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Seilage.
AJberhessischer Anzeiger
Allerlei. Nr. 6, 51, 94, S. 1090 Ur. 1023 Nr. 50, S 5 z S. 2333 Nr. 76 Nr. 2 5 1 44 Schlüchtern, 9. März. Gestern Abend zwischen F 85 1751 2160% 89. Nr. 9 und 10 Ubr wurde der Wirth Jäger in Mottgers auf 8. 102 9 9 5 36.8 4090 3755 79.8 1095 9 grauenhafte Weise ermordet. Derselbe war, der„Kinzig- S' kr. 36, r 2
Zeitung“ zufolge, an jenem Abend bei einem Verwandten zu Besuche und wurde kurz nach Verlassen der Wohnung des Letzteren und nur einige Schritte davon entfernt mit einer Axt oder einem Beile ermordet. Die Streiche wurden mit einer solchen Wucht geführt, daß der Schädel gespalten und dem Ermordeten, der jedenfalls mit der Hand sich hat schützen wollen, auch noch 4 Finger ab— gehauen sind. Bis jetzt hat man, obwohl das Verbrechen sofort entdeckt wurde, auf Niemanden bestimmt Verdacht, da am Thatorte selbst nicht das Geringste vorgefunden wurde, was zur Entdeckung des Mörders führen könnte. Die Ortsbewohnerschaft ist in Folge dieses mit einer entsetzlichen Rohheit begangenen Verbrechens in furcht barer Aufregung.
Gerichtssaal.
Friedberg. In der am 14. März stattfindenden Schoͤffengerichtssigung kommt als einziger Fall zur Ver bandlung: Die Privatklage des Dr. B. Schröder in Worms gegen die Amtsrichter Herzberger und Süffert dahier.
Butzbach, 11. März. Das gestrige Schöffengericht erkannte 1) gegen Anton Bergens von Butzbach, da der selbe nicht erschienen war, gefängliche Vorführung zur nächsten Sitzung; 2) gegen Otto Linkmann, wegen Ve— leidigung der im Dienst befindlichen Nachtwächter Metzger und Köppler von hier, 8 Tage Gefängniß und Tragung der Kosten; 3) und 4) gegen Karl Felsing und Joh. Gg. Becker, beide von Maibach, angeklagt wegen Ruhe störung, auf Freisprechung. Die zwei Beleidiguugsklagen, betreffend 1. gegen G. Geibel von Nieder-Weisel und 2. gegen Ph. Winter und K. Richter von da endigten mit einem Vergleich der streitenden Parteien.
Verloosungen. Nassauische fl. 25 Loose von 1837. Die Liste der Restanten kann 51 unserem Bureau nachgesehen werden.
Oserreich. fl. 100 2 oose von 1864. Ziehung vom 1.* 1882.— Heimzablung am 1. Juni 1882. Serie 227 Nr. 78 fl. 200,000. S. 1384 Nr. 66 fl. 20,000. S. 1099 Nr. 19 fl. 15,000. S. 1029 Nr. 79 fl. 10,000 S. 1095 Nr. 21 fl. 5000. S. 227 Nr. 16, S. 227 Nr. 20, S. 1029 Nr. 33 à fl. 2000. S. 227 Nr. 66, S. 494 Nr. 37, S. 1095 Nr. 22, S. 1923 Nr. 87, S. 3741 Nr. 18, 56 8 fl. 1000. S. 247 Nr. 46, 71, S. 494 Nr. 6, 32, 42, S. 672 Nr. 10, 91, S. 1029
„31, 70, S. 1538 2, Nr. 69, 68, 79, S. 2333 Nr. 56 u fl. 400.
787 S.
1384 Nr. S. 1923
34, S
Nr. Hondel und Ver fehr.
Frtedberg, 11. März. Wochenmarkt. Vulter kostete per Pfd. M. 1.10— 1.20, Eier 1 St. 5 Pf., 2 St. 9 Pf.
Oießen, 10. März. a e WN* utter per Aft. M. 1.12— 1.20, Eier 1 St. 4—5 Pf., 2 St. 00— 00 Pf., Tauben das Paar 100-120 Pf., 5 per Stück M. 1.00— 1.70, Habnen per Stück M. 1.80 2.00,
Enten per Stück M. 2.70— 3.00, Ochsenfleisch per Pfd. 60 bis 62 Pf., Kuh- und Rindfleisch 45—50 Pf., Kalb— fleisch 40—44 Pf., Schweinefleisch 62— 64 Pf., Hammel⸗ fleisch 50—60 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 4.00— 4.50, Zwiebeln per Ctr. M. 9.— 12.
Frankfurt, 11. März. Unser Markt läßt eben an
Gemüsen viel zu wünschen übrig, namentlich ist es der Blumenkohl, welcher viel von seiner Schönheit und Frische verloren hat und nicht sehr zum Kaufe einladet. Je nach Qualität bezahlt man 20—60 Pf. Weißkraut ist im Abnehmen begriffen und hat im Preise angezogen, das Haupt kostet 15— 20 Pf., Rothkraut ist sehr viel am Platz und sehr schön, namentlich fest geschlossen; es kostet 25—35 Pf. Blaukraut hat nur geringen Werth, da es nicht ausgefroren ist. Endivien und Eßkarol so— wie Kopfsalat waren in Hülle und Fülle am Platz und kostete das Stück 15— 20 Pf., Wirsing 10— 15 Pf., Meerrettig 10— 12 Pf. Als Neuheiten sind ersten von unseren Kunstgärtnern zu Markt gebrachten Mistbeet— spargeln zu bezeichnen. Für das Pfd. wurden M. 3 bis 3.50 gefordert. Kartoffeln das Malter M. 4.50—6.00, Eier das Hundert M. 5— 7, Butter im Detail 1. Qual. M. 1.20, 2. Qual. M. 1.10., 1 Huhn M. 1.50— 2., 1 Huhn M. 1.50 bis 2.20, 1 Ente M. 3, 1 Taube 50 Pf., Handkäse das Pfd. 45—50 Pf., Heu kostete der Ctr. je nach Qual. M. 4— 4.50, Stroh M. 33.50.
Mainz, 10. März. Markt⸗Preise. Kartoffeln per 100 Kile M. 4.50—5., Heu per Ctr. M. 4.60— 4.75, Strob per Ctr. M. 3.60- 3.78, Butter ½⁰, Kilo M. 0.95— 1.20, Butter in Parth. M. 0.80- 0.85, Eier ½ Hundert M. 1.15 bis M. 1.20, Handkäse 4—8 Pf., Rothkraut 20— 25 Pf., Weißkraut 8—10 Pf., Wirsing 3—4 Pf., Zwiebel ½ Kilo
9-10 Pf., 1 Ente M. 2.00 bis 2.50, 1 Hahn M. 1.50 bis
die
1.70, 1 Huhn M. 1.30— 1.50, 1 junge Taube 45— 50 Pf. — Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 63., 2. Qual M. 57.—60., Kühe 1. Qual. M. 56., 2. Qual. M. 40.—50., Kälber das Pfd. 55—60 Pf., Schweine das Pfd. 56
bis 63 Pf.
Literarisches. Dahelm. Nr. 23 enthält: Der Anhänger. — Das Ende des schwarzen Mirko. Eine Skizze aus dem bosnischen Leben.— Die Weltverbesserer.(Schluß.) — Ausnutzung versunkener Wälder.— Das neue Kunst⸗ gewerbemuseum zu Berlin. Von G. de Beaulieu. Mit
(Forts.)
10 Illustr.— Englische Heims für alleinstehende Frauen und Mädchen.— Am Familientische: Glücklich ange⸗ sprungen. Mit Illstr.— Die Kaltluftmaschine.—
Was sollen wir unseren Confirmanden schenken?—„Ich kenne dich nicht wieder Algier“.— Gesundheitsrath. Mit zwei illustr. Beilagen.
Dreißig Schullieder. Zunächst für die Unterklassen
der Volksschule eomponirt von J. Epplé. Opus 8. Preis 20 Pf. Verlag von F. Kirchheim in Mainz.
Es liegen uns mehrere Urtheile von sachverständigen Volks-, Real- und Musiklehrern vor, dabingehend, daß der Componist mit besonderem Geschick es verstanden hat, den Charakter der recht gut gewählten Texte in einfachen, lieblichen, ansprechenden und sehr gut angepaßten Sing⸗ weisen zum Ausdruck zu bringen; daß das Werkchen sich durch Correktheit in Melodieen- und Stimmführung aus⸗ zeichnet und so nach jeder Seite hin— auch für Ober— klassen— recht gut empfohlen werden kann. Die Buch⸗ handlung von Carl Bindernagel in Friedberg hält das⸗ selbe vorräthig.
„Die Kapitalanlage in Werthpapieren von A. Schmid, zweite bedeutend erweiterte und vermehrte Auflage.“ „Diese von den hervorragendsten Fach- und Börsen⸗ blättern, deren günstigen Urtheile uns vorliegen, ein⸗ dringlich empfohlene Schrift enth 1 in seinen 120 Seiten so viel Belehrungen, praktische Winke und Rathschläge über die Kapitalverwaltung und den Börsenverkehr, Anleitung zur Buchführung, und Zinstabellen ꝛc., daß wir die Anschaffung derselben jedem Kapitalisten umso⸗ mehr empfehlen können, als der Preis ein sehr billiger ist und die Schrift als Nagschl agebuch dauernden Werth
hat. Gebunden zu beziehen zum Preise von M. 140 durch alle Buchhandlungen. Geld⸗Cours. Frankfurt am 11. März 1882. 20 ⸗Frankenstücke. M. 16 23 G uf. do. in e.„„ Englische Sovereigns.„ 20 38—43 Russische Imperiales.„ 16 66—71 Ducaten.*„ 9 51—56 Al mie Dollars in Gold„ 121—24
Holzversteigerung.
Mittwoch den 15. März l. J., von 10 Uhr an, werden in den Freiherrlich v. Waldungen Hasselheck versteigert:
2 Raummeter Nadel—
Vormittags Ritter'schen
Scheiter,
4 1 Eichen Knüppel, 32 Nadel-Knüppel, 155. Nadel⸗Stöcke, ö 100 Wellen Buchen-Reisholz, ö 6582 Birken⸗ und Eichen-⸗Wellen, 2926 Wellen Nadel-Reisholz, 669 Gebund Ginstern,
4 Eichen⸗Stämme, 5—6 Meter lang, 21 29 Centi— meter Durchmesser,
27 Nadel⸗Stämme, 7— 10 Meter lang, 11— 18 Centi— meter Durchmesser,
5 Nadel⸗Stangen, 6— 8 meter Durchmesser,
200 Fichten⸗Stangen zu Baumpfählen,
250 Stück Bohnenstangen.
Unter dem Nadel-Knüppelholz befindet sich bis 3 Meter langes abgerundetes Holz, zu Garten-Umzäun ung ze. zc. geeignet. 5
Die Zusammenkunft ist an der Usinger Straße. Friedberg den 7. März 1882. In Auftrag der Freiherrlich v. Ritter'schen waltung zu Rüdesheim:
8 Meter lang, 11— 13 Centi
2,5
27
Gutsver
14,660 Ctr. Eichenlohrinde der 8891 Erndte
aus Domanial-, Gemeinde- und
Donnerstag den
Privat⸗Waldungen, welche berg, meist auf dem Taunus und theilweise auch in
saͤmmtlich in der Nähe von Fried— der ere liegen, sollen
30. März d. J.,
Vormittags 11 Uhr,
Das Schalen, Trocknen und Aufbinden
thümer besorgt. Nähere Auskunft ertheilt
659 Nächsten 2013 den 15. d. Mts., 1 2 Uhr, sollen auf dem Großherzoglichen“ Braunkohlen
bergwerk Ludwigshoffnung bei Melbach eirea 70 Haufen abgängiges Grubenholz und Zimmerspähne öffentlich an den Meistbietenden unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen versteigert werden. Bad-Nauheim den 10. März 1882.
896 Heidt.
Bekanntmachung.
Die Gemeinde Velenhelm beabsichtigt einen Fasel— ochsen von 1½ bis 2 Jahren anzukaufen und wollen sich Verkäufer solcher bei unterzeichneter Stelle bis zum 18. Üfd. Mts. melden.
Beienheim den 12. März 1882. Großherzogliche Bürgermelsterei Beienheim. H üb er.
Faselochs-Versteigerung.
Donnerstag den 16. l. Mts., Nachmittags 1 Uhr, soll ein der Gemeinde gehöriger, zum Schlachten und zur Zucht geeigneter Faselochs auf hlesigem Bürgermeisteret⸗ Buüreau öffentlich verstelgert werden. Belenheim den 12. März 1882.
Großherzogliche Bürgermelsterel Belenheim. uber.
947
948
Großherzogliches Sallnen- und Bergamt Bad Nauheim. 934 Jäger.
Bekanntmachung.
Die am 9. März im Gräflichen Forstrevier Baln— hards abgehaltene Holzversteigerung hat, mit Ausnahme des Elchen- und Fichten— Stammholzeb, die Genehmig— ung erhalten und ist erster Fahrtag auf Mittwoch den 15. Marz l. J. festgesetzt. Assenheim den 10. März 1882. Gräflich Solms-Roͤdelheim'sche Rentkammer.
Meidenrinde
(getrocknet) kaufen den Centner zu 5 bis 6 Mark
H.(onder& Cie., Glacéhandschuhfabrik.
935
874
zu Friedberg im Trapp'schen Gasthofe, öffentlich versteigert werden.
der Rinden wird auf Kosten der Waldeigen—
die unterzeichnete Stelle. Ober-Rosbach den 15. Februar 1882. Großherzogliche Oberförsterei Ober-Rosbach.
Strack.
Holz zversteigerung.
Montag den 20. und Dienstag den 21. l. jedesmal Morgens 9 ur anfangend, kommen
Mts., in dem
hlesigen Gemeindewald, Distrikt Steinbühl, nachverzeich⸗ nete Holzsortimente zur Versteigerung:
164,4 Raummeter Scheitholz,
132 1 Knuͤppel,
6562 Reiser,
118 Raummeter Stockholz,
674 Stück Nadel- Stammholz= 205,33 Festmeter
Inbalt, 92 Stück Nadel Stangen— 5,82 Festm. Inhalt.
VBemerkt wird, daß am ersten Tage das Stammholz, unter welchem sich viel Werkholz befindet, am zweiten Tage der Rest desselben und verschiedenes Brennholz zur Versteigerung kommt.
Zahlungstermin gegen 1882.
Ober-Mörlen den 7.
Großherzogliche
Bürgschaft bis 1. September
März 1882. Buͤrgermeisterei Jeckel.
Ein tüchtiger Geselle kann sofort eintreten bei Th. Steinel, 843 Buͤrstenmacher.
Ober⸗Moͤrlen. 898
Unterjacen& Unterhosen t,
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