Wenn die Sammlung in unserer Stadt,
„
ebäude des Ligat'schen Etablissements bei Wenden eben— falls durch eine Feuersbrunst zerstört worden. Konstantinopel, 24. Jan. Seit vierzehn Tagen inden continuirliche Erdstöße! in Kaladjik(Provinz Kostam⸗ bul) statt, einige Minarets sind eingestürzt, ein Verlust aun Menschenleben ist nicht zu beklagen
Taunuselub Wetterau.
Der Vorstand des Taunusclubs Wetterau bat kürzlich den Beschluß gefaßt, mit der Sammlung von freiwilligen Beiträgen zum Besten des Thurmbaues auf dem Winterstein Kunmehr fortzufahren. Der Verein hat zu diesem Zwecke bis jetzt über 500 M. zu ver— jügen. Davon wurden durch freiwillige Bei— sräge in Bad⸗-Nauheim M. 203.50 aufgebracht, durch die Sammelbüchse auf dem Johannisberg M. 62.00, durch freiwillige Spende des Taunus— ubs zu Frankfurt M. 50.00, durch Ersparnisse aus den Vorjahren M. 185.00.
vie zu erwarten steht, ein günstiges Resultat ergibt, so kann in diesem Frühjahr mit dem Bau des Thurmes begonnen werden. Insofern bautechnische Bedenken nicht dagegen sprechen, wird der Aussichtsthurm auf dem Steinkopf, der höchsten Spitze des Wintersteins, errichtet werden. An dem ersten schönen Sommertage wird sich die Baucommission zur Besichtigung
ves Bauplatzes an Ort und Stelle begeben.] 8
Frwünscht wäre, wenn sich diesem Ausfluge echt viele Mitglieder und Freunde der Sache rnschlössen und ihr Gutachten abgäben, damit dem Vorstand diese so wichtige Entscheidung
über den Standort des Thurmes erleichtert werde. Tag und Stunde des Ausflugs sollen
roch bekannt gemacht werden.
Der Thurm wird ein Wahrzeichen dafür werden, daß man in unserer Zeit wieder ge— leigt gewesen ist,„Alles was sich sonnt im rosigen Licht“ mit Wohlgefallen zu betrachten und die Natur um uns her zu beobachten.
Sich harmlos in und an der Natur erfreuen,
heißt, sich auch befähigen, beim Genusse der freien Kunstwerke das Glück zu empfinden, das uns in frühester Jugend beim Anschauen und Anhören des zugänglich Schönen und Guten durchdrang. Die Naturbetrachtung und also auch das Ebnen der Wege und Zugänge für dieselbe hat großen Nutzen und bringt für Geist,
Gemüth und Leben reichen Gewinn. Die Natur— vereine verdienen, daß man sich ihnen anschließt und ihre Bestrebungen unterstützt. Den speziellen Zweck der Erbauung des Thurmes auf dem Winterstein für Verschönerung unserer W zetterau, für Gewinnung einer schönen und großen Fern— sicht u. s. w. haben wir früher bereits in diesen Blättern ausführlich dargelegt. Wir bitten um geneigte Unterstützung von Nah und Fern bei der Ausführung des hier besprochenen Vor— habens unseres Vereins.
Die Expedition des Oberhessischen Anzeigers hat sich gerne bereit erklärt, Beiträge zu obigem Zwecke in Empfang zu nehmen.
beim Austritt aus der Anstalt. B. dem Versorgungs⸗ hause zur Anschaffung eines Harmoniums: Ungenannt 3 M. Durch Frau Dr. Weckerling 2 M. 70. C. der Volksküche: Rechts Anwalt Seyd 5 M. Seminardireetor Schäfer 5 M. Frau Gossi 2 M. Kaufmann Hilbrecht 10 Pfd. Erbsen, 10 Pfd. Reis, 10 Pfd. Bohnen. Un- genannt 50 Pf, Frau Lehrer Werner J M. Pfr. Baur
2 M. Ungenannt 1 M. Ungenannt 2 M. Oekonom Gil 4 M. Geschwister Schmidt 2 Körbe Kartoffeln. Geschwister Vogt 1 Korb Kartoffeln. Bürgerm. Stein— häußer 1 Korb Lohkäse und 1 Korb Gemüse.. den Stadtarmen Ungenannt 10 M. als Dankopfer wieder— erlangter Gesundheit.
Friedberg den 15. Januar 1884.
Für die Armen-Commission: e e e e.
Geld ⸗ Cours. Frankfurt, am 24. Januar 1883.
20-Frankenstücke 16. 17—21
do. in ½ 16. 16—19 Englische Sovereings. 20. 30—34 Russische Ae 16. 67—72 Dieses„%% ͤ]] ͤ
„ al marensns, Dollars en Gold
Handel und Verkehr. Frankfurt, 22 Jau, Heu und Strohmarkt. Die Zufuhr belief sich auf 66 Wagen und wurde be— zahlt je nach Qual. per Ctr. für Heu M. 33.60, für Stroh M. 3.10- 3.39. Homburg v. d. H toffeln per Malter M.
„ 24. Jan. Marktpreise. Kar⸗ 3.50—4, per Gescheid von 7 bis Pf., Eier per Stück 6, 7 und 8 Pf., Butter per
Pfund J. Qual. 90 Pf., II. Qual. 80 Pf. Frankfurt, 23. Jan. Auf dem heutigen Markt
kostete der Centner Heu M. 3.00— 3.60, Stroh M. 3.10 bis 3.70, Eier das Hundert M. 5.60— 9.60, Butter Dual, M. 20, 2. Qual. M. 0.85, Karkoffeln per Centner M. 2.25- 2.50, Kohlrabi 3—5 Pf. per Stück, Erbsen 100 Kgr. M. 19.—28, Rothkraut per Stück 12 bis 30 Pf., Huhn M. 1.50— 2.20, 1 Ente M. 2.80 bis 3.50, 1 Taube 50 Pf., Hahn M. 1.70 2.00, Gans M. 5.—8., Welsche M. 8.— 9.40.
Für unsere Armen-Anstalten sind folgende Gaben eingegangen, deren Empfang wir mit herzlichem Danke bescheinigen. A. dem Bürger Hospital: Rechts-Anwalt Seyd 5 M. Durch Prof. Dr. Köstlin von Karl Walz 5 M. für einen armen Kranken zu dessen Erleichterung
Kirchliche Anzeigen für Friedberg, Ehangelische Gemeinde. 3. Sonntag nach Epiphanias. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Weiffenbach. GSGottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1¼ Uhr: Herr Candidat Fertsch. Gottesdienst in der Burgkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Diegel. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer.
Katholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Beicht. Sonntag 7 Uhr: Austheilung der heil. Communion. 10„ Hochamt. i eee
IJsraelitischer Gottesdienst in Friedberg. Montag den 28. Januar 1884: Neumond Schebath.
Beginn:
Sonntag Abends 4 Uhr.
Montag Morgens 7 Uhr.
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Donnerstag den 31. Januar, Vormittags 9 Uhr, läßt Johannes Berdel II. zu Ober-Mörlen wegen Geschäftsaufgabe öffentlich gegen Baarzahlung versteigern:
2 Fahrkühe, mehrere Gänse und Hühner, 1 Wagen, 2 Pflüge, 1 Egge, 1 Fruchtfegemühle, sowie kleinere Oekonomiegeräthe, eirea 50 Centner Heu, 60 Centner Roggen und Weizenstroh, 40 Centner Gersten- und Haferstroh, 30 Körbe Spreu, 25 Gebund Flachs, eine Parthie Kartoffel, eine größere Parthie Mist und Hausgeräthschaften. 341
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Groß-Karben den 24. Januar 1884.
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243 Wittwe Schudt.


