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bestätigt; dem Schullehrer Fehr zu Falken. Gesäß die Lehrerstelle zu Wünschenmoos-Jahmen, dem Schulamtsasp. Delp aus Ober Modau eine Lehrerstelle zu Ruͤsselsheim übertragen; der auf die 1. Lebrerstelle zu Langen Brombach präs Schulamtsasp. Schmidt aus Groß Zimmern be staͤtigt; dem Schulamtsasp. Herpel aus Eberstadt eine Lehrerstelle zu Kelsterbach, dem Schulamtsasp. Metzler aus Hackenheim eine Lehrerstelle zu Hackenbeim über⸗ tragen; der Hilfslehrer an der Taubstummenanstalt zu Bensheim Platz zum Lehrer, die Gefangenwärterin am Landeszuchthause zu Marienschloß Schwindt zur Ober aufseherin ernannt; der auf die Lehrerstelle zu Alt- Wiedermus präs. Schullehrer Ackermann zu Langen bergheim bestätigt; dem Maurer aus Lindenfels das Patent als Geometer 2. Kl. für den Kr. Bensheim er theilt; dem Schulamtsasp. Boßler aus Heuchelheim eine Lehrerstelle zu Ruppertenrod, der Schulamtsaspirantin Filedrich aus Merlau die Lehrerinnenstelle zu Pfungstadt übertragen.

VII. Ertheilung eines Diploms als Konsolidations Geometer.

VIII. Charakterverleihungen.

IX. Dienstentlassung. Der Schullebrer Maul zu Bruchendrücken wurde vom Dienste entlassen.

X. Ruhestandsversetzungen. Der evang. Pfarrer Dr. Müller zu Petterweil wurde auf Nachsuchen, der Kanzleidiener Bormet in Darmstadt auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, der Diener an der techn. Hochschule Göckel, der Kanzleiwärter Debus, der Schullehrer Stumpf zu Wattenheim auf Nachsuchen, unter Anerkannung seiner Dienste, der Schullehrer Amend zu Harbach auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste, der Schullehrer Kunz zu Ostheim auf Nach suchen, der Turnlehrer Schleidt zu Worms, der Schul- lehrer Georgen zu Sörgenloch auf Nachsuchen,, unter Anerkennung seiner Dienste, der Schullehrer Schaaf zu Hörgenau auf Nachsuchen, der Schullehrer Schmuck zu Kostheim auf Nachsuchen, unter Anerkennung seiner Dienste in den Ruhestand versetzt.

XI. Konkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die evang. Pfarrstelle zu Wölfersheim. Dem Fürsten zu Solms-Braunfels steht das Präsentattons recht zu. Eine Lehrerstelle zu Geiß-Nidda, Geh. 900 M. Eine Lehrer- stelle zu Heimersheim, Geh. 900 M. Eine Lebrerstelle zu Nieder⸗Ramstadt, Geh. 900 M. Eine Lehrerstelle zu Bubenheim, Geh. 900 M. Eine Lehrerstelle zu Astheim, Geh. 900 M. Die Lehrerstelle zu Billertshausen, Ge halt 900 M. Die Lehrerstelle zu Weickartshain, Ge balt 930 M. Die evang. Pfarrstelle zu Klein-Karben. Das Präsentationsrecht steht dem Freih. von Leonhardi zu Darmstadt zu. Vier Lehrerstellen an der Volksschule zu Darmstodt, Anfangsgehalte je 1350 M. Eine Lehrerinnenstelle an der Volksschule zu Darmstadt, An fangsgehalt 1200 M.

XVII. Sterbefälle. Gestorben sind: Der Ministerial⸗ Registrator Bitsch zu Darmstadt; der Forstwart Fröhlich zu Arnshain; der Schullehrer Ploch zu Reibertenrod; der Schullehrer Heilmann zu Beerfelden; der Schullehrer Groh zu Oppenbeim; der Gerichtsschreiber Groß zu Laubach; der Landgerichtsrath Hirsch zu Gießen; der evang. Pfarrer Engelbach zu Butzbach; der Dom kapitular Dr. Hirschel zu Mainz; der Forstmeister Nievergelder zu Mörfelden; der Lehrer Wagner zu Worms; der Schullehrer Heddäus zu Alsheim; der evang. Pfarrer Heddäus zu Albig; der Bezirksstraf⸗ gerichts⸗ Director Stein zu Gießen; der Forstwart Schneider zu Eschersheim; der Obersteuerrath Giller zu Hannover; der Forstwart Steuernagel zu Eifa; der Gym⸗ nasiallehrer Kunkel zu Dieburg; der evang. Pfarrer Daudt zu Kirchbrombach; der General-⸗Staatsprokurator Dr. Schalck zu Mainz; der Kanzleidiener Schickedanz zu Darmstadt; der Notar Walther zu Ober-Ingelheim; die Lehrerin Rödler zu Mainz; der Oberlehrer Sauerwein zu Darmstadt; der Lehrer Zink zu Els heim; der Steuer⸗ kommissär Lich zu Michelstadt; der Obersteuerrevisor Bender zu Darmstadt; der Haushofmeister Fleck zu Darmstadt; der Schullehrer Scholl zu Bubenheim; der evang. Pfarrer Porth zu Zotzenheim.

Postpersonalnachrichten. Ernannt sind: der Ober⸗ Postdirectionsseeretär Kobelt in Darmstadt zum Post kassirer, die Postsecretäre Ubrich in Grünberg, Nappolt in Lauterbach und Danzinger in Nidda zu Postmeistern. Angestellt ist der Postanwärter Mayer in Gießen als Postassistent.

Berlin, 2. Jan. Das Großherzogliche Paar und Prinz Ludwig von Baden sind heute hier eingetroffen und wurden auf dem Bahnhofe vom Prinzen Heinrich und der Prinzessin Victoria empfangen.

2. Jau. Der Kronprinz mit dem Prinzen Heinrich besuchte gestern den Reichskanzler, ebenso Prinz Leopold.

3. Jan. Zur Feier des Königsjubiläums war die Stadt aufs reichste beflaggt, die Straßen von einer festlich bewegten Menge belebt. Die Feier wurde durch Choralmusik eingeleitet, welche durch das Trompetercorps des Garde Ulanenregiments auf der Kuppel der Schloß kapelle geblasen wurde. Sodaun fand Gottes dienst für die Garnison in der Garnisonkirche und der Michaelskirche, später große Parole ausgabe unter gleichzeitiger Lösung von 101

Das Directorium des Centralverbandes deutscher Industrieller hat beschlossen eine Petition an den Minister Maybach wegen Einführung eiserner Schwellen zu richten und dem Reichs kanzler eine Petition gegen den Wollzoll zu überreichen.

Nachdem über das Branntweinmonopol Projekt, das schon seit Jahresfrist von der Ne⸗ gierung erörtert ist, eine Verständigung zwischen dem Reichsschatzamt, dem preußischen Finanz ministerium und dem Reichskanzler erzielt wor den, hat sich Minister v. Scholz nach München, Stuttgart und Karlsruhe begeben, wo das Ein⸗ vernehmen hergestellt ist; die Wünsche der Süd deutschen haben die weiteste Berücksichtigung ge funden. Dann wurde mit Sachsen verhandelt, wozu v. Scholz in Dresden gewesen. Jetzt wird an der Fertigstellung des Entwurfs gearbeitet, der den Regierungen mitgetheilt und dann als Antrag Preußens im Bundesrath eingebracht werden soll. Die nunmehr abgeschlossenen Verhand lungen zwischen Deutschland und der Türkei, betreffend die künstigen türkischen Eingangszölle, haben zu einem befriedigenden Ergebnisse geführt. Potsdam, 3. Jan. Nach dem heute aus gegebenen Bulletin ist die Prinzessin Wilhelm, welche ebenfalls an den Masern erkrankt ist, beute nach einer ziemlich guten Nacht vollständig fieberfrei und sind sämmtliche Masernerschein ungen in der Rückbildung.

Leipzig, 30. Dez. Vor dem Forum des vereinigten zweiten und dritten Strafsenats des kaiserlichen Reichsgerichts hat sich heute der Conditorgehülfe Johann Scupin wegen vorberei tender Handlungen zum Hochverrath zu verant worten. Scupin wohnte in Verviers und hatte von dem anarchistischen Centralcomité den Auf trag, die in London erscheinende ZeitungDer Rebell in Deutschland zu verbreiten. Er wurde mit 2 Jahren und 1 Monat Zuchthaus, 3 Jahren Ehrverlust bestraft und ihm die Kosten des Verfahrens zur Last gelegt.

Stuttgart. Der württembergische Landtag ist zum 19. Januar einberufen worden. München, 30. Dez. Wie dieAllgem. Ztg. meldet, hat sich der Generaladjutant, General Freih. v. Horn, im Auftrage des Königs nach Berlin begeben, um dem Kaiser Wilhelm ein Gratulationsschreiben des Königs zur Feier des Regierungsjubiläums zu überreichen.

Ausland.

Oesterreich-Ungarn. Wien, 30. Dez. DerPolit. Corresp. zufolge begab sich anläß lich des Regierungsjubiläums des Kaisers Wilhelm der General der Cavallerie, Frhr. v. Koller, mit einem eigenhändigen Glückwunschschreiben des Kaisers von Oesterreich nach Berlin.

Dänemark. Kopenhagen. Der König hat seinen Adjutanten, Kapitän Paulsen, nach Berlin entsendet, um dem Kaiser Wilhelm anläßlich seines Regierungsjubiläums ein Glüͤckwunsch schreiben des Königs zu überreichen.

Belgien. Brüssel. Die Generale Van dersmissen und Boyaert überbrachten im Namen des Königs ein eigenhändiges Glückwunschschreiben an den Kaiser Wilhelm.

Frankreich. Paris, 29. Dez. Nach Votirung verschiedener Credite und kleinerer Ge setzentwürfe wurde die Session in der Depu tirtenkammer und im Senate geschlossen. Die Neuwahlen in den Departements, deren Wahlen für ungültig erklärt wurden, sind auf den 17. Januar festgesetzt worden.

DieAgence Havas meldet über die Ministerkrisis, Freycinet neige zu dem Entschlusse, den Auftrag zur Cabinetsbildung abzulehnen, nachdem er in seinen Unterredungen mit mehreren politischen Persönlichkeiten die Ueberzeugung ge wonnen, daß es fast unmöglich sei, eine Verein barung unter den parlamentarischen Fractionen, dereu Mitwirkung zur Bildung einer ständigen Majorität er als unabweislich erachte, herzustellen; ein endgültiger Eutschluß liege jedoch noch nicht vor.

Großbritannien. London, 30. Dez.

Salutschüssen statt.

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araber ist problematischer Natur. Die Rebellen vollziehen einen Flankenmarsch. Da sich heraus stellte, daß den Arabern des Sudans auf dem Seewege durch das rothe Meer Waffenlieferungen zugehen, erhielten die dort stationirten englischen Kriegsschiffe den Befehl, die Küste zu blokiren. Der General-Adjutant, General Lord Wolseley, hat sich anläßlich der Regierungsjubel feier des Kaisers Wilhelm im Auftrage der Königin nach Berlin begeben.

3. Jan. Der türkische Botschafter Musurus Pascha, der nach dem gestern abgehaltenen Ca binetsrathe einen längeren Besuch im Auswär tigen Amte abstattete, wird sich dem Vernehmen nach an einem der nächsten Tage nach Constan tinopel begeben.

Spanien. Madrid, 31. Dez. Die Eides⸗ leistung der Königin als Regentin fand gestern statt. Die Königin wurde lebhaft begrüßt.

Ueber die Vorgange im Kreise der köͤnigl. Familie, die wir bereits erwähnt haben, macht der hiesige Correspondent derKr. Ztg. seinem Blatte folgende Mittheilung: Vorgestern in später Stunde hieß es allenthalben, es sei eine bedeu tende Verschwörung entdeckt worden. Es sei die Absicht gewesen, die Dynastie Don Alsonso's zu entthronen und Don Luis de Braganza, König von Portugal, zum Souverän Spaniens zu pro clamiren. Hochgestellte Personen sollen den ver wegenen Plan begünstigt haben. Nicht in Madrid, sondern in Lissabon sei der Mittelpunkt der Ver schwörung. Die spanische Regierung soll von diesem Umstande schon Kenntniß haben und dem selben große Bedeutung beilegen.

Türkei. Constantinopel. DieN. Fr. Pr. meldet von hier: Die Pforte wurde benachrichtigk, daß die Mächte entschlossen sind, die Personal Union anzunehmen. Die Pforte protestirt gegen die Zulassung von Bulgarien in die Waffen⸗ stillstands-Commission. Madjid Pascha telegra phirt, daß die Friedensunterhandlungen nun erustlich beginnen werden.

Ueber die Auffassung der Balkanlage in höheren türkischen Kreisen Constantinopels ver lautet, daß in erster Linie die Haltung Griechen lands fortgesetzt die größte Besorgniß verursacht. In einem unter dem Vorsitz des Großveziers abgehaltenen Conseil wurde beschlossen, daß die türkischen Truppen an der griechischen Grenze auf der Defensive bleiben sollen und daß 10000 Mann Truppen nach der montenegrinischen Grenze geschickt werden sollen. Die meisten Mächte haben die jüngste Note der Pforte dahin beant wortet, daß sofort Anstrengungen gemacht werden würden, den Frieden zwischen Bulgarien und Serbien herzustellen und die rumelische Frage zu lösen. Rußland, Oesterreich und Deutsch⸗ land fügten hinzu, letztere Frage sei eine von Europa und nicht nur von der Pforte allein zu behandelnde. Die Pforte fürchtet den Ausbruch einer Revolution in Kreta und hat folglich Kriegsschiffe nach der Insel gesandt.

Rußland. Petersburg, 29. Dez. Der Generaladjutant Graf Adlerberg ist als Ver treter des Kaisers von Rußland zu dem Re⸗ gierungsjubiläum des Kaisers Wilhelm nach Berlin abgereist.

Von der russisch-persischen Grenze wird durch das amtliche BlattKaspi gemeldet, daß seit dem 26. Nov. alten Stils persische Nomaden stämme in Stärke von 5000 Mann die russische Grenze überschritten und auf russischem Gebiete Weideplätze einnahmen. Am 1. Dezember fand ein Zusammenstoß zwischen den berittenen No⸗ maden und der russischen Grenzwache statt. In den letzten Jahren hatten die Perser die bezüg lichen Verträge genau geachtet.

Indien. Rangun, 31. Dez. Die eng⸗ lischen Behörden wurden benachrichtigt, daß in Folge Widerstandes einiger Häuptlinge gegen die britische Occupation Ober-Birmas von einer Anzahl kleiner Staaten von Shan eine Verbind ung geplant wird, um die Engländer anzu greifen. Die Behörden bereiten deshalb Truppen⸗ sendungen vor, um die Bewegung zu unter

General Stephensons Sieg über die Sudan

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