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Nächte ebenfalls schon zu Beginn der Conferenz—
Jamstag den 18. Yckaber.
M. 24.
wozu das Auftreten des Skorbuts auf deutschen
deutsche Firmen, welche in dem Guinea-Golf
ür Westafrika gebildet.
vember zusammen.
geben. Die Verhandlungen mit England dauern
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 3 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Amtlicher Theil.
Der Hessen⸗Nassauischen Viehversicherungsgesellschaft in Marburg ist durch Verfügung Großherzoglichen Ministeriums des Innern und
der Justiz vom 10. October d. J. die weitere Annahme von neuen Versicherungen und die Verlängerung bestehender Versicherungen im Groß—
herzogthum untersagt worden.
Prämiirung selbstgezüchteter Fohlen.
Nachdem uns Seitens des Landespferdezuchtvereins zu Darmstadt wieder wie in früheren Jahren 100 Mark zum Zwecke der Prämlirung selbstgezüchteter Fohlen zur Verfügung gestellt wurden, hat das Pferdemarkteomité beschlossen, eine namhafte Summe zum gleichen Zwecke zu verwilligen, um der Prämiirung eine größere Ausdehnung, auch auf Nichtmitglieder des Pferdezuchtvereins, geben zu können.
Die Prämiirung findet Montag den 27. October auf der nördlichen Seite des Kirchenplatzes statt und werden hierzu alle Pferdezüchter der Provinz Oberhessen zur Betheiligung freundlichst eingeladen. f
Nähere Bestimmungen.
1) Jeder Züchter hat sich mit seinem Fohlen längstens bis um 8½ Uhr Vormittags auf oben genanntem Platze einzufinden. 2) Als Nachweis der eigenen Züchtung genügt die Bescheinigung des betreffenden Ortsvorstandes. i
3) Es werden Fohlen bis zu 2½ Jahren zur Prämiirung zugelassen. 4) Fohlen, welche schon einmal durch uns prämiirt worden sind, können nicht mitconcurriren.
Im Auftrag des Pferdemarkt-Comités:
3777 Steinhäußer, Vorsitzender. Deutsches Reich. verhaudlungen eingeladen worden. Die inter-(strebt, ihr Verhältniß zu einem in jeder Be— Berlin. Der Kaiser wird, wie verlautet, nationale afrikanische Gesellschaft wird auf der ziehung beruhigenden in loyaler und vertrauens—
auch in diesem Herbst wieder einer Einladung des regierenden Grafen Otto zu Stolberg— Wernigerode Folge leisten und der gräflichen Familie auf Schloß Wernigerode einen mehr— tägigen Besuch abstatten. Während dieses Aufent— haltes werden wiederum größere Jagden abge— halten werden.
— 15. Oct. Das Befinden der Prinzessin Wilhelm hat die erfreulichsten Fortschritte ge— macht. Ihre Kräfte haben sich schnell gehoben. Sie macht bei gutem Wetter tagtäglich Ausflüge zu Fuß und zu Wagen und ist jetzt vom Mar— morpalais in die Villa Liegnitz übergesiedelt, wo bisher ihre drei Söhne sich in bester Ob— hut befanden.
— 15. Oct. Kronprinz Rudolph von Oester— reich ist Mittags hier eingetroffen und von dem Prinzen Wilhelm am Anhalter Bahnhof empfangen und nach dem königlichen Schlosse geleitet wor— den. Der Kronprinz dinirte in Potsdam bei dem Prinzen und der Prinzessin Wilhelm. Die Ab— reise nach Ibenhorst fand Abends statt.
— Die„Nordd. Allg. Ztg.“ schreibt: Der technischen Commission für Seeschifffahrt, welche am 30. October hier zusammentritt, wird auch die Vorlage über die Ausrüstung der Seeschiffe mit Nahrungs- und Heilmitteln, insbesondere speeifischen Mitteln gegen den Skorbut, zugehen,
scauffahrteischiffen Anlaß gegeben hat.— Die „N. A. Z.“ hört ferner, die Bemühungen, für
Handel treiben und Niederlassungen besitzen, ein zemeinsames Organ zum Verkehr mit der Reichs— segierung zu schaffen, seien erfolgreich gewesen und habe sich in Hamburg bereits ein Syndicat
— Die Congoconferenz tritt Anfangs No— Auch Portugal hat in— wischen die Einladung zur Conferenz ange— sommen. Die Einladung an die Vereinigten Staaten wird dieser Tage in Wa hington über—
sort. Die an der Conferenz nicht direct in— teressirten Großmächte Italien, Rußland und Oesterreich sind wie die direct interessirten
Conferenz nicht vertreten sein.
— Wegen der Fischereistreitigkeiten auf dem Rhein sollen, wie man hört, die mit den be— theiligten Staaten, namentlich Holland, schwe— benden Verhandlungen in nächster Zeit einen Ausgleich erwarten lassen.
Braunschweig, 16. Oct. Die heute eingegangenen Nachrichten über das Befinden des Herzogs lauten: Der Herzog hatte eine unruhige Nacht, der Schwächezustand ist ver— mehrt, Puls weniger kräftig.
Bremen, 16. Oct. Die„Weserzeitung“ meldet aus Wilhemshaven: Der zum Consul bestimmte Hofrath Rohlfs ist hier eingetroffen, um sich auf dem Flaggenschiff des westafri— kanischen Geschwaders einzuschiffen.
Osnabrück, 16. Oct. Fünfhundert Berg— leute des städtischen Kohlenbergwerkes in Pies— berg haben ihre Arbeit wegen Aenderung der Arbeitszeit eingestellt.
Hanau, 15. Oct. Das landgräfliche Hof— marschallamt macht die Mittheilung, daß Land— graf Friedrich von Hessen gestern Abend in Frankfurt verstorben ist. Sein Nachfolger ist sein Sohn Friedrich Wilhelm, derzeit Husaren— lieutenant in einem preußischen Regimente.— 17. Oct. Die sterbliche Hülle des Landgrafen Friedrich von Hessen ist gestern Abend mit sei— nem Leibgespann von vier Schimmeln nach dem Schlosse Rumpenheim übergeführt worden.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Prag,(6. Oct. Der Landtag hat den Majoritätsantrag des Ausschusses für den Herbst'schen Antrag, betr. die nationale Abgrenzung der Bezirke, in nament— licher Abstimmung mit 141 gegen 66 Stimmen angenommen. 3
Pest, 16. Oct. In der Adreßdebatte be⸗ grüßte Tisza freudig das innige Verhältniß Oesterreich Ungarns zu Deutschland, dessen Zweck die Wahrung des Friedens und die Aufrecht— erhaltung guter Beziebungen mit den Nachbar⸗ staaten, zunächst mit Rußland, sei. Das Wesen des Verhältnisses Oesterreich-Ungarns zu Deutsch— land bestehe darin, den äußeren Gefahren gegen— über zusammenzustehen. Beide Mächte seien be—
voller Weise zu gestalten. Dies habe von Seiten des Kaisers von Rußland daß größte Entgegen— kommen gefunden und sei durch die Entrevue von Skierniewice bekräftigt worden. Belgien. Brüssel, 15. Oct. Das„Echo du Parlament“ meldet: Anläßlich der Communal— wahlen am Sonntag wird in Antwerpen eine beträchtliche Truppenzahl zur Verhinderung von Ruhestörungen concentrirt werden. Frankreich. Paris. Eine Depesche des Generals Bridre meldet: Oberst Donnier nahm nach glänzendem Gefechte am 10. October die die Festung Chu beherrschende Höhe, den Stütz— punkt eines großen verschanzten Lagers, welches von fünf casemattirten Forts gedeckt war. Die Chinesen versuchten am Tage darauf zum An— griff überzugehen, unsere Artillerie richtete aber einen solchen Schaden an, daß die Chinesen in der Richtung von Langson entflohen. Die von Donnier geschlagenen chinesischen Truppen ge— hörten den Besten des Kaiserreichs an, waren gut bewaffnet und manöverirten nach europäischer Weise. General Brisre betrachtet die Invasion von Tonkin als vollständig zum Stillstand gebracht. — 16. Oct. Nach einem Telegramm des „Temps“ aus Hanoi vom 16. October wurde die chinesische Armee völlig aufgelöst; dieselbe ließ ihre Todten und Verwundeten, sowie be— deutende Vorräthe zurück. Der Höchsteomman— dirende und viele Mandarinen wurden getödtet.“ Das Wetter ist plötzlich abgekühlt und ist den weiteren Operationen sehr günstig.— Einem Telegramm der„Agence Havas“ aus Hanoi vom 16. d. Mts zufolge schienen jedoch neue chinesische Armeen in Tonkin eingedrungen zu sein. 16. Oct. In der Kammer kündigten Delafosse, Raoul und Duval von der Rechten eine Juterpellation über China an, Lecroy (radical) eine Inteperllation über die auswärtige Politik der Regierung. Die Kammer beschloß über beide Juterpellationen gelegentlich der Be— rathung über den Tonkincredit zu verhandeln. Die Kammer wählte eine Commission für den Entwurf für Erhöhung der Vieheingangszölle. Drei Mitglieder sind völlig gegen den Entwurf, vier verlangen außerdem eine Erhöhung der Getreidezölle; zwei sind gegen eine Erhöhung


