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welcher Professor Oaken aus Gießen das national— liberale Programm entwickelte. Die interessanten Aus— führungen des Redners, in welcher er sich speziell gegen die deutsch-freisinnige Partei und ihre Führer Richter und Bamberger wandte, verbunden mit seiner hin reißenden Rednergabe, entfesselten einen Beifallssturm, wie wir ihn noch selten in Wahlversammlungen gehört haben. Dagegen war die Erwiderung des Rechtsanwalts Dr. Rosenberg von Gießen, der die deutsch freisinnige Partei vertrat und dee eine Vertherdigung seines bekannten Cireulars an die jüdischen Gemeindevorstände versuchte, recht matt und wurde von Rechtsanwalt Windecker unter dem lauten Beifall der Versammlung dieser Versuch, die mosaische Religion für deutsch freisinnige Wahlzwecke in's Treffen zu führen, als ungerechtfertigt und unwürdig zurückgewiesen. Nach einer kurzen Debatte über den Werth der Getreidezölle wurde die Versammlung gegen Mitternacht mit einem Hoch auf den Kaiser geschlossen.
r. Butzbach, 19. Oet. Die heute seitens ves national ⸗ liberalen Wahleomitzs im Saale des Hessischen Hofs einberufene, unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Küchel stattgehabte Wählerversammlung war von eirca 500 Personen besucht und wurde vom Landtagsabgeord— neten Dr. Vogt eröffnet. Nachdem derselbe den Dank dem seitherigen Abgeordneten Dr. Schröder für sein langjähriges Wirken im Reichstag ausgesprochen, legte der Candidat der Partei, Oberlandesgerichts-Präsident Görz, seinen Standpunkt in den die Wahlbewegung be— herrschenden Fragen dar und schließt mit der Ver— sicherung, daß wie er, seit 1848 im öffentlichen Leben thätig, der national-liberalen Partei seit ihrem Bestehen angehört habe und derselben auch im Alter treu bleiben werde. Nach der mit großem Beifall aufgenommenen Rede erörtert Rechtsanwalt Metz aus Darmstadt die Stellung der national liberalen zur deutsch-freisinnigen Partei, die er der systematischen prinzipiellen Oppositlon
gegen den Reichskanzler Fürsten Bismarck anklagt, welche
Opposition ein Aufbäumen des deutschen Geistes gegen solch unqualifizirbare Angriffe hervorgerufen habe. Die darauf folgenden Ausführungen des Kaufmanns Joutz in der bekannten deutsch-freisinnigen Manier, wurden in schlagender Weise von Metz und Or. Vogt zurück— gewiesen und die Versammlung mit einem Hoch auf den Katser geschlossen. 0
e. Weckesheim, 18. Oekober. Bei der heutigen Bürgermeisterwahl wurde Oeconom K. W. Hilger mit 43 Stimmen gewählt. i
Allerlei.
London, 17. Oet. Heute früb ereignete sich im Londoner Stadtviertel Bermondsey eine furchtbare Gas— epplosion. Ein Haus ist eingefallen, wobei ein Kind todt blieb und zwei tödtlich verletzt warden. Sechzehn Personen sind schwer verwundet.
Queenstown, 17. Oct. Der Dampfer„Nevada“ ist heute Morgen mit brennender Ladung von Newyork angekommen. Das Feuer ist am Mittwoch durch Selbst entzündung der Ladung entstanden. Von Passagieren wie von Mannschaft ist Niemand verletzt. Die Feuers— brunst wurde hier gelöscht und ist das Schiff nach Liver— pool abgegangen.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 18 Oet. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85 1.10, Eier 1 Stück 7—8 Pf.
Gießen, 18. Oet. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.00— 1.10, Eier 1 Stück 7 Pf., Käse per Stück 5—9 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis M. 0.60, Hühner per Stück M. 0.90— 1.2), Hahnen ver Stück M. 6.60 1.20, Enten per Stück M. 1.30— 1.70, Gänse per Pfd. 32—45 Pf., Welsche M. 0.00—9.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—70 Pf., Kuh- und Rind— fleisch 56 60 Pf., Schweinefleisch 54— 60 Pf., Hammel⸗ fleisch 60- 70 Pf., Kalbfleisch 56—60 Pf., Kartoffeln
per 00 Kilo M. 3.00— 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 5 00, Weißkraut per Stück 5—9 Pf.
Frankfurt, 17. Oet. Buttermarkt. Für Butter wurde im Engroshandel bezahlt per Ctr. M. 93-95, im Kleinverkauf je nach Güte der Waare per Pfd. M. 1.15— 1.25.
Repertoir-Entwurf der vereinigten Stadt-Theater in Frankfurt. Opernhaus.
Dienstag den 21.: Vorletztes Gastspiel von Frau Therese Vogl und Herrn Heinrich Vogl. Zum dritten und letzten Male: Tristan und Isolde. Tristan: Herr Vogl. Isolde: Frau Vogl. Im Abonnement. Große Preise.
Mittwoch den 22.: Geschlossen.
Donnerstag den 23. Letztes Gastspiel von Frau Therese Vogl und Herrn Heinrich Vogl. Tannhäuser. Tann⸗
häuser: Herr Vogl. Elisabeth: Frau Vogl. Im Abonnement. Große Preise. Freitag den 24.: Geschlossen. Samstag den 25.: Carmen, Sonntag den 26.: Martha. Schauspielhaus. Dienstag den 21.: Zum ersten Male: Ehrenschulden.
Trauerspiel in 1 Aet von P. Heyse. Hierauf: Im Bunde der Dritte. Zum Schluß. Zum ersten Male: Unter Brüdern. Lustspiel in 1 Aet von P. Heyse. Mittwoch den 22.: Zum ersten Male wiederholt: Ehrenschulden. Im Bunde der Dritte. Unter Brüdern. Donnerstag den 23. Geschlossen. Freitag den 24.: Harold. Samstag den 25. Hüttenbesitzer. Sonntag den 26.: Im Abonnement A.(für den ausgefallenen Freitag) Der Salontyroler. Montag den 27.: Fatinitza.
Die Lieferung von Basaltpflaster— Steinen
für den Bahnhof Gießen soll öffentlich vergeben werden. Verhandlung am 31. Oetober, Vormittags 11 Uhr. Lieferungsbedingungen ze. ꝛc. sind zum Preise von
0,5 Mark zu beziehen.
3789 Königl. Eisenbahn-Bauinspeetion.
Kapitalgesuch.
Die hiesige Gemeinde beabsichtigt ein Kapital von 3000 Mark à 40% aufzunehmen. Offerten wolle man an unterzeichnete Stelle senden.
Nieder⸗Florstadt den 17. Oetober 1884.
Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Florstadt. 3774 Alles.
Ss 2 5* Faselochs-Versteigerung. Freitag den 24. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesigem Rathhause ein der biesigen Gemeinde ge— höriger, zum Schlachten geeigneter Faselochs meistbietend versteigert werden. Nieder⸗Florstadt den 17. October 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Nleder-Florstadt. Alles.
3 I 2 1* Faselochs-Versteigerung. Donnerstag den 23. d. Mts., Vormittags um 10 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus ein sehr gut gehaltener, zur Zucht untauglich gewordener Gemeinde-Faselochs meist— bletend versteigert werden..
Melbach den 18. October 1884. Großherzogliche Bürgermeisterei Melbach.
Hahn.
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Bekanntmachung.
Bei der am 13. d. Mts. vorgenommenen Verloosung Stadt Alzeyer Obligationen sind die Nummern 2, 9, 14 und 21 der V. Serie zur Rückzahlung gezogen worden. Außerdem gelangt die aus der IV. Serie allein noch rückständige Nr. 8 zur Rückzahlung.
Den Inhabern dieser Obligationen wird vom 1. Januar 1885 an gegen Aushändigung derselben, sowie der nicht fälligen Zins Coupons, der Nennwerth durch die Stadt⸗ kasse zu Alzey, oder die land wirthschaftliche Ereditbank zu Frankfurt a. M. ausbezablt werden.
Vom 1. Januar 1885 ab hört der Zinsenlauf der genannten Obligationen auf.
Alzey den 17. October 1884.
Großherzogliche Bürgermeisterei Alzey. Lissem.
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Frau Maria Gottwerth Wittwe, geb. Wagner, heute Morgen ½11 Uhr nach längerem Leiden in ihrem 81. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen. Um stille Theilnahme bittet Friedberg den 19. Oetober 1884. Für die trauernden Hinterbliebenen: Weigel, Rendant. Die Beerdigung findt Mittwoch den 22. Oet., Nachmittags 3 Uhr statt. Nach dem Wunsche der Verstorbenen wird auf Blumenspenden verzichtet und findet besondere Einladung nicht statt. 3806
. ·˙·. Danksagung.
Für die uns bei dem schmerzlichen Verluste unseres unvergeßlichen Karl von allen Seiten bewiesene Theil— nahme, sowie für die vielen, vielen Blumenspenden, sagen wir hiermit unseren tiefgefühltesten, herzlichsten Dank.
Friedberg, 20. October 1884.
Die trauernden Eltern: K. König und Frau.
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