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5. Jui. laufen. 1812
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1884.
Donnerstag den§. Mai.
N 55.
Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Bad Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet, bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bei Reclamen mit 22 Annoncen von auswärtigen Einsendern(soweit Letztere nicht Jahresconto bei uns haben), welchen der
Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Betreffend: Sterblichkeits-Statistik.
Friedberg den 5. Mai 1884.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Diejenigen von Ihnen, welche die Todeszeugnisse und Sterbefallszählkarten per März und April d. J.
Kreisgesundheitsamt eingesendet haben, wollen solche innerhalb 24 Stunden dahin einsenden.
Betreffend: Maßregeln gegen das Vagantenthum.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedber
Im Auftrage Großherzoglichen Ministeriums des Innern und der
1. Das System der communalen Naturalverp Württemberg, von Oberamtmann Carl Hupel in Blaubeuren, V 2. Vorschläge zur Vereinigung der Arbeiter-Kolonieen und zur einheitlichen Organisation der
—
Reiche, Verlag der Schriften-Niederlage der Austalt„Bethel“, Bielefeld, Preis 50 Pf.
In diesen Werken sind die bisherigen Erfahrungen in Bezug auf die Naturalverp thums und auf die Arbeiter-Kolonieen zusammengetragen und Vors
Wir geben Ihnen die Anschaffung dieser Werke anheim.
Betreffend: Die Ausführung der Bestimmungen der Gewerbe-Ordnung über die Arbeitsbücher, Arbeitskarten und Beschäftigung von Arbeiterinnen, sowie jugendliche Arbetter in den Fabriken.
Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr.
Wir bringen die umgehende Erledigung unserer Verfügung obigen Betreffs vom
Dr. Braden.
Betreffend: Die Einsendung der für die Landes-Waisenanstalt zu erhebenden Colleeten- und Büchsengelder.
Das Gr. Kreisamt Friedberg an die Gr. Bürgermeistereien des Kreises und das Gr.
Wir erinnern die Säumigen an umgehende Einsendung der rubricirten Gelder.
In Gemäßheit der Instruction vom 2. September 1875 zur Ausführung des Reichsgese Macht im Frieden wird hiermit zur öffentlichen Keuntniß gebracht,
Bekanntmachung.
noch nicht an Großherzogliches Dr. Braden.
Friedberg den 5. Mai 1884.
g an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. Justiz machen wir Sie auf nachfolgende Werke aufmerksam: flegung armer Reisender zur Bekämpfung der Wanderbettelei,
nach den Erfahrungen in
erlag von W. Kohlhammer, Stuttgart, Preis 1,50 M. und
Natural-Verpflegungsstationen im Deutschen
flegung armer Reisender zur Bekämpfung des Vaganten— chlaͤge zur zweckmäßigen Ausführung desfallsiger Einrichtungen enthalten.
Dr. Braden. Friedberg den 6. Mai 1884. Polizeicommissariat Wickstadt.
3. v. Mts., Kreisblatt Nr. 43, bei den Säumigen in Erinnerung.
Friedberg den 6. Mai 1884. Polizeicommissariat Wickstadt.
Dr. Braden.
zes über die Naturalleistungen für die bewaffnete daß die Durchschnittspreise der nachbemerkten Artikel für den Monat April
1884 sich folgendermaßen und zwar für je 100 Kilogramm berechnen: Hafer M. 16.—, Heu M. 8.—, Stroh M. 6.—.
Friedberg den 3. Mai 1884.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. Dr. Braden.
Deutsches Reich.
Da rinstadt. Die nächste Sitzung der ersten Kammer findet am 13. d. Mts. statt.
6. Mai. Die Prinzessin von Wales reist heute mit Familie nach Gmunden, der Prinz von Wales nach Potsdam ab.
Dem Ober-Bürgermeister Ohly in Darmstadt wurde das Ritterkreuz 1. Kl. des Philipps-Ordens verliehen und der Kreisarzt Dr. Heumann in Oppenheim zum Kreisarzt in Bensheim ernannt.
Berlin, 5. Mai. Dem Vernehmen nach wird der Kaiser nächsten Donnerstag die Reise nach Wiesbaden antreten. Die Kaiserin beabsichtigt am Donnerstag nach Baden-Baden abzureisen.
— 5. Mai. Abgeordnetenhaus. Zweite Be— rathung der neuesten Verstaatlichungs-Vorlage. Die Commission beantragt die unveränderte An— nahme, was nach längerer Debatte genehmigt wird. Bei der fortgesetzten zweiten Berathung des Communalsteuergesetzes wird der Rest der Vorlage mit einigen unerheblichen Aenderungen genehmigt.— 6. Mai. Die letzte Verstaatlich— ungsvorlage wird ohne erhebliche Discussion un— verändert in dritter Lesung definitiv angenommen.
— Abgeordneter Richter hatte Andeutungen gemacht, als wenn seitens der Anarchisten ge— plant gewesen sei, das Niederwalddenkmal bei der Einweihung in die Luft zu sprengen. Man war natürlich geneigt, diese Angaben als Par— teimanöver zu bezeichnen und Niemand glaubte im Ernste an etwas Derartiges. Gelegentlich des Prozesses Reinsdorff-Bachmann ergaben sich jedoch soviel Verdachtsmomente, daß nunmehr die Untersuchung eingeleitet wurde. Der Heerd der Verschwörung war im Wupperthale und es enthält der„Hamburgische Correspondent“ einige Nachrichten aus Elberfeld, nach welchen der
Sprengstoff, welcher für das Attentat am Tage der Einweihung des Niederwald-Denkmals in Bereitschaft gehalten war, in der Drainage ver— steckt gewesen sein soll, womit schon die Erklär— ung gegeben sei, daß das Regenwetter der vor— aufgegangenen Tage den teuflischen Plan zu ver— eiteln vermocht habe. Es wird ferner mitge— theilt, daß Verrath diese Enthüllungen herbei— geführt habe und daß die letzten Zweifel zer— stieben würden, wenn erst die näheren Umstände mitgetheilt werden dürften. Bei der Einbring— ung des neuen Dynamitgesetzes würde die Re— gierung nicht umhin können, auf die Details speziell dieses Falles etwas näher einzugehen, auch wenn alsdann die Untersuchung immer noch nicht zu Ende sein sollte.
— Ueber den dem Bundesrathe vorliegenden Dynamitgesetzentwurf verlautet, derselbe werde u. A. den Einzelstaaten das Monopol für Spreng— stoffe gewähren und Herstellung, Verwendung und Verkauf gleicherweise an die stärksten poli— zeilichen Controlvorschriften knüpfen.
— 6. Mai. Die Unfallversicherungs-Com— mission berieth den Abschnitt 4, welcher die Bestimmungen über die Arbeiterausschüsse und Schiedsrichter enthält. Nach der Vorlage sollen die Arbeiterausschüsse die Hälfte der Beisitzer zu den Schiedsrichtern wählen und die von den Genossenschaften zur Verhütung von Unfällen zu erlassenden Vorschriften unter gewissen Vor— aussetzungen begutachten.
— Der nationalliberale Parteitag ist, da v. Bennigsen und Miquel verhindert sind, am 8. d. zu erscheinen, auf den 18. Mai verschoben worden.
— In der Angelegenheit des Nord-Ostsee— Canals haben kürzlich commissarische Berathungen stattgefunden, an welcher sowohl Vertreter Preu— ßens wie des Reichs theilgenommen haben. Das
Resultat der Berathungen soll ein für die Durch— führung des Projectes günstiges sein
Kiel. S. M. S.„Freya“, 8 Geschütze, Comm. Corv.⸗Cap. Schulze, ist am 4. April' c. in Habana eingetroffen und am 17. d. M. nach den Bermudas in See gegangen.— S. M. Kbt. „Möve“, 5 Geschütze, Comm. Corv. Cap. Hoff⸗ mann, ist am 3. Mai c. in Lissabon eingetroffen.
Hamburg. Eine unter dem Vorsitze Dechend's im hiesigen Reichsbankgebäude abgehaltene Ver— sammlung der Vertreter des Handels- und Bank— faches erkannte die Errichtung eines deutschen Central-Bankinstituts für überseeischen Handel als wünschenswerth an und setzte eine Commission zur Berathung der näheren Modalitäten nieder.
Stuttgart, 5. Mai. In der zweiten Kammer wurde gelegentlich der Discussion über die Lage der Landwirthschaft die Erhöhung der Getreidezölle verlangt. Staatsminister v. Hölder erwiederte, die Frage liege bereits den zustän—
digen Reichsorganen vor. Der Schluß des Landtags erfolgt morgen. Ausland. Oesterreich⸗Ungarn. Prag, 4. Mai.
Die Kaiserin Maria Anna ist heute Nachmittag gestorben. Die Erzherzöge Ludwig Victor und Wilhelm befanden sich am Sterbelager. Frankreich. Paris. Ueber die Vorver— einbarungen, auf welcher Grundlage die Wieder— aufnahme der französisch-chinesischen Verhand— lungen erfolgen soll, heißt es bisher nur, die— selben würden zunächst„in andere Bahnen“ als
die früheren geleitet werden.
— Das Journal Paris glaubt, nach Frank— reich werden die Truppen aus Tonkin nicht zu— rückkehren, bevor China die Kriegsentschädigung
gezahlt habe.


