. 2 rc.
N e een 9 22
Here, nien
— umpf.
ler. ein. z mit Tu
renn du 5
dt gegtlatn ven
enkel
ur of
heim. 8
nr Tertt
Lontub,
boerein
5
Irciübungel l.
rt
Geilage.
—
M 130.
Aus Stadt und Lanb.
H. Friedberg, 3. Nov. Gestern Abend wurde die hiesige Fortbildungsschule für diesen Winter mit einer Ansprache des stellvertretenden Oberlehrers, Lehrer Dörr, eröffnet. Es waren mehrere Mitglieder des gemein— samen Schulvorstandes und die betreffenden Lehrer an⸗ wesend. Die Zahl der Schuler beträgt vorläufig 92.
T. Friedberg, 3. Nov. Gestern zwischen 9 und 10 Uhr Vormittags fand in Gegenwart des Vorsitzen⸗ den des Aufsichtsrathes, Kreisrath Dr. Braden, ferner des Kreisschul⸗Inspeetors Schmidt und der zum Theil erschienenen Eltern der Schüler, die Eröffnung des dies- maligen Wintercursus hiesiger Ackerbauschule statt. Nach einer Ansprache des Dirigenten Dr. Tobisch und des Kreisrathes Dr. Braden, erklärte Letzterer den Winter⸗ Cursus fur eröffnet, und wurde schon um 10 Uhr mit dem Unterricht begonnen. Die Zahl der angemeldeten Schüler beträgt 21, wovon jedoch vier sich auf einige Tage Urlaub erbeten haben, um zu Haus noch bei den diesjahr ungewöhnlich verspäteten Herbstarbeiten behülf— lich zu sein.
6. Friedberg. Zuckerrüben bau. In Folge des immer weniger einträglichen Kartoffelbaues in hiesiger Gegend bemüht man sich, andere Handelsartikel zu eul— tiviren und haben gerade im letzten Jahre viele Land— wirthe in der Wetterau dem Zuckerrübenbau sich zuge—
wendet. Dieselben haben mit Zuckerfabriken, wie Wag— häusel, Jülich u. A. Accorde abgeschlossen, worauf sie per Ctr. M. 1— 1.10 bezahlt erbielten. Der Samen
wurde von der Fabrik geliefert. Dem Vernehmen nach
sollen sehr geringfügige Ernten gemacht worden sein, pro
Normalmorgen 120 Ctr., das Höchste 160 Ctr. Wie man hört, schreibt man diese geringe Ernte der Sorte Samen zu, welchen die Fabriken geliefert haben. Es erscheint diese Annahme richtig. Muͤhlenbesitzer Schudt auf der Görbelheimer Mühle hat eine weit bessere Ernte gemacht, nämlich auf einem Morgen über 200 Ctr. und zwar auf einem Grundstück, was vor 4 Jahren zum letztenmal gedüngt worden ist. Die Rüben, welche auf den Zuckergehalt untersucht worden sind, haben 14,40% Zucker enthalten. Dieses Beispiel ist der schlagendste Beweis, daß bei uns ebenso gute Rüben wachsen, wie n den besten Gegenden der Provinz Sachsen. Es soll ich Niemand beirren lassen, an der Zuckerfabrik Wetterau Theil zu nehmen, sei es durch Kaufrüben oder Aetien— züben. Bessere und einträglichere Ernten, wie sie beim Nübenbau gemacht werden, wird Niemand erzielen. Es wird häufig eingewendet, der Rübenbau verursache zu ziel Arbeit beim Behacken und Ausmachen der Rüben, allein man darf dreist behaupten, daß dies keineswegs schlimmer ist, wie beim Kartoffelbau. Welchen großen Vorheil gewährt es nur allein, wenn man im Herbst seine Waare an einen bestimmten Abnehmer abliefern kann. Die Rüben Schudt's, welche nach Jülich ver— kauft wurden, sind vom Acker direet an die Bahn ge— fahren worden und einige Tage darnach wurde demselben der Betrag dafür zugesandt. Ein glatteres Geschäft
Sberhessisch
——— ͤ DUüwẽ᷑mIm—ᷣ—ᷓ—
er Anzeiger.
—
kann es nicht geben. Bei Kartoffeln, die als Hackfrucht 50 Pf., Butter, Engrospreis per Centner M. 105, per
mit in Vergleich gebracht werden müssen, hat man solche Ernteresultate nicht, es kommt selten vor, daß man sie direct vom Acker verkaufen kann, in letzterem Fall nur mit wenig Nutzen.
W. Gießen. Nächsten Sonntag, den 5. November, Vormittags 9 Uhr, findet der 42. Turntag des Gaues Hessen im Wenzel'schen Gartensaal dahier statt. Die Tagesordnung lautet: 1) Revision der Gausatzungen. 2) Wahl des Gauausschusses. 3) Festsetzung der Gau⸗ beiträge pro 1883. 4) Die Abhaltung von Turnfesten innerhalb des Gaues, resp. die Untergaue betreffend. 5) Wahl des nächstjährigen Festortes.
Allerlei.
Petersburg. Die Petersburger Gazeta berichtet von einem großen Diebstahl, welcher dieser Tage auf der Warschauer Eisenbahn verübt wurde. Es wurden näm⸗ lich während der Fahrt aus dem Bagagewagen des nach der Grenze zu fahrenden Postzuges 7 Colli, die nach Köln und Riga bestimmt waren, und in denen sich kost— bare Sachen im Werthe von 30,000 Rubel befanden, herausgeworfen. In der Nähe der Station Artonopel sind zwei dieser Colli aufgefunden worden, von den übrigen fand man nur noch Bruchstücke.
Verloosungen.
Meiningen, 1. Nov. Ziehung der Meininger 7 fl. Loose. Serien: 34 140 159 347 373 862 1049 1218 1503 1542 1629 1724 1753 1961 2127 2159 2379 2602 2614 2675 2932 3872 3956 4060 4436 4920 5128 5404 5520 5531 5639 5705 6054 6376 6973 7210 7365 7653 7708 7786 8079 8225 8283 8425 9078 9253 9411 9525 9835 9978.
Braunschweiger Thlr. 20. Loose von 1868. Serienziehung vom 1. November 1882. Nr. 90 182 284 427 429 461 833 921 1352 1468 1808 1944 2332 2372 2378 2468 2501 2528 2601 2647 3345 3652 3705 4294 4306 4494 4876 5209 5535 5697 5821 5940 5992 6142 6229 6291 6509 6534 6573 6650 6768 6819 7013 7348 7389 7567 7746 8019 8255 8280 8287 8417 8450 8898 9261 9344 9406 9436 9453 9681 9741 9837 9898. Die Gewinnziehung findet am 31. Dezember 1882 statt.
Handel und Verkehr.
Frankfurt, 1. Nov. Wochenmarkt. Heute war Weißkraut in großer Menge am Markt; es hielten in der Judengasse ea. 25 volle Fuhren. Blumenkohl per Stück 15— 40 Pf., Weißkraut das Hundert M. 6 bis 7.50, per Ctr. M. 1.20, Rothkraut 20—30 Pf., Wirsing 6—8 Pf., Spinat per Mahlzeit 30 Pf., Rosenkohl 30 bis 35 Pf., Schwarzwurz 35— 40 Pf., gelbe Rüben per Gebund 6 Pf., Carotten 8 Pf., Radieschen 5 Pf., Endivien, Escarol und Romain 8 Pf., Kopfsalat 5 Pf., Schmalzkraut per Theil 10 Pf., rothe Rüben pr. Stück 3—6 Pf., Rettig 8— 10 Pf., Zwiebeln per Ctr. M. 3.50 bis 5, per Gescheid 15—20 Pf., kleine Sorte 40 bis
bis 67 per Centner Schlachtgewicht.
Pfund M. 1.20 1.30, Eter, frische, per Hundert M. 6, Kalkeier M. 5.40, italienische M. 7.50, Kartoffeln per Ctr. M. 3— 3.50, Frühkartoffeln M. 3.50— 3.75, per Gescheid 12, 14— 15 Pf., feine Salatkartoffeln(Mäus⸗ chen) gelbe per Ctr. M. 7.50—8, per Gescheid 25 Pf., rothe per Ctr. M. 6.50— 7. Gans, je nach der Schwere, M. 4—6, Suppenhuhn M. 1.20— 1.80, Hahn M. 1 bis 1.50, Ente M. 2.20 2.80, Taube 50 Pf., Krammets⸗ vögel 40— 50 Pf., Capaun M. 3. Haas M. 3.50, Reh⸗ ziemer M. 9— 12, Rehkeule M. 5— 7, Vorderschlegel M. 1.50— 2, Feldhuhn M. 2.— Heu- und Strohmarkt. Die Zufuhr bestand in 27 Wagen. Heu wurde ver⸗ kauft per Doppeleentner je nach Qual. zu M. 7—8.40, Stroh zu M. 4.40.
Frankfurt, 2. Nov. Viehmarkt. Es waren an⸗ getrieben ca. 100 Ochsen, die sämmtlich und zwar zu den Preisen vom letzten Montag verkauft wurden. Kühe und Rinder waren nur ca. 15 am Markt in besserer Qualität, welche zu etwas höheren Preisen sehr bald abgesetzt waren. Der Preis bewegte sich zwischen M. 60 Kälber waren ca. 37 Stück angetrieben. Für 1. Qualität wurde heute 68 Pf., für 2. Qualität 57—59 Pf. per Pfd. Schlacht⸗ gewicht gelöst.
Vom 1. Dezember ab findet, außer im Verkehr mit Lissabon, auch mit den Hauptorten Süd-Portugals, mit der Insel Madeira und den Azoren ein Austausch von Postpacketen ohne Werthangabe bis 3 kg durch Ver- mittelung der Reichspost und der Königl. Portugtesischen Posten statt. Der einheitliche Portosatz beträgt 1 Mark 80 Pfennig bei Sendungen nach dem Festlande Portu⸗ gals, 2 Mark 20 Pfennig nach Madeira und 2 Mark 60 Pfennig nach den Azoren. Die Beförderung erfolgt auf dem Wege über Hamburg mittelst deutscher Schiffe bis Lissabon oder, auf Verlangen des Absenders, durch Elsaß⸗ Lothringen über Bordeauß. Die Sendungen müssen frankirt und bei der Beförderung über Hamburg von zwei, bei der Beförderung über Bordeaux von drei Zoll-Inhaltserklärungen in franzöͤsischer Sprache be— gleitet sein. Für alle Packetsendungen nach Portugal, welche den Bedingungen für Postpackete nicht entsprechen, imgleichen für Packetsendungen jeder Art nach den übrigen Orten Portugals bleiben die bisherigen Versendungs⸗ vorschriften in Kraft. Das namentliche Verzeichniß der zunächst an dem Austausche Theil nehmenden Portugiesi⸗ schen Postorte ist bei den Reichs-Postanstalten einzusehen,
Geld⸗ Cours.
Frankfurt am 2. Nov. 1882.
20 ⸗Frankenstüc kee WM. 16 1720 do. n„ Englische Sovereign.„% 20 33—38
Russische Imperi ales„ ͤ 16 70—75 Diegten
„ cee e Dollars in Gold. mein,, t ae
Bekanntmachung.
Friedrich Weihl in Friedberg betreibt daselbst seit beute ein Colonial- und Spezereiwaarengeschäft unter der Firma„F. Welhl“ und ist deßfallsiger Eintrag im Firmenregister verfügt worden.
Friedberg am 1. November 1882. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert.
Hohenstein,
2643 e
Bekanntmachung.
Nachdem der seitherige Rechner des Vorschuß- und Credit⸗Vereins Bruchenbrücken— Lehrer Maul daselbst— ein Amt nleder gelegt hat, ist für die Zeit bis zur zächsten ordentlichen Generalversammlung das Vorstands— mitglied Philipp Best II. von Bruchenbrücken als Rechner und Philipp Best III. von Bruchenbrücken als neues Zorstandsmitglied gewählt worden.
Friedberg am 1. November 1882. Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. Süffert.
Hohenstein,
2644 Hülfsgerichtsschreiber.
Bekanntmachung.
Auf Antrag der Erben des Kaufmanns Louis Winheim 4 Frledberg ist die Firma dieses Namens im Handels— zegtster gelöscht worden. rte d berg am 1. November 1882.
Großherzogliches Amtsgericht Friedberg. S ũ Hülfsgerichtsschrelber.
ffert. Ein Hetze in Heizer Birb für eine Dreschmaschine gesucht von Nieder-Erlenbach.
Hohenstein, 845
362⁴ Joh. Fix.
Immobiliar-Versteigerung.
Montag den 6. November l. J., Vormittags 11 Uhr,
Deweil erbvertheilungshalber nochmals an den Meist— bietenden versteigert werden. Friedberg den 1. November 1882. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Sertba.
* Holzversteigerung.
Dienstag den 7. und Mittwoch den 8. d. Mts., jedes—⸗ mal Nachmittags 2 Uhr anfangend, soll eine größere Parthie Obstbaäume öffentlich ueistbietend versteigert werden.
Zusammenkunft ist am 7. d. Mts. am Rathhaus— treppchen und am 8. d. Mts. am Mainzerthor.
Friedberg den 3. November 1882. Großherzogliche Bürgermeisterei Friedberg.
Seriba.
9 1 7
Hofraithe-Versteigerung.
Freitag den 17. November l. J., Vormittags 10 Uhr, soll in hiesigem Rathhaus die Hofralkthe der Georg Krauch's Ehefrau nochmals an den Meistbietenden versteigert werden.
Bei entsprechendem Gebote wird der Zuschlag er— thellt.
Friedberg den 2. November 1882. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg.
Seriba.
3
3665
3650
Ein Wohnhaus
auf der Katserstraße ist aus freier Hand zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d. Anz. 3625
Eckert'sche Pflüge
zu haben bei Conrad Häuser
sollen in hiesigem Rathhaus die Grundstücke des Philipp
In 5. Auflage erschtenen und bei C. Bindernagel in Friedberg vorräthig à 1 Mark:
n Die Freimaurerei in zehn Fragen und Antworten.
stat! Zur Aufklärung für das Volk und dessen Freunde Scheitlin& Zollikofer in St. Gallen.
Un widerruflich Ziehung 15. November 1882.
Größte deutsche Ausstellungs-Lotterie Nürnberg. Hauptgewinn 25,000 M.
1 Gewinn von 10,000 M., 2 à 3000 ꝛc.,
im Ganzen 4000 Gewinne
im Werthe von 250,000 M.
8 5(fñür Frankatur und Loose 2 M. 15 Gewinn-Liste 20 Pf. belzufuͤgen) zu bezlehen durch die Direetion d. Ausstellungelotterie
Nürnberg. 3573
824
Damen- und Kinderkaputzen. gestrickte und gehäckelte Kinderkleidchen und Jaͤckchen, Unterjacken und Hosen, sowie große Auswahl in Winter- schuhen zu sehr billigen Preisen bei
3429 Geschwister Schloß.
Ein noch fast neuer, Kochofen
sehr guter veränderung preiswürdig zu verkaufen. Exped, d. Anz.
ist wegen Wohnungs- Näheres bei der 3626 feinster u. billigster Quali⸗
3361 in Friedberg.
Hosenträger
tät empfiehlt K. Friedrich.


