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2) gegen Johs. Sames von Holzheim und Christian Schmalz von Grüningen, wegen Beleidigung; 3) gegen Jacob Wambold von Butzbach, wegen Pfandveräußer— ung; 4) gegen Valthasar Wetz von Holzheim, wegen Uebertretung; 5) gegen Ernst Richter von Nieder-Weisel, wegen Uebertretung; 6) gegen Franz Ludwig Haumann von Rockenberg, wegen Uebertretung; 7) gegen Konrad Zimmer VI. von Nieder-Weisel, wegen Uebertretung.
Die Strandung der„Undine“.
Ueber die Strandung des deutschen Kriegsschiffes „Undine“ gibt kein Bericht ein so vollständiges und lebendiges Bild des Vorfalls, als eine Schilderung der Kopenhagener„Natlonaltidende“, welche diesem Blatte aus dem Strandungsorte an der jütischen Westküste zu⸗ geht. Sie lautet: Am 28. October, um 1 Uhr Nach— mittags bemerkte man von Agger eine Brigg, die, vor dem Winde treibend, etwa 2 Meilen vom Lande entfernt war. Ein orkanartiger Sturm mit schweren Böen blies von West und West gen Süd. Das Meer war in einer ungeheuren Aufregung und mächtige Wellen brachen sich an der Küste. Aus der ganzen Lage an Bord ging deutlich hervor, daß man sich dort in offener See glaubte und die Nähe des Landes noch nicht bemerkt hatte, da die Küste um Agger und Thyborön ganz flach, doch bei hohem Seegang dem Wasserspiegel gleich ist. Schweigend standen die Küstenbewohner und beobachteten die Brigg, welche vom Wind und Strom immer mehr dem Lande zugetrieben wurde. Es wurde nach den Rettungsmann— schaften geschickt; man erkannte, daß sie stranden mußte. Plötzlich wurde es rege an Bord; man hatte die Gefahr bemerkt. Mit einer, so kam es den Bewohnern von Agger vor, unbegreiflichen Schnelligkeit wurde die Brigg zum Winde gedreht, und unter Segeldruck suchte man hinaus zu kreuzen. Es war zu spät. Der Sturm wurde immer stärker, immer näher kam das Schiff. Am Lande wußte man nicht, daß man ein Kriegsschiff vor sich hatte; denn nur selten trifft ein solches an dieser Küste ein. Man wunderte sich allerdings darüber, daß die Manöver und Wendungen so rasch ausgeführt wurden. Es war ein glänzender Anblick, die Brigg, die mit allen Segeln gepreßt wurde, mit den Wellen kämpfen zu sehen. Wenn sie stampfte, brach das Wasser über sie bis an den Mars. Ueber drei Stunden wurde tapfer gekämpft, aber ver— gebens. Um 5 Uhr war sie dicht vor dem äußersten Riff, und als letzter Versuch gab der Capitän den Be— fehl, den Anker fallen zu lassen. Einen Augenblick hielt dieser und es sah aus, als ob der Versuch gelänge; dann riß die Kette und stark stoßend wurde die Brigg über das erste Riff geführt. Jetzt war Nichts mehr zu thun, als das Schiff dem Lande so nahe wie möglich zu bringen und die Besatzung zu retten. Zwischen dem ersten und zweiten Riff wurde gewendet; der Steven steuerte gerade auf die Küste zu und das Schiff stieß etwa 200 Ellen(125 Mtr.) vom Lande auf den Grund, ungefähr eine Meile südlich von dem Dorfe Agger(bei der westlichen Mündung des Limfjords). Das Meer brach nun gewaltsam über das Schiff, das mit ein— wärts geneigtem Deck seine Steuerbordseite dem Lande zuwandte., Der Versuch, die Masten zu kappen, um das Schiff zu erleichtern, mißlang, weil das Takelwerk aus Stahldraht bestand. Die Küstenbewohner hatten sich nun an dem Strandungsorte versammelt und bald kamen die Rettungsapparate an. Gegen 6 Uhr wurde die erste Rakete abgeschossen; aber der Sturm führte die Leine neben das Schiff. Der zweite Schuß legte die Leine über das Schiff und die Verbindung war erreicht. Aber beim Aushoken war die Trosse in dem Takelwerke des Schiffes unklar geworden, und erst gegen Mitter—
nacht konnte der Rettungsstuhl mit dem ersten Mann nach dem Lande gehen. Die Küsten bewohner hatten eine harte Arbeit auszuführen. Der niedrige Vorstrand war vom Wasser überfluthet. Gegen 6 Uhr kam der letzte Mann, der Capitän, ans Land; alle 149 Mann waren geborgen. In Abtheilungen zu 50 marschirten die Leute, jedesmal wenn diese Zahl gerectet war, mit einem Offizier und einem Wegweiser nach Agger. Es war Nichts weniger als angenehm für diese Leute, bis auf die Haut durch— näßt eine Meile durch Sand und Wasser zu marschlren. Im Laufe der Nacht war der deutsche Viceconsul von Thistee, Bendixen, nach Agger gekommen; seine erste Sorge war, für die geborgene Mannschaft beim Wirth in Agger warme Getränke und sonstige Stärkung zu bestellen. Auch für Quartiere ward gesorgt. Es war nicht leicht, Quartiere zu schaffen; Agger besteht nur aus etwa 30 Familien, die höchstens ein Paar hundert Menschen ausmachen. Doch war um 8 Uhr Morgens Alles untergebracht. Vor der Strandung war die „Undine“ schon vier Tage in der Nordsee gewesen und hatte in der Zeit beständig starken Sturm und hohe See gehabt. Nach der letzten Lothung, die vorgenommen worden, ein Paar Stunden bevor man das Land be— merkte, glaubte man an Bord 7—8 Meilen in See zu sein. Demnach hat der starke Strom in Verbindung mit dem orkanähnlichen Sturme die Strandung bewirkt. Hätte das Schiff so weit vom Lande gestanden, daß der Rake— tenschuß es nicht hätte erreichen können, so wären wahr— scheinlich Alle ertrunken; denn kein Rettungsboot in der Welt hätte den Kampf gegen die Brandungen durch— führen können, die sich über die Rlffe wälzten. Daß die Rettung so vollständig gelang, ist nächst der energi— schen Aus dauer der Bewohner von Agger auch der aus— gezeichneten Diseiplin zu verdanken, dle während der Bergung an Bord herrschte. Dies war um so aner— kennenswerther, als unter der Besatzung 80 Mann waren, welche sich jetzt zum ersten Mal auf See befanden.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 5. Nov. Buttermarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.85 0.90, Eier 1 Stück 8 Pf.
Friedberg, 4. Nov. Fruchtber. Watzen M. 16.75, Korn M. 15.50, Gerste M. 14—16, Hafer M. 12.00, Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund.
Butzbach, 1. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.95— 1.00, Käse per Pfd. 46—47 Pf. Eier 2 Stück 15 Pf.
Grünberg, 1. Nov. Fruchtpreise. Welzen M. 16.80, Korn M. 16.00, Gerste M. 14.30, Hafer M. 12.90, Erbsen M. 15.90, Samen M. 23.20, Kartoffeln M. 3.
Gießen, 4. Nov. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 0.95— 1.00, Eier 1 Stück 7-8 Pf., Käse per Stück 4—8 Pf., Tauben per Paar M. 0.50 bis M. 0.70, Hühner per Stück M. 0 901.20, Hahnen per Stück M. 0.60— 0.90, Enten per Stück M. 1.30- 1.60, Gänse per Pfd. 40—55 Pf., Welsche M. 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—70 Pf., Kuh- und Rind⸗ fleisch 56— 60 Pf., Schweinefleisch 54—60 Pf., Hammel⸗ fleisch 60— 70 Pf., Kalbfleisch 56—60 Pf., Kartoffeln per 100 Kilo M. 3.00 4.40, Zwiebeln per Ctr. M. 4, Weißkraut per Stück 3—6 Pf.
Frankfurt, 3. Nov. Der heutige Viehmarkt war stark befahren. Angetrieben waren: Ochsen 377, Bullen ca. 22, Kühe und Rinder ca. 330, Kälber ca. 520. Die Preise stellten sich: Ochsen 1. Qual. M. 68-70, 2. Qual. M. 6265, Kühe und Rinder 1. Qual. M. 58—60, 2. Qual. M. 45— 52, Kälber 1. Qual. M. 68— 70, 2. Qual. M. 58-60 per 100 Pfd. Schlachtgewicht.
Frankfurt, 3. Nov. Weizen effeetiv hiesiger, ab Bahnhof hier M. 17.25 17.50, ab unserer Umgegend M. 16.75— 17, do. fremder je nach Qualität M. 16. bis 18., Roggen je nach Qualtät M. 15.75 16., Gerste M. 16.— 18.50, Hafer M. 13.— 14.50, Mehl Nr. 1 M. 25.50— 27, Nr. 2 M. 25.50— 26.50, Nr. 3 M. 23. bis 24., Nr. 4 M. 17., Nr. 5 M. 15. 15.50., Roggen⸗ mehl%(B. M.) M. 22.— 23.50, do. I. M. 20.— 21. do. II. M. 17., Raps M. 25.—26., Rüböl detall M. 60. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfund Zoll— gewicht= 100 Kilo.
Mainz, 2. Nov. Fruchtmarkt. Weizen M. 17.25 bis 17.75. Korn hiesiges M. 16.15— 16.30, russisches M. 15.00— 15.25. Gerste pfälzer M. 17.20— 17.50, fränkische M. 17.75- 18.50. Hafer inländischer M. 14.00 bis 14.50. Raps 26.20— 26.50. Rapskuchen M. 130 bis 135. Leinöl M. 23.— 24 Mohnöl M. 54.00 56.00. Rüböl rohes M. 28.20— 28.35, gereinigtes M. 29.5030 mit Faß.
Verloosung. Nov. Serienziehung der Bukarester 162 244 302 470 476 815 928 1241 1249 1486 1617 2325 2326 2570 2649 2664 2713 2837 2961 3269 3514 3539 3731 4016 4094 4098 4155 4605 4636 4694 4833 4987 5312 5792 5859 5961 6189 6199 6343 6375 6392 6417 6450 6576 6960 6977 7075 7285 7304 7330 7476. 100,000 Fr. fielen auf S. 2961 Nr. 28, 25,000 Fr. auf S. 4098 Nr. 13, 5000 Fr. auf S. 2511 Nr. 30.
Gotha, 1. Prämien⸗Anleihe. 1072 1118 1207 2229 3007 3137 3195
Auszug aus dem Civilstands-Register der Stadt Friedberg Getraut:
5. Oet. Der Lehrer Jacob Knab von Pfedders heim,
mit Louise Kunigunde Bieler.
26.„ Der Steinhauer Johannes Fix, Wittwer, mit Wilhelm Nees Wittwe, geb. Weltzel. Geboren:
29. Sept. Eine uneheliche Tochter.
1. Oet. Dem Tapezierer Georg Martin Reuß 1 Sohn.
7.„ Dem Mechanikus Ehrich Theodor Adolf Friedrich Fündeling 1 Sohn.
8. 5 Dem Schuhmacher Wilhelm Ewald II. 1 Tochter. 6.„ Dem Seiler Heinrich Karl Dieterich 1 Tochter. 24.„ Dem Kaiserlichen Postseeretär Paul Emil Robert
Kunzendorf 1 Tochter. 23.„ Dem Schneider Heinrich Ernst Ziegler 1 Tochter. 22.„ Dem Schuhmacher Philipp Adam Hermann Zöll 1 Tochter. Gestorben: 6. Oct. Ein todtgeborenes Töchterchen. 13 Ein todtgeborenes Töchterchen. 12.„ Der Rentner Otto Johann Hill, 41 Jahre alt. 12 Heinrich Blum, Knecht aus Nieder-Wöllstadt. 17.„ Karl König, Söhnchen des Gerichtsvollztehers Karl König, 3 Jahr 10 Monate alt. 19.„ Marie Gottwerth, Wittwe des verstorbenen Landwirths Andreas Gottwerth aus Alsfeld, 80 Jahre alt. 27.„ Die Nätherin Mariane Müller, 38 Jahre alt. 27.„ Der Metzger Karl Waltz I., 79 Jahre alt. 30. Regine Hofmann, Ehefrau des Spenglers Adam Hofmann II., 31 Jahre alt. 2. Nov. Der Zimmermann Christian Joseph Bender,
36 Jabre alt
Bekanntmachung.
Zum Zwecke der Auseinandersetzung mit Dr. Seelhorst in Bad Nauheim gegen dessen Restschuld an die Con- cursmasse des H. Rönkendorff in Bad-Nanheim wird auf Antrag des Concursverwalters und des Gläubiger— ausschusses die Versammlung der Gläubiger auf
Mittwoch den 12. November l. J., Vormittags 9 Uhr, berufen. Bad⸗Nauheim den 4. November 1884. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Süffert.
5 5 Submission. Die zur Herstellung der Dächer in der Pfarrhofraithe zu Bruchenbrücken nöthige Dachdeckerarbeit, im Betrage von 192 Mark 50 Pf., soll auf dem Sub— missionswege vergeben werden. Voranschlag und Sub— missions bedingungen liegen auf dem Büreau des Unter— zeichneten zur Einsicht offen, woselbst auch die Offerten bis zum 10. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, einzureichen
3974 Sch ü g.
sind.. Friedberg den 1. November 1884. Zörb II., 3957 Bezirks bauaufseher.
Delitater Heide⸗Scheiben⸗Honig, das Pfd. 70 Pf., zweite Waare 50 Pf., Leckhonig 50 Pf.,
Seim(Speisehonig) 40 Pf., bis zum Sommer täglich frisch ausgenommen, Postcolli gegen Nachnahme, engros
Güter-Verpachtung.
Freitag den 7. November l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die Grundstücke der Frau Louis Winheim Wittwe, in den Gemarkungen Fried— berg und Fauerbach b. Fr. gelegen, auf weitere 9 Jahre an den Meistbietenden verpachtet werden.
Friedberg den 31. October 1884. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg.
Steinhäußer. Zur gefl. Beachtung.
Durch Uebernahme eines großen Tricotwaarenlagers werden, um wieder schnell damit zu räumen, einige Hundert Dutzend wollene, halbwollene und baumwollene Unterjacken, Unterhosen, Hemden, Jagdwesten zu einem sehr billigen Preise ausverkauft. Es ist daher Jeder⸗ mann Gelegenheit geboten, seinen Bedarf für den Winter für wenig Geld zu decken. Achtungs voll
742 T Neue italienische Maronen,
3925
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Mit den neuen Schnelldampfern des
Uorddeutschen Lloyd
kann man die Reise von Bremen nach Amerika
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machen. Näheres bei dem
„ Cronberger Kastanien 3917 bei 5 Wilhelm Fertsch.
8 Ein stattlicher Bernhardiner⸗Hund,
1½ Jahr alt, ist mit Hundehütte preiswerth zu ver⸗ kaufen. Wo? sagt die Exped. d. Anz. 3933
Cinen Bäckerlehrling
Bäckermeister See,
billiger. Nichtpassendes nehme umgebend franco zurück. (201/10 A.) E. Dransfelds Imfereien, Soltau, 3710 Lüneburgerheide.
Homburg v. d. H.
General-Agenten M. Ahraham, Mainz, und dessen Agenten: Hermann Vogt, Reichelsheim.
2525
Frisch geleerte
Falatöl- und Weinfässer
(zum Krauteinmachen) bei
3500 Georg Groß.


