Der größte Theil dieser Pferde war in den geräumigen städtischen Uferdestäslen, die als eine unbedingte Noth— wendigkest des Marktes gelten, untergebracht worden. Es mögen wohl an 325 Pferde däntscher, belgtscher und norddeutscher Race zum Verkaufe gestanden haben, und wurden auch, sowelt es ermittelt werden konnte, nahezu 100 gehandelt und getauscht. Die Preise stellten sich fur gute Arbelts und Landpferde bis 1300 M. pr. Stück. Auch billige Wagre war zum Verkauf gestellt und wur— den von letzteren ea. 50 Stück von Zigeunern und Pferde— schlächtern gekauft. den Anforderungen der Käufer und Verkäufer Rechnung getragen. Die Verloosungscommisston hat, wie immer, ihre bekannte, elfrige Thätigkeit entwickelt. Die Gewinne waren an den Markttagen im Saale über den städtlschen Pferdeställen ausgestellt und repräsenttrten elnen Werth von ca. 1400 M.; die 9 Pferde zur Verloosung wurden von der Ankauftcommission in schönster Waare ausge— sucht, und heute Nachmittag fand die Verloosung statt. Die Loose selbst waren vollständig ausverkauft. Der 1, und 3. Preis fielen in die Gollekte Hederich in Frank— furt a. M., der 6. kam ebenfalls nach Frankfurt, der 8. an Dinkelmann in Worms, der 9. an Ohnacker in Darmstadt, der 2. Preis nach Obbornhefen und 2 Pferde kamen nach Friedberg.
r. Nleder- Mörlen. Wer Gelegenhelt hatte, ver— gangenen Sonntag in dem„Gasthause zur Rose“ dem carnevallstischen Abend des hlesigen„Kirchen gesangverelns“ belzuwohnen, der wird wohl die Ueber— zeugung mit sich genommen haben, Lande mitunter richtiger Humor zu Hause ist. Von den bumoristischen Vorträgen, welche mit größten Beifalls bezeugungen von dem überaus zahlreich vertretenen Publikum aufgenommen wurden, heben wir besonders
hervor:„Itzigk im Faß“,„Heimann Levl nals Soldat“, „Moses Schönberg mit seinem Junge“, und gebührt dem Dirigenten, für die sorgfältige Einstudterung, alle
Anerkennung. zeugten von
Die zum Vortrag gekommenen Chorgesaͤnge tüchtiger Schulung der Stimmen.(Wir
Das Comité hat in seder Beztehung
[Malter M. 4 daß auch auf dem
wollten diesen Bericht unseren Lesern denn doch ncht
vorenthalten. Die Redaetlon.) b. Assenhelm, 8. März. Gestern hatten wir Ge— legenheit elner Abend unterhaltung des Gesangvereins
„Frohsinn“ vahler belzuwohnen. Dleselbe verllef in der gemüthlichsten und schönsten Weise. Es wurden drei kleine Lustspfele gegeben, welche den wohlverdienten Belfall fan— den. Auch die verschledenen Chorlleder wurden sehr exaet vorgetragen. Den Schluß bildete ein Tanzkränzchen.
Allerlei.
London, 7. März. Nach kurzer Ruhepause hat in verschtedenen Gegenden gestern Morgen das Schneetreiben wieder begonnen In dem Marschland, Yistrikt von Nord— Cheshire und Südwest Vorkshire, werden viele Leute schon selt Montag durch den Schnee in Gefangenschaft gehalten,
Venedig, 10. März. Gestern Nacht ist ein Arbeter der„Stazione maritime“ an der Cholera gestorben.
Handel und Verkehr.
Bußbach, 10. März. Wochenmarkt.
per Pfd. M. 0.90— 0.95, Käse per Pfd. Elter 1 Stück 5 Pf.
Frankfurt, 10. März
Butter kostete 46-46 Pf.,
Wochenmarkt. Französtscher
Kopfsalat kostete das Stück 14— 16 Pf., französische Bohnen per Pfd. M. 1.20, italienische Spargel per Pfd. M. 3— 4, Blumenkohl 100 Stück M. 20, im
Detail je nach Qual. M. 30— 650. Kartoffeln das 5.50, Mäusekartoffeln das Gescheld 20 bis 25 Pf., englische Kartoffeln das Gescheld 12— 15 Pf., Knoblauch 100 Stück M. 2.50, Zwiebeln 50 Kilo M. 7 bis 8, das Gescheld 1520 Pf., Eskarol 1215 Pf., neuer Lattig die Portlon 20—30 Pf., Carotten das
Geb. 60 Pf., Romainsalat M. 1.00, gelbe Rüben die
Portlon 20— 25 Pf. Eler das Stück 4—7 Pf., das Hundert M. 4—8. Butter 1. Qual. M. 1.30, 2. Qual. M. 1.10— 1.20, Tafelbutter M. 1.40.
Dane,
März. Fruchtbericht. Hlesiges 27—
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28,
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Geld ⸗ Cours. Frankfurt am 11. März 1886.
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