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1 vollig ssoys, , er

der vereinigten Stadt-Theater in Fraukfurt.

Wu

Opernhaus. Dienstag den 11.: Freischütz. Mittwoch den 12.; Lohengrin. Donnerstag den 13.: Don Juan. Freitag den 14.: Gasparone. Samstag den 15.: Hans Heiling. Sonntag den 16.: Oberon. Schauspielhaus.

Dienstag den 11.: Viel Lärm um Nichts. Mittwoch den 12.: Zum ersten Male wiederholt: Die

Schulreiterin. Hierauf: Die zärtlichen Verwandten. Donnerstag den 13. Geschlossen. Freitag den 14.: Die Goldprobe.

Samstag den 15.: Vorletztes Auftreten der Fräul. Nina Weiße. Der Roman eines armen jungen Mannes. Sonntag den 16.: Abschledsvorstellung der Fräul. Nina Weiße. Die Versucherin. Hierauf: Die Maler.

Es ist nicht so ängstlich, oder: Es hätt nicht so pressirt.

Ich lasse jetzt mein Winterholz klein machen. Der mir das Holz hackt, ist ein Ehrenmann. Trotz großer Kränklichkeit sucht er sich sein Brod noch selbst zu verdienen und spaltet noch wacker

darauf los, so gut und schlecht es geht. Einen Theil spaltet er jetzt, einen anderen Theil später! Nun wird jeder wissen, daß ein braver Hand arbeiter seinen Lehn haben muß, wenn die Ar beit gethan ist. Darum schickte ich ihm, wie die eine Hälfte gethan war, den Lohn zu, weil ich ganz genau wußte, mein Holzmacher braucht das Geld. Und was sagt er da:'s war nicht so ängstlich!

Diese Redensart habe ich nun nicht etwa blos von dem Holzhacker gehört, sondern auch oft genug von Handwerkern und Geschäftsleuten, wenn ich Rechnungen bezahlte. Und weil diese Redensart vielen Schaden bringt, will ich sie doch einmal in derWerkstatt, ihren Lesern zu Nutz und Frommen, so schlecht machen, wie sich's gehört. Der Geschäftsmaun denkt, seine Ehre erfordert es, wenn er Zahlung erhält zu sagen, es sei nicht ängstlich, es habe noch Zeit gehabt, obgleich es oft höchste Zeit war, daß bezahlt wurde. Was ist die Folge solcher Redensarten? Der Kunde alaubt endlich, es sei wirklich nicht!

so ängstlich und nimmt sich Zeit! Und wenn dann der Geschäftsmann manchen Posten in seinem Buche quittiren und manche Rechnung in die Feueresse schreiben muß, was war Schuld? Nun's war ja nicht so ängstlich!'s hatte ja Zeit! Hätte er aber gewußt, wie's kommt, er hätte sicher dem Kunden, der bezahlen wollte, gesagt:Nur her mit dem Gelde, immer her damit,'s ist ängstlich!

(Aus derWerkstatt. Meister Konrad's Wochenzeitung.)

Wasserwärme der Usa. 9. August Abends 18 Grad Reaumur.

10. August Mittags 18 Grad Reaumur. Walter.

Geld- Cours. Frankfurt, am 9. August 1885.

Geber. Nehmer.

M. Pf. M. Pf.

20-Frankenstücke 16. 0 do. Wii% Englische Sovereinggs.. 20. 32 20. 28 Russische Imperiales.. 16. 69 16. 65 Ducaten.) 5 mans 8 9. 2 9 Dollars in Goldt, 4. 18

rope 10 5 ferch-Versteigerung. Mittwochl den 12. August d. J., Vormittags 11 Uhr, sollen auf biesigem Rathhaus 10 15 Schafpferche öffent lich meistbietend versteigert werden. Friedberg den 10. August 1885. Großherzogliche Buͤrgermeisterei Friedberg. Steinhäußer.

8 g

5* 8 A 701 Versteigerungs-Anzeige. Dienstag den 11. August l. J., Vormittags 8 Uhr, werden in dem Rathhaussaale zu Ober-Mörlen folgende Mobilien: 00 Cigarren, Ballen Reis, Kiste Seife, Faß Rüböl, Kleiderschränke, Commode, Schlitten und Kaffeebrenner öffentlich an die Meistbietenden gegen Baarzahlung zwangs weise versteigert. Bad⸗Nauheim am 8. August 1885. Weitzel, Gerichts vollzieher.

2988

2797

e 7 Arbeits-Vergebung. Donnerstag den 13. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, sollen bei Gastwirth Balthasar Wissig J. in Langen⸗ hain nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in

Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 18 50 Schreinerarbeit 45 Weiß binderarbeit 76 Pflasterarbeit 42 Chaussirarbeit 95 Lieferung von Cementröhren 70 40

5 Mauerdeckplatten 22 5 alk 3 50 5 Mauer⸗- und Pflasterkies 21 7 Pflastersteinen 20 5 Unterhaltungssteinen 50 Brechen u. Anfahren von Chausseebaustelnen 147 50 Steine aufzusetzen 12 Butzbach den 9. August 1885. Metzger, 2792 Bezirksbauaufseher.

Arbeits⸗Vergebung. Freitag den 14. d. Mts., Nachmittags um 5 Uhr,

sollen im Gemeindehaus zu Hausen nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Aecord gegeben werden:

M. Pf.

Maurerarbelt, lt. Kostenüberschlag 31/57

Zimmerarbelt 49 10

Steinhauerarbeit 10 08

Dachdeckerarbeit 5 30

Schreinerarbest 13 80

Schlosserarbeit 8

Weiß binderarbeit 150

Pflasterarbeit 19 20

Grabenarbeit 48

Lieferung von Mauersteinen 207

5 Kalk 15 40

1 Pflasterstelnen 28

7 Mauer- und Pflastersand 28 50

1. Cement 6

0 7 Sandsteinplatten 7 Buß bach den 9. August 1885.

Metzger,

Bezirks⸗Bauaufseher.

Seidene Umknöpftücher

270g

8 1 Arbeits-Vergebung.

Samstag den 15. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr,

sollen auf dem Rathhaus zu Wohnbach nachstehende

Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden: M. Pf. Maurerarbeit, lt. Kostenüberschlag 250 70 Weißbinderarbeit 40 05 Pflasterarbeit 178 97 Chaussirarbeit 200 Lieferung von Mauersteinen 67 50 1 hydraulischem Kalk 78 10 9 Nussensteinen 25 * Basaltschichtpflastersteinen 387 50 Mauer- und Pflastersand 141 50 0 Cementröhren 56 Mauerdeckplatten 161

Butzbach den 9. August 1885. 8 0 9 m Metzger, Bezirks-Bauaufseher.

Arbeits-Vergeb rbeits-Vergebung.

Samstag den 15. d. Mts., Nachmittags um 2 Uhr, sollen im GasthausZur Burg Münzenberg zu Münzen: berg nachstehende Arbeiten und Lieferungen öffentlich in Accord gegeben werden:

2794

Pflasterarbeit, lt. Kostenüberschlag 624 M., Lieferung des Pflastersands 180 Steinfahren 898

Butzbach den 9. August 1885.

Metzger, Bezirks Bauaufseher.

Markt Anzeige.

Den auf Montag den 17. August fallenden Schweine Markt zu Echzell bringen wir hiermit in Erinnerung. Echzell den 8. August 1885. Großherzogliche Bürgermeisterei Echzell. Habicht.

Bekanntmachung.

Mittwoch den 12. d. Mts., Vormittags 8 Uhr, sollen 6 Schafe, sowie 1 Spiegel und 1 Hängelampe, zur Kon kursmasse des Georg Fleischhauer VI. dahier gehörig, in der WirthschaftZum deutschen Haus, nächst dem Ratbhause, öffentlich meistbietend versteigert werden.

Bad-Nauheim den 8. August 1885.

Der Konkursverwalter:

2780 Ch. Grünewald III.

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Dorheim bei Herrn Johs. Braun,

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1 Gchzell bei Herrn M. Simon.

Nauheim bei Herrn Gg. Ph. Ludwig,

Nieder⸗Florstadt bei Herrn Mich. Adler,

Nieder-Wöllstadt bei Herrn Tobias David,

Staden bei Herrn Hessenberger Sohn.

N

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2 Cors außerst billig bei

ettei K. Friedrich. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit

die traurige Mittheilung, daß unser lieber Gatte, Vater, Großvater, Bruder und Schwager

85 Wilnelm Keller heute Nachmittag in seinem 63. Lebensjahre sanft dem Herrn entschlafen ist.

Um stille Theilnahme bitten 8 Bauernheim den 9. August 1885. 2782

Die trauernden Hinterbliebenen.

8 Todes-Anzeige.

Heute verschled nach langem, schwerem Leiden

unser unvergeßlicher Sohn, Bruder und Schwager

Martin Schneid,

was wir hiermit Verwandten, Freunden und

0 Bekannten mit der Bitte um stille Theilnahme anzeigen. Friedberg den 8. August 1885. Die trauernden Hinterbliebenen. Die Beerdigung findet Dienstag den 11. d., Nachmittags um 4 Uhr statt. Besondere Einladung erfolgt nicht. 2781

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