Ausgabe 
20.4.1882
 
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equemem Bezug sich noch verlohnt, daß die Magd(oder die Frau selbst) halbe Stunden und länger am Brunnen stehen und warten, bis die Reihe an sie kommt, ihren Zuber oder Eimer zu füllen, waͤhrend zu Hause die Arbeit darnieder liegt und oft Nöthiges versäumt wird, um das unentbehrliche Wasser zu holen.

Und wie viel mehr werden erst Diejenigen, die nicht in der Lage sind, einen Dienstboten zu halten und auch nicht selbst an den Brunnen gehen konnen, sich der ihnen gebotenen Annehm lichkeit guten und billigen Wassers erfreuen? Waͤhrend sie jetzt ihren Morgenkaffee mit dem abgestandenen Rest des von dem vorherigen Tage übrig gebliebenen Wassers bereiten und mit dem Kochen des Mittagessens warten müssen, bis der dienstbare Geist kommt und den heutigen Tages bedarf per Zuber zu 3 oder 4 Pfennig bringt, werden sie in Zukunft für das halbe Geld das doppelte Quantum guten, frischen Wassers stets zur Verfügung haben!

Verloosung. Kanton Freiburg 15 Fr.⸗Loose vom Jahre 1860. Ziehung am 15. April 1882. Gezogene Serien:

Nr. 5 M. 25., Roggenmehl 0/1(Berliner Marke) M. 253/ů bis 26, I.(Berliner Marke) M. 23½24, II.(Berliner Marke) M. 19½20. Wekzen effectiv hies. ab Bahnhof hier M. 25/26, do. ab unserer Umgegend M. 25 ½ bis /, do. fremder je nach Qualität M. 2425½. Roggen je nach Qualität M. 1719⅜8. Gerste je nach Qual. 18 20 ¼, Hafer je nach Qual. M. 15½17½, Kohlsamen je nach Qual. M. 29½ 30 ½, Erbsen je nach Qual. M., Wicken je nach Qual. 19½ 21, Linsen je nach Qual. M., Bohnen weiße, je nach Qual. M., Roggenkleie., Weizenkleie, grobe und feine, Rüboͤl, detail M. 64. Buntes Mais M. 1616¼. Stimmung fehlt. Hauptsächlich gefragt war. Dringend offerirt. Die Preise verstehen sich sämmtlich per 200 Pfd. Zollgewicht 100 Kilo.

Frankfurt, 17. April. Viehmarkt. Angetrieben waren eirca 310 Ochsen u. Stiere, 300 Kühe u. Rinder, 160 Kälber u. 100 Hämmel. Die Preise stellten sich per 100 Pfd. Fleischgewicht: Ochsen 1. Qual. M. 67.68., 2. Qual. M. 62.64., Kühe 1. Qual. M. 54.56., 2. Qual. M. 45.50., Kälber je nach Qual. M. 45.60., Hämmel 1. Qual. M. 58.60., 2. Qual. M. 40.50.

Berlin. Die unmittelbare telegraphische Verbindung Deutschlands mit Amerika ist in Folge der Legung des Kabels Emden-Valentia(Irland) hergestellt und wird am 23. April für den allgemeinen Verkehr eröffnet. Die Wortgebühr wird dadurch um ½ des bisherigen Be trages ermäßigt.

D. Frankfurt a. M., 18. April. Das Ausbleiben

Nr. 111118 339 361 372 409 524 583 803 808 1234 1368 1506 1522 1671 1739 1742 1841 1913 2016 2162 2291 2639 2829 3000 3043 3074 3125 3681 3795 3798 3968 4397 4519 4571 4608 4696 4713 4722 4765 4876 5071 5072 5135 5190 5193 5223 5669 5722 5766 5960 5975 6034 6057 6065 6126 6137 6309 6354 6617 6632 6663 6715 6789 6887 6943 7099 7151 7288 7379 5772 7590 7632 7884 7958. Die Prämien⸗Ziehung findet am 15. Mai d. J. statt.

Handel und Verkehr.

Friedberg, 19. April. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00 1.10, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 11 Pf.

Friedberg, 19. April. Fruchtbericht. Walzen M. 25.25, Korn M. 20.00, Gerste M. 18.00, Hafer M. 16 bis 17. Alle Preise verstehen sich auf 100 Kilo 200 Zollpfd.

Grünberg, 15. April. Fruchtpreise. Waizen M. 25.10, Korn M. 19.26, Gerste M. 18.00, Hafer M. 17.06, Erbsen M. 21.46, Lein M.., Samen 00.00, Kartoffeln M. 3.00, Wicken M. 00.00.

Gießen, 18. April. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.101.15, Eier 1 Stück 5 Pf. und 2 St. 0 Pf., Käse per St. 48 Pf., Tauben das Paar M. 0.80 0.00, Hühner ver St. M. 1.40 1.80, Habnen per St. M. 1.80 bis 2.00, Enten per St. M. 2.00 2.50, Ochsenfleisch per Pfd. 6466 Pf., Kuh⸗ und Rindfleisch 5050 Pf., Kalbfleisch 4048 Pf., Schweinefleisch 6264 Pf., Hammelfleisch 60 66 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 3.50, bis 4.50, Zwiebeln per Ctr. M. 12.

Frankfurt, 17. April. Fruchtpreise. Mehl Nr. 1 M. 39., Nr. 2 M. 37., Nr. 3 M. 32., Nr. 4 M. 28.,

der bestimmt erwarteten Meldung von der Demission Ignatieffs scheint die Börse etwa ernüchtert zu haben und der Haussebewegung Schranken setzen zu wollen. Die Tendenz gerieth, nach anfänglicher Festigkeit in's

anken und zeigte sich Realisationslust, namentlich unter dem Eindruck matterer Berliner Course, die durch den Rückgang der Oberschlesischeu Bahn motivirt wurden. Gegen Schluß machte die hierauf eingetretene Ermattung indeß wieder einer besseren Haltung Platz. Das Geschäft war heute wenig belebt. Staatsbahnagetien und Galizier beliebt und höher, erstere trotz der Mindereinnahme. Creditaetien, gestern Abend 295¼, heute 296/68 33/6/58,8 und 295/. Staatsbahnactien, gestern Abend 282½, heute 284 ¼ 954 5 und 284¾. Galizier, gestern Abend 266¼/, heute 26887 0 und 268. Lombarden, gestern Abend 124, heute 123⅝3 und 123¼. Oesterr. Bahnen fest, Dux-Boden bacher matter. Oesterr. Lokalbahnen wurden lebhaft um gesetzt, waren aber auf Gewinnreallsationen etwas niedriger. Deutsche Bahnen schwächer. Oberschlesische nachgebend und offerirt. Werrabahn niedriger. Oesterr. Prioritäten still. Banken ziemlich fest. Diseonto Com mandit verloren 1%. Oesterr. Ungarische Renten und Russen matter. Deutsche Fonds ruhig. Wechsel fest. Privatdisconto 38/80%.

A eigt er (Eingesandt.) Ueber die Aufführung desHerrgott-Schnitzer am Hanauer Theater lesen wir im dortigen Anzeiger: Am Neujahrstage erschien zum erstenmal auf unserer

Bühne das in diesen Blättern schon vorher auf Grund auswärtiger Aufführungen besprochene fünfactige Volks⸗ schauspiel von Ganghofer und NeuertDer Herrgott⸗ schnitzer von Ammergau, eine Bauernkomödie mit Gesang und Tanz. Die eigenartige Novität erzielte in dem aus verkauften Hause einen durchschlagenden Erfolg. Es zieht durch das Stück eine frische, kräftige Bergluft und der gesunde, volksthümliche Sinn des oberbairischen Dorf- und Bauernlebens mit seinen besonderen Sltten und Gebräuchen. Die Handlung, ungezwungen und schlicht, entwickelt sich wirkungsvoll und in nicht selten ergreifenden Seenen. und kernig; ihre Reden sind knapp und hart und ge⸗ tragen von Stimmung und gutem, kräftigen Humor. Im Ganzen herrscht eine frische Naturwahrheit und wohl⸗ thuende Einfachheit. Auch an ergötzlichen, heiteren Scenen und Schlaglichtern fehlt es nicht. Was die Darstellung anlangt, so bot zwar der Dialeet und dessen strenge Durchführung nicht wenige Schwierigkeiten, wurde aber doch meist in befriedigender Weise getroffen. Herr Manz führte den Pauli in Spiel und Maske aufs Beste durch; besonders bedeutend war er in der Scene, wo er sich aufrafft und die von Loni erlittene Beschimpfung wett macht. Wohlverdienter Beifall belohnte den begabten Künstler für seine schöne Leistung. Fräulein Gensicke (Loni) zeigte sich ihrer Aufgabe gewachsen: sie spielte so keck und sicher, traf Anfangs den herben, abweisenden Ton, wie später auch den warmen Ausdruck lang ver⸗ kannter Liebesempfindung und gestaltete diese gesunde, kräftige Tochter der Natur zu einer ansprechenden Er⸗ scheinung. Vielfachen Beifall erntete Herr Herrmann, der den Gaisbub zu einer köstlichen Figur ausarbeitete und die Anwesenden mit seinemSchenk mir was und seinen dummklugen Scherzen immer wieder zur Heiterkeit hin⸗ riß. Von den übrigen Mitspielenden nennen wir noch als, jede Partie in ihrer Art, wohlgelungen: Fräulein Großer(Nandl) und die Herren Süwer und Temme (Klosterwirth und Hochzeitlader). Fast nach jedem Aete wurden die Mitwirkenden mit Beifall geehrt und es er⸗ folgte namentlich auch an dem dramatisch belebten und sehr wirksamen Schluße des dritten Aectes mehrfacher Hervorruf. Es war ein wohlgelungener Abend und das Stück wird auch ferner auf eine günstige Aufnahme rechnen können. Wir duͤrfen also mit Recht auf die Auffübrung gespannt sein und wünschen unseren Hanauern auch hier ein ausverkauftes Haus.

Geld⸗Cours. Frankfurt am 18. April 1882. 20 ⸗Frankenstücke.. M. 16 1822

do. N 16 1822 Englische Sovereigns. 1 0 Russische Imperialesůw 16 6772 Duc aten

al mareo.. 9 5761 Dollars in Gold 4 2024

Israelitischer Gottesdienst in Friedberg. Beginn: Freitag Abends Uhr. Samstag Morgens 8 Uhr.

Gebände⸗ Verkauf auf den Abbruch.

Freitag den 28. April d. J., Vormittags 11 Uhr, soll in dem Burghof zu Södel eine Scheuer von 16,75 Meter Länge, 8,75 Meter Tiefe, aus Eichenholz mit Fachwerk erbaut und Ziegeln bedeckt, auf den Ab bruch öffentlich versteigert werden.

Lich den 17. April 1882.

Fürstlich Solmsische Rentkammer Lich. N 1441 K. Schön, Fürstl. Bauinspector.

Hofraithe-Versteigerung.

Freitag den 21. April l. J., Vormittags 11 Uhr, soll in hiesigem Rathhaus die zu dem Nachlaß der Frau Meyer Meyer Wittwe gehörende Hofraithe auf Antrag der Erben an den Meistbietenden versteigert werden.

Friedberg den 19. April 1882.

Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. S

1450 NN ba.

Güter⸗Versteigerung.

Montag den 24. b. Mts., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die den Heinrich Wind 1. Erben gehörenden Grundstücke einer dritten und letzten Ver⸗ steigerung ausgesetzt und bei entspechenden Geboten die Genehmigung sofort ertheilt werden.

Friedberg den 19. April 1882.

Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba.

* 7** Billig zu verkaufen 3 Stück gut erhaltene zweiflügelige Hausthüren mit starken Beschlägen und Oberlichtern, 18 Stück glatte gute Sandstein-Treppentritte verschle⸗ dener Länge, darunter auch zu Schwellen geeignet, 6 Fenster, 1 kleiner Röder'scher und 1 anderer Feuerherd, eine Parthie noch brauchbares elchenes Bauholz, auch für Küfer und zu Faßlager geeignet. 1434

Holz⸗Versteigerung.

Montag den 24. d. Mts., Vormittags 9 Uhr an fangend, sollen in dem Nieder-Mörler Gemeindewald, Schlag Nr. 4, unterhalb der Kaisergrube, nachstehende Holzsortimente meistbietend versteigert werden:

4343 Wellen Durchforstungsholz,

600 Dornen-Wellen,

2100 Wellen Pfriemen(Ginstern).

Pfriemen und Durchforstungs-Wellen eignen sich gut zu Backwellen.

Zahlungstermin 1. October 1882.

Nieder⸗Mörlen am 17. April 1882.

Großherzogliche Bürgermeisterei Nieder-Mörlen. 440 Möbs.

Arbeits⸗Vergebung.

Samstag den 22. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, soll auf dem Rathhaus zu Rodheim die Anfertigung von Subsellien einer öffentlichen Coneurrenz ausgesetzt werden:

Schreinerarbeit, veranschlagt zu 165 M. 60 Pf.

Weißbinderarbeit 15

Vilbel, 18. April 1882.

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Bro d, Bezirksbauaufseher.

Ankauf eines Faselochsen.

Die Gemeinde Heuchelheim sucht einen Fachselochsen im Alter von bis 1% Jahren anzukaufen. Besitzer solcher Thiere wollen sich an unterzeichnete Stelle wenden. Heuchelheim den 18. April 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Heuchelheim. ru g.:

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Unterzeichnete offerirt:

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