Ausgabe 
28.10.1882
 
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Beilage.

127.

Hberhessischer Ameiger.

Bekanntmachung.

Mittwoch den 1. November 1882, Nachmittags 3 Uhr, werden durch den Unterzeichneten eirca 25 Centner Zwiebeln und ½ Morgen Kartoffel⸗Ernte n Stammheim versteigert. Die Zusammenkunft findet auf dem Ortsgerichts Büreau in Stammheim statt. Altenstadt den 23. October 1882. Schmitt, 3567 Großherzogl. Gerichtsvollzieher.

Der unterzeichneten Dienststelle ist ein brauner Jagd⸗ Hund, auf den Namen Heetor hörend, entsprungen. Es wird dringend gebeten, denselben im Vorfindungs alle an uns abliefern zu wollen. Friedberg, 27. October 1882. Königliche Güterexpedition.

3597 1 ube 3

Arbeits⸗Vergebung.

Montag den 30. October d. J., Vormittags 11 Uhr, oll die bei Anfertigung von Wandvertäfelung im Bad gaus III dahier vorkommende

Schreinerarbeit, veranschlagt zu 2553 M. und Weißbinderarbeit, veranschlagt zu 790 M., auf dem Submissionswege vergeben werden.

Die Submissionen sind schriftlich, versiegelt, frankirt und mit der AufschriftArbeitsvergebung versehen, dis zur genannten Stunde zu überreichen, ihre Eröff nung findet in Gegenwart der erschienenen Submittenten att. Die Bedingungen können vom 25. d. M. an dahier eingesehen werden.

Bad⸗Nauheim am 23. Oktober 1882.

Großherzogliche Badedireetion Bad-Nauheim. 3541 Jäger.

Verkauf alter Inventarien und Materialien.

Donnerstag den 2. November d. J., Vormittags Uhr, werden im Badehaus J dahier abgängige Ma⸗ zertalien und Inventarstücke, darunter eine Parthie Leinen Ind Zeitungspapier, sowie 2 Oefen meistbietend gegen Baarzahlung versteigert.

Bad⸗Nauhelm am 27. Oetober 1882. Großherzogliche Badedireetion Bad⸗Nauheim.

Jäger.

Pfäander-Versteigerung

2 zu Friedberg.

Donnerstag den 2. November l. J., Vormittags 9 Uhr unfangend, sollen in hiesigem Rathhaus die bis zu diesem Termine die Verfallzeit erreicht habenden, nicht aus⸗ zelösten, noch renovirten Pfänder, der hiesigen Pfand⸗

und Leih⸗Anstalt gehörend, bestehend in Gold, Silber, Taschen-Uhren, Weißzeug, Bett⸗ werk, Herren- und Frauenkleidern, sowie sonstigen

Gegenständen,

öffentlich meistbietend versteigert werden.

Die Renovation und Auslösung von Pfändern kann an ven hierzu bestimmten Tagen Dienstag und Donners⸗ ag erfolgen.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegen⸗ ven Orte werden ersucht, nachstehende Bekanntmachung m Interesse ihrer Ortsangehörigen durch die Schelle bekannt machen zu lassen.

Friedberg den 12. Oetober 1882.

Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Serien.

3599

Versteigerung von Grundstücken.

Montag den 30. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen n hiesigem Rathhause die nachgenannten, zum Nachlasse des Schreiners Philipp Deweil gehörenden Grund⸗ stücke erbvertheilungshalber an den Meistbietenden ver steigert werden: Gemarkung Friedberg.

Flur. Nr. Klftr. IV. 37. 43. Acker am Sodenweg, IV. 149. 429. Grabgarten im äußersten Ohrloch, IV. 197. 155. Grabgarten in der Kehl. Gemarkung Ockstadt. Flur. Nr. Meter. Xx. 93. 475. Grabgarten 16. Gewann im Ried.

Gartenschütz Bebel ist beauftragt, über die Lage der Prundstücke Auskunft zu geben. Friedberg den 23. October 1882. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 3560 Seriba.

Eine Monatsfrau gesucht.

Zu erfragen bei der Exped. d. Anz. 3581

1

Aufforderung.

Sämmtliche Actionaͤre, welche Ruͤben zu bauen haben, werden hiermit aufgefordert, binnen 8 Tagen bei dem unterzeichneten Vorstand(unter der Adresse Hötel Trapp, Zimmer Nr. 4) ihre für die Campagne 1883 bestimmten Aecker, unter Angabe der Morgenzahl und Lage schriftlich anzumelden.

Ferner werden alle diejenigen Grundbesitzer, welche in 1883 für die unten stehende Fabrik Rüben liefern wollen, ersucht, bei dem unterzeichneten Vorstand unter der oben angegebenen Adresse ihr Gelände, das dieselben mit Rüben bepflanzen wollen, nach Morgenzahl und Lage schriftlich binnen 8 Tagen anzumelden.

Friedberg den 22. October 1882.

Der Vorstand der Actien-Zucker⸗Fabrik Wetterau.

Die Frage nach der besten

Nähmaschine beantwortete Herr Neid linger vor einigen Wochen mit einem ganz besonderen Aufwand an Winkel⸗ zügen zu seinen Gunsten. Nur ungern und erst nach genauer Feststellung der künstlich verschobenen Thatsachen erwiedern wir auf die unerquickliche Dialektik dieses Herrn Folgendes:

Herr Neidlinger reprodueirt zunächst das Urtheil der Jury über ein bereits im Jahr 1876 in Leipzig auf seine Veranlassung stattgefundenes Wettnähen und vergißt dabei zu bemerken, daß es sich dort nur um ein Wettnähen und nicht um eine Nähmaschinenprüfung handelte; er erzählt natürlich auch nicht, daß sich an diesem famosen Wettnähen nicht eine einzige leistungsfähige deutsche Singerfabrik betheiligte und daß die große Reclame⸗ fabrik gen. The Singer Manuf. Comp. dieEhre der goldenen Medaille schon mit einer winzigen deutschen Fabrik theilen mußte, die, weil sie nicht lebensfähig war, längst wieder eingegangen ist. In Arnheim freilich, wo es galt, mit großen, leistungsfähigen deutschen Fabriken um die Palme zu ringen, zog der Herr General- agent die Anmeldung der Singer-Compagnie flugs zurück und verzichtete großmüthig auf den? Sieg!

Ueber die Art, in der Herr Neidlinger auch das Urtheil der Jury der viel später in Seene gesetzten wirklichen Nähmaschinenprüfung zu Dresden für sich auszubeuten sucht, könnte man lächeln, wenn nicht der Unwille gleichzeitig wachgerufen würde; er glaubt seine glänzende Dresdner Niederlage damit ins Gegentheil verkehren zu können, daß er nur den Anfangssatz dieses Urtheils wiedergiebt aber folgenden Schlußsatz unter⸗ drückt:in Bezug auf Solidität der Ausführung und sauberen Ausstattung stand sie die Original Singer nämlich ganz beträchtlich hinter sämmtlichen sieben deutschen Nähmaschinen zurück und verspricht deßhalb eine geringere Dauer, abgesehen von ihrem sehr geräuschvollen Gang. Auch zeigten mehrere der deutschen Näh⸗ maschinen in Bezug auf Construetion der Maschinen selbst, sowie in Bezug auf Reichhaltigkeit der Apparate bedeutende Fortschritte.

Also sämmtliche sieben deutsche Nähmaschinen waren besser. Und dieses Urtheil konnte bereits 1878 über das deutsche Fabrikat verschiedensten Ursprungs abgegeben werden, wie bedenklich für Herrn Neidlinger würde es erst heute ausfallen, nachdem seit 1879 das deutsche Reichspatentamt allein an deutsche Nähmaschinenfabriken 120 Patente auf Verbesserungen und Neuerungen ertheilen konnte. Selbstverständlich wird unser Gegner in seiner nächsten Annonce diese Jury als ineompetent herabziehen, nachdem ihm nicht gelungen, dasselbe Urtheil in einem Athem für sich auszunützen.

Herr Neidlinger glaubt ferner den ihm angebotenen neuen Wettkampf dadurch hintanhalten zu können, daß er erst entschieden sehen will, welches die beste deutsche Nähmaschine sei. Hinter dieser spanischen Wand können wir ihn nicht stecken lassen, sdndern erklären auf's Neue, daß eine ganze Anzahl deutscher Fabrikanten bereit sind, vor einem unpartheiischen Forum, welches er selbst mit wählen soll, das Dresdner Urtheil nochmals zu bekräftigen: Sämmtliche deutsche Nähmaschinen sind besser wie seine importirten schottisch⸗amerikanischen!

DieConcordia, Vereinigung deutscher Nähmaschinenfabrikanten und Händler.

Hervorragende Bezugsquellen für deutsche Nähmaschinen sind:

in Friedberg: H. Bindewald; in Frankfurt: J. M. Hock und Philipp Weil(Kaiserstraße 4); in Darmstadt: Carl Jordan, Ludwigsplatz 3; und Aug. Engel, am weißen Thurm; in Wiesbaden: E. du Fais, Faul⸗ brunnenstraße 2; und Carl Kreidel, Webergasse 42; in Mainz: C. Simon, Inselstraße 7; und Friedr. Aug. Schuhmacher; in Kreuznach: Theodor Bouffleur, und Th. C. Evellaner; in Marburg: Rosa Erlanger; in Hanau: Louis Ochs, Frankfurterstraße 1; in Fulda: Chr. Andres; 3566 in Gießen: Theod. Hanbach II.; in Dietz a. d. Lahn: Herm. Schuster.

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nach Abzug von 42 Prozent Dividende beim Beitritt im

25 Jahren: 13 M. 70 Pf. 45 Jahren: 23 M. Pf. 30 15 3 50. 0 35 7 1 55 n e 40 75 1 60 5 Aon 50, Die Dividenden auf die letzten 5 Versicherungsjahre werden nach dem Aufhören der

Versicherung baar nachgewährt. Vertreter: Carl Teigel in Frankfurt a. M., Opernplatz 4.

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