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Beilage.

berhessischer Anzeiger.

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Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regterungsblatt, Beilage Nr. 3, Schluß) enthält:

IV. Coneurrenz⸗ Eröffnungen. Erledigt sind: Die Lebrerstelle zu Affhöllerbach, Gehalt 900 Mark. Dem Fürsten ven Loͤwenstein Wertheim Rosenberg und dem Crafen ven Erbach Schönberg stebt das Präsentations recht zu. Die Lehrerstelle zu Leldhecken, Geh. 900 Mark. Die Lehrerstelle zu Pfaffen Beerfurth, Geb. 900 Mark. Eine Lehrerstelle zu Mörselden, Gehalt 1000 1250 M. Die erste Lehrerstelle zu Muschenheim, Geh. 900 Mark. Dem Füͤͤrsten zu Selms Braunfels steht das Präsen⸗ tationsrecht zu. Eine Lehrerstelle an der Musterschule zu Friedberg, Gehalt 1000 Mark. Eine Lehrerstelle zu Angenrob, Gehalt 900 Mark. Die Lehrerstelle zu Olfen, Geh. 900 Mark. Dem Grafen von Erbach Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu. Sieben Lehrerstellen an der Votksschule zu Mainz, Anfangsgehalt je 1300 M.,

vier Lehrerinnenstellen an der Volksschule zu Mainz, je 1200 M. Eine Lehrerstelle zu Horchheim, Gehalt 900 M. Die erste Lebrerstelle zu Ilbenstadt, Geh. 900 M.

Dem Grafen zu Leiningen⸗Westerburg steht das Präsen

tatlonsrecht zu. Die zweite Lehrerstelle zu Nieder Mörlen, Geh. 900 Mark.

Der Hilfsgerichtsschreiber Formhals in Büdingen wurde zum Hilfsgerichtsschreiber in Friedberg ernannt. Gerichtsassessor Bierau aus Echzell, seither in Friedberg, wurde zur Rechts

anwaltschaft beim Amtsgericht Grünberg zugelassen.

Militärdienst⸗ Nachrichten. Dr. Görtz, Afs.⸗Arzt 2. Kl. der Nes. vom 1. Bat. 4. Gr andwehr⸗Agts. Nr. 118, wurde zum Ass.-Arzt

1. Kl. der Res. befördert; Welf, Assi 79 0 4 vom J. Gr. Drag.⸗Regt. Nr. 23, Ueber tritt zu den W itsoff. der Res 5* Bats. Gr. Landw ⸗Regts. Nr. 115, ist aus dem aktiven Sanitätskorps ausgeschieden. Berlin, 4. März Der Bundesrath

stimmte heute dem Ausschußbericht über den Ge

setzentwurf wegen Abänderung der Gewerbe ordnung zu. Berlin, 3. März. Reichstag. Bei Be

thung der Petitionen, welche zur Erörterung m u als nicht geeignet erachtet wurden, beklagt Abg. Kayser das summarische Verfahren

in der Behandlung der Petitionen. Die ubgg. v. Köller, Bernuth und Meyer(Halle) wide sprechen, da das Verfahren durchaus geschaͤfts ordnungsmäßig sei. Der Reichstag nahm na

merheblicher weiterer Debatte Gesetzent wurf, betreffend die Ausprägung von Zwanzig ofennigstücken in Nickellegirung, in erster und zweiter Lesung an und erledigte sodann Wahlprüf

den

ngen. 4. März. Berathung des Branntwein nonopols. Finanzminister v. Scholz begründet

Vorlage unter Hinweis auf die Finanzlage der Einzelstaaten und des en sowie auf das Beispiel Frankreichs, Englands, Rußlands

ind Amerikas, welche Hunderte von Millionen

die

zus der Branntweinsteuer schöpften. An Aender ingen von Einzelheiten des Entwurfs werde ein Widerspruch geknüpft werden. Er⸗

veiterung der Machtsphäre der Regierung sei mur gering; das Geldbewilligungsrecht der Parlamente erfahre keine Einbuße. Eine bloße Steuererhöhung in anderer als in der Monopol orm habe große Bedenken, die wirthschaftlichen Vortheile seien unermeßliche, selbst dann noch wenn die Consumverminderung als 20 pCt. betrage. Der Minister chließt mit der Aufforderung zu gegenseitiger lchtung der Ansichten und einträchtigem Zu ammenwirken. Abg. von Huene erklärt sich Namens des Centrums gegen die Vorlage, aber ür eine Commissions Berathung, wobei sich lelleicht für die Zukunft ein Weg zur Ver tändigung finden lasse. Nach Huene sprach nichter gegen das Monopol, worauf die Sitzung vertagt wurde.

Kiel. Ein Telegramm aus Sidney meldet e daselbst am 28. Februar erfolgte Ankunft s deutschen Geschwaders von Sansibar unter

Befehle des Admirals Knorr.

In der Prohl'schen Landesverraths nhelt wird derK. Z. geschrieben,

Ingelege

ch

selen von hier aus in der Hauptsache dem Aus⸗ lande verrathen: die Flaggensignale der kaiser lichen Marine, die Minenlegungen unseres Reichskriegshafens und der Landbefestigungsplan. In wie weit Prohl die Hand hierbei im Spiele und welche Mitschuldige er gehabt hat, daß er solche haben muß, steht fest, sonst wäre ihm das erforderliche Material nicht zugängig ge wesen, werden voraussichtlich die noch rege fortgesetzten Untersuchungen ergeben.

Ausland. Großbritannien. London. Die socia listischen Führer Hyndmann und Genosseu sind von dem Polizeigericht vor die Assisen ver wiesen und gegen Caution auf freiem Fuße be lassen worden. Dublin.

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ie Nothlage im westlichen

D *

hat während der letzten vierzehn Tage bedeutend zugenommen. Viele Haushaltungen haben ihren ganzen Vorrath von Saatkartoffeln aufgezehrt und stehen jetzt mittellos da. In Mulranny Grafschaft Mayo, ist bereits eine Frau dem Hungertyphus erlegen, während in Erslecka,

Doobeg und Mulranny ein

ausgebrochen ist, dem unvermeidlich eine große hi Anzahl von Menschen zum Opfer fallen muß, wenn nicht schleunige Hilfe geleistet wird. Bulgarien. Sofia. Rußland hat in Konstantinopel vertraulich vortzeschlagen, daß die Türkei selbst eine n der betreffende beiden. N 8 türkisch⸗ 199755 Abkommens dahin vor N daß der t von Bulgarien alle fünf 31 mit Einwilligung der Mächte von neuem zum Gouverneur von Ostrumelien t und daß die Arbeit der Commission Aenderung des organische Statuts der Billigung der Mächte unterbreitet werde Der Vorschlag Rußlands scheint vor g ten empfol ind aue t ihm günstig gesi sein; die Ansicht des Sultans ist noch r⸗ bekannt. Serbien. Belgrad, 4. März. Ein des Königs befiehlt die zobilisirung d [Felde stehenden Aktivarme sowie des Aufgebots. Der Kriegsminister erließ b die erforderliche Anordnung.

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Rum äni

Bukarest, 2. März. In der Sitzung der Deligirten für uͤber saͤmmtliche Fragen

heutigen officiellen die Friedenscoferenz wurde

ein Einvernehmen erzielt. Amerika. Washington. Dem Congresse ist eine Botschaft Cleveland's zugegangen mit

einer Correspondenz zwischen der Regierung und dem chinesischen Gesandten anläßlich der jüngsten Ausschreitungen gegen Chinesen. Der chinesische Gesandte hat eine Geldentschädigung gefordert und sich darauf berufen, daß China bei früheren ähnlichen Anlässen gegenüber Amerikanern ent sprechend verfahren wäre. Deßhalb sei er be rechtigt, eine gleiche Verpflichtung der ameri kanischen Regierung zu fordern. Cleveland er klärt, das nothwendige Vorhandensein einer Verantwortlichkeit der Unionsstaaten entschieden abzulehnen, stellt aber die Angelegenheit der Erwägung des Congresses anheim.

3. März. Repräsentantenhaus. In Be antwortung der Resolution Kommen, betreffs der Silberpolitik, erklärt Schatzseeretär Manning, die Regierung müsse baldmöglichst zu einer bimetallischen Einheit zurückkommen. Das einzige Mittel, dem Silber das frühere Werthverhältniß wiederzugeben, wäre eine internationale Ver ständigung. Eine Verständigung zwischen Europa und Amerika sei so lange unmöglich, als Amerika fortfahre, Silber auszuprägen.

Aus

0

Stadt und Land des Musik

r. Friedberg. Für das nächste Concert vereins mit dem ProgrammElias, Oratorium von es Mendelssohn, war der 21. März in Aussicht genommen;

N 2 Irland

ansteckendes Fieber

leber! st burch die Erkrankung des Dirigenten, Seminar⸗ lehrers Schmidt, die Verschlebung des Concerts zur Nothwendigkelt geworden

m. Friedberg. Am l. im Bürger-Hospftal geöffnet und fanden sich 19 M. in derselben vor.

f. Friedberg, 5. März. Vergangene bei Wirth Wind an der Eisenbahn Dieb öffnete mit einem Schürhaken die Kasse, mußte levoch mit langer Nase abziehen, da sie vor dem Schlafen [gehen entleert worden war. Von da begab sich der Dieb auf den Betz'schen Holzplatz, und brach in das Comptoir ein; auch hier war das Geschäft nicht lohnend, denn er fand nur wenige Pfennige, da die Hauptkasse ebenfalls geborgen war. Der auf dem Holzplatz schlafende Knecht wurde durch das Geräusch, das der Dieb verursachte, munter, rief einten Eisenbahnarbeitern zu und mit ver einten Kräften wurde der Gauner gefesselt und dem in zwischen herbeigeeilten Poltzeidiener Fourter übergeben,

März wurde die Haus büchse 6 Pf.

Nacht wurde eingebrochen; der

der den gut gekleideten, noch jugendlichen Menschen in Nr Sicher brachte.

Ober Rosbach. DieN. Hess. Volks blätter und dieKl. Presse enthalten einen Artikel von hier, der einen hier kaum beachteten Vorfall ganz entstellt wiedergibt; wir bitten Sie deßhalb um fnahme des Folgen Ein Knecht eines hiesigen Occonomen hatte sich neulich betrunken und äußerte, er wolle sich erbängen. [Nach Hause geführt, begab er sich die Scheuer und nahm mit. Die anderen Knechte gingen ihm

ihn das Seil zweimal um den oben auf einer Leiter. Nachdem man ihn losgemacht hatte, kam der Eigenthü der Scheuer ö jagte die ganze Gesellschaft mit Prügeln b. n Retter und den Geretteten mit. In der Site packte er aber auch noch einen Unbetheiligten an sund da entspann sich dann zwischen diesen Beiden eine regelrechte Prügelei, die in weiterer Folge eine Klage wegen thätlicher Beleidigung veranlaßte. Diese Klage wurd jedoch zurückgezogen unter Zahlung der ent standenen Kosten; das ist der ganze Sachverhal r. Mel back ie in Ihrem Anzei Linladung fand am 21. Februar ir l dahier eine landwirthschaftliche stat ieselbe war von Freu zus Melba D bach sehr sta Directors des rath Dr. Bra zur erstenma erschienenen L

cht, in welcher

zu

verbessern ist, t und ung finden Der hierauf 16f Begründung gestellte A des Kreis 1

Kreisbaumschule Nachdem unauf

Bradenin eine

zustimmung.

raths Friedberg zu errichten allgemeine nun noch Landwirthschaftslehrer Hannemann [gefordert versprach, jederzeit seine Kräfte dem landw. Bezirksverein und der Ackerbauschule in Friedberg zu widmen, wurde ihm der verdiente Dank von dem Vor sitzenden mit Zustimmunz der Versammlung ausgesprochen. Wie verlautet, werden dieser Versammlung noch mehrere Sections versammlungen folgen, was im Interesse Landwirthschaft sehr zu wünschen wäre. Selzerbrunnen. Die am 28. Februar dabier abgehaltene Versammlung des landw. Bezirks-Vereins, Vilbel, war trotz des Schneewetters ziemlich einer kurzen Begrüßung des Vorsitzenden, Landwirthschaftslehrer Hannemann von

fand

landw. unserer

Seetion besucht verbreitete

Nach sich

Friedberg in einem ebenso umfassenden, wie gediegenen Vortrag uber Obstbaumzucht. Zunächst nahm er Ver anlassung einen in Nr. 9 der Zettschrift für die landw.

Vereine des Großh. Hessen von Baron v. Molsberg zu Langenau verfaßten Aufsatz über Obstbau einer Krttik zu unterwerfen und einige Widersprüche in demselben nachzuwetsen. Hierauf folgte ein Vergleich der Obst produetton der benachbarten Länder mit derfenigen unseres lieben Deutschland, aus welchem ersichtlich, daß wir viel Geld dem Auslande fur Obst und dessen Pro duete zahlen, das besser im Lande bleiben Die ferneren eigentlich technischen Ausführungen konnen wir nur andeuten. Wichtigkeit der Obstkunde, richtige Be

nennung(Nomenelatur) der Obstsorten, die günstige Lage der Wetterau für Obstbau, Feststellung der Baubezirke für die passendsten d. h. einträglichsten Sorten, Warnung vor dem Ankauf zu rasch gezogener Bäume. Bel dem Kapitel über Pflanzung junger Bäume wurd erörtert

der Wurzel- und Kronenschnitt, besondere Schonung der

Faserwurzeln, Weite und Tiefe der Pflanzlöcher, normale Hügel und Grubenpflanzung, Zeit der Pflanzung, Ent

fernung der Baume von einander, Nothwendigkeit der

Baumpfähle, Angießen der jungen Pflanzung, dann die fernere Pflege durch einen rationellen Baumschn

[Reinigung durch Baumscharren und Drahtbürsten, das 82 chroͤpfen der vollsaftigen Bäume Die nothwendigen und praktischen Instrumente wurden vorgezeigt. Hlerauf sprach Referent uber das Umpfropfen der Bäume, über