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Jacobi, Emil, von Schwerin.
Hampel, Franz, von Heinrichswalde.
Cölleda. Halberg, Jacob, von Geislar. Helle, Ludwig, von Johnsdorf. Häusner, Georg, von Frankfurt a. M. Heß, Gustav, von Rühl. Jackisch, Karl, von Nossen. Jerchel, Ernst, von Ramslau. Jackisch, Karl, von Nossen.
Jordan, Johann Adam, von St. Johann. Kalkbrenner, Bernhard, von Aachen. Köpp, Franz, von Heddernheim. Junker, Johann Friedrich, von Hessenbüttel. Kemer, August, von Recklinghausen. Koschmieder, Karl, von Schmingrode. Kaiser, Karl Hermann, von Coblenz. Kersten, Jakob, von Emmerich. Kübler, Johann, von Rengsheim. Kramer, Ludwig, von Kassel. Kleinhaus, Johann, von Sterbfritz.
Jansen, Joseph, von Golzheim. Jedermann, Karl August, von Plauen. Jacob, Christian, von Walldorf.
Ibl, Philipp, von Orb.
Jungfer, Karl, von Liegnitz.
Jansen, Jörgen, von Friederieia. Heinemann, Friedrich Ludwig Julius, von Janes, August, von Willna.
Job, Joseph, Jolliat, Joseph, von Bonn.
Jaäschke, Richard, von Kunzendorf. Jäger, Johann Heinrich, von Friedrichs. Kemmerle, Valentin, von Waldalgesheim. Ide, Heinrich, von Kassel. 2 Klinger, Richard, von Freiburg, Sachsen.“ Kropp, Johann Christel, von Gröppelingen. König, Emil Karl, von Suhl. Kiefel, Hugo, von Breslau—
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Schlosser, von Heldelberg.
Klöß, Johann, von Rospe.
Knopf, Johann Albert, von Koch, Johann, von Bremen.
Steckbrief.
Kemper, Kaspar Hermann, von Torgau. König, Emil Karl, von Suhl.
Irmer, Heinrich, Barbier, von Ober-Glogau Koschmieder, Karl, von Schmingrode. Kemm, August, von Recklinghausen. Kalkbrenner, Bernhard, von Aachen. Klingner, Richard, von Freiburg.
Kunze, Wilhelm, von Frauenhain. Kraus, Georg, von Bekthard, Bayern.
Kipp, Georg, von Gundershausen, Kamm, Susanna, von Walldorf. König, Joseph, von Wangen Kadel, Theodor, von Bsenburg. Klingner, Richard, von Freiburg. Kraus, Johann, von Gimbsheim. Kaufmann, Johann, von Homberg. Knochenhauer, Christian, von Gandersheim. Kiewitt, Friedrich, von Königsberg i. Pr. Kühnert, Karl, von Wolkenburg.
Köth, Johann Karl, von Mühlhausen i. Th.
Kißling, Friedrich Hermann, von Döbeln. Kolter, Friedrich, Schneider, von Otterberg. Kemniß, Emil, von Stralsund. Keßler, Johann Daniel, von Barmen.
Konschefsky, Hermann, von Arnswalde.
Kreyer, Adolf, von Berlin.
Kuhnel, Albert, von Langendorf.
Köster, Ernst, von Kopenhagen.
Kynast, Jobann Aug. Ferd., von Wittenberg, (Schluß folgt in nächster Nummer.)
Herford.
Korbmacher Adam Klein von Battenberg ist auf Grund richterlichen Haftbefehls wegen Diebstahls im Betretungsfalle festzunehmen und in das Amtsgerichtsgefängniß zu Butzbach einzuliefern.
Friedberg am 11. Januar 1882.
Der Großherzogliche Amtsanwalt
Lorenz.
Deutsches Reich.
Darmstadt. Der Gerichtsschreiber Bierau in Hungen wurde in den Ruhestand versetzt.
Berlin, 13. Jan. Reichstag. v. Wedll— Malchow berichtet im Namen der Budget— Commission über Tit. I. Cap. 1 des Etats: „Zölle und Verbrauchssteuern“. Er beantragt unveränderte Bewilligung. Oechel häuser gibt eine abfällige Kritik von der neuen Wirthschafts— politik. Der allerdings unbestrittene Aufschwung der wirthschaftlichen Verhältnisse habe den Ar— beitern nichts genützt. Czarlinski lenkt die Aufmerksamkeit der Regierung auf die unnöthigen Erschwerungen beim Grenzverkehr. v. Kardorff nimmt die neue Wirthschaftspolitik gegen die liberalen Angriffe in Schutz. Die angebliche Belastung des Haushaltes des armen Mannes, welche durch den Getreidezoll entstanden sein soll, entspreche nicht den Verhältnissen. Barth erklärt sich für einen Gegner des neuen Systems. Er hält die Behauptung für unrichtig, daß das Ausland die Zölle trage. Burchardt, Direc— tor des Reichsschatzamtes: Den Angaben der Gegner stehen Aeußerungen von Autoritäten der Handelskammern gegenüber, welche die günstigen Ergebnisse des neuen Systems bezeugten und eine nicht unerhebliche Steigerung des Exportes darlegten. Das neue System hat kein Fiasco gemacht, im Gegentheil augenscheinlich günstige Resultate erzielt. Frege stellt sich auf den Boden der neuen Wirthschaftsreform und stellt den Berechnungen Oechelhäuser's andere gegen— über, nach denen das günstigste Resultat des neuen Systems ersichtlich sei. Dirichlet haͤlt dafür, daß der neue Zolltarif den kleinen Mann benachtheilige, nur den großen Grundbesitzern und Fabrikanten nütze. Bamberger verwahrt sich dagegen, daß die Handelskammern getadelt werden, wenn sie scharfe Klage gegen den Zoll— tarif führen; erführen doch diejenigen Kammern, welche in wahre Jubel-Hymnen über die neue Schutz⸗Zollpolitik ausbrechen, auch keinen Tadel. Die Beeschwerde über falsche Tarifirung der Zolleingänge nach der Tara müsse er unbedingt aufrecht erhalten. Der Reichstag genehmigte sodann den Etat über die Einnahmen aus den Zöllen unverändert wie in zweiter Lesung. Ein inzwischen eingegangener Antrag des Soclalisten Kayser zur Aufhebung der gegen den Reichs— tagsabgeordneten Dietz verfügten Haft wird als dringlich erkannt. Staatssecretär Bötticher theilt mit, er habe die Württemberger Regier— ung telegraphisch um Auskunft ersucht. Er er— warte diese umgehend. Es sei bedenklich, vor deren Eingang über den Antrag zu beschließen. Das Haus verwies den Antrag an die Geschäfts— Commission, die morgen Bericht erstatten soll. — 14. Jan. v. Wedell-Malchop berichtet über den Zollanschluß der unteren Elbe. Im Namen der Commission stellt er den Antrag auf unveränderte Bewilligung. Möller nimmt den Vorschlag der Commission an, wenn auch die Art und Weise, wie die Regierung in der fraglichen An— gelegenheit vorgegangen, hart und willkürlich
gewesen sei. Auch Meirer(Jena) nimmt den Vorschlag der Commission an. Lasker spricht gegen das unconstitutionelle Verhalten der Re— gierung in der Zollfrage. Der Staatsminister Bitter, als Bevollmächtigter des Bundesrathes, rechtfertigt die Regierung. Ueber die Rechts— frage könne sich der Reichstag bei dem Gesetz über den Hamburger Zollanschluß entscheiden. Die Debatte wird hier zu Gunsten der Be— rathung des schleunigen Antrages des Abg. Kayser, die Befreiung des Abg. Dietz betr., unterbrochen. Auf Grund der amtlichen Mit— theilung, daß Dietz wegen Verbreitung socialdemo— kratischer Schriften in Stuttgart verhaftet worden ist, stellt die Geschäftsordnungscommission den Antrag: der Reichstag wolle beschließen: 1) Auf Grund des Art. 31 der Verfassung die Auf— hebung der wider Dietz verhängten Untersuch— ungshaft und die Sistirung des Strafverfahrens für die Dauer der Sitzungsperiode des Reichs— tages zu fordern; 2) dem Reichskanzler von diesem Beschlusse Mittheilung zu machen; 3) den Reichs-Kanzler aufzufordern, seiner Zeit dem Reichstage eine vollständige actenmaͤßige Dar— stellung der Gründe zugehen zu lassen, welche zur Verhaftung geführt haben; 4) den Reichs— kanzler aufzufordern, die Bundes regierungen zu ersuchen, sämmtlichen Gerichten durch eine General— verfügung aufzugeben, in allen Fällen, in welchen die Verhaftung eines Reichstags-Abgeordneten erfolgt, dem Reichstagspräsidium davon unver— weilt auf dem kürzesten Wege und unter ge— drängter Darstellung der Gründe Keuntniß zu geben. Diese vier Punkte werden mit großer Majorität angenommen. Sodann nimmt das Haus die durch diese Verhandlung unterbrochene Debatte über den Anschluß der Unterelbe wieder auf. Staatssecretär Scholz sucht das Ver— fahren der Regierung in Ansehung der Etats— bemerkung zu dem Elbanschlusse als völlig correct darzustellen. Abg. Dr. Windthorst tritt für den Antrag des Abg. Dr. Möller ein, der die Verwahrung der Commission, daß durch die Be— willigung des Etats die Frage der Mitwirkung des Reichstages nicht präjudicirt sein solle, Aus druck gebe. Ohne weitere Discussion wird diese Resolution mit großer Mehrheit angenommen, desgleichen die Position 1:„Zölle 186 Mill. Mark“ und der Ausgabeetat der kaiserlichen Hauptzollämter genehmigt, ebenso das Etatsge— setz in zweiter Berathung vorbehaltlich der defini— tiven Feststellung der Zahlen, womit die zweite Berathung des Etats pro 1882/83 endlich er— ledigt ist.
— 14. Jan. Der Eröffnung des Landtags durch Puttkamer wohnten etwa 150 Mitglieder bei. Präsident Köller eröffnet sodann die Sitzung des Abgeordnetenhauses. Er gedenkt der glück— lichen Genesung der Kaiserin und des erfreulichen Befindens des Kaisers; dann bringt er ein dreifaches Hoch auf den Kaiser aus, das mit Begeisterung aufgenommen wird. Die Liste der als auwesend gemeldeten Abgeordneten ergibt 259 Mitglieder; das Haus ist also beschlußfähig.
Nach der Berufung provisorischer Scheiftführer und Verloosung der Mitglieder für die einzelnen Abtheilungen wird die Präsidentenwahl auf nächsten Montag angesetzt.— Das Herrenhaus wählte den Herzog von Ratibor zum Präsidenten, den Grafen v. Arnim-Boytzenburg zum ersten Vicepräsidenten. Zum zweiten wurde Beseler gewählt. Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien, 14. Jan.
Unterrichtscommission des Herrenhauses beendigte die Berathungen betreffs der czechischen Universität zu Prag. Sie ernannte Ungar zum Berichterstatter. Die Commission stimmte un— getheilt der Errichtung einer czechischen Univer— sität zu, nur betreffs der Durchführungs-Mo— dalitäten eutstanden Meinungsverschiedenheiten. Die Majorität empfiehlt eine ganz selbstständige czechische Universität. Die Minorität ist für unveränderte Annahme der Unterhausbeschlüsse.
Pest, 15. Jan. Im Unterhause vertheidigte der Finanzminister das Budget. Er erklärte sich gegenüber mehrfachen Bemerkungen mit der Politik des Ministerpräses vollkommen solidarisch.
Frankreich. Paris. In Folge der Wünsche des elektrischen Congresses beschloß die Regier— ung, den Seestaaten eine diplomatische Conferenz vorzuschlagen, welche die Fragen des internatio— nalen Rechts bezüglich der Submarinen-Tele— graphie regeln soll.
— 14. Jau. Die Kammer wählte Brisson zum Präsidenten. Hierauf verliest Gambetta den Verfassungsrevisionsentwurf. Die Revision der Verfassung enthält folgende Hauptpunkte: 1) Die unabsetzbaren Senatoren werden künftig von beiden Kammern getrennt gewählt, nicht vom Senat allein. 2) Der Wahlkörper für die Senatoren soll auf der Basis„ein Dele— girter in jeder Gemeinde“ modificirt werden. 3) Das Princip des Listenserutiniums für die Deputirtenwahlen wird in die Verfassung ein— getragen. 4) Der Senat soll ferner die von der Kammer gestrichenen Posten des Etats nicht wieder herstellen, dagegen die Controle üben. 5) Die öffentlichen Gebete bei der Eröffuung der Sessionen werden abgeschafft.
Großbritannien. London. Wie der „London Observer“ hört, sollen der Erzbischof von Canterbury, Cardinal Manning, der Dechant von Westminster, Earl Shaftesbury, Canonicus Liddon und Farrar über ein Project unterhan— handeln, eine Conferenz oder ein Comits nieder— zusetzen behufs Einberufung von öffentlichen Versammlungen in ganz England, um Hilfs— fonds für obdachlose israelitische Familien in Rußland zu sammeln und dadurch deren Aus— wanderung zu erleichtern. Ein Israelit will an die Spitze der Subseription mit einem Beitrag von 10,000 Pfd. treten und glaubt man, daß eine Million zu besagtem Zwecke nöthig sei.
Türkei. Konstantinopel. Die Pforte hat eine Note an Essad Pascha und Muschur Pascha betreffs der franco-englischen Note an den
Die
Khediwe gerichtet, worin sie sich über das Vor—


