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hessischer Anzeiger.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Erbauung einer katholischen Kirche bestehend in Brillanten,
folgenden Klassen aus. und für die vierte Klasse 3 Mark.
Unter Bezugnahme auf Artikel
in der Bürgermeistereien alsbald zu stellen.
Die einspaltige Petitzeile wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet,
Großherzogliches Ministerium des Innern
e N Gold-, Silber-, Industrie- und Kun dürfen zu dieser Verloosung 100,000 Loose in 4 Klassen ausgegeben werden. Der Preis des Looses betragt:
e bei größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reclamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf. Anoneen von auswärtigen Einsendern(sowelt Letztere nicht Jahres⸗Conto bel uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt ist, werden stets per Post nachgenommen.
Amtlicher Theil.
Betreffend: Die Aufstellung der Voranschläge der Gemeinden des Kreises Friedberg pro 1883/84.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Kirchen- und Schulvorstände des Kreises.
20 der Verordnung vom 6. Juni 1832, die Verwaltung des Kirchenvermögens betreffend, beziehungs—
und der Justiz hat durch Verfügung vom 25. September dieses Jahres dem Verein zur in der Neustadt(Gartenfeld) zu Mainz die Erlaubniß ertheilt, stgegenstaͤnden, zur Vermehrung der Mittel für diesen Bau zu veranstalten. Es Die mit einem Gewinn gezogenen Loose scheiden für die nächst— für die erste Klasse 2 Mark, für die zweite Klasse 1 Mark, für die dritte Klasse 2 Mark 5 ö Der Werth der zu verloosenden Gegenstände muß 43% der Einnahme aus den Loosen betragen. Die Loose dürfen im Großherzogthum vertrieben werden.
eine Verloosung von Werthgegenständen,
Friedberg am 25. September 1882.
weise auf F. 20 der Justruction für die Schulvorstände vom 21. September 1874, beauftragen wir Sie, die Anforderungen an die Gemeinden nächsten Budgetperiode in vorgeschriebener Weise und unter Verwendung der dafuͤr 2 g Für Anforderung der Mittel für rückständige Anschaffungen von Turngeräthen und für den Anstrich der Schullocalitäten wollen die Schulvorstaͤnde gleichzeitig besorgt sein.
vorhandenen Formularien bei den betreffenden
Dr. Braden.
Deutsches Reich.
Berlin, 27. Sept. Der Kaiser empfing heute in längerer Audienz den gestern Abend von Varzin zurückgekehrten Botschafter, Grafen Münster. Die Abreise des Kaisers nach Baden
erfolgt erst am Donnerstag.
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[ 27. Sept. S. M. S.„Hertha“, 19 Geschütze, Comm. Capt. zur See v. Kall, ist am 17. August c. auf der Rhede von Lagos eingetroffen und am 24. desselben Monats wie— der in See gegangen. So wird amtlich ge— meldet. Ueber den Zweck des dortigen Anlau— fens hört man, daß die„Hertha“ Befehl er— halten, dort von einem eingeborenen Negerstamm, welcher kürzlich ein deutsches Schiff überfallen und geplündert hat, Genugthuung und Schaden— ersatz zu verlangen, eventuell denselben zu züch— tigen. Am 17. August hat die„Hertha“ im Hafen von Lagos oder richtiger auf der Rhede sich vor Anker gelegt und alles zu einer Lan— dung und einem Angriff auf die Eingeborenen vorbereitet. Die eigentliche Landungsstreitmacht war 135 Köpfe, die sämmtlich mit je 50 scharfen Patronen versehen waren. Ein Reservecorps von 40 Mann bildete den Soutien der An— zreifer, und es war Vorsorge getroffen, daß dom Schiffe selbst aus die Küste behufs Deckung der Landungstruppen mit Granaten bestrichen verden konnte. Der Angriff war auf den 20. August in Aussicht genommen.
Ausland. Oesterreich-Ungarn. Wien. Wie die N. Fr. Pr. mittheilt, geht der österreichische Botschafter am russischen Hofe, Graf Wolkenstein, wieder nach Petersburg auf seinen Posten zurück. — Das Privat-Telegramm eines hiesigen Blattes über angebliche Kämpfe zwischen Albanesen und Montenegrinern hat sich durch keinerlei Mit— theilungen von anderer Seite irgendwie bestätigt. Pest, 28. Sept. Ein lärmender Volkshaufe hat im Preßburger Judenviertel die Fenster
dingeworfen.— Die Nachricht von einer Fusion ter geeinigten Oppositionspartei mit der Re—
gierungspartei wird dementirt.— Szlavy soll sum Reichsbaron erhoben und zum Kronhüter ernannt werden.
Serajevo. Die aus Triest zurückgekehrten Mitglieder der bosnischen Deputation berichten, daß der Kaiser den baldigen Besuch Bosniens i Aussicht gestellt habe.
Frankreich. Paris. Nach hier einge—
scoffenen Nachrichten ist die chinesische Regierung
entschlossen, ihre alten Souzeränetätsrechte über Annam, welches sich gegenwärtig unter dem Protectorate Frankreichs befindet, wieder geltend zu machen.
— Man hält es hier fur möglich, daß Deutschland den ersten officiellen Schritt thun werde, um der Botschafter-Conferenz in Con— stantinopel das Mandat zur Berathung der eng— lischen Ansprüche in Egypten ertheilen zu lassen. Alsdann dürfte Rußland sofort die deutsche Po— litik unterstützen.
— 28. Sept. Duclerc hatte gestern eine Zusammenkunft mit dem griechischen König. Dem Temps zufolge hätten Verhandlungen über die Aufhebung der Capitulationen von Tunis mit England und Deutschland zu günstigen Ergeb— nissen geführt; dieselben würden mit Italien fortgesetzt.
Großbritannien. London. Dufferin ist bemüht, ein besonderes englisch-türkisches Ueber— einkommen mit Ausschluß der übrigen Mächte bezüglich Egyptens abzuschließen. Die Pforte verhält sich ablehnend.
Italien. Rom. Die Amtszeitung publi— cirt ein die Parlamentssession schließendes könig— liches Deeret. Den Zeitpunkt des Wiederbe— ginns wird ein weiteres Decret festsetzen.
— Die Meldung einiger Blätter, daß italienische Cabinet Vorschläge zur Lösung egyptischen Frage formulirt habe oder zu muliren beabsichtige, wird als vollkommen begründet bezeichnet.
Türkei. Konstantinopel, 27. Sept. Baker Pascha übergab dem Sultan seine Demmission als Flügeladjutant und reiste nach Egypten ab, ohne die formelle Annahme der Demission abzuwarten.
— In einer Note vom 25. September an Lord Dufferin erkennt die Pforte an, daß die gegenwärtige Situation Egyptens eine tüͤrkische Truppensendung nicht mehr nöthig mache. Die Pforte hofft, die Räumung Egyptens Seitens der britischen Truppen werde demnächst beginnen, da die militärische Action beendet sei und er— wartet diesbezügliche Maßregeln.
Rumänien. Galatz. Zwischem dem Perma— nenz⸗Comité der europälschen Donaucommission in Galatz und der russischen Regierung ist ein Conflict ausgebrochen, nachdem letztere erklärt hat, daß sich die Thätigkeit der Commission nur auf die Sulina-, nicht aber auch auf die Kalia— mündung erstrecken dürfe. 1797
Serbien. Belgrad. Der Konig von Serbien trifft am 6. Oktober in Rustschuk ein,
das der for⸗ un⸗
wird daselbst einen tägigen Aufenthalt nehmen und am 9. October nach Belgrad zurückkehren.
Afrika. Tunis, 27. Sept. Einer Mel⸗ dung von hier zufolge wurde der die topogra— phische Mission begleitende Reitertrupp von 60 Mann unweit Kairuan von 400 Marodeurs an— gegriffen, der franzoͤsische Commandant getödtet und 7 Mann außer Gefecht gesetzt. Die Maro— deurs verloren 30 Todte und 50 Verwundete.
Egypten. Kairo, 26. Sept. Heute faud ein großer vierstündiger Empfang bei dem Khe— dive statt, wozu eine große Anzahl Eingeborener erschienen war. Der Khedive verweigerte vielen Pascha's und Bey's, welche sich an der Rebellion betheiligt, den Empfang. Den Ulema's gegen— über äußerte der Khedive, sie seien Männer der Wissenschaft und nicht der Politik. Der Erste, der sich in politische Fragen mische, wurde streng bestraft werden. Morgen findet der erste Mi— nisterrath behufs Niedersetzung des Kriegsgerichts statt.— Die Beduinen gruben den Süßwasser— kanal oberhalb Nefiche ab.
Alexandrien, 28. Sept. Von hier wird ge— meldet, daß plotzlich zwei Compagnien nach Tautah beordert sind.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 2. Sept. Viehm. Der Zutrieb an Ochsen dürfte sich auf 60 Stück belaufen haben, die außer- ordentlich theuer waren und wofür per Centner Schlacht— gewicht bis M. 77 bezahlt wurde. Kühe und Rinder waren gleichfalls angezogen, der Antrieb war ea. 35 Stück; für 1. Qualität wurde M. 64—66, für 2. Qual. M. 55 bis 58 bezahlt. Der Zutrieb von Kälbern war sehr stark, es dürften ea. 400 Stück zum Verkauf gestellt gewesen sein, die ebenso wie das Großvieh fast alle ver— kauft wurden, freilich heute zu wesentlich niedrigerem Preise als am Montag; es konnten für Kälber 1. Qual. nur M. 65—66, für 2. Qual. bis M. 60 gemacht werden. Schweine wurden zu M. 66—68 abgegeben.
Frankfurt, 7. Sept. Wochenmarkt. Blumenkohl war so billig wie nie zuvor und große wurden schon zu 25 Pf., und Prachtexemplare zu 45 Pf. abgegeben. Weißkraut im Ctr. M. 1.50— 1.60, im Hundert M. 128 im Einzelnen 10 Pf., Rothkraut 15—20 Pf., Wirsing 6 Pf., Kohlrabi 2—4 Pf., Spinat per Mahlzeit 15 Pf., Rosenkohl 30 Pf., Schwarzwurz 40 Pf., gelbe Ruben per Pack 4 Pf., Carotten 6 Pf., Radieschen 3 Pf., Kopfsalat per Stück 3—4 Pf., Endivien, Esecaroll und Romain 6 Pf., rothe Ruͤben 3—4 Pf., Salatgurken 10—20 Pf., Rettig 4—5 Pf., Zwiebeln per Ctr. M. 4 bis 5, per Gescheid 20— 25 Pf., Perlenzwiebeln per Liter 70 Pf., Knoblauch per 100 Stück M. 2.50.00, per Stuck 2— 4 Pf., Sommeräpfel per 100 M. 1.80, Reinetten M. 2 3, Tirolex Aepfel per Pfd. 30 Pf., Kochbirnen per Ctr. M. 9, bessere Sorte M. 11, Zwetschen 100 Stück 30—45 Pf., bayerische per Centner M. 10, Trauben, blaue, per Pfd. 25 Pf., schwarze Rheingauer 35 Pf., blaue italienische 60- 70 Pf., Butter per Ctr.
M. 100, per Pfd. M. 1.20— 1.30, Eier deutsche per
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