Gegen⸗Erklaͤrung.
Herr Major a. D. Hinze hat auf unsere bekannte Erklärung geantwortet, aber was? und wie? Er bezeichnet nur die Erzählung des fraglichen Lieferanten als gemeine Verleumdung, allein zur Hauptsache schweigt Herr Hinze.
1 Maßgebend allein ist und bleibt, und das hat Herr Hinze nicht geleugnet
*
g und kann es nicht leugnen, da wir für alle Thatsachen urkundlichen Beweis eines 1 preußischen Stabsoffiziers, welcher für die Wahrheit eintritt, besitzen: 1) daß er den fraglichen Lieferanten um ein namhaftes Darlehen angegangen, 2) daß dieser ihm das Darlehen abgeschlagen,
3) daß der Lieferant nach diesem eine Lieferung nicht erhalten hat, 4) daß, als dies zur Kenntniß der Offiziere seines Regiments kam, Herr Hinze veranlaßt wurde, schleunigst seinen Abschied
zu nehmen. Diese einfachen Thatsachen genügen für Jeden, der nicht absichtlich die Augen zudrücken will, um einzusehen:
die Handlungsweise des Herrn Hinze war eine derartige, daß er nach der Ansicht seiner Kameraden als nicht mehr würdig galt, der Armee ferner anzugehören.
Die ehrenhafte Form der Entlassung des Herrn Hinze, worauf sich dieser beruft, beweist weiter Nichts, als daß jene Thatsachen der Allerhöchsten Stelle nicht bekannt geworden sind. Daß es bei dieser ehrenhaften Entlassung kaum bleiben wird, ist zweifellos, da sich
nunmehr das Ehrengericht, das Herr Hinze vor seiner Abschiednahme nicht an— 1 gerufen hat, mit der Sache befassen muß.
wegen„Veröffentlichung unliebsamer militärischer Schriften“ genommen. Die Whanptung auf einem Flugblatt der deutsch-freisinnigen Partei, daß bereits Klage
gestellt sei, ist erlogen und eine etwaige Aeußerung, daß Klage gestellt
werde, hat gar keinen Werth, denn man braucht dies ja nach der Wahl einfach nicht mehr
zu thun; wir aber erwarten dieselbe zuversichtlich, um Herrn Hinze alles
Das zu beweisen, worauf„sich einzulassen, diesem(erklärlicherweise)
seine persönliche Würde verbietet“. Friedberg den 11. November 1884.
Das natianal- liberale Wahl-Comité. J. A.: Jöckel, Rechtsanwalt.
Erklärung.
Es wird allgemein erzählt, der Kandidat der deutsch-freisinnigen Partei, Herr Major a. D Hinze habe auf seinen Pensionsgehalt verzichtet. Letzteres ist völlig unm ahr.
Das Kriegsministeriun in Berlin hat auf Anfrage heute— 9. November— wörtlich geantwortet: „Major a. D. Hinze ist Pensionsempfänger und hat bis jetzt auf seine Militärpension ni clat verzichtet.“ Dies zur Charakteristik jenes durchsichtigen Wahlmanövers.
Das national-liberale Wahl-Comité.
4036 Jöckel, Rechtsanwalt.
Wie agitiren die Deutsch-Freisinnigen?
Der würdige Geistliche des Städtchens A. läßt wöchentlich das Stuttgarter evangelische Sonntagsblatt in seiner Gemeinde zustellen. Das sieht ein schlauer„Freisinniger“, und darauf baut er seinen Plan. Er ruft den Jungen, der die Blätter herumträgt, zu sich, gibt ihm 30 Pf., und schiebt in jedes Cxemplar einen Stimmzettel, lautend auf den Namen des Herrn Major a. D. Hinze. Ist es auch nicht schoͤn, so hilft es doch; die biederen Landwirthe, die mit dem Sonn⸗ tagsblatte den Stimmzettel erhalten, denken:„Wenn unser guter Herr Pfarrer für den Major ist, so muß das wohl der rechte Mann sein.“ Sie wählen Hinze, und bekanntlich gelten die ergaunerten Stimmen gerade so viel wie die andern. 4036
Herr Hinze hat seinen Abschied weder wegen„eines Beinbruchs“, noch
Casino.
Das erste Damen- Casino mit Theater und
Mufik findet am 19. November, Abends 7 Uhr, statt. 1043 Der Vorstand.
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Druck und Verlag von Carl Bindernagel.


