Bingen. Ueber das Unglück am Läutewerk hört die Mzr. Ztg. an Ort und Stelle, daß es sich bestimmt um einen Unglücksfall— allerdings herbeigeführt durch sträflichen Leichtsinn und nicht etwa um ein Verbrechen handelt. Es sollen nämlich vor mehreren Jahren bei dort vorgenommenen Sprengungen mehrere Arbelter ihre übrig behaltenen Dynamitpatronen in jenes Läutewerk hineingelegt haben, in welchem sie dann bis zu dem un⸗ glücklichen Augenblicke am Samstag liegen geblieben sind.
Allerlei.
W. Anspach, 13. Juli. Das diesjährige 12. Gau⸗ fest des Usgauverbandes fand gestern vom schönsten, wenn auch heißen, Werter begünstigt, dahier statt. Das freund⸗ liche Gebirgsörtchen hatte zu Ehren der Turner ein fest⸗ liches Kleid angenegt, überall erblickte man reichen Schmuck von Fahnen und Grün. Um 11 Uhr nahm der Turntag seinen Anfang und waren mit Ausnahme von Rendel sämmtliche Vereine hierbei vertreten. Von Beschlüssen, die hierselbst gefaßt wurden, heben wir hervor: 1. Dem Turnverein Vilbel wurde auf seinen Wunsch die Vorort— schaft und somit auch die Abhaltung des nächstjäheigen Festes übertragen; 2. auf dem von dem Vorort Vilbel anzuberaumenden nächsten Turntag hat der seitherige Vorort Anspach die Rechnung des Gaues vorzulegen; 3. der Turnverein zu Rendel soll ersucht werden, in An— betracht des bei dem letzten Turnfeste gemachten bedeu tenden Ueberschusses zu Gunsten der Gaukasse auf den von dem Turnverein zu Wölfersheim ihm noch zu leisten— den Gaubeitrag von 5 M. Verzicht zu leisten. Nach⸗ mittags 3 Uhr setzte sich der Festzug in Bewegung nach dem im schattigen Tannenwalde gelegenen Festplatze. Auf dem Festplatze angekommen, hielt Turner Datz von Ans⸗ pach, nachdem das gemeinschaftliche Lied:„Turner auf zum Streite“, gesungen, eine kernige Ansprache. An dem darauf beginnenden Prelsturnen bethetligten sich 80 Preis- turner. An jedem der drei Geräthe, Reck, Barren und Pferd, mußte eine obligatorische und eine Kürübung aus— geführt werden. Die volksthümlichen Uebungen bestan— den in Freihochsprung, Freiweitsprung und Steinstoßen. Die höchst erreichbare Punktzahl betrug 60. Um 9 Uhr erfolgte die Preisvertheilung durch die Festdamen. Es erhielten von dem zum Gau gehörtgen Vereinen folgende Mitglieder Preise: I. L. Leichner— Vilbel, II. Fr. Peter— Usingen, III. Chr. Büches— Anspach, IV. W. Schmidt —- Usingen, V. A. Hofmann Wehrheim, VI. K. Himmel reich Wehrheim, VII. W. Simon— Vilbel, VIII. H. Jäger — Anspach, IX. H. J. Jäger— Anspach, X. H. Weber— Usingen, XI. Fr. Brod— Vilbel, XII. A. Fatz—Bad-Nau— heim, XIII. B. Stoll I.— Bad Nauheim, XIV. E. Steinmetz —usingen, XV. K. Meier—Bad Nauheim, XVI. G. Welf — Vilbel, K. Brod— Vilbel, K. Maas— Anspach, A. Buhl— mann— Anspach, XVII. P. Jäger— Anspach. Von den nicht zum Gau gehörenden Vereinen: J. Möller—Bocken heim, II. Weil Homburg, III. Reinemer— Homburg, Iv. Ackermann— Homburg, V. Kofler—Homburg, VI. Bau— mann— Homburg, VII. Will— Homburg, VIII. Brückner — Homburg, IX. Schwartz— Bockenheim. Die junge Welt widmete sich alsdann noch trotz der enormen Hitze dem Vergnügen des Tanzes. Das Fest kann als sehr gelungen bezeschnet werden. Die Turnsache des Usgauverbandes aber möge auch fortan blühen und gedeihen.
Elberfeld, 14. Juli. Der Elberfelder Zeitung zu folge wurden bei dem gestrigen Wettrennen im Cireus Krembser auf den Höfen bei Rittershausen durch einen Vlitzschlag 11 Personen betäubt und 4 getödtet. Die— selben befanden sich außerhalb der Arena auf einem Baume.
Staßfurt, 10. Juli. Heute Abend 6 Uhr 20 Min. verspürte man hler eine ziemlich starke Erderschütterung.
Bern, 14. Juli. Geheimrath Koch ist guf Einlad ung des Bundesraths gestern hier eingetroffen. Heute conferirte derselbe mit der Cholera Commission.
Paris, 14. Juli. Von gestern früh bis zum Abend sind in Toulon 8 und in Marseille 32 Personen an der Cholera gestorben. Von gestern Abend bis heute früh sind in Toulon 11 und in Marseille 32 Cholera Todes— fälle vorgekommen.— 15. Juli. Seit gestern Abend sind in Marseille 35 und in Toulon 13 Personen an der Cholera gestorben.
Fiume, 14. Juli. Der im hiesigen Petroleumhafen Benzin landende deutsche Dampfer„Oetav“ gerleth beute Morgen in Brand. Die Mannschaften der hier ankern den ͤͤsterreichisch-ungarischen Flotte eilte sofort nach dem brennenden Schiff, machten dasselbe los und bugsirten es mittelst Remorgueurs in das offene Meer, so daß weiterer Schaden verhütet wurde.
Alexandrien, 14. Juli. Einer Reutermeldung zufolge fand hier eine Erkrankung an sporadischer Cho— lerxa, aber kein Todesfall statt.
jener anarchistische Schriftsetzer, mit der Ausführung desselben beauftragt. Er hatte nach jeder Richtung hin
Comité ihm zur Verfügung Gestellten auszuwählen. Nicht dem Denkmale galt der Anschlag, auf den kaiser⸗ lichen Zug war er berechnet. Eine Mine mußte gelegt werden, an einer Stelle möglichst nahe dem Platze des Denkmals, am Wege, den der kaiserliche Zug zu passiren hatte, und doch weitab genug, um unkemerkt von der Menge das Attentat vollführen zu können. Die Jubel⸗ rufe der Festtheilnehmer sollten kaum verhallt, der kaiser— liche Zug kaum in Bewegung sich gesetzt haben, da sollte das Schreckliche sich vollziehen. Wer die That verüben sollte, das überließ Reinsdorff, nachdem er alle Fäden gesponnen hatte, dem Loos. Der Schriftsetzer Küchler und der Sattler Rupsch waren es, welchen die Aufgabe zufiel. Rupsch, welcher, wie gesagt, geständig ist, wurde später in Naumburg verhaftet und ist nun in Elberfeld inhaftirt. Ueberlistet von einem Untersuchungs— beamten, hat derselbe alsbald ohne Umschweife vollends bekannt. Sein Geständniß wird durch die Zuhilfenahme der nachstehenden kleinen Skizze allgemein verständlich werden:
Wald Wald b Straße von 4 Rüdesheim 5 Plateau Zahnradbahn nac 1 Rüdesheim * 9 e
Auf unserer Zeichnung ist a die von Rüdesheim herauf— führende Straße gegenüber der Zahnradbahn auf der anderen Seite. Zu beiden Seiten der Fahrbahn laufen die Fußwege b Uher und neben diesen, ebenfalls zu beiden Seiten, sind die übermauerten, weiter unten jedoch wieder freiltegenden Gräben c. Links und rechts von der Straße tritt der Wald bis dicht an diese Gräben heran. Den südlichen der Gräben ersahen die Verbrecher für ihr Vorhaben sich aus. Wie und wann sie es fertig gebracht haben, das Dynamit an die Stelle d in den Graben hinein zu bekommen, wissen wir nicht; aber es ist einerlei: sie haben es fertig gebracht; am Tage des Festes ward die Mine von Rupsch gelegt. Die etwa 9 Meter lange Zündschnur führte vom Gesträuch verdeckt hinein in den Wald, ungefähr nach der Stelle e, wo Küchler des Augenblickes harrte, sie zu entzünden. Und er entzündete sie auch frevelnden Muthes. Weiter und weiter glimmte der Faden, sachte, langsam, aber sicher. Minute auf Minute verrann, erneuter Jubel dort oben verkündete dem waldeinwärts fliehenden Küchler, daß das Fest zu Ende, die von Mund zu Mund sich fortpflanzenden Hochrufe, daß der Kaiser auf dem Wege zurück sei. Doch was war das: Noch immer kein Knall! Weiter, immer weiter ellt Küchler querbuschhlinab nach Rüdesheim, um dort mit Rupsch zusammenzutreffen. Wohlbehalten ist auch der Festzug unten angelangt: das Attentat ist miß— glückt!— Der Himmel hatte es Anders gefügt! In der Brust des Rupsch hat das letzte Fünkchen eines besseren Menschen den Sieg davongetragen; rasch wie der Blitz, daß nur Küchler es nlcht merkte, hatte er die Zündschnur unter dem Gewölbe etwa zwei Meter ab von der Patrone entzwei geschnitten. Nun aber, nach- dem der Plan also gescheitert, überkam ihn die Angst vor seinen Auftraggebern. Um den Schein des Verdachts von sich abzuwendeu, half er am Nachmittage eifrig mit an den Vorbereitungen zu jenem Attentat an dem einen der Restauratlonszelte. Die plausible Ursache aber, warum die Mine oben auf dem Berge nicht gesprungen war, war für die Anderen der Regen.—— So un gefähr stellt Rupsch den Fall dar, Küchler bestreitet die Darstellung auf's Lebhafteste. Indessen steht nach dem Ortsbefund den Aussagen des Rupsch Nichts im Wege. Die Thatsache selbst steht einfach schon deßhalb fest, weil jetzt unter den Augen des Elberfelder Gerichts genau auf der von Rupsch bezeichneten Stelle etwa 12- 13 Pfund Dynamit aus dem Graben herausgeschafft wurden, genug also, um Hunderte von Menschen in Stücke zu zerreißen. Der Graben ist an dieser Stelle 3½ Fuß tief und über— wölbt mit einer Mauer, welche sammt dem daraufliegenden Erdreich ebenfalls noch 2¼ Fuß dick ist.— Gleichzeitig mit der Ortsaufnahme verband die Gerichtscommission das Verhör mehrerer Wirthe in Rüdesheim, Aßmanns hausen und vielleicht noch anderwärts. Um 3 Uhr gestern Nachmittag hat sich das Gericht nach Elberfeld zurückbegebn. Damit dürfte denn wohl die letzte, nach— träglich nothwendig gewordene Erhebung in dieser Unter— suchungssache erfolgt sein.
Das Niederwald- Attentat.
Am 6. Juli trafen aus Elberfeld der erste Staats— anwalt, Lützeler, sowie der die Untersuchung wider Reinsdorf, Bachmann und Genossen führende Landrichter Schäfer nebst einem Landgerichtsschreiber in Rüdesheim ein, um den unter Bedeckung des Polizeiwachtmeisters Weinreich dorthin gebrachten Mitangeklagten Sattler— gesellen Rupsch nochmals an Ort und Stelle zu ver— nehmen und seine früheren Aussagen auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Zugelassen zu diesen Ortsaufnahmen wurde selbstredend Niemand, in einem Umkrelse von etwa 40 Meter war das Terrain jedesmal abgesperrt. Und Niemand von den Vesuchern des Denkmals, keiner der Vorübergehenden mochte ahnen, bis in welche Einzelheiten da ein Verbrechen aufgedeckt wurde, das, wenn es nicht abgewendet worden wäre, die ganze Welt mit Entsetzen
Handel und Verkehr.
Friedberg, 15. Juli. Fruchtber. Waizen M. 20.75, Korn M. 16.50, Gerste M. 14.—16., Hafer M. 13.—15. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund.
Friedberg, 16. Juli. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfund M. 0.95- 1.10, Eier 1 Stück 6 Pf., 2 Stück kleine 11 Pf.
Gießen, 15. Juli. Auf dem beutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0 90- 1.00, Eier 1 Stück 5—6 Pf., Käse per Stück 4-9 Pf., Tauben ver Paar M. 0.60 bis M. 0.80, Hühner per Stück M. 1.00— 1.30, Hahnen per Stück M. 0.55 0.80, Enten per Stück
M. 1.40— 1.70, Gänse per Stück M. 4.00, Ochsen⸗ fleisch per Pfd. 68—70 Pf., Kub⸗ und Rindfleisch 56—60 Pf., Schweinefleisch 52— 58 Pf., Hammel⸗
fleisch 60— 70 Pf., Kalbfleisch 50 54 Pf., Kartoffeln
erfüllt haben würde. Was man darüber bört, ist fol— gendes: Als der Plan gefaßt war, wurde Reinsdorff,
per 100 Kilo M. 5—6, Zwiebeln per Ctr. M. 18. Kirschen ver Pfund 19—25 Pf.
die Vorbereitungen zu treffen und insbesondere auch die Sa ihm geeignet erscheinenden Leute aus den vom Exekutiv- 0 per Malter M. 8.00— 9, per Gescheid 10— 12 Pf. Eier
1
Frankfurt, 14. Juli.
Grünberg, 12. Juli. Fruchtpreise. Weizen M. 19.60, Korn M. 17.60, Gerste M. 16.60, Hafer M. 17.50, amen M. 24.20, Kartoffeln M. 4.40, Wicken M. 5. Homburg, 15. Juli. Marktpreise. Kartoffeln per Stück 5, 6 und 7 Pf., Butter per Pfö. 1. Qual. M. 1.10, 2. Qual. M. 1.00.
Fruchtmarkt. Weizenmehl tr. 0 M. 36.—37., Nr. 1 M. 30.— 32., Nr. 2 M. 28. is 29., Nr. 3 M. 25.— 27., Nr. 4 M. 18.— 20., Nr. 5 . 16.—17., hiesiges Milchbrod- und Brodmehl im
9 b
Weizenmehl 00 M. 25— 26¼ q(Süppengries je nach Qnalität M. 27—32½, Roggenmehl 0(Berliner Marke) M. 26—27, 0% do. M. 231½— 24½, do. 1 do. M. 21½ bis 22½, do. II do. M. 18— 19. Weizen ab unserer Umgegend M. 20½— /, do. frei ab Bahnhof hier M. 20 21, do. fremder je nach Qualität M. 1821, Roggen hiesiger M. 16¾, do. französischer M. 17., do. Petersburger M. 16 ½¼, do. Nicolajeff, Galatz u. Odessa M. 153/. Gerste, Brauerwaare M. 17½ 20, do. zu Mahlzwecken M. 14— 15. Hafer je nach Qual. M. 15½ bis 17½. Raps M. 26—27½⁰ Mais, bunter(mixed) M. 13— /. Erbsen M. 18— 19. Wicken M. 18½ bis 19. Roggenkleie M. 5½/ 57/2. Weizenkleie M. 4/ bis 5. Rüböl, detail, M. 60-61. Stimmung matt. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll— gewicht= 100 Kilo.) Frankfurt, 14. Juli. Viehmarkt. Die Preise stellten sich wie folgt: Ochsen: Zutrieb an 400 Stück 1. Qual. M. 66., 2. Qual. M. 58.— 60. Kühe und Rinder: 1. Qual. M. 62.—63., 2. Qual. M. 50, Zu⸗
9 dee M. 57.—59., norddeutsches und westfälisches ö
trieb inel. Sonntag ca. 400 Stück. Bullen: Stand 25 Stück, je nach Qual. M. 45.— 55. Alles per Centner Schlachtgewicht. Kälber: 1. Qual. 60 Pf., 2. Qual.
40—50 Pf., Zutrieb ca. 400 Stück. Hämmel 1. Qual. 55— 60 Pf., 2. Qual. 35—44 Pf., 200 Stück zuge⸗ trieben. Schweine: Prima Hannoveraner 54 Pf., Land— schweine 50 Pf. per Pfund Schlachtgewicht.
Mainz, 13. Juli. Fruchtmarkt. Weizen M. 19. bis 20.25. Korn hiesiges M. 17.00— 17.25, russisches M. 15.70 15.80. Gerste, Pfälzer M. 18.50- 19. Hafer M. 15 50- 16.75. Rapskuchen M. 132— 136. Mohnöl M. 51— 56. Leinöl M. 24—25. Rüböl, rohes, M. 29.50 bis 30, gereinigtes M. 31.25-31.75.
Mainz, 13. Juli. Viehmarkt. Zugetrieben waren im Ganzen 1024 Stück Vieh und zwar 17 Farren, 146 Ochsen, 257 Kühe, 249 Kälber und 355 Schweine. Bezahlt wurden Farren mit 44— 45 M., Ochsen 1. Qual. 73—74 M., 2. Qual. 68 72 M., Kühe 1. Qual. 64 bis 65 M., 2. Qual. 56—62 M. Alles per 50 Kilo Schlachtgewicht. Kälber wurden bezahlt mit 60—65 Pf. und Schweine mit 40—52 Pf. per ½ Kilo leb. Gewicht.
D. Frankfurt a. M., 15. Juli. Der heutige Verkehr brachte einen Umschwung in günstigem Sinne und vermochten die Course der tonangebenden Werthe bei lebhaftem Geschäft theilwelse erheblich anzuziehen. Die Wahrnehmung, daß die Cholera keine weitere Ver— breitung erhält und die Zahl der Todesfälle nicht zu— nimmt, blieb nicht ohne Einfluß auf die Gestaltung einer festeren Tendenz. Im Uebrigen gelangten heute die günstigen Ernteberichte zur Geltung und riefen am Bahnenmarkte größere Nachfrage hervor. Auch Egypter waren belebt auf günstige Gerüchte über die Zinsen— reduetions-Angelegenhelt. Gegen Schluß konnte sich dte Tendenz auf steigende Course von Paris und London noch weiter befestigen. Creditactien gestern Abend 2519/8, heute 2517 2-1/8—-3½¼. Staats bahnaetten gestern Abend 2673/8, heute 2675/8—)⁵ꝗ 88,8. Gallzter gestern Abend 233½, heute 2346. Lom barden gestern Abend 1223, heute 1225/—3½¼. Oesterr. Bahnen anziehend.
Schweizerische Bahen meist etwas besser. Gotthard hoben sich 80,0. Von deutschen Bahnen: Mecklenburger gefragt. Egypter à 595/ 59/8 lebhaft im Umsatz,
Andere Fonds fest. Die von der Deutschen Effecten— und Wechsel-Bank dahier heute zur Subseription (à 199½%) gebrachte Convertirungs-Anleihe fand gute Aufnahme in Kapitalisten-Kreisen. Banken still. Von amerik. Prioritäten: Kansas-Paetfic 3/80, Wickita 10/0 höher. Von Industriewerthen: Schleppschifffahrt 8% besser. Von Wechseln: London, Paris und Wien theuerer. Privat⸗Disconto 280%
Volksbad. Wasserwärme am 16. Juli Mittags 190 Reaumur. Walter.
Geld- Cours.
Frankfurt, am 15. Juli 1884. Geber. Nehmer 5 M. Pf. M. Pf. 20 ⸗Frankenstüc ke do. in aa l Englische Sovereings 20. 40 20. 35 Russische Imperiales 16. 785 18 70 Ducaten. ö 9. 65 9. 99 10 al maren Dollars in G, 4. 2 4
Jsraclitischer Gottesdienst in Friedberg, Sabbathfeier vom 19. Juli 1884. Beginn: Freitag Abends 7 Uhr 15 Minuten. Samstag Morgens 8 Uhr— Min. 8 Nachmittags 4 Uhr— Min. Sabbathausgang 8 Uhr 50 Min. Wochengottesdienst von Sonntag den 20. Juli or Morgens 6 Uhr, Abends 8 Uhr 35 Min. Mittwoch den 23. Juli 1884: Neumond Ab.
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