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Dunnerstag den J. März.

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berhessischer Anzeiger.

Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.

Areisblatt für den Kreis Friedberg.

Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.

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Au einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder

1 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.

Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.;

ein Beleg kostet 9 Pf.

Amtlicher Theil.

Betreffend: Die Erbauung einer Eisenbahn von Homburg v. d. H. nach Friedberg.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großh

f Indem wir Sie hiermit in Kenntuiß setzen, daß Großl

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Ministerium des

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Dr. Braden.

Zetreffend: Das Landgestüt, hier den Abgang der Landgestütsbeschäler auf die Landgestütsstatlonen.

Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr.

Die Großherzoglichen Landgestüͤtsbeschaler für die Landgestütsstationen Berstadt,

Butzbach und Nieder-Wöͤllstadt sind von

Friedberg den 1. März 1886.

erzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

0 herzogliches Ministerium der Finanzen im Einvernehmen mit Großherzoglichem Junern und der Justiz der Koͤniglich Preußischen Eisenbahn-Direction in Frankfurt a VBermessungs- und Vorarbeiten für eine Nebenbahn von

M. die Erlaubniß zur Ausführung von

5 1 0 Homburg v. d. H. nach Friedberg auf Großherzoglich Hessischem Gebiet ertheilt hat, beauftragen wir die betreffenden Großherzoglichen Bürgermeistereien dies in ihren Gemeinden bekannt zu machen.

Friedberg den 2. März 1886.

Polizeicommissariat Wickstadt.

Darmstadt

J. Verzeichniß der Vorlesungen ꝛc., welche im Sommer mester 1886 an der technischen Hochschule zu Darmstadt zehalten werden.

11. Promotienen an der Großh. Landesuniversität b ießen. 111. Dienstnachrichteu. Es wurde dem Schullehrer

romandi eine Lehrerstelle zu Dietesheim, dem Schul uentsasp. Klimm aus Ober Erlenbach eine Lehrerstelle zu

Dber⸗Mörlen übertragen; dem Schulamtsasp. Knell aus

Lernheim die Lehrerstelle zu Bornheim, dem Amts ptichtsdirner Müller zu Reinheim die Pedellenstelle am Eymnaslum zu Darmstadt, dem Schulamtsasp. Koch s Nonnenrod die 2. Lehrerstelle zu Muschenhelm, dem Schulamtsasp. Lack aus Neu⸗Isenburg die Lehrerstelle Nieder ⸗Liebersbach, dem Schulamtsasp. Kirch Darmstadt eine Lehrerstelle zu Wolfskehlen, den Schul ichrer Kopp aus Ralbach eine Lehrerstelle zu Reinheim, im Schullehrer Seibert zu Griesheim und dem Schul zuitsasp. Frieß aus Mommenheim, Wettig aus Nieder Tim und Schwahn aus Heppenhelm Legrerstellen an der Lolksschule zu Mainz, der Lehrerin Ranzenberger zu [eisenau und den Schulamts⸗Aspirantinne Feiffer und Roth aus Mainz Lehrerinnen zelksschule zu Mainz, dem Schullehrer Merkel zu Beeden

Köll zu Sandbach eine Lehrerstelle zu Zwingenberg, In Schulamtbasp. Rahn aus Kirch Göns die Lehrer Ille zu Kirch⸗Göns, dem Schullehrer F. Thönberz die Lehrerstelle zu Allertshofen⸗Hoxhohl, dem

em übertragen; Offenbach präs. Schulamtsaspiranten Mohr aus Unter brsprenz und Schlösser aut Nieder⸗Saulheim bestätigt; ic auf die Lehrerstelle zu Wattenheim präs. Schul⸗ ir tsasp. Schumscher aus Klein-Hausen bestätigt; dem

H. Hofmann aus Freien⸗Seen wurde die Stelle des

heiten Pedellen am Schullehrer-Seminar zu Friedberg ertragen.(Schluß folgt.)

Berlin. Der Ausschuß des Centralverbandes ktatscher Judustrieller hat sich für das dringende Bedürfniß eines staats rechtlichen Schutzes der 185 und Geschäftsgeheimnisse ausgesprochen ind sich in diesem Sinne auf eine Aufrage des bandelsministers geäußert; ferner sprach der Aus fuß sich einstimmig gegen den Wollzoll aus, lesgleichen gegen Maximalarbeitstage, gegen Ar le terkammern und gegen ein Reichsarbeitsamt. befürwortet dagegen die möglichste Einschränk ng der Nachtarbeit der Frauen,

l. Marz. Erst jetzt erfährt man über hen Unfall, welchen der Kaiser bei dem letzten efballe gehabt hat. Die Ursache war, wie man bt, folgende: Der Kaiser nahm im Kreise der heiglichen Familie das Souper ein, als bei ter Bewegung, die er machte, sein Degen mit hen Leder, in dem er zu hängen pflegt, in Un nung und dadurch in eine falsche Lage gerieth 1nd so den Fall veranlaßte. Alle weiteren Uebel Zen wurden durch die augenblickliche Unter Uazung, welche die in der Nahe befindliche Erb nzessin von Sachsen-Meiningen dem Kaiser

aus

Pensionsberechnung

en Schenzer,

sttllen an der

TCoserlehrer Fink zu Budenheim eine Lehrerstelle zu Bens⸗ die auf Lehrerstellen an der Volksschule

chen die Lehrerstelle zu Bickenbach, dem Schullehrer

Schäfer zu

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den Umständen angemessen durchaus befriedigend sei. Er hat eine recht gute Nacht gehabt und ist am heutigen Tage zur gewohnten Zeit auf gestanden. Der Heilungsprozeß der Contusion der Hüfte nimmt einen normalen Verlauf.

Dem Bundesrath ist ein Gesetzentwurf in einem Paragraphen zugegangen, welcher den Auspruch des Statthalters von Elsaß-Lothringen auf Pension und Wartegeld unter Zugrunde legung der für den Reichskanzler in Betracht kommenden Bestimmungen regelt. Das Warte geld würde sonach 9000 M. betragen, das der zur Zeit zu Grunde zu liegende Diensteinkommen 26,000 M.

Der Handelsvertrag mit Sanusibar hat 24 Artikel und ist in deutscher, arabischer und englischer Sprache abgefaßt. Deutscherseits ist

er von Contre-Admiral Knorr unterzeichnet. Der

Vertrag soll am 19. August 1886 in Kraft

treten und 15 Jahre Gültigkeit haben. Karlsruhe, J. März. Ueber das Be

finden des an Gelenkrheumatismus erkrankten Erbgroßherzogs wird ärztlicherseits bekannt ge geben, daß während bis zum Freitag die Er krankung mäßig verlaufen war, die Temperatur sich alsdann steigerte und bis heute unter An halten höheren Fiebers allmälig die größeren Gelenke des Körpers befallen wurden. Com plicationen sind nicht vorhanden, namentlich ist das Herz vollständig frei.

Baden⸗Baden, 2. März. Die öster reichische Kaiserin ist mit der Erzherzogin Valerie zu sechswöchentlichem Aufenthalt heute mit Extra zug von Wien dahier eingetroffen. Die Herr schaften haben ihr Absteigequartier in der Villa Wilhelma bei Meßmer genommen.

Ausland. Frankreich. Paris, 1. Marz. Nachrichten aus Decazeville zufolge ist die Situation da selbst unverändert. Die Grubengesellschaft be absichtigt, die Arbeit einzustellen, wenn die Ar beiter auf ihren Forderungen beharren. Großbritannien. Manchester, J. Marz. Am Sonntag Vormittag fand hier eine socia listische Kundgebung statt, welche ruhig verlief. Nachmittags rottete sich aber eine zahlreiche Menge Arbeitsloser und anderen Gesindels zu sammen, welche Fenster einwarfen und andere Ausschreitungen verübten. Die Polizei stellte schließlich die Ruhe wieder her und nahm Ver haftungen vor. Montenegro. Cettinje. Von hier wird gemeldet, daß sich der Groll der albantsischen

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5 baegangen, was Sie in Ibren Gemeinden bekannt machen lassen wollen Dr. Braden.

7 Deutsches Reich. lieh, glücklich abgewendet. Ueber das Befinden[Bevölkerung gegen die Montenegriner in der

5 N 1 85 Das Rezierungsblatt, Beilage Nr. 3, des Kaisers wird heute mitgetheilt, daß dasselbe letzten Zeit so sehr gesteigert hat, daß die Alba at hält:

gnesen eine kriegerische Action der Türkei gegen Montenegro geradezu herbeiwünschen. Aus Con stantinopel sind für die Garnison in Skutari Lebensmittel und Munition in großer Menge eingetroffen, und die nord- albanesische Division ist auf den Kriegsfuß gestellt worden. Auch von montenegrinischer Seite werden militärische Vor kehrungen getroffen, und an der Grenze gegen Skutari einige Batterien errichtet. Rumänien. Bukarest, Der serbische Friedensunterhändler Mijatovic erhielt ein Telegramm Garaschanin's, daß die serbische

März.

Regierung den neuen von der Türkei vorge schlagenen Artikel annehme. Madjid Pascha und Geschoff erhielten entsprechende Mittheil

ungen ihrer Regierungen. Man erwartet, daß

der Friedensvertrag bis morgen fertiggestellt sein wird.

Serbien. Belgrad, 2. März. Die gestern hier, sowie im ganzen Lande vorgenommenen

Gemeindeausschußwahlen fielen durchweg günstig für die Regierung aus.

Griechenland. Athen, 1. März. folge der von den Großmächten begünstigten Friedenstendenz beschloß das Ministertum, seine Demission zu geben. Trikupis ist bereits ein getroffen. Der griechische Minister-Präsident Delyannis hat vor kurzer Zeit durch seine Organe erklären lassen, die Pression der Mächte sei ihm außerordentlich erwünscht, da die grie chische Regterung dem eigenen Volke gegenüber nicht einlenken könne. Jetzt scheint die Pression jedoch eine so energische geworden zu sein, daß ihr Delyannis nicht laͤnger widerstehen konnte.

Rußland. Petersburg. Aus Merw wird gemeldet: Am 13. Februar hielten die Russen ihren feierlichen Einzug in Pendscheh; sie setzten daselbst eine russische Verwaltung ein. Die Be völkerung eines Afghanistan zugetheilten, von Sarpken bewohnten Auls siedelte auf russisches Gebiet über.

N 4 In⸗

Aus Stadt und Land. b. Friedberg. Der evang. Verein hat in diesem Winter nur zwei Vorträge für einen großeren Hörerkrels veranstaltet; beide wurden kurz nacheinander gehalten. Am 25. Januar behandelte Stadtpfarrer Wiener

von Worms das ernste und interessante Thema: Frauenleben nach der Geschichte, und stellte eingehend dar, welche unwürdige, beklagenswerthe

Stellung die Frauen in der vorchristlichen Zeit überah, auch bei dem gedildetsten heidnischen Volke, den Grie chen, einnahmen, und wle utraurig ihre Loge auch jetzt noch außerhalb der Christenheit ist. Selbst in Athen und in der Blüͤthezelt griechischer Kunst und Wissenschaft finden wir das weibliche Geschlecht geistig vernachläfsigt,

Die eigentlichen Hausfrauen blieben dem gesellschaftlichen