Ausgabe 
26.9.1882
 
Einzelbild herunterladen

unt 2051 418. 1 1 1b 4 8 3 1 6* U 1 11 icht 3 1 2 1 1 81* n 1 tr N. 3 1 LA. en be 1 4 abet . en * 1*

cPf., Tauben das Paar 4060 Pf., Hühner per Stück

Händel und Verkehr. Gleßen, 23. Sept. Wochenmarkt. Butter per Pfd. 9. 1.051.12, Eier 2 Stück 13 Pf., Käse per Stück 5 bis

9. 0.90 1.10, Hahnen per Stück M. 0.40 0.60, enten per Stück M. 1.401.70, Ochsenfleisch per Pfund 670 Pf., Kuh- und Rindfleisch 56 60 Pf., Kalbfleisch 554 Pf., Schweinefleisch 6264 Pf., Hammelfleisch 6 656 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 68., Zwiebeln per Cr. M. 6, Gaͤnse M. 34., Zwetschen per Etr. M. 45. Frankfurt, 22. Sept. Viehmarkt. Kälbermarkt. agetrieben waren 270 Stück. Der Preis stellte sich per Hund Schlachtgewicht bei 1. Qual. auf 70 Pf., gegen echluß des Marktes war dafür jedoch höchstens noch 667 Pf. zu erlangen, für 2. Qual. wurde 62 Pf. lahlt. Von nächster Woche an werden, wie jedesmal t Winter, nur noch 2 Viehmärkte per Woche, am Mon ig und Donnerstag, und zwar für Groß- und Klein vieh, abgehalten. Ochsenmarkt. Angetrieben waren 70 Stück meist Schwaben, 1. Qual. schwere fehlten me seither schon, auch heute gänzlich. Es wurde bezahlt p Centner Schachtgewicht für 1. Qual. M. 7273, 2 Qualität M. 70.

Mainz, 22. Sept. Markt⸗Preise. Kartoffeln per 10 Kilo M. 6.75 7.75, Heu per Ctr. M. 2.50 2.75, Erroh pr. Ctr. M. 2.25 2.50, Butter ½ Ko. M. 0.901., utter in Parthien M. 0.75 0.80. Eier ½ Hundert J. 1.25 1.30, Handkäse 4 7 Pf., Rothkraut 15 20 Pf., Leißkraut 68 Pf., Blumenkohl 2025 Pf., Wirsing 2-4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 67 Pf., 1 Ente M. 2.2.25, Hahn M. 1. 1.50, 1 Huhn M. 1. 1.25, 1 junge

Tube 3545 Pf., 1 Feldhuhn M. 1. 1.25, 1 Hase J 3.50 3.75. Frucht⸗Markt. Waizen effectiv hissiger M. 20.50 21.50, ungar. M. 22.00 22.50, Aggen hies. M. 15 16, franz. M. 16.25 16.75, Erste pfälzer M. 16.00 16.50, Franken M. 15.50 bis 1.50, ungar. M. 18.25-20.00, Hafer M. 12.75 bis 1.50, Reps 30.00 30.75, Rüböl wenig verändert, e ohne Faß M. 32.50 32.75, per October mit dit. 2 32.6032.70.

Die Möglichkeit der Verschiebung von Briefen in Ducksachen ist durch die bezüglichen Einrichtungen der Ustverwaltung zwar nach Kräften eingeschränkt, nicht er vollkommen beseitigt. Die Erfahrung lehrt, daß nanentlich umfangreiche Zeitungen unter schmalem Streif- bnd(nicht Kreuzband) und offene Briefumschläge sich ad gefährlicheBrieffallen darstellen. Es empfiehlt

sich daher, die Zestungen möͤglschst schmal zusammen⸗ zufalten, das etwa drei Viertel der Außenfläche bedeckende Papierband beim Umlegen recht fest anzuziehen und dem Ganzen nöthigenfalls noch durch kreuzweise Umschnürung mit Bindfaden vermehrte Festigkeit zu geben. Bei offenen Briefumschlägen erscheint es andererseits zweckmäßig, die Umschlagklappe nicht einzuschlagen, sondern in gewöhn licher Lage offen zu lassen, zuvor aber, um das Zukleben zu verhindern, den gummirten Rand wegzuschneiden.

Wer in einem Eisenbahnzuge ohne giltiges Billet angetroffen wird, hat bekanntlich nach§. 14 des Be triebsreglements das Doppelte des Fahrpreises für die zurückgelegte Strecke, mindestens aber den Preis von 6 Mark zu zahlen; derjenige Reisende aber, welcher gleich beim Einsteigen unaufgefordert dem Schaffner meldet, daß er wegen Verspätung kein Billet mehr habe lösen können, soll nur den um 1 Mark erhöhten Fahr preis entrichten. Um eine gleichmäßige Ausführung dieser Bestimmung auf allen preußischen Staatsbahnen herbeizuführen, hat der Minister der öffentlichen Arbeiten Folgendes angeordnet: Von Erhebung des doppelten Fahrpreises, bezw. des Betrages von 6 Mark soll auch dann abgesehen werden, wenn der Reisende nicht gleich beim Einsteigen, sondern beim ersten Erscheinen des Schaffners an oder im Coupee sofort unaufgefordert meldet, nicht im Besitz eines Billets zu sein. Der um 1 Mark erhöhte Fahrpreis ist auch dann zu erheben, wenn ein Reisender mit einem Billet einer niederen Klasse eigenmächtig in einer höheren Klasse Platz ge nommen hat und wenn ein Reisender über die seinem Billet entsprechende Zielstation hinaus fährt, ohne ein neues Billet für die Weiterreise gelöst zu haben. In beiden Fällen ist gleichfalls vorausgesetzt, daß der Reisende sofort beim Erscheinen des Schaffners unaufgefordert entsprechende Mittheilung macht. Die Zuschlags-Billets sind im Besitz der Zugführer und werden von diesen gegen sofortige baare Bezahlung verabfolgt.

Repertoir⸗Entwurf der vereinigten Stadt⸗Theater in Frankfurt. Opernhaus. Dienstag den 26. Sept.: Das goldene Kreuz. Loreley. Mittwoch den 27. Sept.: Aida.(Außer Abonnement.) Donnerstag den 28. Sept.: Der Haideschacht. Freitag den 29. Sept.: Volks⸗ und Schüler⸗Vorstellung. Antigone. Ermäßigte Preise. Außer Abonnement.

Hierauf:

Samstag den 30. Sept.: Neu einstudirt: Die Favoritin. Sonntag den 1. Oct.: Käthchen von Heilbronn.

Schauspielhaus.

Dienstag den 26. Sept.: Zum ersten Male: Väter und Söhne. Schauspiel in 5 Akten von C. v. Wildenbruch.

Mittwoch den 27. Sept.: Spielt nicht mit dem Feuer. Im Character.

Donnerstag den 28. Sept.: Reif⸗Reiflingen. Außer Abonn.

Freitag den 29. Sept.: Freund Fritz.

Samstag den 30. Sept.: Zum ersten Male wiederholt: Väter und Söhne.

Sonntag den 1. Oet.: Väter und Söhne.

Pfennig⸗Sparkasse.

Sammelstellen. Einlagen. Betrag. M. Pf.

Bestand am 1. Juni 1882 sammt Zinsen 2855 16388 01 Uebertrag vom 16. Sept. 391 6020 75 oidernage fn! 57 38 2. W. Bernbeck 142 86 45 3. Ph. Billau.* 106 N eee 99 68 20 5. H. Flaschenträger. 99 68 25 9894[22747 41

Uebertrag am 1. Juni 1882 Einleger 978. Uebertrag vom 16. Sept. neue Einleger 87. Wai Gesammt⸗Einleger 1069. Friedberg den 23. September 1882. Haupt⸗Sammelstelle: Vorschuß⸗ und Credit⸗Verein, e. G.

Jsraelitischer Gottesdienst in Friedberg Donnerstag den 28. und Freitag den 29. Sept. 1882: Laubhüttenfest.

Beginn:

Mittwoch Abends 5 Uhr 30 Minuten.

Donnerstag Morgens 8 Uhr.

7 Nachmittags 4 Uhr.

Abends 6 Uhr 30 Min. Freitag Morgens 8 Uhr.

Aufforderung.

Forderungen an den Nachlaß der Heinrich Adolf bl ersten Eheleute zu Ober-Mörlen sind bei Meidung de Nichtberücksichtigung binnen 8 Tagen bei uns anzu nden.

Bad⸗Nauheim am 16. September 1882. Großherzogliches Amtsgericht Bad-Nauheim. Allwohn.

Schütz.

17

Oeffentliche Aufforderung. 245 Eigenthumsansprüche an die nachverzeichneten, ich Flur und Nummer des Grundbuchs bezeichneten, n den beigefügten Namen stehenden Liegenschaften, Ge nakung Wohnbach, Reinhard Jung und Frau: 1/658. 317. 1½20. 1K/343; Johannes Schlottner IV.: * v/½177, hinsichtlich 1/1317 und X1v/177 sind die Kufbriefe abhanden gekommen, die Zahlung des Kauf⸗ wises behauptet und Löschung der Beschränkung der Kufbriefe beantragt worden, sind innerhalb 6 Wochen dier geltend zu machen, widrigenfalls die jetzigen Yfitzer als Eigenthümer angesehen und die vorliegenden Jeträge bestätigt werden, auch der Eintrag der betreffen⸗ e Erwerbstitel ins Mutationsverzeichniß, sowie die Fchung der Beschränkung der angegebenen zwei Items eügt wird.

Hungen den 26. August 1882.

ene Hungen. ay.

Klös.

Lergebung von Bauarbeiten.

Die zur Entwässerung des Kellers in dem Haftlocal

Butzbach erforderlichen Bauarbeiten, als: M. Pf. Maurerarbeit, veranschlagt zu 616 62 Steinhauerarbeit 133 38 bement- und Gußrohrlieferung 179 flastererarbeit 84

e Submissionen längstens bis Samstag den 30. d. M., mittags 10 Uhr, verschlossen und frankirt und mit n nöthigen Aufschrift versehen auf der Amtsstube der wrfertigten Stelle einzureichen, woselbst die Offerten ungegebener Zeit geöffnet werden. Der Voranschlag, Zeichnung und Bedingnißheft liegen s zu jenem Termin daselbst Vormittags zur Einsicht en. Friedberg am 21. September 1882. 1 Großherzogliches Kreisbauamt Friedberg. Grimm.

15 auf dem Submissionswege vergeben werden und sind

2 an.

5 Universal-Reinigungssalz

as einfachste und billigste Hausmittel gegen Säure lung, Aufstoßen, Krampf, Verdauungsschwäche und mere Magenbeschwerden. Original-Packete zu 25, 50

* 90 Pf. 18 J. A. Windecker.

Obst-Versteigerung

zu Friedberg. Das der Stadt Friedberg gehörende Obst, bestehend in Aepfeln und Birnen, soll Dienstag den 26. September l. J. öffentlich meistbietend versteigert werden und zwar:

1. Das Obst aus der Feldgemarkung am genannten Tage, Vormittags 9 Uhr, im Ganzen(ea. 100 Malter) auf hiesigem Rathhause. Dieses Obst wird auf Kosten der Stadt abgemacht und an einen vom Käufer zu bestimmenden Platz, innerhalb der Stadt, geliefert.

2. Das jenige aus der Gemarkung baumweise an dem⸗ selben Tage, Vormittags 10 Uhr.

Anfang am viereckigen Weiher.

Friedberg den 19. September 1882.

Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg.

31972 Serib a. Die Lieferung von etwa 35,000 Kilo Speisekartoffeln für das Landeshospital Merxhausen soll für das Jahr 1883 im Wege der Submission vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen sind im Geschäftszimmer des Unterzeichneten einzusehen und werden auf, Wunsch an Auswärtige gegen Erstattung der Abschriftsgebühren übersandt. Die versiegelten Submissions-Offerten unter Beifügung von Proben müssen bis zum 4. Oetober d. J. portofrei eingesandt werden. Zur Eröffnung der Offerten wird Termin auf den 11. October d. J., des Vormit⸗ tags um 10 Uhr, in das Geschäftszimmer des Unter zeichneten bestimmt.

Merxhausen bei Wabern am 21. Sept. 1882.

Der Hospitals-Inspeetor

3242 W. Scheffer.

Bekanntmachung.

Betreffend: Die Einlösung der Zinscoupons und Ruͤck zahlung Stadt Alzeyer Obligatonen au por teur.

Bei der diesjährigen Verloosung zur Ruͤckzahlung Stadt Alzeyer Obligatlonen wurden folgende Nummern: 7. 9. 12. 13. und 16, der vierten Serie gezogen.

Den Inhabern dieser Obligationen wird vom 1. Januar 1883 an gegen Aushändigung der Original⸗Obligationen und der nicht fälligen Zinscoupons der Nennwerth durch die Gemeindekasse zu Alzey, oder durch die landwirthschaft⸗ liche Creditbank zu Frankfurt a. M. sogleich bei An⸗ meldung ausbezahlt. Vom 1. Januar 1888 an hört der Zinsenlauf der gezogenen Nummern auf.

Alzey am 15. September 1882.

Großherzogliche Bürgermeisterei Alzey. . d. B.:

3249 Medieus, I. Beigeordneter.

Eine Monatsfrau gesucht

Näheres zu erfragen bel der Erped. d. Anz. 2255

Lief Lieferung.

Für das Bürgerhospital und Versorgungshaus soll die Lieferung von

eirea 3000 Laib Brod zweiter Sorte,

1200 Kilo Ochsenfleisch nebst Nierenfett, 400 Schweinefleisch nebst Fett und Wurst, 130 ä Kalbfleisch bezw. Hammelfleisch, 300 Hülsenfrüchten, 300 Reis, Gries und Gerste, * 100 Kaffee, 4 126( Kernseife, 300 Liter Branntwein,

Salatöl, Krystallöl, Petroleum, Schmierseife und Soda für die Zeit vom 1. Oetober 1882 bis zum 31. März 1883 vergeben werden. Angebote sind bis zum 28. September bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Friedberg, 23. September 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg. Seriba.

Obst⸗Versteigerung

3260 Mittwoch den 27. September, Nachmittags 2 Uhr, wird das Obst im Morell'schen Garten in der Vorstadt, bestehend in Aepfeln und Birnen, öffentlich meistbietend versteigert. Friedberg, 25. September 1882. Der Verwaltungsrath des Mathildenstiftes.

Di 8 8 iejenigen,

welche Geschäfte bei dem unterzeichneten Rentamte abzu wickeln oder Zahlungen zu leisten haben, werden er sucht, hiermit bis zum 12. Oetober l. J. zu warten, da der Rentbeamte von heute ab bis zum 11. October als Geschworner nach Gießen einberufen ist.

Hungen am 25. September 1882.

Fuͤrstl. Rentamt. 3254 Demme. Bekanntmach Bekanntmachung.

Die Bezahlung der berets am 1. September d. J. fällig gewesenen Holzgelder aus dem Jahre 1882 wird mit dem Anfügen in Erinnerung gebracht, daß nach Ablauf von 14 Tagen Zablbefehle erlassen werden.

Ilbenstadt am 20. September 1882.

Gräflich Leiningen-Westerburgische Rentkasse. 32²⁵5 Engel.

Dienstleute⸗ Gesuch.

Auf einem Hofgut in der Nähe von Vilbel werden 2 Buben oder Frauenspersonen in den Kuhstall, sowie 4 Fahrknechte gegen hohen Jahreslohn sofort zu miethen gesucht. Dienstbuͤcher und Nachweis von guten Zeug⸗ nissen nebst Heimathschein sind erforderlich.

Alles Nähere zu erfragen bei der Exp. d. Anz.

3180