Ausgabe 
5.8.1882
 
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H. Bauer,

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Beilage.

Oberhessischer Anzeiger.

M 91.

Im Uamen des Großherzogs 1 In der Privatklagesache

des Nathan Hammel von Ober-Rosbach, Privatkläger, gegen den Johannes Meier 11. von da, Angeklagter, wegen Beleidigung, hat Großherzogliches Schöffengericht zu Friedberg in selner Sitzung vom 18. Juli 1882, an welcher Theil genommen baben: 1. Oberamtsrichter Sellheim, als Vorsitzender, 2. Wilhelm Lenz, Wilhelm Schmidt, als Schöffen, 3. Gerichtsschreiber-Aspirant Fischer, als Gerichtsschreiber, für Recht erkannt: Angeklagter wird in eine Geldstrafe von fünf Mark, event. 1 Tag Haft, sowie in sämmtliche Kosten des Verfahrens und in die dem Privatkläger er⸗ wachsenen nothwendigen Auslagen verurtheilt. Zugleich wird dem Beleidigten die Befugniß zugesprochen, inner halb 14 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, den Tenor des Urtheils einmal im Sberh. Anzeiger auf Kosten des Angeklagten zu veröffentlichen. Die Richtigkeit dieses Auszugs beglaubigt G. Trapp II., 2623 Rechtsanwalt and Justizrath.

Bekanntmachung.

2637 Die Gestellung von Vorspann zur Fortschaffung der Effecten ꝛc. ꝛc., der Fouragen und der Biwaks bedürfnisse für die Truppen der 21. Division während der diesjährigen Herbstübungen, in der Zeit vom 18. August bis 27. September er., soll im Wege des Submissions verfahrens verdungen werden.

Zu diesem Zwecke ist Termin auf den

15. August er., Vormittags 11 Uhr, in unserem Geschäftslocal, Hochstraße 18, hierselbst an beraumt.

Cautionsfähige Unternehmer, welche sich über ihre Qualification genügend ausweisen können, werden auf gefordert, Offerten mit der Aufschrift:Submission auf Manöver⸗Vorspann⸗-Gestellung für die Truppen der 21. Division versehen, versiegelt bis zum gedachten Termin bei uns einzureichen.

Die Bedingungen können in unserem Geschäftslocal eingesehen werden.

Frankfurt a. M. den 2. August 1882.

Königliche Intendantur der 21. Dibision.

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Güter⸗Versteigerung.

Montag den 7. August l. J., Vormittags 10 Uhr, sollen in hiesigem Rathhaus die nachbenannten Grund stücke auf Antrag der Wilhelm Schmidt Wittwe dahier öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden:

Gemarkung Friedberg.

Flur. Nr. Klftr. 11. 44. 380. Grasgärten, die Eulengärten, VI. 71. 256. Grabgarten auf dem Bock, VII 7. 300. Acker an der Warte, VIII. 152. 474. im Groß wartfeld, X. 22. 447. U im Lachenfeld, der Ranzen, X. 118,5. 95. daselbst, Xx. 244. 415. im Krummgewann, Xx. 297. 457. hinter dem dicken Stein, XI. 182. 280. im Lachenfeld, 99, 39. im Kleingalgenfeld, XII. 115. 409. auf der Viehtrieb, XII. 221. 431. im Straßheimer Grund, XIII. 73. 416. im Großgalgenfeld, XIII. 208. 306. daselbst, 22. daselbst, XII. 204. 71. Wiese im Straßheimer Grund. Gemarkung Fauerbach b. Fr. Flur. Nr. Meter. b i a IV. 126. 1213. Acker obig dem Dienheimer Pfad, gegen der Leimenkaut, IV. 202. 606. Acker, Kappesgarten auf dem Krämer, V. 98. 900. Acker an der Wüstung, v. 210. 2537. Acker unter dem Dienheimer Pfad, V. 214. 1531. daselbst.

led berg den 28. Juli 1882. 5 f 1 Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. 5 Seriba.

Pension 4 1 ö ldungs⸗ nge Mädchen, welche den Frauenfortb 9 Verein in Frankfurt d. M. besuchen sollen, zum Erlernen don Kochen, Schneidern, Bügeln, Weißnähen de. bet 1250.) Frau C. Köhler, Lehrerin des Vereins, 2583 Frankfurt a. M., Bethmannstr. 5.

Gele- und Einmachgläser

2603

Brößen bei n Georg Groß.

Vorschuß- und Ctedit-Verein zu Friedberg. Eingetragene Genossenschaft. Wir machen darauf aufmerksam, daß von heute ab an unserer Kasse die Stücke des

4% Friedberger Anlehens à 200, 500 und 1000 Mark mit halbjährigen Coupons, hier und in Frankfurt a. M. zahlbar, ausgegeben werden.

Zuckerrübenbau.

Den Herren Oeconomen zur gefälligen Notiz, daß ich, außer den in meinem Preisverzeichniß aufgeführten Geräthen, alle zum Rübenbau erforderlichen Maschinen, als: Drill-, Dibbel und Hackmaschinen, Wanzlebener Pflüge, dreitheilige Glatt- und Ringel- walzen, Extirpator, kleine Rüben-Eggen, Rübenhebepflüge z., auf Lager halte.

2521 K. Häuser.

2557

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Ziehung

2537

15. August 15. September d. 3

10 Kein Leser versäume, sich sofort, je nach seinen Verhältnissen ein oder mehrere

8 5 Freiburger Loose zu kaufen, welche bestimmt mit einem der nachstehenden Treffer gezogen werden müssen. Nieten existiren nicht. 45,000, 40,000, 6* 30,000, 8& 28,000, 2& 25,000, 8& 20,000, 19& 18,000, 13& 16,000, 17& 15,000, 14& 14,000, 14* 13,000, 12* 12,000, 80& 10,000, 40 8000, 50* 6000, 24* 5000, 16* 4000, 50* 3000, 40* 2000, 50& 1600, 90* 1500, 101400, 120* 1200, 166 1000, 112 900, 118 4800, 100* 700, 116* 600, 110* 500, 126* 400 und viele Gewinne von 350, 300, 250, 200, 150, 100, 90, 80, 70, 60, 50, 40, 30 Frances Gold. Der kleinste Treffer, womit jedes Loos! aber bestimmt gezogen werden muß, ist 1321 Francs Gold. b 5 Gegen vorherige Einsendung(Nachnahme nicht gestattet) des Betrages in Banknoten! unter Einschreiben oder Posteinzahlung versende nur Original⸗Loose à 20 Mark.

Der Verlust kann daher im allerungünstigsten Falle nur 9 Mark 60 Pf. betragen. Haupttreffer werden telegraphisch angezeigt und die Gewinne sofort nach Ziehung ohne! Abzug in Gold ausbezahlt. Amtliche Ziehungslisten gratis.

J. L. Vollmers, Antwerpen(Belgien).

P. S. Seit dem 1. August 1881 wurden 324,000 Franes Haupttreffer und viele kleinere Treffer auf von mir verkaufte Loose gewonnen. Jedes Loos, was obigen An-!

gaben nicht entspricht, oder den Käufer nicht befriedigt, nehme ich stets gerne zurück.

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