nr. 3) nicht stören durfen, wie sie den bestgeschulten Chören durch die Ungunst des Locals widerfahren können. Jedenfalls sind dem hoch verdienten Mann alle Freunde guter Musik von ganzem Herzem dankbar für den neuen, hohen Genuß, den er

Gendarmen Hinterland und Gries ist es am 10 August gelungen, zwei schwere Verbrecher, der eine ein Pommer, der andere ein Bayer, welche aus dem Zuchthaus Eber bach entwischt waren, den einen in Rodheim, den anderen im Walde bei Holzhausen zu verhaften. Der Letztere hatte in einer Scheune übernachtet und sich die Kleider, sowie das Rasirmesser eines Knechtes angeeignet. Dem ihn festnehmenden Beamten erklärte der Mensch geradezu heraus, daß er den ersten Besten, der ihm begegnet wäre, ausgeraubt haben würde.

Gießen. Als Geschworene vom III. Quartal wurden gezogen: 1) Wallenfels, J. II., Wirth in Allendorf a. d. Lda. 2) Preußer, Ed., Landw. in Friedberg. 3) Traut, G., Landw. in Bauernheim. 4) Stengel, P. I., Landw. in Ostheim. 5) van Oven, V., Pachter in Hungen. 6) Schad, Joh. II., in Wetterfeld. 7) Jehner, G. I., in Schwalheim. 8) Brückel, Joh. III., in Kirch⸗Göns. 9) Schwertzell, Chr. II., in Bad Nauheim. 10) Leidich, Chr. II., in Grüningen. 11) Schneider, A., in Utphe. 12) Bach, H. II., in Unter⸗Schmitten. 13) Köhler, Chr. IV., in Langsdorf. 14) Zimmer, A., in Gießen. 15) Guth, Chr., in Gedern. 16) Vogt, H., in Gießen. 17) Trapp, C., in Friedberg. 18) Filsinger, C., in Rabertshausen. 19) Geyger, W., Dr. in Assenheim. 20) Frank, Chr., in Grünberg. 21) Bausch, H. I., in Niever-Wöllstadt. 22) Seyfried, G., in Butzbach. 23) Münch, C., in Homberg. 24) Kauffmann, Ce, in Schotten. 25) Völzing, 8 in Groß-Felda. 26) Alles, Joh. Gg. I., in Ober⸗ Hörger. 27) Fenchel, I., in Griedel. 28) Berk, V. C., in Alsfeld. 29) Lutz, C in Elpenrod. 3 Bender, Ehr. W., in Friedberg.

05 Allerlei.

Karlsruhe, 17. Aug. Im westlichen Stadttheil stürzte ein Neubau zusammen, wobei, soweit bis jetzt festgestellt wurde, 8 Personen sofort getödtet, 7 schwer verwundet und mehrere leicht verwundet wurden. Mehrere Personen liegen noch unter den Trümmern. Die Ab⸗ räumungsarbeiten sind sehr gefährlich.

Dublin, 16. Aug. In der vergangenen Nacht wurde in der Nähe von Portadown auf einen Eisen bahnzug der Great-Northern-Bahn geschossen und mit Steinen nach demselben geworfen. Es wurde jedoch Niemand verletzt.

Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg, Sabbathfeier vom 21. August 1886. Beginn: Freitag Abends 6 Uhr 20 Min. Samstag Morgens 8 Uhr. Samstag Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausgang 7 Uhr 55 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 22. August an Morgens 6 Uhr, Abends 7 Ubr 40 Min.

3117 Herr Instttuts Tanzlehrer Grünert von Frank- furt wird im September d. J. wieder einen Tanz Cursus Thätigkeit, welche

eröffnen und läßt seine vorjährige 5

allgemein befriedigte, eine zahlreiche Theilnahme erwarten.

Faselochs-Versteigerung. Freitag den 20. August, Vormittags 11 Uhr, soll ein der Geueinde Assenheim gehörender Faselochs, zum Schlachten geeignet, auf dem Rathhause meistbletend verstelgert werden. Assenhelm den 17. August 1886. Großherzogliche 1 Assenheim.

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Buchen-Brenn- und Nutzholz⸗ Versteigerung. 3181

Donnerstag den 2. September d. J., Morgens um 10 Uhr anfangend, kommen bel dem Forsthaus zu Obern haln, an der Chaussee nach Homburg gelegen, 100 Nm. Buchen ⸗Scheit- und Nutzholz zur offentlichen Versteigerung.

Bemerkt wird noch, daß das Holz Puma Qualität ist und 20 Rm. Wagner und Buͤrstenholz dabei ist.

Peter Mann.

Obernhaln.