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M. 52.55., Bullen I. Qual. W. 38. 40,

Klee⸗ und Wald Samen in empfehlende Erinnerung. Deutscher und ewiger Kleesamen wird unter Garantie

Johannis ꝛc. liche Sämereien sind auch bel Herrn Theodor Andreas, Bad⸗Nauheim, zu haben.

N* Festutg, 29. März. In einem zweistöckigen Hause

der Klelerstraße fand heute Morgen eine gewaltige Gas⸗ exploston statt, welche arge Verwüstungen anrichtete;

Bekanntmachung.

Decken und Wände stürzten ein und mehrere Personen. 5 e een e en e et e eren Gasieth line Wittwe, Versonen sind schwer verwundet. 4. in Eichen bei Herrn Bürgermelster Laubach,

5. in Höchst a. d. N. bei Herrn Kaufmann Kraft.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 30. März. Fruchtberscht. Watzen M. 17.75 18. Korn M. 14.75 15., Gerste M. 13.11., Hafer M. 13. 13.50 Alle Preise verstehen fich auf 100 Ko. 200 Zollpfund.

Friedberg, 31. März. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.90 0.95, Eier 1 St. 5, 2 St. gr. 11 Pf.

Butzbach, 27. März. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95 1.00, Käse per Pfd. 45 46 Pf. Eier 1 Stuck 5 Pf.

Grünberg, 27. März. Fruchtpreise. Weszen M. 17.20, Korn M. 14.10, Gerste M. 13.20, Hafer M. 13.40, Erbsen M. 16.50.

Gießen, 30. Marz. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.80 0.95, Eier 2 Stück 9 Pf., Käse per St. 59 Pf., Tauben per Paar M. 0.651., Hühner per Stück M. 1.00 1.5), Hahnen per Stück M. 1.20 1.70, Enten per Stück M. 1.80 2.20, chsen⸗ fleisch per Pfund 62-64 Pf., Kuh; und Rind fleisch 54 56 Pf., Schweinefleisch 52 60 Pf., Hammeifleisch 5066 Pf., Kalbfleisch 4550 Pf., Kartoffeln per 100 Kilos M. 3.80 4.50, Zwiebeln per Ctr. M. 8.00.

Frankfurt, 29. März. Fruchtbericht. Hiesiges Weizenmehl Nr. 0 M. 31.50-33.50, Nr. 1 M. 27. 28.50, Nr. 2 M. 25. 26.50, Nr. 3 M. 23. 24 50, Nr. 4 M. 17.18., Nr. 5 M. 15. 16.50, Milchbrod' und Brodmehl im Verband M. 49.53., norddeutsches und westfälisches Weizenmehl Nr. O00 M. 23.24., mehl Nr. 0(hiesiges) M. 23.50 24.50, Nr. 0/1 21.50 22.50, do. Nr. 1 M. 19 5020.50, Nr. 2 M. 17. Weizen ab unserer Umgegend M. 17.75, frei Bahnhof hier M. 18. 18.25, do. fremder je nach Qual. M. 17.50 20.50. Roggen hiesiger M. 15., Königsberger M. 14.50 14.75, Nicolajeff M 14 25- 14.50, bulgarischer M. 14.25. Gerste, Brauerwaare M. 15.5018., do. zu Mahlzwecken M. 11.50. Hafer, stark beregnet mit Geruch M. 2.50, do. mittel M. 13.50 14., do. prima M. 14.5015. Raps M. 23.50 23.75. Mais, bunter(mixed) M. 11.50 11.75. Wicken M. 14.50 15. Roggenklele M. 4.50 4.75. Welizenkleie M. 4.25 4.50 per Ctr.(bei Ab⸗ nahme von 200 Ctr. an). Rüböl im Detall M. 52.

Frankfurt, 29. März. Viehmarkt. Angetrieben waren 372 Ochsen, 12 Bullen, 390 Kühe, Stiere und Rinder, 240 Kälber, 103 Hämmel und 203 Schweine. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen 1. Qual., pro 100 Pfund Schlachtgewicht M. 58. 60., 2. Qual.

2. Qual. M. 32.34., Kühe, Stiere und Rinder 1. Qual. M. 52. 54., 2. Qual. M. 40. 45., Kälber 1. Qual. pro 1 Pfd. Schlachtgewicht 50 52 Pf., 2. Qual. 40 42 Pf., Hämmel 1. Qual. 58 60 Pf., 2. Qual. 4250 Pf., Schweine 5456 Pf.

Roggen

Helden bergen. Kalserliches Postamt.

Weiß.

Bekanntmachung. Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bestehen: in Reichelsheim bei Herrn G. W. Schmid, Gastwirth und bel Herrn E. Pfeiffer, Buchbinder, . in Beienheim bel Herrn A. Stein, Gastwirth, in Blofeld bei Herrn W. Conrad, Oeconom, in Heuchelheim bei Herrn W. Kölsch, Spezereikrämer, in Weckeshelm bei Herrn J. Pfarrer. Außerdem bestehen Posthülfstellen: Dorn Assenheim bei Herrn Bürgermeister Rack, Beienheim bei Herrn Bürgermelster Stein, Leldhecken bei Herrn Ludwig Selzam, Weckes heim bei Herrn Burgermelster Hilger. Reichelsheim. Kalserliches Postamt. Zinser.

Literarisches.

Daheim Nr. 26 enthält: Sphinz. Forts. Das Jubiläumsständchen. Humoreske von H. Ferschke. Vom Märchen Bechstein. Mit Bildniß. Ostern am 25. April. Von Dr. Klein. Die Arbelterfrage in England. Von B. A. Schleicher. Am Familientisch: Weidenschälen. Mit Bild. Weiblicher Studienkopf. Eigenhändige Radtrung Rembrandts. Ferienreise eines evangelischen Predigers. Von L. Witte. Die känst⸗ liche Kälteerzeugung und die verbesserte Elsmaschine. Kirchentänze. Briefkasten. In unserer Spielecke. Mit I illustr. Beilage.

Theater in Friedberg.

Vielfach geäußerten Wünschen entsprechend und durch die peeunlären Erfolge der drei seitherigen Vorstellungen ermuthigt, beabsichtigt Herr Herrmann noch eine Vor stellung und zwar Samstag den 3. April zu geben. Dieselbe soll, was das Interesse wohl noch besonders erhöhen wird, ein Gesangsstück bringen, in welchem wir Gelegenheit haben werden, die Operettensängerin Frl. Flor, von der wir in Gießener Blättern sehr viel Rühmliches lasen, zu bewundern. Das Stück führt den vielversprechenden Titel: 20,0 00 Mark Belohnung! Gleichzeitig aber wird dieser Tag auch unseren Kleinen die Erfüllung des langgehegten Wunsches nach einer Kinder Vorstellung bringen. Am Nachmittag desselben Tages kommt nämlich zur Aufführung:Die Prin zessin don Mareipan und der Schweinehlirt von Zuckerkand, ein dramattfirtes Märchen, das jedenfalls in der Kinderwelt großen Jubel hervorrufen wird. Am Montag den 5. verläßt Herr Herrmann Gleßen, um nach Wellburg überzustedeln, woselbst am

Amtliche Verkaufsstelen für Postwerthzelchen bestehen:

Herzliche Bitte.

Der Maurer zu Echzell Martin Holler, Sohn der Friedberger Botenfrau, 36 Jahre alt, verstarb dahter am

20. d. Mes. Von der Arbeit aus dem Walde kommend, brach er in Folge eines Schlaganfalles todt zusammen. Seine Wittwe mit drei Kindern, von denen das älteste sechs, das fungste ½ Jahr alt ist, sind durch den Verlust shres Ernährers in großer Bedrängniß. Auf dem halben, der Wittwe gehörigen Häuschen, bestehend aus einem schmalen Hausgang, der zugleich als Küche dient und einem engen Stübchen, ruhen 1000 M. Schulden; weltere Schulden sind noch zu decken und thellwelse schon elnge⸗ klagt. Ganz ohne Vermögen, nicht in der Lage für sich und ihre Kinder zu sorgen, hofft dieselbe gewiß nicht ver⸗ geblich auf Hülfe in ihrer Noth. Gott segne auch die kleinste Gabe an den Gebern! Die Unterzeichneten sind bereit Gaben in Empfang zu nehmen und darüber im Oberh. Anz. zu qulttlren. Echzell und Friedberg den 26. März 1886.

C. F. Schwarz, Kaufmann zu Echzell.

Hildebrandt, Pfarrer daselbst.

Adolph Mayer, Hof⸗Uhrmacher zu Friedberg.

Die Expeditlen des Oberhessischen Anzeigers.

Seit dem 15, März sind für die Volksküche noch welter folgende Gaben eingegangen: Metzger Reichenberg 5 Pfund Fett, N. N. 3 M., Bürgermeister Steinhäußer 2. Gabe 3 M., Verwalter Lädke Sellerie und Lauch, N. N. Lauch, Professor Weiffenbach 3. Gabe 2 M.,

2 Emm. Hanstein 2. Gabe 3 M., Lesektänzchen 20 Pf., Ungenannt 50 Wecke

Die Volksküche wurde am 30. d. Mts. geschlossen und wir fühlen uns gedrungen nochmals allen Gebern für die in diesem Winter so reichlich uns zugeflossenen Gaben den herzlichsten Dank aus zusprechen.

Frledberg den 31. März 1886.

Für die Armen-Commission: Meyer, Pfarrer.

Brodpreise vom 1. bis 16. Aptil. Nach eigener Angabe der Bäcker. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach

unverändert.

Fleisch⸗ ꝛc. Preise vom 1. bis 16. April. Nach eigener Angabe der Metzger. Für Friedberg, Bad-Nauheim und Butzbach

unverändert.

Jsratlitischer Gottesdienst in Friedoerg Sabbathfeier vom 3. April 1886: P. Hachodesch. Beginn:

Freitag Abends 5 Uhr 50 Win.

Samstag Morgens 8 Uhr. Samslag Nachmittags 3 Uhr 45 Win. Sabbathausgang 7 Uhr 20 Min. Wochengottesdienst von Montag den 4. April an Morgens 6 Uhr 15 Min., Nachmittags 5 Uhr 15 Min. NB. Dienstag den 6. April: Neumond Nisau.

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von Georg Andreas, Frankfurt a. M., im Rebstock Nr. 5, bringt ihr Lager in Gemüse⸗, Blumen-, Felo⸗, Gras-,

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Freunden und Bekannten die traurige Anzeige von dem Ableben unserer lleben Mutter, Schwieger⸗ mutter, Großmutter und Urgroßmutter

Marie Valentin, geb. Volonier, in ihrem 79. Lebensjahre. Friedberg den 30. März 1886. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: August Valentin.

Die Beerdigung findet Freitag den 2

2. April, ondere

1353

Nachmittags 3 Ubr statt und erfolgt bes Einladung hierzu nicht.

Danksagung.

Fur die vielen Beweise herzlicher Thellnahme während der Krankheit und für die Belhetligung an dem Begräb⸗ nisse unseres innigstgeliebten Soͤhnchens Fhilipp, sowle für die zahlreichen Blumenspenden, sagen innigsten Dank

Assenheilm den 29. Marz 1886 359 Philipp Schmidt und Frau.