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1884.
Oberhessischer Anzeiger.
Dienstag den II. Dezember.. 47.
Wird hier und in Bad⸗Nauheim Montag, Mittwoch
und Freitag Abend ausgegeben. Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag,
Donnerstag und Samstag.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berech i größer r Ziffers ˖ f i i 7 05 wi i 6 f berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. 5 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post fch g en f
ö a Amtlicher Theil. Betreffend: Unterricht im Hufbeschlag. Friedberg den 9. Dezeuber 1884.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
5 f Bezugnehmend auf nachstehende Bekanntmachung des Herrn Präsidenten des landw. Vereins für die Provinz Oberhessen beauftragen wir Sie, die in Ihren resp. Gemeinden vorhandenen jungen Schmiede zur Theilnahme an dem obigen Cursus zu veranlassen, wobei wir bemerken, daß uns für Stipendien an unbemittelte Theilnehmer aus dem Kreise Friedberg ein entsprechender Betrag zur Disposition steht. Diejenigen, welche auf Zuweisung eines Stipendiums reflectiren, haben sich, unter Vorlage eines von Großberzoglicher Bürgermeisterei auszu—
stellenden Zeugnisses, über Vermögen, Fleiß, Aufführung ꝛc. bei der unterzeichneten Behörde bis zum 25. l. Mts. unfehlbar anzumelden.
Dr. Braden. Unterricht im Hufbeschlag 1885.
Der Unterricht im Hufbeschlag für junge Schmiede an Großherzoglicher Veterinäranstalt zu Gießen pro 1885 soll am 4. Januar 1885
seinen Anfang nehmen und wird ungefähr sieben Wochen dauern.
Junge Schmiede aus Oberhessen, welche diesen Unterricht besuchen wollen,
haben sich zeitig bei dem Vorstande der Anstalt, Herrn Professor Dr. Pflug zu Gießen zu melden und der Anmeldung den Nachweis über erworbene Schulkenntnisse, bestandene Lehrzeit und gutes Betragen sowohl, als auch über die Mittel zu ihrem Unterhalte in Gießen für die
Dauer des Unterrichts, anzulegen. Unterhalt in Gießen selbst zu sorgen.
vereine oder an ihre Heimathsgemeinde wenden. Friedelhausen am 4. Dezember 1884.
Der Unterricht selbst wird unentgeltlich ertheilt; dagegen haben die Theilnehmer an demselben für ihren Unbemittelte müssen sich wegen etwaiger Unterstützung an die betreffenden landwirthschaftlichen Bezirks—
Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins von Oberhessen.
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Adalbert Freiherr Nordeck zur Rabenau.
In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgesetzes über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat November 1884 sich folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 14.—, Heu M. 6.—, Stroh M. 4.—. Großherzogliches Kreisamt Friedberg.
Friedberg den 9. Dezember 1884.
Durch rechtskräftiges am.
nachstehenden im Bezirk der 49. Infanteriebrigade ausgehobenen Rekruten:
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Bekanntmachung.
Kreis Friedberg, in contumaciam für fahnenflüchtig erklärt und ꝛc. König zu einer Geldstrafe von 1500 M. und ꝛc. Großherzogliches Gericht der Großherzoglich Hessischen(25.) Diviston.
Darmstadt den 6. Dezember 1884.
Dr. v. Gemmingen, Kreisassessor.
Dezember d. J. von dem kommandirenden General des XI. Armeecorps bestätigtes Erkenntniß vom 22. November d. J. sind die 1. Jakob König aus Ober-Mörlen, Kreis Friedberg, 2.
Johann Zwier aus Heldenbergen, Zwier zu einer solchen von 200 M. verurtheilt worden.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Das Reglerungsblatt Nr. 33 ent— hält: 1. Verordnung, die Abänderung des§ 70 der zur Ausführung der allgemeinen Bauordnung erlassenen Ver— ordnung vom 1. Februar 1882 betreffend.
11. Berichtigung.
— Das Regierungsblatt, Beilage Nr. 27 enthält:
1. Oeffentliche Anerkennung einer edlen That.
11. Bekanntmachung, die dritte ordentliche Landes— synode der evang. Kirche des Großherzogthums betreffend.
111. Sumarische Uebersicht der Rechnung der Landes— Waisenanstalt zu Darmstadt für 1883/84.
Iv. Ordensverleihungen. ö
V. Konkurrenzeröffnungen. Erledigt sind: Die ev. Pfarrstelle zu Ehringshausen. Das Präsentationsrecht steht den Freih. Schenk zu Schweinsberg auf Rülfenrod zu. Eine Lehrerstelle zu Schwalheim, Gehalt 900 M. Eine Lehrerstelle zu Allendorf a. d. L., Gehalt 900 bts 1000 M. Die Lehrerstelle zu Veitshain, Geh. 900 M. Eine Lehrerstelle zu Lörzweiler, Geh. 900 M. a
— Es wurde der Amtsrichter Dr. Schneider in Reinheim zum Amtsrichter in Darmstadt, der Amtsrichter von Grolmann in Wald-⸗Michel⸗ bach zum Amtsrichter in Reinheim, der Gerichts⸗ accessist Geilfus in Darmstadt zum Amtsrichter in Groß-Umstadt, der Gerichtsaccessist Saud⸗ mann in Friedberg zum Amtsrichter in Wald⸗ Michelbach, der Gerichtsaccessist Dr. Güngerich in Darmstadt zum Staatsanwalt bei dem Land⸗ gerichte der Provinz Starkenburg, der Gerichts⸗ accessist Dahlmann in Alzey zum Amtsrichter in Alzey und der Gerichtsaccessist Dr. Schmidt in Worms zum Amtsrichter in Worms ernannt.
— Schon seit einer Reihe von Landtagen
wurde von Seiten der zweiten Kammer die Be—
bei uns factisch bestehen— Pfarr- und Schulbesold— ungsgüter angeregt. Nunmehr hat die Regier⸗ ung an geeigneter Stelle erklärt, daß sie diese
seitigung der seit 1828 den Steuerfreiheit der
Regelung der Communalsteuer-Verhältnisse ge— schaffen worden.
Berlin, 9. Dez. Reichstag. Die zweite Berathung des Etats wird fortgesetzt. Payer fragt an, wie weit die Arbeiten zu einer Reform der Strafproceßordnung für das Militär vorgeschritten seien. Richter beantragt, den Reichskanzler zu ersuchen, eine Vorlage einzubringen, wonach die Militär-Gerichts barkeit über verabschiedete Offiziere aufgehoben werde. Kriegsminister Bronsart v. Schellendorf: Die Regierung müsse sich dem An— trage gegenüber ablehnend verhalten. Die Frage könne nur im Zusammenhange mit der ganzen Milltärstraf prozeßreform geregelt werden, und da sei es nicht un— möglich, daß die Regierung darauf eingehen könne. Dem Abgeordneten Payer antworte er, daß die beim Straf— prozeß für Civilpersonen jetzt beabsichtigten Aenderungen vor jeder Ueberstürzung beim Militärstrafprozeß warnen müssen. Vollmar betont ebenfalls die Dringlichkeit einer Reform und verlangt die Oeffentlichkeit, welche sich in Bayern vorzüglich bewährt habe. Kriegsminister Bronsart bittet, das Strafverfahren nicht verantwort⸗ lich zu machen für den Inhalt des Militärstrafgesetzbuches. Letzteres sei indeß in Deutschland nicht strenger als bei anderen Natlonen. Gegen die Einführung der Oeffent lichkeit verwahre er sich nochmals. Ueber di: Resolution nach dem Antrage Richter wird in dritter Lesung abge stimmt werden. Tit. 18 wird genehmigt. Tit. 19 be findet sich in der Commission. Tit. 20 enthält für Gouverneure, Commandanten u. Platzmajors 610,425 M. Richter beantragt, die Bisoldungen für die Comman— danten der offenen Städte Frankfurt a. M., Altona, Breslau, Hannover, Karlsruhe, Stettin, Darmstadt, Sonderburg-Düppel und Stralsund zu streichen. v. Köller beantragt, das ganze Capitel 20 mit dem Antrage Richter in der Budgeteommission zu erörtern. Capftel 20 wird der Budgeteommission über wiesen.
— Die„Hamb. Nachr.“ lassen sich von hier
berichten: Graf Herbert Bismarck begibt sich dieser Tage auf seinen Posten nach dem Haag und kehrt Weihnachten zurück, um daun hier das Unterstaatssecretariat des Auswärtigen Amtes zu übernehmen. Unterstaatssecretär Busch geht
ab,
die Schifffahrtsfreiheit auf dem Congo und Niger eine Uebereinstimmung erzielt, die Neu— tralisirungsfrage jedoch noch nicht erledigt. Die internationale Controle soll nur für den Congo eintreten. Für den Niger übernehmen England für den Unterlauf, Frankreich für den Oberlauf durch Declaration die Verpflichtung der Auf— rechterhaltung der Schifffahrtsfreiheit; andere Mächte, die dort Territorien erworben, über— nehmen die gleiche Verpflichtung.— 9. Dez.
Die Commission der afrikanischen Counferenz berieth heute über die Schifffahrtsacte des Niger. Den Berathungen liegt zu Grunde die
für den Congo festgestellte Schifffahrtsacte mit denjenigen Abänderungen, welche seitens einiger Mächte nothwendig erachtet worden sind. 9. Dec. Die Budget-Commission hat heute die Gehaltsaufbesserung der Unterbeamten der Reichskanzlei mit allen gegen die Stimmen der Centrumsmitglieder genehmigt. Rickert nahm sich der Position besonders warm au.— Die Commission zur Vorberathung der Dampfersub— veutionsvorlage hielt heute ihre erste Sitzung welcher Staatssecretär v. Bötticher und Stephan, sowie viele Commissäre beiwohnten. Die Commission stimmte dem Antrage Bam— berger's zu, sofort die Specialdebatte zu be— ginnen. Im Laufe der Debatte befürworteten Bötticher, Hammacher, Meier⸗-Bremen und Woer— mann die Vorlage; Brömel sprach dagegen. Irgend ein Beschluß wurde nicht gefaßt. Leipzig. Bei dem ersten, hoffentlich auch letzten, deutschen Anarchistenprozeß, der, wie ge— meldet, am 15. d. am Reichsgericht seinen An- fang nimmt, sind angeklagt: 1. der Schriftsetzer Friedrich Reinsdorf aus Pegau, wegen Anstift—
weder nach Kopenhagen noch nach dem Haag. Dec. In der heutigen Commissions— sitzung der afrikanischen Conferenz wurde über
Frage in weitere Erwägung ziehen würde, so⸗ bald man die Wirkungen der neuen Steuergesetze übersehe und Klarheit hinsichtlich der künftigen,
ung zum Verbrechen des Hochberraths, des Mordversuchs und der Brandstiftung, 2. der
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