Betreffend: Entwässerung der Grundstücke in der Gemarkung Fauerbach v. d. H.
Von einer Anzahl Grundbesitzer und von dem Ortsvorstand der Gemeinde Fauerbach v. d. H. Fauerbach v. d. H. und abtheilungsweise Ausführung derselben beantragt worden. und Namensverzeichniß der betheiligten Grundbesitzer über die Entwässerung der Flur III der
Bekanntmachung.
ist die Entwässerung der Gemarkung
Es wird Antrag, Plan, Beschreibung, Kostenvoranschlag
Gemarkung von Mittwoch den 8. Juni bis
Mittwoch den 6. Juli laufenden Jahres auf dem Bürgermeistereibureau zu Fauerbach v. d. H. mit dem Aufüͤgen offen gelegt, daß diejenigen
Grundbesitzer, welche in dem Ab stimmun Mittwoch den 6.
gstermin Juli laufenden Jahres, Vormittags von 9 bis 11 Uhr,
weder in Selbstperson noch durch gehörig legitimirte Bevollmächtigte abstimmen werden, als für das Project stimmend angesehen werden.
Friedberg den 26. Mai 1881.
1986
Ausgewiesen aus dem Großherzogthum Groß⸗Selze; des Georg Muller von Rödgen, Kaspar Mehring von Nieder-Wöllstadt,
auf Grund des§
Preungesheim und der Elisabeth Damm von Göbelnroth sind unbekannt und zu ermitteln.
Großherzogliches Kreisamt Friedberg. J.
3 Absatz 2 des Freizüͤgigkeitsgesetzes: Wilhelm Peter Gottfried Schutze von Friedrich Wundke von Dubrau, Kreis Sorau.— Wegen Bettels bestraft: Karl Georg Ricks von Hohnsen.— Die Aufenthaltsorte des Adam Klöß von Vilbel, des Karl Langsdorf von Rockenberg, der Katharina Koch von Gießen, des der Elisabetha Maus von Friedberg, der Margaretha Bickert von Schlitz, des Johannes Klein von
. K.: Küchler, Kreis ⸗Assessor.
Deutsches Reich.
Darmstadt. J. Staub aus Zürich wurde zum Unter⸗ Verwalter bei Großh. Hofmeierei ernannt.
— Das Regierungsblatt Nr. 13 enthält das Gesetz, die Allgemeine Bauordnung betr.
Berlin, 27. Mai. Der Reichstag setzte die Berathung des Antrags von Richter und Ausfeld über den Hamburger Zollanschluß fort, nahm schließlich unter Ablehnung aller anderen Anträge den Antrag von Windthorst an, den Reichskanzler zu ersuchen, in der Behandlung von Zoll und Schifffahrt auf der unteren Elbe, den Hamburger Einrichtungen für Zollabfertig— ung, sowie der Hamburger Zollvereinsniederlage, an dem bestehenden Zustande so lange Nichts zu ändern, als die noch schwebenden Verhand— lungen über Hamburgs Zollanschluß nicht zu einem endgültigen Ergebniß geführt hätten. Der Reichstag berieth in fortgesetzter Sitzung das Gesetz über die Stempelsteuer. Dabei genehmigte er in der Tarifnummer 1 die für Actien und Papiere auf Inhaber vorgeschlagenen Steuer— sätze nebst den dazu gehörigen Paragraphen des Gesetzes nach den Anträgen der Commission mit unerheblicher Aenderung gemäß dem Antrag von Wedell⸗Malchow.— 28. Mai. Die Berathung des Stempelgesetzes wurde fortgesetzt. Bei Tarif— nummer 2(Schlußnoten und Rechnungen betr.) genehmigte er den Steuersatz für Schlußnoten nach dem Commissions-Antrage, den Steuersatz für Rechnungen, Noten, Verzeichnisse u. s. w. nach dem Antrage v. Wedell, wonach der Stempel nicht 10 Pfennige, sondern ½0 pro Mille be— trägt. Der Reichstag lehnte, dem Commissions— Antrag entsprechend, die Tarifpositionen für Lombarddarlehen, Quittungen, Checks und Giro— Anweisungen ab. Dann genehmigte er die Be— steuerung der Lotteriebörse, sowie die übrigen Paragraphen des Gesetzes nach den Anträgen der Commission. Schließlich wurde die bean— tragte Resolution wegen Aufhebung der Staats— Lotterien im deutschen Reiche berathen, die Ab— stimmung aber der dritten Lesung vorbehalten. 27. Mai. Das Protokoll über den Eintritt Hamburgs in den Zollverband wurde durch den Finanzminister Bitter, den Reichs— schatzsekretär Scholz und die Hamburger Sena— toren Versmann und Oswald, sowie den Minister— residenten Krüger gestern Nachmittag vollzogen. Die schwierige, so viele große Interessen in sich schließende Angelegenheit ist den von beiden Seiten ergangenen Instructionen gemäß mit voll— ständiger Verständigung aller Theile erfolgt. Das Abkommen kommt heute Nachmittag im Senate in Hamburg zur Verhandlung. Hierauf wird die Bürgerschaft über die Genehmigung dieses Abkommens verhandeln. Die„Tribüne“ meldet, die Ablehnung durch die Hamburger Bürger—
schaft werde hier als gewiß betrachtet.
Ausland.
Pest, 28. Mai. Das Unterhaus nahm, nach einer General- und Specialdebatte, den Gesetzentwurf, betr. die Regelung der Handels— und Verkehrsbeziehungen zu Deutschland, an. Der Handelsminister widerlegte die Ausführ—
ungen des Grafen Apponyi, daß ein autonomer Zolltarif nur Oesterreich zu Gute komme.
Dänemark. Kopenhagen, 27. Mai. Das neu gewählte Folkething trat heute zusammen. Es wählte wieder Krabbe zum provisorischen Präsidenten.
Frankreich. Paris, 27. Mai. Senat. Bei der Berathung über den tunesischen Ver— trag erklärt Gontant-Biron, die Rechte werde, da sie keine Schwierigkeiten machen wolle, für den Vertrag stimmen, indem sie der Regierung die Verantwortung für die eventuellen Folgen
überlasse. Der Vertrag wurde hierauf ohne Debatte genehmigt. — 28. Mai. Deputirtenkammer. Bei der
Berathung des Rekrutirungs-Gesetzes bekämpft der Minister Ferry den Artikel der Commission, wonach den geistlichen Seminaristen von der fünfjährigen Dienstzeit vier Jahre, den weltlichen Lehrern nur ein Jahr auferlegt werden soll. Die Kammer lehnte den Artikel der Commission ab und nahm den Gesetzentwurf der Regierung an, welcher den Seminaristen wie den wirklichen Lehrern nur einjährige Dienstzeit vorschreibt. Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten legte hierauf einen Gesetzentwurf über die Her— stellung einer Postschiffverbindung zwischen Frank— reich, Algerien und Tunis vor.
Großbritannien. London, 27. Mai. Oberhaus. Delaware wünscht Aufschluß über die Politik der Regierung in Betreff Tunis. Der Schatzkanzler Granville erwiedert: Wenn es der allgemeine Wunsch nach einer Debatte sei, oder die Absicht, ein Mißtrauensvotum ein— zubringen bestünde, sei die Regierung zu vollster Debatte bereit. Mit allwöchentlichen Diskus— sionen aber über eine, mit großer Dellikatesse zu behandelnde Frage werde sicher den freund— schaftlichen Beziehungen zwischen England und Frankreich Nichts genützt. Lord Salisbury schließt sich der Ansicht des Schatzkanzlers an: England habe kein solches Interesse an der Frage, daß dasselbe die Spannung freundschaftlicher Be— ziehungen zu Frankreich rechtfertigen würde. 28. Mai. In Michelstown(Irland) fand gestern gelegentlich dreier mit Hilfe von 250 Polizisten und einer Dragoner-Abtheilung vorgenommenen Exmissionen ein ernster Zu— sammenstoß zwischen der Bevölkerung und der Truppenmacht und Polizei statt. Die Volks— menge wuchs bis 12,000 an. Die Polizei wurde mit Steinwürfen angegriffen, wodurch mehrere Polizisten verwundet wurden. Polizei und Ca— valerie trieben die Menge durch wiederholte An— griffe zurück. Das Gesetz gegen die Zusammen— rottungen wurde zweimal verlesen. Von wei— teren Exmissionen wurde abgesehen.
— Die Jury des Assisengerichtes erkannte Most für schuldig. Der Urtheilsspruch ist verschoben.
Italien. Rom. Das neue Cabinet ist wie folgt zusammengesetzt: Depretis, Präsidium und Inneres; Mancini, Aeußeres; Zanardelli, Justiz; Magliani, Finanzen; Baccarini, öffent— liche Arbeiten; Baccelli, Unterricht; Berti, Acker— bau; Ferrero, Krieg; Acton, Marine. Die Minister leisteten den Eid; die Kammer wird
Ende der Woche wieder einberufen.
Türkei. Constantinopel. Die Pforte for⸗ derte das englische Comits der Bondholders auf, unverzüglich ihre Delegirten nach Constantinopel zu entsenden, um ein finanzielles Arrangement auf Grundlage der türkischen Note vom 25. October 1880 zu treffen.
— Die Mitglieder der militärischen Com⸗ mission der europäischen Mächte zur Ueberwach— ung und Ausführung der griechisch-türkischen Grenzconvention sollen Ende Juni ernannt wer— den. Die Vertreter der europäischen Mächte zu Athen stellten der griechischen Regierung eine Aufforderung der Mächte zu, den griechischen Gesandten zu Constantinopel zur Unterzeichnung der Convention zu autorisiren. Man erwartet eine allgemein befriedigende Lösung der Frage.
Rumänien. Bukarest, 27. Mai. Der „Monitorne“ veröffentlicht zahlreiche Begnadig— ungen verurtheilter Soldaten.— Die Kammer ernannte eine Commission zur Prüfung einer an⸗ geblichen Erfindung eines lenkbaren Luftballous.
Griechenland. Athen, 28. Mai. Die griechische Regierung nahm die türkisch-griechische Convention an und ernannte drei militärische Commissäre zur Absteckung der Grenze.
Rußland. Petersburg, 25. Mai. Der Kriegsminister Graf Miljutin reichte, gutem Ver— nehmen nach, seine Entlassung ein. Ueber den Nachfolger ist noch Nichts entschieden.
— 27. Mai. Der„Regierungsbote“ demen⸗ tirt ebenfalls die Nachricht von einer Frühgeburt der Jesse Helfmann.
Aus Stadt und Land.
Gießen. Spruchliste für das Schwurgericht der Provinz Oberhessen im 2. Quartal 1881: 1) K. Dippel, Glaser in Grünberg. 2) H. Faulstich, Landw. in Lon⸗ dorf. 3) O. Waldeck, Kaufm. in Alsfeld. 4) H. Damm, Müller in Merlau. 5) J. G. Görlach in Ober⸗Hörgern. 6) J. Hofmann in Crainfeld. 7) H. Steuernagel, Land⸗ wirth in Kestrich. 8) G. Reitz 11., Landw. in Inheiden. 9) J. F. Hahn, Pachter in Stornfels. 10) J. Noll, Goldarbeiter in Gießen. 11) W. Koch, Mühlenbesitzer in Assenheim. 12) Dr. W. Onken, Prof. in Gießen. 13) H. Knöß III., Landw. in Groß⸗Eichen. 14) K. Land⸗ mann, Gastw. in Hirzenhain. 15) G. Hergert I., Land⸗ wirth in Wohnbach. 16) H. J. Karl in Dauernheim. 17) A. Löber, Landw. in Freienseen. 18) J. Koch X., Müller in Alsfeld. 19) F. Planz, Bäcker in Alsfeld. 20) H. Schiel IV., Gemeinderath in Langsdorf. 21) K. Zimmer, Bäcker in Lich. 22) G. Herbst III., Oec. in Altenburg. 23) B. Oppenheimer, Kaufm. in Ortenberg. 24) H. Bausch, Landw. in Nieder-Wöllstadt. 25) K. Adler in Storndorf. 26) J. Schultheis, Landw. in Bleidenrod. 27) G. W. Schmidt, Landwirth in Reichelsheim. 28) H. Kratz VIII., Landw. in Ober⸗Ohmen. 29) K. W. Schau⸗ bach in Nieder-Florstadt. 30) P. Erb in Kirtorf.
Allerlei. Anton Stark, der, wie berichtet, seine
Augsburg.
stückelt hat, ist als Leiche aufgefunden worden; er hat sich nach der Unthat erhängt.
Volksbildungsverein zu Friedberg.
Kürzlich hielt der hiesige Volksbildungsverein seine Jahresversammlung ab. Wir haben dabel abermals Ge⸗ legenheit gehabt, uns von der wohlthätigen Wirksamkeit dieses Vereins zu überzeugen. Derselbe ist bereits im Besitz einer hübschen kleinen Bibliothek von guten Büchern, die er unentgeltlich verleiht. Er veranstaltet in jedem Winter eine Reihe von lehrreichen, stets zahlreich be—
suchten und mit Belfall aufgenommenen Vorträgen aus den verschiedenen Wissensgebieten, zu denen er freien Zutritt für Jedermann gewährt. Er unterhält ein freundlich ausgestattetes, in den Abendstunden beleuchtetes,
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Ehefrau im Walde aus Eifersucht getödtet und zer⸗
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