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1884. Dienstag den 17. Zuni.

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ö 25 Wird hier und in Bad-Nauheim Montag, Mittwoch 3 a 1. Frscheint drei entlie Dienst fe 5 1 0 1 5 0 g. 0 85 N i e Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, sehlen sich und und Freitag Abend ausgegeben. Arreisblatt für den Kreis Friedberg. Donnerstag und Sümf e Nicolgi Hie einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. alter, Lehrer Annoncen Auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen. g F 8 3

Amtlicher Theil.

Das Großherzogliche Ministerium des Junern und der Justiz hat dem Stadtvorstande zu Ortenberg die Erlaubniß ertheilt, gelegentlich

3 ler Abhaltung des sogenaunten kalten Marktes daselbst am 6. November d. J. eine Verloosung von Fohlen, Rindvieh, landwirthschaftlichen ind sonstigen Geräthen zu veranstalten. Es dürfen dabei höchstens 10,000 Loose à 1 M. ausgegeben werden und sind mindestens 75% des erung, Bruttoerlöses aus den Loosen zum Ankauf von Gewinngegenständen zu verwenden. Der Vertrieb der Loose ist im Großherzogthum gestattet.

angenbainer Gen lltene Holzverstigt hat, so kommt'

betreffend: Die gewerblichen Verhältnisse des Großherzogthums. Friedberg den 13. Juni 1884.

Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.

. eg Diejenigen von Ihnen, welche mit der Erledigung unserer Verfügung rubricirten Betreffs vom 19. Mai l. J. Amtsblatt ohne

1 00 Kummer noch im Rückstande sind, werden hieran binnen drei Tagen erinnert. Ur. Braden.

(Hauspähne), etreffend: Die Prämiirung von Dienstboten aus dem Mathlldenstift zu Vilbel pro 1884. Friedberg den 13. Juni 1884.

1 Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg

pf. e an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises, welche zum Mathildenstiftsbezirk Vilbel gehören.

22 Aus der Sparkasse(Mathildenstift) zu Vilbel stehen 1000 M. zur Prämiirung von Dienstboten, welche 10 Jahre bei ein und derselben

gerung herrschaft gedient, sich gut betragen haben und in Kost und Wohnung bei der Herrschaft stehen, zur Disposition. Wir fordern Sie auf, uns die 5 Namen der in Ihren resp. Gemeinden wohnenden Dienstboten, welchen hiernach ein Anspruch auf Prämie zusteht, binnen 14 Tagen einzuberichten.

uheim. Ur. Braden.

von Morgens d Grummetgras' l. hen Wiesen, läng einzelnen Abthell stbietend versteiger g über die Ufa. 1884.

elstetel Bad⸗Naußs csteigerun ., Nachmittags ald sich befindende geistbietend Verstes

betreffend: Ferien in den Volksschulen. Friedberg am 14. Juni 1884.

Die Großherzogliche Kreis-Schulcommission Friedberg an sämmtliche Schulvorstände des Kreises.

Wir sehen uns durch mehrfache Wahrnehmungen veranlaßt, Sie an die Beobachtung der Vorschrift in§. 9 Ihrer Instruction und an lusere früheren Ausschreiben in der betr. Sache, insbesondere Amtsblatt vom 22. Mai 1878 wiederholt zu erinnern. Sie wollen also(wegen ter zur Vertheilung kommenden 42 Tage) alsbald nach Festsetzung der Ferien in Sommer und Herbst durch den Gesammtvorstand, uns zeitig genug vorher die nöthige Anzeige erstatten. Dr. Braden.

Dienstnachrichten aus dem Kreise Friedberg. Philipp Walter IV. von Rodheim wurde als Feldschütze dieser Gemeinde ernannt und verpflichtet.

Deutsches Reich. Darmstadt. Das Regierungsblatt, Bei

neben der Militärverwaltung in Frage kommt. Richter beantragt, die Decharge für die Etatsüberschreitungen zu

auf Zugängigmachung des Hauptthurms des Schlosses zu Hirschhorn und auf Reparatur einer Mauer des ge

1054) Pr ö 5 nannten Schlosses wird mit 22 gegen 10 Stimmen an- verweigern. Rickert und Windthorst verlangen eine germessterel Büdeh loge Nr. 14, enthält: genommen. Es folgt Berathung über den Antrag Hein- nochmalige Prüfung durch die Rechnungs- Commission, 1 J. Bekanntmachung, den Loeomotivbetrieb auf dem zerling auf Revision der auf das Verfahren auf dem welche heute die Ertheilung der Decharge beantragt hatte.

Paterialtransportgeleise von dem Bahnhof Alt-Offen-J[Verwaltungsweg bei Zuwiderhandlungen gegen die Ge- Fürst Bismarck nimmt das Wort, um Namens der

hach nach der städtischen Gasanstalt zu Offenbach betr.

II. III. und IV. Uebersichten der für 1884/85 ge uhhmigten Umlagen in den Gemeinden des Kr. Büdingen, den israel. Religionsgem. des Kr. Heppenheim und dis Kr. Gießen.

V. Ordensverleihungen.

VI. Ermächtigungen zur Annahme und zum Tragen siemder Orden.

VII. Namensveränderungen.

VIII. Zulassung zur Rechts anwaltschaft.

IX. Militärdtenstnachrichten. g

X. Dienstnachrichten. Es wurde: der Schullehrer oöhlich zu Hüttenthal von der ihm übertragenen Lehrer⸗ fille zu Kirtorf auf Nachsuchen enthoben und auf seiner Stelle belassen; dem Schulamtsasp. Rupp aus Becht⸗ heim die Lehrerstelle zu Hangen-Weisheim übertragen; ür Aufseher am Gesängniß zu Darmstadt Weinheimer zum Beschließer ernannt; der auf die Lehrerstelle zu Stockheim präs. Schulamtsasp. Hartmann aus Groß Immern bestätigt.

XI. Charakterverleihungen.

werbesteuergesetze und die Gesetze wegen Erhebung in direeter Auflagen bezüglicher Vorschriften. Der Ausschuß beantragt: an die Gr. Regierung das Ersuchen zu richten, die in Aussicht genommene Revision thunlichst zu be schleunigen, dabei den vorliegenden Antrag in seiner spe- ziellen Fassung mit in Erwägung zu ziehen und, soweit erforderlich, demnächst geeignete Vorlage zu machen. Der Antrag wird einstimmig angenommen. Es folgt Berath ung über den Antrag Schröder, betr. Heranziehung der ganzen Einkommensteuerkapitalien bei Ausschlag und Er hebung der Gemeindeumlagen. Der Antrag wird für dringlich erklärt und finden die betr. Ausschußanträge einstimmige Annahme. g Berlin, 13. Juni. Der Kaiser hatte Nach mittags eine einstündige Conferenz mit dem Fürsten Bismarck, der sich hierauf vom Kaiser vor dessen Abreise nach Ems verabschiedete. Der Kaiser ist sodann Abends mit Extrazug nach Ems abge reist. Vor dem Palais, auf dem Wege und im

Negierung den Antrag auf nochmalige Commissionsbe rathung zu geceptiren.Wir werden Ihnen dann nach weisen können, wie wenig Ihre Theorien durchführbar sind; der Reichstag werde sich dann überzeugen, daß die Regierung nicht anders handeln konnte, als sie gehan delt habe, wenn der Verwaltung nicht vollständig die Hände gebunden sein sollen. 14. Juni. Die erste Be⸗ rathung des Gesetzentwurfes über die Subventlonkrung von Dampferlinien leitet Staatsseeretär Stephan ein. Bamberger spricht gegen die Vorlage. Die Motive, wie die Rede Stephans, rechneten mit der Phantasie und zu wenig mit nüchternen Zahlen. Fürst Bismarck er⸗ wiedert, er habe nicht Alles von der Rede Bambergers verstanden, auch weder die Kraft noch die Aufgabe, auf Alles zu antworten, was er in fast zweistündiger Rede vorgebracht.Das ist mir klar, wer die Nützlichkeit der beabsichtigten Ausgaben nicht schon einsieht, der ist auch durch keine Macht der Beredtsamkeit in der Debatte zu überzeugen. Es ist hier wie bet der Samoafrage, daß Jeder seine Meinung sich schon selber gebildet hat. Zu überreden ist Niemand, denn ein zahlenmäßiger Beweis

Bahnhof waren dichte Menschenmassen versam melt, welche den Kaiser mit stürmischen Hoch und Hurrahrufen begrüßten. Die Gräfin Per poucher überreichte dem Kaiser auf dem Bahn

für die Richtigkeit der einen oder der anderen Ansicht ist nach der Natur der Sache nicht zu führen. Die von Bamberger angeführten Zahlen seien kaum ernsthaft zu nehmen. Bamberger gehe stets von dem einseitigen wirth schaftlichen Standpunkt seiner Partei aus. Graf Hol

XII. Coneurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Eine Hhrerstelle an der ev. Schule zu Nierstein, Gehalt 1000 es 1350 M. Die Lehrerstelle zu Ober⸗Lais, Gehalt Aitbelurge,% M. Zwei kath. und eine ev. Lehrerstelle zu Alzey,

f 0 16 2 Die Lehr** 5 5 8 eie a 1155 em, Gebel! hofe ein prachtvolles Rosenbouquet. stein befürwortet die Vorlage vom commereiellen und 8 5 8 1 0= 4.* 1 05 5 52 7 1 ini cn Doll 0 M. Die Lehrerstelle zu Rembrücken, Gehalt 900 M. e Kaiser hat gestern die politischen Standpunkte und bittet den Febler nicht zu emessete 13. Juni. Zweite Kammer. Die Regierung be Ordres wegen Einberufung des Staatsraths, e 5 ee e 55 1 1 Antwortet zunächst die Interpellation des Abgeordneten ssowie wegen der Ernennung neuer Mitglieder a chmals, daß es sich epiglich unn, 5 2 2 gr cr e 7 N 2 2 8 N 8 9 rf, ann, die Zulassung, 25 9 ber r desselben vollzogen. Die erste Einberufung steht Capitalanlage handle. Nach Schluß der Debatte wird 1. bros 1 e e er die N in nächster Zeit zu erwarten, jedenfalls vor der Entwurf mit großer Majorität der Bud get⸗Commis⸗ herzogthum betr. D athung 5 Reco 2 8 2 l 8 2 lien 155 Kammer bezüglich des ignungsgefe es wird] Schluß des Reichstags. sion überwiesen.

13. Juni. Die Strafprozeßordnungs Commission sprach sich für Verweisung der Be rufung an besondere Berufungskammern der Landgerichte aus und legte den weiteren Be

Zu Art. 2 be⸗ 13. Juni. Reichstag. Auf der Tagesordnung stehen zunächst fünf Rechnungssachen. Die allgemeine Rechnung über das Etats jabr von 1879/80 führt zu der Debatte, ob die Verwaltung befugt gewesen sei, die Etats⸗

den Ausschußanträgen gemäß erledigt.. larrt dementsprechend die Kammer auf ihren früheren Glschlüssen, während sie die von der ersten Kammer zu Ait. 9, 59 und 63 gefaßten Beschlüsse annimmt. Be

t 1 uli Abg. Wasserb nb Gen. auf überschreitungen niederzuschlagen, oder ob beim Reichs N 9 l

l züglich des Antrags der Abg. Wasserburg u auf gen 1 gen, o l i 85 i. doe lländerung des Wahlgesetzes, beantragt die Ausschuß⸗ tage Indemnität nachzusuchen gewesen wäre. Richter, rathungen Reichen perger s Entwurf zu Grunde, e ene mihrheit, auf diesem Ersuchen zu beharren. Dleser An⸗ Rickert und Windthorst halten die Niederschlagung für beschloß aber, die Gerichte erster und zweiter gecbenhe, g wird gegen 3 Stimmen angenommen. Bezuͤglich unvereinbar mit dem Etatsrecht. ine 1 Instanz mit fünf Richtern anstatt mit drei zu 116% e Recommunication über den Antrag Dittmar auf Re⸗ und der F i desetzen. Die Veschlußfassung über die Frage, pl l dtdeul, iisson der Jagdgesetzgebung beschließt die Kammer den zulässig; auch der Director des Rei 5b damts 5 ah auch det Stantsam pz ischet Ber 70. eee Eilaß einer einseitigen Adresse. Der Antrag Heinzerling plaidirt in gleichem Sinne, soweit die Postverwaltung ich Staats altschaf g zu ble de dle

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