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Nachweisung des Activ- und Passiostandes.

; Friedberg. Butzbach. Zusammen. Gesammtbetrag. 250 A. Aelipftand M. Pf. W. Nl. M. vf. W. Nl. 1 J Ende 1883 betrugen die Kapitalien 5 1560080 84 1250523 30 2810604 14 während 1884 wurden a. neu ausgeliehen D 178935 ö f b. urbaße lt 205930 14 188195 51 g folglich] wenger fauszellehen 34665 14 9260 51 43925 65 daher Ende 1884 Kapital bestand N 2766678 49 2[Die eedirten Kaufschillinge betrugen Ende 1883 18391 50 44898 60 63290 10 während 1884 wurden a. neu angekauft 38367 80 3880159 b. zurückbezahlt 16385 80 128938 65 mehr 21982 5907 94 47889 94 folglich 1 8 angekauft 3 3 daher Ende 1884 Ausstand N ö 111180 04 4[Werth der Mo- und Immobilien 29282 61 2618 1 31901 32 5 Einnahme- Ueberschuß: das Soll der Einnahme beträgt 643427 67 435780 56 die Ausgabe-Abstattung beträgt 546887 17 415691 75 ueberschuß 951⁰0 50 Duos 51. 116629 31ʃ Summe des Aetlvstandes f ö 3026389 16 B. Passivstand. ö ö 1[ Bestand der Einlagen Ende 1883 1571564 83 1277220 51 2848784 84 während 1884 wurden a. neu eingelegt 277781 85 160938 45 b. zurückbezahlt 248747 01 137582 29 mehr 29034 84 0 523911 folglich e eingelegt 8 r 3 daher Ende 1884 Stand der Einlagen N 0 2901175 84 2[Die noch nicht bezahlten Zinsen von Einlagen betragen 2137 71 1976 40 4114 11 Summe des Passipstandes ö 2905289 95 Vergleichung. 1[Das Vermögen beträgt- 3026389 16 2[Die Schulden betragen 55. 2905289 95 Verglichen ist Reservefonds 121099 21 auf die vorhergehenden Jahre 118767 44 Hiervon kommen fauf das Rechnungsjahr 1884.. 3 2331 77 Zusammen wie oben ö 121099 21 Ende 1883 betrug der Reservefonds 118767 44 und hat sich im Jahre 1884 erhöht um 2331 7

Betreffend: 55 in in 1886, hier Liquldation der Vergütung für Lieferungen und Leistungen für Friedberg den 14. October 1886.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Mit Bezug auf unser Ausschreiben vom 23. v. Mts., abgedruckt im Oberhessischen Anzeiger Nr. 113, 114 und 119, bringen wir bei denjenigen von Ihnen, welche noch damit rückständig sind, die Einsendung der Quittungen über geleisteten und unbezahlt gebliebenen Vorspann, sowie der Quartierbescheinigungen andurch mit Frist von 3 Tagen in Erinnerung. Dr. Braden. 0

Betreffend: Die Herbstübungen in 1886, hier Abschätzung der Flurschäden. Friedberg den 14. October 1886.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

Im Falle in Ihren resp. Gemeinden durch Vorabschätzung der Flurschäden Seitens der Feldgeschworenen Kosten entstanden sind, sehen wir der Einsendung der diesbezüglichen Gebühren- Verzeichnisse bis zum 20. 1. Mts. unfehlbar entgegen, da die nach diesem Tage etwa eingehenden Verzeichnisse nicht mehr berücksichtigt werden künnen. Dr. Braden.

Bekanntmachung.

Betreffend: Den Herbstfaselmarkt des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins zu Friedberg pro 1886.

Der diesjährige Herbstfaselmarkt des landw. Bezirks-Vereins Friedberg soll Mittwoch den 27. l. Mts. zu Friedberg abgehalten werden.

Die aufgetriebenen Fasel werden durch eine hierzu bestellte Commission gemustert und wird den Eigenthümern der als preiswürdig erkannten Thiere eine Geldprämie bewilligt, wozu der landwirthschaftliche Bezirks-Verein und die Kreisstadt Friedberg entsprechende Beträge zur Disposition gestellt haben. Die eigene Züchtung der Thiere durch deren Eigenthümer erscheint nicht als eine Bedingung der Prämiirung.

Von der Preisbewerbung sind Gemeindefasel ausgeschlossen, desgleichen Fasel, die um 9 Uhr Vormittags noch nicht am Platze sind.

Für Fasel, welche als tauglich befunden, aber nicht prämiirt werden, wird auf Verlangen eine Wegvergütung ausgezahlt.

Nicht genügend gefesselte Thiere werden von dem Platze weggewiesen.

Die zum Abschlusse kommenden Verkäufe wollen dem Großherzoglichen Bürgermeister, Herrn Steinhäußer, zur Anzeige gebracht werden.

Zu recht zahlreichem Besuche des Marktes wird hiermit eingeladen.

Friedberg den 12. October 1886. Der Director des landwirthschaftlichen Bezirks-Vereins Friedberg.

Dr. Braden.

Landesbaugewerkschule Darmstadt.

Die Landes baugewerkschule zu Darmstadt beginnt ihren elften Bedingungen zur Aufnahme sind: Jahres ecursus am 15. November l. J., welcher 4 Monate, also bis zum 1. Für die untere Abtheilung, die J. Klasse: In der Regel werden 15. März 1887 andauert.

i t. nur solche Schüler aufgenommen, welche eine mindestens einjährige. Dieselbe soll, zwischen Handwerkerschule und technischen Hochschule die Mitte schäftigung in einem technischen Gewerbe nachweisen Tachre ne haltend, ins besondere Bauhandwerkern, sowie Maschinen⸗ und Mühlenbauern, Ge hiervon werden nur in besonderen Fällen gestattet. Dagegen wird von den Auf⸗ legenheit bieten, sich die für einen selbstständigen Gewerbebetrieb erforderlichen theore-] zunehmenden nur der Nachweis der Kenntnisse verlangt, welche den von der Ober tischen Kenntnisse und die nothwendigen Fertigkeiten im Zeichnen und Entwerfen klasse einer Volksschule Entlassenen zukommen sollen, damit jedem strebsamen Hand⸗ von Plänen für die praktische Ausführung zu erwerben. Auch soll die Baugewerk.[ werker die Anstalt zugänglich werde. schule zur Ausbildung von Werkmeistern, Parlieren, Bauaufsehern ꝛc. dienen. 2. Für die obere Abtheilung, die II. Der Unterrscht wird an den Werktagen während der ganzen Tageszeit ertheilt.] Nachweis ausreichender Kenntniß der niederen Arithmetik, einer angemessenenen Fertig⸗ Die Schule umfaßt 2 Klassen mit folgenden Unterrichtsgegenständen: Frei⸗ keit in Freihand und geometrischen Zeichnen, sowle in der Lösung einfacher Auf⸗ hand und geometrisches Zeichnen, darstellende Geometrie leinschließlich Schatten.[gaben der darstellenden Geometrie, und der Befähigung, sich im Deutschen gehörig construktionen und Perspective) Bauconstruetlonslehre leinschließlich Stabilitäts-] schriftlich verständlich machen zu können, geliefert werden. und Festigkeitsberechnungen), Elemente der Maschinen⸗Construetionen, Fachzeichnen, Das Schulgeld beträgt für die ganze Unterrichtszeit 30 Mark und Entwerfen von Bauanlagen, kunstgewerbliches Zeichnen, technisches Rechnen, Algebra, ist beim Beginn des Cursus voraus zu bezahlen. Geometrie, Feldmeßkunst einschließlich Trigonometrie und Planzeichnen), gewerbliche Anmeldungen zur Aufnahme wolle man möglichst frühzeitig und läng⸗ Buchführung, Theile der Bauführung, insbesondere Materlalienkunde und Anfertigen][stens bis zum 31. Oktober l. J. schriftlich bet der unterzeichneten Stelle, oder n e Grundlehren der Physik und Mechanik, Modelliren in auch mündlich auf dem Büreau derselben Neckarstraße 3 im III. Stock be⸗ Holz ꝛce. i wirken, da die Zulassung der Schüler nur na v= Die Unterrichtsloeale befinden sich Neckarstraße Nr. 3, unfern von den Büreau VVV kann 8 VVV localitäten, der Bibliothek und der technischen Mustersammlung des Großherzoglichen

Gewerbvereins, so daß die letzteren von den Schülern besucht und geeignet benutzt werden können.

Klasse, muß außerdem der

Darmstadt den 20. September 1886. 5 Großherzogliche Centralstelle für die Gewerbe und den Landes gewerbverein. Fink.

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