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Damstag den 3. Juni.
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Oberhessischer Anzeiger.
Wird hier und in Nauheim Montag, Mittwoch und Freitag Abend ausgegeben.
Kreisblatt für den Kreis Friedberg.
Donnerstag und Samstag.
Erscheint dreimal wöchentlich und zwar Dienstag,
Die einspaltige Petttzetle wird bei Annoncen mit 11 Pf. berechnet,
bet größerem Tabellen- oder Ziffersatz mit 14 Pf., bet Reelamen mit 22 Pf.; ein Beleg kostet 9 Pf.
Annoncen uon auswärtigen Einsendern(sowett Letztere nicht Jahres⸗Gonko bei uns haben), welchen der Betrag nicht beigefügt eist, werden stels per Poß nachgenommen.
Amtlicher Theil.
Bekanntmachung.
Mittwoch den 7. lauf. Monats, Nachmittags 2 Uhr, findet in dem Steinhäußer'schen Gartensaale dahier
die Schlußversammlung der Interessenten Friedberg den 1. Juni 1882.
zur Errichtung einer Rübenzucker⸗Fabrik statt, wozu hierdurch einladet amens der erwählten Commission:
Dr. Braden.
Aus dem Großherzoglichen Reglerungsblatt Nr. 9 ist zu publiciren: Finanzgesetz für die Finanzperiode 1882/85.
Betreffend: Die allgemeine Berufsstatistik.
Friedberg am 30. Mai 1882.
Das Großherzogliche Kreisamt Friedberg an die Großherzoglichen Bürgermeistereien des Kreises. 3 Bezugnehmend auf unsere früheren Ausschreiben rubricirten Betreffs empfehlen wir Ihnen noch wiederholt, auf ortsübliche Weise zur öffentlichen Keuntniß zu bringen, daß am 5. Juni dieses Jahres eine allgemeine Erhebung der Berufsverhältnisse der Bevölkerung in Ver— bindung, mit einer Erhebung der landwirthschaftlichen und gewerblichen Betriebe stattfinden werde und Jedermann, bei Vermeidung einer Geld— strafe bis zu 30 Mark, verpflichtet sei, die auf Grund des Gesetzes an ihn gerichteten Fragen— bei denen ein Steuerzweck nicht in Frage komme— wahrheitsgemäß zu beantworten. Zugleich sehen wir uns veranlaßt, Sie nochmals ganz besonders darauf aufmerksam zu machen, daß eine Gewerbekarte(B) nicht von einem jeden Gewerbetreibenden auszufüllen ist, sondern nur von solchen Personen, die 1) ein Gewerbe mit einem oder mehreren thätigen Mitarbeitern(Compagnons) oder mit einem oder mit mehreren Gehülfen oder Arbeitern ausüben, oder 2) welche in dem Betriebe ein Triebwerk, das durch Wind, Wasser, Dampf, Gas oder Heißluft bewegt wird, oder einen Dampfkessel ohne Kraftübertragung, welcher den allgemeinen polizeilichen Bestimmungen über die Anlegung von Dampfkesseln unterliegt, oder eine Locomobile
oder ein Dampfschiff verwenden.
Bei den übrigen Gewerbetreibenden ist nur der Zählbogen(A) auszufüllen.
Sie wollen die Zähler wieder—
holt und ausdrücklich hierauf hinweisen und dieselben auffordern, nach vollendeter Wiedereinsammlung die Zählformulare nochmals zu Haus eingehend zu prüfen und die sich als nöthig ergebenden Aufklärungen, Nachträge, Ergänzungen und Berichtigungen alsbald zu bewirken, insbe—
sondere auch die Angaben über die Größe und den Umfang der landwirthschaftlichen Betriebe sorgfältig zu coutroliren.
Die so geprüften und
richtig gestellten Formulare sind von den Zählern unfehlbar bis zum 12. Juni dieses Jahres an Sie, beziehungsweise die Zählungs-Commissionen,
abzuliefern.
Von der höchsten Bedeutung für den Werth des Gesammtergebnisses ist jedoch Ihre, beziehungsweise der Zählungs-Commission,
Aufgabe, sofort nach Ablieferung der ausgefüllten Formulare die gemachten und bereits von den Zählern geprüften Angaben nochmals unter
deren Zuziehung eingehend zu prüfen und, wenn nöthig, sorgsamst richtig zu stellen.
Es sind indessen hierbei nicht nur die Zählformulare,
sondern auch, unter Vergleichung mit deuselben, die Controllisten auf Vollständigkeit und Richtigkeit der Einträge zu prüfen und sofern sich
dann noch Zweifel oder Mängel ergeben, die erforderlichen Aufklärungen, Ergänzungen und Richtigstellungen ungesäumt herbeizuführen.
Wir
glauben schließlich der bestimmten Erwartung Ausdruck geben zu können, daß jeder mit dem Ehrenamt eines Zählers resp. Commissionsmitglieds Betraute, in Erkennung der hohen Bedeutung der Berufszählung für die Allgemeinheit, voll und ganz seine Pflicht erfüllen werde.
Dr. Braden.
Deutsches Reich.
Darmstadt, 31. Mai. Der Großherzog nebst Familie begeben sich heute auf einige Zeit nach Kranichstein.
31. Mai. Der päpstliche Hausprälat Spolverini wurde heute vom Großherzog in Privataudienz empfangen.
— Der Ministerial-Protokollist Reuting wurde unter Anerkennung seiner Dienste auf Nachsuchen in den Ruhestand versetzt und dem— selben der Charakter als Registrator verliehen.
— Das Regierungsblatt Nr. 10 enthält die Bekanntmachung, die Begrenzung der Parzellen zum Behufe der Katasteroperationen betreffend.
Berlin. Der Handels-Vertrag zwischen Deutschland und Italien vom 31. Dez. 1865 und die Schifffahrtsconvention vom 14. Okt. 1867 bleiben zufolge eines Uebereinkommens beider Regierungen bis zum 30. Juni 1883 in Kraft.
Ems, 7. Mai. Die Kaiserin Eugenie ist heute nach Brüssel abgereist.
Kiel. S. M. S.„Hertha“, 19 Geschüͤtze, Comm. Kapt. zur See v. Kall, ist am 19. April c. in Manilla eingetroffen und am folgenden Tage nach Singapore in See gegangen.
Ausland.
Oesterreich-Ungarn. Wien. Die„W. Ztg.“ veröffentlicht die Gesetze, die Erhöhung des Petroleumzolles, die Einführung von Post⸗ sparkassen, sowie die Abänderung des gesetzes betreffend.
— Das Truppencommando in Ragusa für Süd⸗ Dalmatien und für die Herzegowina ist aufgelöst worden.
Schweiz. Bern. Der Bundesrath ver— langt von den eidgenössischen Räthen für Be— schaffung von Kriegsmaterial pro 1882 Credite im Betrage von Frs. 1,811,600.
Frankreich. Paris, 1. Juni. Es be— stätigt sich, daß England den Vorschlag Frank— reichs, betreffs einer Botschafter-Conferenz in Konstantinopel zur Lösung der egyptischen Frage, acceptirt hat. Die Einladungen gehen voraus— sichtlich noch heute ab.
Großbritannien. London, 1. Juni. Die Kanalflotte in Plymouth hat Befehl er— halten, heute nach Gibraltar auszulaufen und dort weitere Befehle zu erwarten. In Devan— port werden Schiffe ausgerüstet, welche als Wacht— schiffe im Suezkanal dienen sollen.
Italien. Rom, 30. Mai. Der Senat genehmigte ohne Debatte den Gesetzentwurf, be— treffend die Verlängerung der Handels- und Schifffahrtsverträge mit England, Deutschland, Belgien, Spanien und der Schweiz, nebst den betreffenden Tagesordnungen.
Rumänien. Bukarest, 31. Mai. Der Seuat nahm das Gesetz, betreffend die Liqui— dation der Gesellschaft Rumänischer Eisenbahnen einstimmig an.
Rußland. Petersburg. Für General Tod— leben, welcher nach Warschau bestimmt ist, wurde General Obrutscheff für das Generalgouverne— ment in Wilna in Aussicht genommen.— Die
Seuchen- Stadt Gorki im Gouvernement Mohilew ist am
29. Mai fast ganz niedergebrannt.— Die Krönung des Czaren ist nunmehr definitiv bis zum Mai 1883 verschoben worden.— Loris⸗ Melikoff soll beauftragt worden sein, Pläne für
eine durchgreifende Verwaltungsreform auszu— arbeiten.
Egypton. Kairo, 31. Mai. Das Leben des Khedive ist in Gefahr, seine Absetzung er— folgt in Kurzem, Halim wird sein Nach— folger; in Alexandrien kam die ganze Mittel— meerflotte mit versiegelten Ordres an, demnach landen Truppen nur, um die Europäer zu be— schützen. Ohne eine türkische Intervention wird keine Besserung erwartet, die Geschäfte liegen sämmtlich ganz darnieder, die Banken schicken ihre Werthe fort.
Amerika. New-Vork, 1. Juni. Gestern wurden in Folge von Arbeitseinstellungen sechs Stahl- und Eisenhütten in Peunsylvanien ge— schlossen. Der Strike erstrekt sich außerdem auf Ohio, Westvirginia, Missouri und Kentuky.
Aus Stadt und Land.
Friedberg. Die Gewitter vom 30. Mai, die hier ohne großen Schaden vorüberzogen, haben anderwärts arg gehaust. So lesen wir von Alsfeld: Ein heute Abend über unsere Gegend sich entladendes Gewitter mit Hagel hat namentlich in den Gemarkungen der Dörfer Storndorf, Ober- und Untersorg u. s. w. großen Schaden verursacht. Ebenso in Gedern u. s. w.— Frankfust; Heute zwischen sieben und halb acht Uhr zog sich ein Hagelwetter über unsere Stadt zusammen, das an Heftig keit seit Jahren seines Gleichen nicht gehabt haben dürfte. Die Hagelkörner fielen in der Größe von Taubeneitern oder Wallnüssen nieder und richteten empfindlichen Scha— den an Früchten, Blumen, Fensterscheiben u. s. w. an. So wurden die Gewächshäuser von Gebrüder Sießmayer in Bockenheim arg mitgenommen und die Lehrbuben, welche die bedrohten Pflanzen bedecken sollten, sogar verwundet.— Mainz: Heute Nachmittag nach 5 Uhr ging ein furchtbares Unwetter über unsere Stadt und die Umgegend nieder. Der Hagelschlag dauerte gerade
21 Minuten und hatten die Korner zumeist eine Größe
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