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1884.
Dienstag den 29. Januar.
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Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
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Deutsches Reich.
Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei— lage Nr. 1, enthält:
1. Bekanntmachung, die Bestätigung von Stiftungen und Vermächtnissen betreffend.
11. Bekanntmachung, den Ausschlag der zur Bestreit— ung der Beduͤrfnisse der evangelischen Kirche im Etats— jahr 1884/85 erforderlichen Steuern betreffend.
111. Bekanntmachung, die Freiherrlich von Weyhers— sche Eleonoren-Stiftung betreffend.
. Bekanntmachung, die Niederschlagung des Kopf— geldes der israel. Rel. Gem. Wolfskehlen-Goddelau pro 1883/84 und die Nichterhebung des Kopfgeldes und der Umlagen der genannten Gemeinde pro 1884/85 betr.
». Ordensverleihungen.
VI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen fremder Orden.
VII. Namens veränderungen.
VIII. Zulassungen zur Rechts-Anwaltschaft. Es wurde: der Gerichtsgeeessist Klein aus Mainz zur Rechts— anwaltschaft bei dem Amtsgerichte Alzey, der Gerichts— gecessist Koch aus Maulbach zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgerichte Michelstadt, der Gerichtsaceessist Freund aus Offenbach zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsge— richte Offenbach sowie bei der Kammer für Handelssachen zugelassen.
IX. Dienstnachrichten. Es wurde: der auf die ev. Pfarrstelle zu Hartershausen präs. Pfarrer Hellwig von Altenschlirf bestätigt; der Distrietseinnehmer Brunner bon Alzey nach Bretzenheim versetzt; dem ev. Pfarramts—⸗ Cand. Adolph aus Sichenhausen die Pfarrstelle zu Watzen⸗ born, dem ev. Pfarramtscand. Illert aus Groß Bieberau die Pfarrstelle zu Siefersheim übertragen; der prov. Lehrer an der Realschule zu Darmstadt, Heiß, zum Zeichen— und Turnlehrer an dieser Anstalt ernannt; dem Schul- lehrer Jenneweln zu Dietes heim die Lehrerstelle zu Herrns— heim, dem Schulamtsasp. Speckbard aus Wersau die 2. Lehrerstelle zu Mümling-Grumbach übertragen; der auf die Lehrerstelle zu Ettingshausen präs. Schulamts— asp. Hessinger aus Spiesheim bestätigt; dem Geometer 2. Kl. Kraß aus Kempten das Patent als Geometer 1. Kl. für den Kreis Bingen ertheilt; dem Schullehrer Fried zu Rumpenheim die Lehrerstelle zu Bergheim, dem Schullehrer Hoffmann zu Erbach die Lehrerstelle zu Hessel— bach übertragen; der Gerichtsvollzieherasp. Ohnacker aus Hamm zum Gerichtsvollzieher zu Herbstein, der Gerichts— vollzieherasp. Metzler aus Wörrstadt zum Gerichtsvoll— zieher zu Alzey ernannt; dem Schulamtsasp. Eckhard aus Sauer⸗Schwabenheim die Lehrerstelle zu Ober-Saul⸗ heim, dem Schulamtsasp. Reuter zu Hutzdorf die Lehrer⸗ stelle zu Bermuthshain, dem Stellenanwärter Schneider aus Herbstein die Stelle des Pedellen am Gymnasium zu Worms, dem Schullehrer Schnell zu Dienheim die Lehrerstelle zu Mettenheim, dem Schulamtsasp. Sptel⸗ mann aus Groß⸗Steinheim eine Lehrerstelle zu Worms übertragen.
X. Charakterertheilungen.
XI. Dlenstentlossungen. Der 3. ev. Pfarrer Büttel zu Mainz wurde auf Nachsuchen, der Gerichtsvollzieher Knierim zu Herbstein auf Nachsuchen entlassen.
XII. Nuhestandsversetzungen. Der Schullehrer Boßler zu Heuchelheim wurde auf Nachsuchen in den Ruhestand bersetzt.
il. Concurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die eb. Pfarrstelle zu Usenborn; das Präsentatkonsrecht steht dem Grafen zu Stollberg-Wernigerode zu. Die Lehrer— elle zu Stockheim, Gehalt 900 M.; dem Grafen zu Erbach⸗Fürstenau steht das Präsentationsrecht zu. Die Lehrerstelle zu Schadenbach, Gehalt 900 M.; die Lehrer⸗ stelle zu Schlechtenwegen, Gehalt 900 M.; die Lehrer- stelle zu Massenheim, Gehalt 900, M.; eine Lehrerstelle zu Wallenrod, Gehalt 900 M.; die Lehrerstelle zu Hof— beim, Gehalt 900— 1000 M.; eine Lehrerinnenstelle zu Bingen, Gehalt 1000 M. Bei der Oberhess. Eisenbahn die Stelle eines Werkmeisters, Anfangsgehalt 1600 M. Conecurrenzfähige Bewerber wollen sich innerhalb vier Wochen bei der Großh. Direetion der Oberh. Bahnen zu Gießen melden.
XIV. Gestorben sind: der Lehrer Kempf zu Viern— heim; der Rechnungsrath Toser zu Darmstadt; der Major Hauß zu Darmstadt; der Ober Appellationsrath Dr. Hoffmann; der Schullehrer Kempf zu Klein-Auheim; der Schullehrer Scheuer zu Nieder-Klingen; der Schul— lehrer Schäufle zu Hering; der Hauptsteueramtsdiener Peingärtner zu Mainz; der Pfandmeister Beisenherz zu Groß Umstadt; der Schullehrer Knauß zu Bischofsheim; der Oberst Klingelhöffer zu Darmstadt; der Gefängniß—
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verwalter Dambmann zu Darmstadt; der ev. Pfarrer Pfannmüller zu Mommenheim; der kath. Pfarrer Schäf— lein zu Mainz.
Darmstadt, 24. Jan. Zu dem gestrigen Hofball im Großherzoglichen Palais waren etwa 350 Einladungen ergangen. Der Tanz währte von 8 bis 2 Uhr, nur unterbrochen durch das Souper.
— Der ordentl. Professor an der technischen Hochschule Dr. Rodenberg wurde auf Nachsuchen entlassen.
Berlin, 25. Jan. Nach gut vollbrachter Nacht ist der Kaiser gegen 9 Uhr Morgens auf— gestanden und empfing bald darauf den Polizei— präsidenten v. Madai und Hofmarschall v. Per— poncher zum Vortrage und Nachmittags die Be— suche des Kronprinzen und der Kronprinzessin, der Prinzessin Victoria und der Erbprinzessin von Meiningen. Das Befinden des Kaisers ist äußerst befriedigend. Die Heiserkeit hat sich er— heblich verringert und der Schnupfen ist fast vollständig geschwunden.— 26. Jan. Der Kaiser ist nach einer gut verbrachten Nacht zur gewöhn— lichen Zeit aufgestanden, hat Vormittags die laufenden Vorträge entgegengenommen und meh— rere Offieiere zur Meldung empfangen. Die Heiserkeit ist fast vollständig geschwunden.— 27. Juni. Der Kaiser schlief in der vergangenen Nacht zwar mit Unterbrechungen, sein Befinden ist aber ein durchaus gutes und erwünschtes, seine Genesung schreitet regelmäßig fort. Vor— mittags nahm der Kaiser die gewöhnlichen Vor— träge entgegen, empfing später den Besuch des Prinzen Wilhelm und des Erbgroßherzogs von Baden, ertheilte dem Statthalter von Man— teuffel eine Abschiedsaudienz und conferirte Nach— mittags mit dem Minister v. Puttkamer.
— 25. Jan. Im Abgeordnetenhause fand die erste Berathung der Secundärbahn-Vorlage statt und wurde dieselbe schließlich der Budget— commission überwiesen. Sodann folgte die Weiter— berathung des Etats bei Kapitel Remunerationen des Ministeriums des Innern. Die Commission beantragt unverändert die Genehmigung, welchem Antrage das Haus beistimmt.— 26. Jan. Das Abgeordnetenhaus setzte die Berathung der Po— sitionen des Etats des Handelsministeriums fort und genehmigte dieselben nach den Commissions— beschlüssen. Der Gesetzentwurf, betr. das Höfe— recht in der Provinz Hannover, wurde ohne er— hebliche Discussion in erster und zweiter Be— rathung unverändert angenommen. Das Gesetz, betr. die Abänderung der Pensionsgesetze vom 27. März 1872 wird an die Justizcommissiou zur Vorberathung überwiesen. Das Gesetz, betr. die Abänderung des Gesetzes über die Staats— schuldencommission, wird in der Fassung des Herrenhauses angenommen.
— 26. Jan. Die Steuergesetz Commission des Abgeordnetenhauses berieth die von der Her— anziehung der Actiengesellschaften und Comman— ditgesellschaften zur Einkommensteuer handelnden §§. 2 und 14 des Einkommensteuergesetzes. Befreit von der Personalsteuer würden sein: Militärpersonen, die Geistlichkeit, die Vertreter auswärtiger Staaten und Arbeitsunfähige.
— 26. Jan. Der Reichsanzeiger veröffent— licht das Gesetz, betr. den weiteren Erwerb von Privateisenbahnen für den Staat und eine Verord— nung betreffs der Consulargerichtsbarkeit in Tunis.
München, 25. Jan. Der Kaiser von Oesterreich trifft morgen zu mehrtägigem Auf— enthalt hier ein.
— 25. Jan. Der Landtag nahm nach zwei— tägiger Debatte den Antrag auf Aufhebung des Notariats mit 80 gegen 59 Stimmen der Linken an. Der Justizminister erklärte sich gestern und heute gegen den Antrag.— Der Referent der Reichsrathskammer über das Hagelversicherungs— gesetz, Baron Gaisberg, beantragt die Ablehnung des Beschlusses der Abgeordnetenkammer betreffs Errichtung einer staatlichen Mobiliar-Versicher— ungsaustalt.
Dresden, 27. Jan. Die Prinzessin Georg ist nicht unbedenklich an einem nervösen Fieber erkrankt.
Kassel. Die diesjährige Generalversamm— lung des Vereins deutscher Eisenbahnverwalt— ungen wird am 29. und 30. Juli in Frank⸗ furt a. M. stattfinden.
Ausland.
Destes reich Ungarn Wwe Das Fremdenblatt bezeichnet die Nachricht, das Ulanen-Regiment Fürst Schwarzenberg hätte sich marschbereit zu halten, und daß diese Vorsichts— maßregel den Vorgängen in Kroatien gelte, für vollständig unbegründet.
— 25. Jan. In Florisdorf wurde heute früh der Detectivbeamte Bloch, als er sich von seiner Wohnung in das Polizeicommissariat be— gab, von einem anscheinend dem Arbeiterstande angehörigen Manne erschossen. Passanten nahmen den davonlaufenden Mörder fest und brachten ihn auf das Commissariat. Im Besitze des Mörders, der jede Auskunft verweigert, fand sich eine Dynamitbombe, ein Revolver und ein ver— gifteter Dolch vor. Der Mörder verwundete vor seiner Festnahme den ihn verfolgenden Tag— löhner Mellon durch zwei Revolverschuͤsse am rechten Fuße derart, daß eine Amputation noth— wendig sein dürfte. Der Mörder ist seiner Aus⸗ sprache nach ein Norddeutscher und bekennt sich als zur Most'schen Partei gehörig.
Frankreich. Paris, 25. Jan. Der Senat
nahm den Artikel des außerordentlichen Budgeis an, welcher die Bank von Frankreich ermächtigt, den Betrag des Notenumlaufs provisorisch um 300 Million Francs zu erhöhen. 27. Jan. Der Senat nahm gestern das außerordentliche Budget im Ganzen au, verwarf jedoch einige von der Deputirtenkammer hinzugefügte Bestimmungen betreffs Ausgleichung der Steuern. Das Budget wird daher an die Kammer zurückgehen.— Die Deputirtenkammer fuhr in der Berathung über die wirthschaftliche Krisis und die Lage der Arbeiter fort, wobei zahlreiche Redner alle möglichen Systeme an— priesen. Brialou(äußerste Linke) wünscht eine Revision der Verfassung und der Einkommen— steuer. Laroche Joubert(Bonapartist) empfiehlt eine Betheiligung der Arbeiter am Gewinn. Frederic Passy sucht nachzuweisen, daß die wirthschaftliche Krisis nicht den Handelsverträgen zuzuschreiben sei. Eine wirklich befriedigende Lösung könne nur die Freiheit der Arbeit und des Handels bringen. Die Fortsetzung der Berathung wurde vertagt.
Großbritannien. London, 24. Jan. Die Abendblätter melden gerüchtweise, die Regierung


