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Mainz. Die Verhaftungen auf der Ludwigsbahn in Folge der Massendiebstähle nehmen immer großere Dimensionen an; außer 6 verhafteten Bremsern, welche bereits theilweise eingestanden haben, die Dlkebstähle während der Fahrt begangen zu haben, wurde auch ein Zugführer der hessischen Ludwigsbahn in Haft genommen.
Allerlei.
Frankfurt. Die Verhaftung der Soeialdemokraten hatte auch einen Todesfall zur Folge. Einer derselben, ein Schneider Namens Schäfer, wurde am vorigen Samstag aus der Haft entlassen. Er begab sich nach Hause, doch kaum dort angelangt, meldete sich auch bereits die Polizei, um eine Haussuchung vorzunehmen. Als der Schutzmann bei Schäfer eintrat, soll dieser eben Papiere im Ofen verbrannt haben. Der Schutzmann riß ihm die noch nicht verbrannten Papiere aus den Händen, worauf Schäfer an das Fenster seiner im 4. Stock be— legenen Stube eilte, es aufriß und sich hinausstürzte. Er war sofort todt.
Würzburg, 13. Nov. Auf dem hiesigen Unglücks Bahnhöfe hätte gestern beinahe wieder ein Zusammen⸗ stoß stattgefunden. Der Bamberger Eilzug Nr. 45, der um 5 Uhr Abends hier ankommt, fuhr nach Empfang des Signals„Bahn frei“ langsam ein. Auf einmal sah aber der Führer des Eilzugs auf seinem Geleise einen Rangirzug stehen und nur mit Mühe gelang es ihm, seinen Zug eine Wagenlänge vor dem Rangirzug zum Stehen zu bringen.
Weimar, 15. Nov. Heute Mitternacht entgleiste zwischen Apolda und Oßmannstedt der Maschinentender des Personenzuges 12, der von Corbetha hier eintreffen sollte, einige Wagen sprangen aus den Schienen, das Zugpersonal und die Passagiere blieben unverletzt. Die Verkehrsstörung war, da an der betreffenden Stelle wegen Bauarbeiten nur ein Geleise in Betrieb ist, erheblich und führte Verspätungen der Nachtschnellzüge und Posten mit sich. Seit 9 Uhr ist die Strecke wieder fahrbar.
Halle, 10. Nov. Ein polnischer Arbeiter in Burgörner hatte mit einem Mädchen ein Llebesverhältniß angeknüpft, obgleich er bereits verheirathet ist. Eine gleichsfalls daselbst wohnende Frau, die die Verhältnisse des Mannes kannte, warnte das Mädchen. Aus Rache erschlug der Arbeiter gestern Abend die Frau mit einem Spaten.
Berlin. Professor Kiepert, der gegenwärtig auf einer wissenschaftlichen Reise begriffen, hat der„Nat.⸗Ztg.“ zufolge bei dem Unfall, der ihm kürzlich in Kleinasien begegnet ist, keine erheblichen Verletzungen davongetragen. Die Rückkehr des Gelehrten nach Berlin wird daher keine Unterbrechung erleiden und soll noch Ende dieses Monats erfolgen.
Luzern. Ein Lawinensturz beim Axenbergtunnel an der Gotthardbahn erfolgte am 12. ds., was eine Ver— spätung des Schnellzugs um 80 Minuten verursachte,
Luino, 14. Nov. In Folge Erdrutschungen, ver— anlaßt durch fortwährende heftige Regengüsse, sind die Schnellzüge Luino-Nowara, sowie der Güterverkehr ab Luino nach Oberitalien eingestellt worden.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 16. Nov. Fruchtpr. Waizen M. 16.75, Korn M. 13.25, Gerste M. 13.50, Hafer M. 12— 12.50. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfd.
Friedberg, 17. Nov. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.83 0.90, Eier 1 Stück 8 Pf.
Friedberg. Auf dem heutigen Schweinemarkte waren aufgetrieben 608 Schweine. Die Preise halten sich noch immer hoch. Nächster Markt am 1. December.
Gießen, 16. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.95— 1.05, Eier per St. 7-8 Pf., Käse per St. 4—7 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 0.65, Hühner per St. M. 0.80— 1.00, Hahnen per St. M. 0.60 bis 1.10, Enten per Stück M. 1.30— 1.70, Ochsen⸗ fleisch per Pfund 62—64 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 54— 56 Pf., Schweinefleisch 56 60 Pf., Hammelfleisch 50—66 Pf., Kalbfleisch 46—50 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 4.00 6.00, Zwiebeln per Ctr. M. 4.00
Homburg, 16. Nov. Marktpreise. Kartoffeln per Malter M. 4.50—5.00, per Gescheid 9— 10 Pf. Eier per Stück 7 und 8 Pf., Butter per Pfd. 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M 1.00.
Frankfurt, 16. Nov. Wochenmarkt. Auf dem heutigen Kartoffelmarkte waren 20 Wagen mit ca. 360 Malter Kar⸗ toffel a M. 5.— 5.50 zugefahren. Auf dem Krautmarkte 12 Wagen. Es kostete der Ctr. Weißkraut M. 5.—6. Butter der Ctr. M. 85-96. Heu 100 Kilo M. 5 bis 6.40, Stroh M. 4.— 5. Eier das Hundert M. 5.50 bis 8., Sauerkraut 50 Kilo M. 8., Blumenkohl 100 St. M. 25.— 40.
Frankfurt, 15. Novbr. Fruchtbericht. lesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.50 32, Nr. 1M. 22.1255 Nr. 2 M. 2526, Nr. 3 M. 2824, Nr. 41 M. 17 bis 17.50, Nr. 5 M. 15—16, Milchbrod- und Brod⸗ mehl im Verband M. 49—52, norddeutsches und west— fälisches Weizenmehl Nr. 00 M. 22.75 23.25, Roggen⸗ mehl(hies.) Nr. 0 M. 22.50— 23.50, Nr. 0/1 M. 21 50 bis 22.50, Nr. 1 M. 18—19, Nr. 2 M. 1616.50, Weizen ab unserer Umgegend M. 16.75—17, frei Bahn⸗ hof hier M. 17.25- 17.40, fremder nach Qual. M. 16.50 bis 19, Roggen hiesiger M. 13.50— 13.75, russischer je nach Qual. M. 13.60- 13.75, Gerste, Brauerwaare M. 15—18, do. zu Mahlzwecken M. 11.50, Hafer, mittel M. 12, prima M. 12.50— 13, Raps M. 22.50 bis 23.25, Mass bunter(mixed) beschädigt M. 10.75—11, geschrotener M. 13, Heu per Ctr. M. 2.50— 2.75, Stroh M. 2— 2.25, Erbsen M. 18, Wicken M. 14.5015, Roggenkleie M. 4.50, Welzenkleie M. 3.80—4(bet Ab- nahme von 200 Ctr. an), Malzkeime M. 4, Moostorf—
streu M. 1.30, Spelzenspreu M. 1.20, Sesamkuchen M. 5.25, Rapskuchen M. 5.75, Chilisalpeter per Febr. 1887 M. 9.50, Rüböl im Detail M. 51.
Schiffsbewegung der Postdampfschiffe der Hamburg⸗ Amerikanischen Packetfahrt⸗Actien-Gesellschaft.„Si⸗ lesia“, 21. Okt. von Hamburg nach Westindten, 8. Rov. in St. Thomas angekommen;„Bavaria“, 9. Nov. von St. Thomas nach Hamburg;„Suevia“, 28. Oet, von New Nock, 10. Nov. in Hamburg angekommen;„Taor— mina“, 10. Nov, von Hamburg nach New Pork;„Rugta“, 11. Nov. von New Vork nach Hamburg;„Hungaria“, 11. Nov. von Stettin nach New-Vork;„Polynesia“ ab Hamburg, am 5 Nov. in New Nork angekommen;„Wle— land“, 31. Oet. von Hamburg, 12. Nov. in New Vork angekommen.
Literarisches.
Im Verlage von E. Roth in Gießen ist ein neuer Kalender für das Jahr 1887 erschienen, der den Titel „Hassta-Kalender“ führt und bet seiner schönen Ausstattung und seinem gediegenen Inhalt geeignet scheint, auch noch andere Kreise, als die, für welche er in erster Linie bestimmt ist, zu interessiren. Er ist nämlich das Organ des unter dem Proteetorat des Großherzogs stehenden Landes-Krieger Verbandes„Hassia.“ Das Kapftel„Unterhaltung und Belehrung“, mit Sorgfalt und Sachkenntuiß zusammengestellt, bietet des Interessanten mancherlei. Bei dem Umfang von 6 Druckbogen und vortrefflicher Ausstattung in Papler, Druck und Illustratlon finden wir den Preis von 50 Pf. sehr mäßig. Wir wünschen dem zeitgemäßen und schönen Unternehmen den besten Erfolg.
Daheim Nr. 7 enthält: Und dennoch! Forts.— Die Kunst in ihrer erziehenden Bedeutung für das Leben des Volkes. Schluß. Mit Kögel's Porträt.— Aus meinen Knaben- und Jünglingsjahren. Von Waldvogel— Jesberg.— Eine Hörnerschliktenfahrt im Riesengebirge. Von A. O. Klaußmann. Mit vier Illustr.— Am Fa⸗ milientisch(Miscellen).— Der Anfang vom Ende. Mutter und Sohn. Nach dem Leben von C. Koch.— Umschau in fernen Landen. Am Strande von Mönchs— gut.—„Grüß Gott!“ Gemalt von P. Weingärtner.
Anonyme Briefe.
Die deutschen Redacteure find im Allgemeinen gegen anonyme Briefe völlig abgehärtet; es ist wohl selten noch ein Mann der Presse zu finden, der nicht mit gleich giltigem Lächeln den neuen anonymen Ankömmling in seine Sammlung anonymer Schriftstücke einfügt, oder ihn ohne jede sonderliche Erregung direet in den Schlund des Molochs unserer Tagesliteratur, den Papierkorb, be fördert. Anders steht es um die Privatpersonen. Da sie selten von anonymen Briefen betroffen werden, so sitzt der Pfeil oft tief und schmerzt oder beunruhigt. Meist wird ja auch eine wunde Stelle getroffen. Alle öffentliche Polemik gegen das in Deutschland und nament lich neuerdings wieder in Friedberg blühende Unwesen der anonymen Briefe, an deren Herstellung übrigens er⸗ fahrungsmäßig die„bessere Hälfte“ der Menschheit einen großen Antheil hat, war nicht im Stande, diesen Unfug auszurotten. Mit Recht wird aber von Zeit zu Zeit wieder dagegen geeifert, denn die anonymen Briefe ge— hören leider zu den alltäglichen Erscheinungen. Auch der berühmte oder berüchtigte„Fall Franke“ ist gewisser— maßen symptomatisch für diese Krankheit der Zeit. Gemeiniglich charakterisirt sich der anonyme Brief als ein in gährend Drachengift getauchter Gallenerguß, in welchem der ehrenwerthe Schreiber, der in seinen hetligsten Gefühlen gekränkte Ritter der Anonymität, seinen Haß gegen gute Sitte und— Orthographie in drastischer Form zum Ausdruck bringt. Leider beginnen die ano— nymen Briefe im gesellschaftlichen Leben eine immer be— deutendere Rolle zu spielen, und da nicht Jedermann in dieser Hinsicht so denkt, wie der durch lange Gewohnheit abgehärtete Redaeteur, so gewinnt dieser Zweig der Corre spondenz eine sehr ernste Bedeutung. Sehr zeitgemäß schreibt ein altes gesinnungstreues Blatt, die schlesische „Neue Gebirgszeitung“: Es hat eben jedes Menschenkind eine sterbliche Stelle, und die Kenntniß dieser Stelle wird dem anonymen Briefsteller zur gefährlichen Waffe, mit der er ohne jede Unkosten— ein Briefbogen und eine Postmarke bilden das erforderliche Hilfsmaterlal— das Glück eines Menschen, den Frieden elner ganzen Familie zerstören kann. Denn auch das Mißtrauen ist eine der wohl überall verbreiteten Eigenschaften des menschlichen Herzens, und dieses Mißtrauen anzufachen, genügt oft ein Wort, eine heimtückische Andeutung, die zugleich diesem Mißtrauen sein verderbenbringendes Ziel weist, es veranlaßt, sich thatsächlich zu äußern, und so eine vielleicht Jahrzehnte lange Freundschaft auf immer trennt. Dabei ist es oft nur pure Lust am Intriguiren, welche solcher Person die Feder führt, einer Person, die später, wenn die böse Saat aufgegangen, von der Größe des durch sie angerichteten Unglücks selbst erschreckt, das Ge— schehene gern ungeschehen machen würde, und sogar auf der— Anklagebank gestehen mußte, daß sie sich die Folgen ihrer Handlungsweise so schrecklich nicht gedacht. In jedem Fall, ob nledere Rachsucht, verletzter Eigendünkel oder lediglich Freude am Bösen, wie sie Shakespeare in seinem Jago verkörpert hat, die Triebfeder, ist der ano⸗ nyme Briefschreiber verächtlicher als ein Straßenräuber, der bei Ausübung seines Gewerbes doch noch Kopf und Kragen riskirt, während jener feige Ehrenräuber seine glftigen Pfeile aus sicherem Versteck eatsendet. Kein Gesetz der Welt wird dem verbrecherischen Treiben völlig steuern, das Uebel mit der Wurzel ausrotten können. Dasselbe wird fortwuchern, so lange lediglich gegenseltiges
Mißtrauen die Basts für den gesellschaftlie bildet, so lange nicht edler Sinn und Charaklerstärke in
Gemeinschaft mit Aufklärung und Bildung den Empfänger 1
des anonymen Briefes ein richtiges Verhalten dem letzteren gegenüber, nämlich absolute Verachtung desselben lehren und so das unselige„semper aliquid baeret“ außer Kraft gesetzt ist. Der häuslichen Erziehung fällt die Aufgabe zu, der Jugend die erforderliche Dosis von Haß und Verachtung gegen alles anonyme Geschreibsel fest ins Gemüth zu pflanzen. Man mache der Jugend deutlich, daß jeder dieser Ritter von der traurigen Ge— stalt, die unter dem Schild der Anonymität mit ge⸗ schlossenem Visir angreifen, schmähen oder verläumden, einem feigen, ehrlosen Schurken gleich zu achten ist, für dessen elende Skripturen der Mensch von edler Denkungs— art nur eine Verwendung kennt— ins Feuer damit.
Mit Beziehung auf das anonyme Geschenk von pier Paar Strümpfen(20. Oet.) für die Arbeiter-Colonle Neu Ulrichstein veröffentlicht Dr. Diegel aus einem Briefe des dortigen Herrn Inspectors Schmidt Folgen— des: Mit vielem Danke nehme ich die gesandten Strümpfe für Colonisten in Empfang. Ich werde die Vertheilung recht gern dem Sinne des Gebers gemäß bewirken; be— merke jedoch, daß ich nach den reichlichen Erfahrungen eine Vertheilung„gratis“ nicht für richtig und ersprleß— lich erachte. Der Mann, welcher die Hülfe der Colonie in Anspruch nimmt, soll nicht das Gefühl„des Almosen— Empfangens“ haben, sondern er soll sich durch seiner Hände Arbeit alles Nöthige verdienen und in diesem Bewußtsein sich nach und nach wieder an Arbeit ge— wöhnen. Diese Lust und Liebe zur Arbeit ist aber bei dem weitaus größten Theile der Ankommenden(ea. 900%) abhanden gekommen. Wuͤrden sie nun hier gratis mit allem Nöthigen versehen, so wäre das den Leuten ohne Zweifel höchst angenehm und sie würden sich sofort wie— der auf die Landstraße begeben um— die Sachen in Branntwein möglichst schnell umzusetzen. Der Rest von ca. 10% der Leute, welche durch Schicksalsschläge that— sächlich hülssbedürftig geworden sind, will aber durchaus keine Gratisgabe, sondern sich durch ihrer Hände Arbeit selber weiter helfen. Selbstredend sind wir für jede Gabe zur Vertheilung an die Bedürftigen dankbar; namentlich wird uns mit alten getragenen Kleidern immer ein großer Dienst erwiesen und dürfte die Zuwendung solcher Sachen an die Kolonie segensreicher sein, als das planlose Ver— schenken derselben an den ersten besten Vaganten.
Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg.
Getraut: 7. Oct. Der Lehrer Friedrich Andreas Muhl mit Kath. Wilhelmine Müller, beide von Friedberg.
10.„ Der Kaufmann Jacob Heck von Dauernheim mit Julie Elisabethe Bieler von Friedberg
10.„ Der Bierbrauer Joseph Gros von Ransbach mit Bertha Hoffmann von Friedberg.
10.„ Der Schreiner Johannes Kreuder, Wittwer, von Ober-Ofleiden mit Anna Zimmermann von Rhein-Dürkbeim.
23.„ Der Buchbinder Chrtstian Heinrich Holler mit Marie Christine Lochmann, beide von Friedberg.
23.„ Der Lehrer Konrad Thomas Friedrich Jockel
von Lang-Göns mit Elise Emilie Lina Anna Frick von Friedberg.
Geboren:
2. Oet. Dem Gerber Michael Kassel 1 Sohn.
5.„ Dem Schreiner Heinrich Kautz 1 Sohn.
6.„ Dem Uhrmacher Herm. Stadelmann 1 Tochter. 6.„ Eine uneheliche Tochter.
7.„ Dem Schuhmacher Christ. Ludw. Kuh! Tochter. 10.„ Dem Bierbrauer Joh. Kasp. Dietrich! Tochter.
10.„ Dem Rechnungspraetikant Karl Adam Nicolaus Faatz Zwillinge.
12.„ Dem Kreis-Bauaufseher-Aspirant Christian Förster 1 Tochter.
12.„ Dem Metzger Benjamin Adler 1 Tochter.
14.„ Dem Rechtsanwalt Ludwig Karl Wilhelm Georg Rudolf Seyd 1 Tochter.
22.„ Dem Landwirth Friedrich Wilhelm Bechstein 1 Tochter.
24.„ Dem Metzger Samuel Neuhof 1 Sohn.
25.„ Dem Stations Assistent Joseph Simon Scholz 1 Sohn.
31.„ Dem Metzger Adolf Engel 1 Sohn.
Gestorben: 9. Sept. Der Dienstknecht Heinrich Findling von Baben⸗ hausen, 51 Jahr alt.
11. Oct. Johunn Heinrich Weith, Söhnchen des Kürfers Heinrich Wilhelm Weith, 11 Monate alt. 5
19.„ Johann Karl Weith, Söhnchen des Küfers Heinrich Wilhelm Weith, 11 Monate alt.
22.„ Jean Gondolf, Söhnchen des Handschuh— machers Hch. Philipp Gondolf, 5 Monate alt.
28.„ Der Gerber Heinrich Friedrich Müller, sieben⸗
undachtzig Jahr alt.
Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg, Sabbathfeier vom 20. November.
Beginn: Freitag Abends 4 Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr 15 Min. Samstag Nachmittags 3 Uhr 30 Min. Sabbathausgang 5 Uhr 5 Min.
Wochengottesdlenst von Sonntag den 21. November an Morgens 6 Uhr 45 Min., Nachmittags 4 Uhr.
Montag den 22. November: Selichoth.
. u Verkehr
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