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Egypten. Kairo, 3. Dec. aus Kordofan über Fabsode eingetroffen sind, melden, daß nur ein Drittel des epyptischen Heeres, einschließlich der britischen Officiere und des Generalstabs, getödtet worden sind, der Rest lagere bei Rahad, habe Lebensmittel aus Teckell empfangen und erwarte Verstärkungen. Die Nachricht bedarf der Bestätigung.

Amerika. Washington, 4. Dec. Der Congreß ist heute mit einer Botschaft des Prä sidenten eröffnet worden.

Aus Stadt und Land.

r. Friedberg. Das nächste Concert des Musik⸗ vereins wird am 25. Januar(Freitag) stattfinden. Dank der liebenswürdigen Zusage des Hof⸗Coneertmeister's Hohlfeld von Darmstadt, darin zu spielen, darf den Be⸗ suchern dieses Conzerts ein besonderer Genuß in Aussicht gestellt werden.

Friedberg, 4. Dez. Der rasende Sturm, der heute Nacht von ½ 3 bis 4 Uhr in vollster Heftigkeit tobte, hat vielfach Schaden an Dächern, Schornsteinen und Firmenschildern angerichtet. Mehrere Leute wollen Blitze gesehen haben, viele vermeinen, ein Erdbeben, etwa um 3 Ühr, gespürt zu haben.

Friedberg, 5. Dez. Gestern Abend wiederholte sich die bereits vom 27. bis 30. Oct. allabendlich be⸗ obachtete intensive Röthe des Himmels. Von 4 bis Uhr gestern Abend stand der ganze westliche Himmel scheinbar in Flammen. Wir beobachteten das Phänomen von dem Augenblicke des Unterganges der Sonne an. Der Mond erschien ganz hellgrün. Es handelt sich da⸗ bei sicherlich nur um sehr hoch gehende beleuchtete Wasser⸗ dämpfe in der Luft. Die andererseits aufgestellte Theorie eines kosmischen Staubes erscheint unhaltbar, denn es ist schwerlich anzunehmen, daß wir uns über acht Tage lang in lauter aufgelösten Kometen bewegen sollten. Ein Nordlicht kann es auch nicht sein, da die Erscheinung auch beim Aufgang der Sonne beobachtet wurde, und Telegraph und Magnetnadel nicht irritirt wurden.

h. Friedberg. Die Versammiungen des Evange⸗ lischen Vereins haben wieder begonnen und damit auch der Feierabend. Letzterer ist auch dieses Jahr gut be sucht, das erste Mal waren 59, das zweite Mal 50 Lehrlinge erschienen. Mit Vorlesung einer lehrreichen und anziehenden Geschichte, sowie eines Gedichtes, das alle sichtlich interessirte, mit Gesang und geeigneten Spie len, Schreiben und Lesen hat man die gegebene Zeit gut und angenehm benutzt. Wir hoffen und glauben zuver⸗ sichtlich, daß auf solche Weise manchem jungen Menschen Sinn und Geschmack an nützlicher, freudvoller Benutzung der freien Zeit, sowie Widerstandsfähigkeit gegen schlechtes Belspiel beigebracht wird, denn hier wirken Unterweisung und Gewöhnung zum Besseren zusammen. Daß man unsere Bestrebungen würdigt, haben wir im vorigen Winter reichlich erfahren; wir bitten um Fortdauer solchen Wohlwollens auch für diesen Winter und die folgende Zeit.

w. Nieder⸗Mörlen. Am 28. Nov. wurde das 50 jährige Jubiläum des Lehrers Kempf, welcher fast selne ganze Dienstzeit unserer Gemeinde gewidmet hat, und dessen Vater sowie Großvater schon zum Segen der Gemeinde an hiesiger Schule gewirkt haben, gefeiert. So selten das Fest war, so schön verlief es auch. Trotz der ungünstigen Witterung waren viele Lehrer so⸗ wie Festgäste, im Ganzen etwa 90 Theilnehmer, von Nah und Fern in das mit Fahnen und Guirlanden ge schmückte Ort herbeigeeilt, um den würdigen Jubilar zu ehren und ihm ihre Glückwünsche darzubringen. Außer den Collegen Kempf's waren der Vorsitzende und die Mitglieder der Kieisschulcommission, und ebenso der Obmann des Landeslehrervereins erschienen. Das Fest selbst verlief in der vorher festgestellten und den Lesern des Anzeigers durch die vorhergegangenen Einsendungen bereits bekannten Weise. Bei der Feier im Saale des weißen Rosses überreichte Regierungsrath Dr. Braden dem Gefeierten die Anerkennung des Landesfürsten und der Regierung in Gestalt des allgemeinen Ehrenzeichens mit der Aufschrift:Für fünfzigjährige treue Dilenste. Bürgermeister Möbs übergab Namens des Gemeinde vorstandes einen Sessel, Lehrer König von Ober-Mörlen das Geschenk der Lehrer des Conferenzbezirks Friedberg, eine prachtvolle Standuhr nebst zwei Leuchtern. Auch on sonstigen Geschenken fehlte es nicht. Bei dem nun folgenden Festmahle, bei welchem sich Küche und Keller des Gasthalters als vorzüglich erwiesen, herrschte die gehobenste Stimmung und wurde dasselbe durch die verschiedensten Toaste gewürzt. Bis in die späte Nacht blieben die meisten Festtheilnehmer beisammen, die Ge meinde Nieder-Mörlen aber hat dadurch, daß sie mit diesem Fest ihren alten Lehrer geehrt, sich selbst ein ehrendes Denkmal gesetzt.

r. Holzhausen, 1. Dec. Hier wurde heute eine zweite Beigeordnetenwahl vorgenommen, da die erste in Folge Reclamation eassirt worden war, wobei der zuerst Gewählte, Georg Höck III., wiederholt und zwar dies mal mit 90 Stimmen einstimmig wieder erwählt wurde. Nachdem demselben durch das Aufstecken von Maien die üblichen Ovationen und durch den hiesigen Kriegerverein, zu dessen Ehrenmitgliedern derselbe zählt, ihm am Abend von den Sängern desselben ein Ständchen gebracht worden war, erwiederte er auf eine entsprechende Ansprache eines Mitglieds mit sehr herzlichen und versöhnenden Worten.

Gießen. Die Zahl der in diesem Semester dahier Studirenden beträgt 497. Darunter stammen 300 aus dem Großherzogthum Hessen.

Briefe, welche

Allerlei.

Frankfurt. Die Mittbeilung vom Tode des Nord polfahrers Payer bestätigt sich nicht; Payer befindet sich vielmehr hier in Frankfurt im besten Wohlsein.

Höchst. Auch hier wurde versucht, falsches Geld in Umlauf zu setzen. Ein Unbekannter, anscheinend ein Arbeiter, gab der Tochter eines Brothändlers beim Brotverkauf ein falsches Einmarkstück. Das Mädchen schöpfte jedoch aus Farbe und Klang des Geldes Ver⸗ dacht und wies es zurück. Eine Obstverkäuferin war weniger vorsichtig und nahm an demselben Tage ein falsches Einmarkstück ein. Die polizeilichen Nachforsch ungen haben bis jetzt kein Resultat gehabt.

Flörsheim, 3. Dec. Als heute Morgen der erste Zug der nassauischen Bahn die Strecke passirte, wurde elnem auf den Schienen liegenden Manne der Kopf vom Rumpfe weggefahren. Man erzählt, daß der Unglückliche am Tage vorher in Flörsheim viel getrunken hatte, hier durch den Zug versäumte und sich in der Dunkelheit ver irrte; dabei gerieth der Mann auf die Schienen und hat, wahrscheinlich in der Meinung, es sei dies ein Weg, sich schlafen gelegt und zwar mit dem Kopf auf die Schienen, wo er heute Morgen von seinem Schicksale ereilt wurde. In der Tasche des Verunglückten fand man noch ein nach Höchst lautendes Retourbillet.

Villingen(Württbg.), 2. Dee. Am Donnerstag traf ein Telegramm an das hiesige Landgericht ein, laut welchem sich in dem um 4 Uhr hier ankommenden Eilzuge ein an dem Stuttgarter Raubmord verdächtiger Mann befinden sollte. Die Gendarmerie nahm den Signalisirten fest und transportirte ihn nach Wolfach, wo er das erste Verhör bestand.

Prag, 3. Dee. Eine eigens einberufene Statt⸗ halterei-Enquete proclamirte den gesammten Prager Polizeirayon als von der Blattern Epidemie infieirt und ordnete strengste prophylaktische Maßnahmen an.

Parts, 3. Dec. Wie derTelegraphe mittheilt, kamen heute von Nizza drei Schachteln an, wovon eine an Lesseps, die anderen an Couvreux, den Unternehmer der Panamacanal Arbeiten, adressirt waren. Als Couvreux eine der Schachteln öffnete, explodirte eine auf dem Boden der Schachtel befindliche Patrone, verletzte aber Nle⸗ manden. Die an Lesseps adressirte Schachtel ist noch nicht geöffnet. Für den Absender der Eyplostonsschachteln wird ein früherer geistesgestörter Beamter der Suezceanal Gesellschaft gehalten. Die Schachteln enthalten kein Dynamit, sondern Jagdschießpulver mit Amorca, deren Explodiren beim Oeffnen der Schachtel höchstens Brand⸗ wunden verursachen konnte.

Petersburg, 3. Dec. Es herrschen beute 4 Grad Kälte. Aus Schlüsselburg meldet man massenhaft aus dem Ladogasee in die Newa treibendes Eis.

Gerichtssaal.

Butzbach, 4. Dez, Nächsten Freitag den 7. Dez., Vorm. 9 Uhr, findet am hiesigen Amtsgericht eine Schöffen sitzung statt. Zur Verhandlung gelangen folgende Klage sachen: 1) gegen Konrad Schäfer von Ostheim, wegen Sachbeschädigung; 2) gegen Adam Volk von Butzbach, wegen Ruhestörung; 3) gegen Philtpp Hildebrand von Gießen wegen Diebstahls; 4) gegen Konrad Weisel 11. von Fauerbach v. d. H., wegen Beleidigung: 5) gegen Joh. Müllers Ehefrau von Butzbach, wegen Beleidigung; 6) gegen Heinrich Marx von Nieder-Weisel, wegen Be⸗ leidigung.

Lokal⸗Gewerbe-Verein Friedberg. (Schluß.)

Gestatten Sie mir nun noch ein kurzes Wort über die Einrichtung der von Ihnen ins Leben gerufenen Unterrichts⸗Anstalten. Neben der bisher bestandenen Sonntags- und Abendschule ist von Ihnen seit dem 1. Oktober d. J. eineErweiterte Handwerkerschule errichtet worden, zu deren Hauptlehrer ich durch das Vertrauen Ihres Vorstandes berufen bin. In dieser Schule sollen sämmtl. Handwerker in der Weise Unterricht erhalten, daß sie sowohl für ihr spezielles Fach, als auch im Allgemeinen ausgebildet werden. Unter der für den Handwerker nothwendigen allgemeinen Bildung verstehe ich im Einverständnisse mit Ihrem Vorstande besonders die mathematischen Fächer und die Mechanik. Ein Hand werker, welcher in heutiger Zeit seine Ausbildung in diesen Fächern vernachlässigt, wird schwer im Stande sein, die rapide fortschreitende Entwickelung in der Technik und im Maschinenwesen so zu erfassen, daß er diese Fort schritte für sein Gewerbe nutzbar machen und sich auf der Höhe seines Gewerbes erhalten kann.

Ich glaube es Ihnen demnach nicht dringend genug an's Herz legen zu können, Ihre Söhne, Mündel, Lehr linge ꝛc. an dem Unterricht, der von Ihrem Verein für ein so äußerst geringes Honorar geboten wird, voll und ganz Theil nehmen zu lassen. Es ist wahrlich eine so geringe Zeit, im Vergleich zu der praktischen Ausbildung, welche für den Unterricht beansprucht wird, daß bei ernstem Willen dieselbe wohl in den meisten Fällen recht gut erübrigt werden kann. Wenn Sie aber hierbei bedenken, meine Herren, daß für die Zukunft, nicht allein des einzelnen Schülers, sondern des ganzen Standes durch das kleine Opfer des Einzelnen so ungeheuer viel gethan werden kann, so wird es Ihnen gewiß nicht schwer fallen, einen zustimmenden Entschluß zu fassen.

Wenn ich nun auch der Ansicht bin, daß es für die Schüler am vortheilhaftesten ist, wenn sie an dem ge sammten Unterricht vollständig Theil nehmen, so gebe ich doch gerne zu, daß sich auch Ersprießliches erreichen läßt, wenn von einzelnen Schülern der Unterricht nur theik weise besucht wird. Soll aber der Unterricht denjenigen

Schülern, welche an demsel zu sehr verkümmert werden, werth bezeichnen, daß alle Schüler den Unterricht wenig⸗ stens an den 4 Vormittagen mit je 4 Unterrichtsstunden besuchen.

Nach den Beschlüssen Ihres Vorstandes soll es aber jedem Schüler unbenommen sein, Theile des Unterrichts je nach Wunsch besuchen zu können. Für solche Schüler kann ich freilich keine einheitlichen Erfolge und keine solche systematische Ausbildung in Aussicht stellen, als bei den Schülern, welche an dem Unterricht regelmäßig Theil nehmen. Die letzteren werden aber naturgemäß, da ich meine Thätigkeit allen Schülern zu Theil werden lassen muß, durch jene immerhin etwas aufgehalten. In der Hauptsache kann es sich bei den Schülern, welche nur Theile der Unterrichtszeit benutzen, nur um die Aus⸗ bildung in den graphischen Fächern handeln und auch hier werden unter Umständen nur lückenhafte Leistungen und Erfolge zu verzeichnen sein.

Was aber überhaupt zu erreichen ist, das, meine Herren, hoffe ich zu erreichen; wenigstens verspreche ich Ihnen, hierfür meine ganze Kraft einzusetzen.

Noch einer Einrichtung habe ich zu erwähnen, welche mit der erweiterten Handwerkerschule verbunden ist, das ist derOffene Zeichensaal. In demselben kann Jeder⸗ mann gegen billige angemessene Entschädigung Zeichnungen, Copien, Pausen ꝛc. selbst anfertigen oder durch Schuler anfertigen lassen, Beides unter Beihülfe des Lehrers, und sich in Fragen, welche sein Gewerbe betreffen, während der Unterrichtszeit Rath einholen. Ich möchte Ihnen auch diese Einrichtung zu recht ausgiebigem Gebrauche empfehlen.

Zum Schlusse meiner Ausführungen kann ich es nicht unterlassen, Sie zu bitten, Ihre Hoffnungen auf die von mir zu erreichenden Erfolge für den Anfang nicht zu hoch zu spannen, denn aller Anfang ist schwer. Unter⸗ stützen Sie mich aber redlich dadurch, daß Sie die mir anvertrauten Schüler zum regelmäßigen Besuch der Schule anhalten und Ihnen einschärfen, daß Sie meinen An⸗ ordnungen in Vezug auf Sitte und Ordnung unweiger⸗ lich nachkommen, dann glaube ich Ihnen auch gute Er folge versprechen zu können.

Gestatten Ste mir nun auch, Ihnen wiederholt an's Herz zu legen, für die Aus dehnung des Gewerbevereins mit ganzer Kraft thätig zu sein und Ihre Söhne und Lehrlinge den möglichst ausgedehntesten Gebrauch von den Unterrichts Anstalten des Gewerbevereins machen zu lassen. Der Segen für den Handwerkerstand von Fried⸗ berg und Umgegend wird dann auch nicht ausbleiben. Ich richte diese Mahnung aber auch noch speziell an die Herren Gewerbetreibenden der Stadt Friedberg, denn die erweiterte Handwerkerschule wird zur Zeit von 22 Schülern besucht, von denen 4 aus Friedberg sind, und von diesen nehmen an dem vollständigen Unterricht auch nur zwei Theil, während sich die Schüler aus der Umgegend an dem Vormittagsunterricht vollständig und an dem Nach⸗ mittagsunterricht nur mit wenigen Ausnahmen bethei⸗ ligen. Ein ähnliches Verhältniß findet auch bei dem Sonntagsunterricht statt. Hoffen wir, daß dieses für Friedberg ungünstige Verhältniß recht bald ein anderes, besseres werden möge.

Verloosungen.

Hamburg, 1. Dezbr. Serlen Ziehung der Köln⸗ Mindener 100 Thaler Loose. Ser. Nr. 70 448 456 470 606 727 794 911 1243 1253 1264 1639 1902 2106 2265 2331 2368 2418 2485 2535 2553 2555 2593 2843 2882 2932 3012 3067 3115 3495 3568 3664 3996.

Wien, 1. Dez. Ziehung der Oesterreichischen Loose von 1864. Der 1. Haupttreffer fiel auf S. 489 Nr. 97, der 2. Haupttreffer auf S. 2831 Nr. 81, der 3. Haupt⸗ treffer auf S. 1931 Nr. 91, der 4. Haupttreffer auf S. 1088 Nr. 70; je 5000 fl. fielen auf S. 2893 Nr. 11, S. 489 Nr. 22; je 2000 fl. auf S. 1869 Nr. 87, S. 489 Nr. 51, S. 2893 Nr. 95. Sonstige Serten: 342 720 951 2785 2848 3009 3401 3853.

Schwedische 10-Thaler⸗Loose vom Jahre 1860. Ziehung am 1. November 1883. Nr. 204986 10,0 Thlr. Nr. 7659 1000 Thlr. Nr. 145955 500 Thlr. Nr. 39339 69622 215640 2389 15 je 150 Thlr. Nr. 5388 7464 72701 114382 120917 136994 167817 171932 176811 237060 je 60 Tblr. Nr. 3461 8326 9710 13565 26153 47986 62110 78771 91530 107769 126938 132504 133848 137069 150781 156262 185707 215644 220634 230060 je 35 Thlr. Nr. 34764 40665 49736 51307 568 52973 57111 70642 73037 76,07 82631 106874 109158 580 111665 905 113154 557 117664 801 127067 131927 132894 135692 137093 144444 151640 152827 161256 163654 173692 180214 201373 212237 215188 218979 220254 236716 je 25 Thlr. Alle übrigen hier nicht aufgeführten Nummem erhalten je 14 Thaler.

Handel und Verkehr. Frtedberg, 5. Dez. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 0.951.10, Eier 1 St. 8, 2 St. 00 Pf. Frtedberg, 4. Dez. Fruchtber. Waizen M. 19.25, Korn M. 16.50, Gerste M. 16, Hafer M. 1314. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo= 200 Zollpfund. Gießen, 4. Dez. Auf dem heutigen Markt kostete Butter per Pfd. M. 1.15 1.20, Eier per Stück 78 Pf., Käse per St. 48 Pf., Tauben per Paar M. 0.609.00, Hühner per Stück M. 0.90 0.00, Hahnen per Stück

M. 0.70 0.00, Enten per Stück M. 1.50 1.80, Ochsen⸗

fleisch per Pfd. 7072 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 bis 60 Pf., Kalbfleisch 50 54 Pf., Schweinefleisch 62 bis 64 Pf., Hammelfleisch 6070 Pf., Kartoffeln per

100 Kilo M. 3.00 3.50, Gänse per Pfd. 4554 Pf.,

ben voll Theil nehmen, nicht 0 so muß ich es als wünschens⸗

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