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1886.

Bienstag den 11. Mai.

Oberhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Areisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. be Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto

bei uns haben), welchen der Betrag

rechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14

Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.;

ein Beleg kostet 9 Pf. nicht beigefügt ist, werden stets per

Post nachgenommen.

Diejenigen von Ihnen,

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Gemäß 8. Ober⸗Mörlen im Fa

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Heinrich Peter Weickert

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Macht im Frieden wird 1886 sich folgendermaßen

sofortige Erledigung derselben mit

18, 7 der Controlordnung wird andur lle einer Mobilmachun Friedberg den 8. Mai 18856.

hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, f für den Friedberg den 8. Mai 1

Amtlicher Theil.

Betreffend: Aus führung des Krankenversicherungsgesetzes, hier die von den Krankenversicherungen und den Krankenkassen zu liefernden Uebersichten und Rechnungs ab

schlüsse.

Friedberg den 8. Mai 1886.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg

welche unserer Verfügunz vom 7. A

Frist Bekanntmachung.

Bekanntmachung. aus

Bekanntmachung.

886.

an die Vorstände der Gemeindekrankenversicherungen und der eingeschriebenen Hülfskassen unseres Kreises.

pril in rubricirtem Betreff noch nicht nachgekommen sind, werden an die bis zum 15. d. Mts, bei Strafe von 10 Merk erinnert.

J. V.: Dr. Wallau.

ch zur öffentlichen Keuntulß gebracht, daß der Reservist Peter Stanislaus Heil von g bis zum nächsten Classifikationstermin hinter den letzten Jahrgang der Reserve zurückgestellt worden ist. Der Civilvorsitzende der Großherzoglichen Ersatz-Commission Friedberg.

.

Dr. Wallau.

f Stammheim ist an Stelle des am 25. März l. I. verstorbenen Heinrich Jeseyh Bermann als Tapator des VI. Wildschadensbezirks ernannt und heute als solcher verpflichtet worden. Friedberg den 4. Mai 1886.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J. V.: Dr. Wallau.

In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat April Centner berechnen: Hafer M. 7.20, Heu M. 3.90, Stroh M. 2.75.

Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.

2 Aschunt, eutschet Reich

hl,

ste Preise

Darmstadt. nthält: I. und II. Uebersi Amlagen in den G Droß Gerau. III. Oedensverleihungen. IV. Ermächtigung unes fremden Ordens. Y. Namens veränderungen VI. Adels anerkennung.

00 K l. VIII. Dienstnachrichten. Es wurde: kErwalter Medert zu Herbstein für die e

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Vieffenbach zu Maulbach . im übertragen; Fr die ev. Pfarr

die

ber Landesuniversität,

K riahnungskammer Koller 1 l gobater 2. Kl. ernannt; Cöns eine Lehrerstelle zu

malle zu Glashütten übertragen.

IX. Dienstenthebung.

X. Concurrenzeröffnungen. e zu Hassenroth, Löwenstein⸗Wertheim ümsrecht zu. 0 M.; dem Grafen zu Erbach Erbach eutattonsrecht zu. dihalt 900 M. Die 0 M.

Darmstadt.

⸗Rosenberg steht

Die Hessischen

Mston zu geben und werden auch hedene Namen euannt.

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5 1 für Preu f Mainz. Haltet,

umso.

daß der Regierung die

Das Rezlerungsblatt,

cht der für 1886/87 genehmigten emeinden der Kreise Bens heim und

zur Annahme und zum Tragen

VII. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft.

der präs. Pfarre ö. v. Pfarrstelle zu Zenings bestätigt; dem ev. Pfarrer Hepding zu Ulrich fein die Pfarrstelle zu Groß⸗Linden, dem es. Pfarrer Pfarrstelle zu Langd, dem Pfarrer Rasch zu Hopfgarten die Pfarrstelle zu Dor⸗ der ev. Pfarrer Sedleezek zu Kürnbach stelle zu Kürnbach bestätigt; der Privat⸗ decent Dr. Bradke zu Gleßen zum außerordentl. der Revlstonsgehülfe der Ober aus Alsfeld zum Oberrechnungs⸗ dem Schullehrer Korell zu Pohl⸗ Lollar übertragen; der Militär * wärter Bender aus Ginsheim zum Steueraufseher er wnnt; dem Schullehrer Strack zu Rainrod die Lehrer

Erledigt ist: Dle Lehrer⸗ Gehalt 900 M.;

Die Lehrerstelle zu Groß Gumpen, Gehalt

Eine Lehrerstelle zu Numpenheim, Lehrerstelle zu Rodenbach, Gehalt

kreiben: In der hiesigen Stadt ist das Gerücht erk verbreitet, Staatsminister Finger beabsich⸗ e weten gewisser Vorkommnisse bei der Wieder seetzung des Mainzer Bischofsstuhles seine De

als vermuthliche Nachfolger Wir wissen nicht, ob etwas Wahres u der Sache ist, glaubten aber doch von dem senlich bestimmt auftretenden Gerüchte unter er Reserve hier Notiz nehmen zu sollen. Dan Vernehmen nach hat der Papst nunmehr, ßen, so auch für die Diöcese Mainz

Beilage Nr. 11,

Pfarreien in Bälde

Seelsorge erhalten. Postpersonalnachrichten.

wieder eine

(Main). Gestorben sind der Postrath a. D. Müller und der Oberpostsecretär W. Hoffmann in Darmstadt.

Berlin, 8. Mai. Der Kaiser hat sich heute nach Potsdam begeben, um das erste Garderegiment bei Bornstedt zu inspiciren.

7. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm in zweiter Lesung nach unerheblicher Debatte unverändert die kirchenpolitische Vorlage zu Artikel 2 an, welcher von der Wiedereröffnung theologischer Seminare handelt und dieselbe in Posen und Gnesen von einer königl. Verordnung abhängig macht. 8. Mai. Heute fand die Berathung des Berichts über die Verhandlungen des Landeseisenbahnraths im Jahr 1885 statt.

Das Befinden des Unterstaatssecretärs Grafen Herbert von Bismarck ist nun durchaus befriedigend, voraussichtlich wird der Patient aber erst im Anfaug nächster Woche das Bett verlassen können.

DieKreuzzeitung nennt das französische Spionengesetz eine Ruchlosigkeit sondergleichen, welche das Maß deutscher Geduld auf eine hohe Spannung bringen müsse.

Mai. Der neuernannte japanische Gesandte am hiesigen Hofe, Vicomte Shinagawa, ist gestern in Begleitung mehrerer Würdenträger hier eingetroffen.

München. Von hier wird glaubwürdig mitgetheilt, daß das Ministerium um eine Au dienz beim Könige nachgesucht habe, und daß hiermit das Gerücht von einem zu erwartenden Besuche des Königs in der Hauptstadt in Zu sammenhang zu bringen sei.

Ausland. Großbritannien. London, 7. Mai.

Professor

dem Fürsten das Präsenta⸗

steht das Prä

Volksblätter

* 6.

bereits ver

Postsecretär Bickel von Mainz nach Frankfurt

Neubesetzung erledigter Pfarrstellen gemacht werde Regierungsvorlage betreffend die Regelung des und steht somit zu hoffen, daß die verwaisten Canal- und Eisenbahnbetriebes an. regelmäßige welche das Gesetz über den Besitz von Waffen

Die Bill,

in Irland für beschränkte Zeit erneuert, wurde

Versetzt ist der! in erster Lesung genehmigt.

Spanien. Madrid. In dem Prozesse wegen des Angriffs auf die deutsche Gesandt schaft am 4. September v. J. wurde einer der Anstifter zu 1 Jahr Gefängniß verurtheilt. Der Ofstzier, welchem die Ueberwachung des Gesandt schaftshotels übertragen war, wurde freige sprochen.

Griechenland. Athen, 7. Mai. Delyannis erklärte gestern, er würde die verlangte Erklär ung abgegeben und die Abrüstung begonnen haben, wenn das Ultimatum nicht gestellt worden und die Schiffe nicht im Hafen wären. Unter den obwaltenden Umständen koͤnne er nur auf seine Antwort vom 29. April Bezug nehmen. Zu gleich beorderte der Marineminister das Kanonen bootSalaminia, sofort nach Constantinopel zu gehen, um den griechischen Gesandten Con duriotis abzuholen. Der Befehl erfolgte nach der gestern Abend stattgefundenen Ankunft des türkischen KanonenbootesHanie im Piräus. Die Gesandten der fünf Maͤchte haben darauf hin die Stadt verlassen; der türkische Gesandte verließ die Stadt mit seinem gesammten Per sonal. Bei den übrigen Gesandtschaften verblei ben die ersten Secretäre.

3. Mai. Der deutsche Gesandte in Athen ist an Bord desFriedrich Karl bereits in Smyrna eingetroffen. Derselbe begibt sich nach Constantinopel; derFriedrich Karl geht nach der Suda-Bai zurück. Einer Meldung desTemps zufolge erhielt der russische Admiral Karnakow den directen Befehl, sich an einer Blokade nicht zu betheiligen. Der russische Geschäftsträger soll sich in der letzten Versammlung der Gesandten von diesen mit den ironischen Worten verab- schiedet haben:Glückliche Reise, meine Herren Reisenden! Die Aufregung in der Stadt ist eine große. Ueberall finden Ausammlungen statt

Anzeige bei Das Unterhaus nahm in zweiter Lesung die

und die Menge fordert laut die Kriegserklärung