Mann, welcher den General Tscherewin zu sprechen wünschte und sodann auf denselben einen Revol— verschuß abfeuerte, der die Kleider des Generals durchlöcherte. Tscherewin wendete den Schuß ab, indem er des Attentäters Arm ergriff; so ward nur seine Uniform verletzt. Der Thäter nennt sich Nicolaus San Sankowsky. Er stammt aus dem polnischen Adel im Gouvernement Grodno. Er gab an, auf Anstiftung eines gewissen Paul Melnikow gehandelt zu haben, dem wegen Dieb⸗ stahls die bürgerlichen Rechte aberkannt worden seien. Dieser ist darauf auch verhaftet worden.
Aus Stadt und Land.
ch. Friedberg. Es freut uns, heute mittheilen zu können, daß die Abhaltung des nächsten Concerts des Musikvereins nunmehr durch die gef. Zusage der Frau Weimar⸗Renner(Sopran), sowie des Baritonisten A. Müller aus Frankfurt a. M. am 4. December ge⸗ sichert ist. Beide Solisten sind noch von früherem Auf— treten her in sehr guter Erinnerung und glauben wir, von dem strebsamen Verein umsomehr an diesem Abend einen großen Genuß erwarten zu dürfen, als durch die gütige Mitwirkung eines Chors von ca. 40 Seminaristen die Männerchöre in der„Comola“ zu jedenfalls imposanter Wirkung kommen werden.
W. Nieder⸗Wöllstadt, 21. Nov.(Verspätet.) Gestern fand in dem Saale des Gastwirths Becker da— hier die Generalversammlung des„Wetterauer Sänger⸗ bundes“ statt. Anwesend resp. durch Delegirte vertreten waren folgende Vereine: Assenheim, Bruchenbrücken, Ilben— stadt, Nieder⸗Rosbach, Ober⸗Wöllstadt und Rendel. Echzell war entschuldigt. Der Präsident des Sängerbundes, Land⸗ tags⸗Abgeordneter Weith von hier, eröffnete die Versamm— lung mit einer herzlichen Ansprache, in welcher er die Anwesenden willkommen hieß und sie aufforderte, getreu— lich zusammen zu halten zum Gedeihen des Verbandes. Auf der Tagesordnung standen: 1. Bestimmung des Fest⸗ ortes, sowie des Festliedes bezw. Chorliedes für das Bundes⸗Gesangfest im Jahre 1882 2. Festsetzung eines Tages zum gemeinschaftlichen Ausfluge; 3. Rechnungs— Ablage; 4. Zeit und Ort des nächsten Delegirtentages. Das Bundes⸗Gesangfest wird im nächsten Jahre zu Ober⸗ Wöllstadt abgehalten. Als Chorlied wurde auf Vorschlag von Lehrer Will in Rendel:„Wir sind ein festgeschlossener Bund“ gewählt. Der gemeinschaftliche Ausflug fällt für das nächste Jahr aus. Die Rechnung wurde für richtig be— funden und der Rechner entlastet. Der nächste Dele— girtentag findet im Herbst 1882 zu Rendel statt. Nach Schluß der Verhandlungen toastirte der Präsident des Verbandes auf den Wetterauer Sängerbund, sowie Lehrer Will auf den Präsidenten Weith. Zum Schluß sei noch bemerkt, daß das Präsidium dermalen aus folgenden Personen besteht: Landtags-⸗Abgeordneter Weith, Präsi⸗ dent; Lehrer Hof, Echzell, Vicepräsident; Lehrer Schmidt, Ober⸗Wöllstadt, Rechner; Lehrer Will, Rendel, Schrift— führer. Die Vereine der Nachbarschaft, welche bis jetzt noch keinem Bunde angehören, können ihren Beitritt zum Wetterauer Sängerbund, falls sie gesonnen sind, sich an⸗ zuschließen, bei einem der genannten Präsidial-Mitglieder anzeigen, Statuten können jederzeit von dem Schriftführer des Verbandes, Lehrer Will zu Rendel, bezogen werden. Wir aber, die wir schon zum Bunde gehören, wollen bestrebt sein, immer mehr zur Veredelung des deutschen Volksliedes beizutragen.
Darmstadt, 26. Nov. Heute Vormittag 7¼ Uhr hat im Hofe des hiesigen Provinzial-Arresthauses die Hinrichtung des Raubmörders Wettmann von Groß— Rohrheim mittelst Fallbeils stattgefunden. Die Voll⸗ streckung des Todesurtheils fand bei beschränkter Oeffent⸗ lichkeit statt und haben, außer den durch das Gesetz be— stimmten Personen, nur etwa 30 Personen, welche von der Staatsanwaltschaft Einlaßkarten erhalten hatten, dem traurigen Akte beigewohnt. Der Delinquent war in den letzten Tagen stets munter und guter Dinge ge— wesen, beim Anblick des Schaffots verließ ihn jedoch seine Fassung und er knickte zusammen, so daß ihm ein Gendarm mit Aether zu Hülfe kommen mußte. Er war blaß wie der Tod, als ihn die Henkersknechte das Schaffot hinaufschleppten, und hat von dem, was mit ihm vorging, wohl keine klare Vorstellung mehr gehabt. Offenbar raubte ihm in den letzten Momenten die furcht⸗ bare Angst theilweise die Besinnung. Die Execution ging auf das Rascheste und ohne jeden Zwischenfall von Statten.
Allerlei.
Weilbach. Der von hier kürzlich gemeldete Mord eines Mädchens scheint nunmehr aufgeklärt zu werden. Die gerichtliche Seetion der Leiche ergab, daß das Mädchen sich in anderen Umständen befand. Das Kriminalgericht hat die Verhaftung des Vaters des Mädchens alsbald verfügt, der auch bereits in das Gefängniß nach Wies— baden abgeführt worden ist. Einen Liebhaber soll das Mädchen nicht gehabt haben, auch sonstige Beweise eines von fremder Hand verübten Mordes nicht vorliegen.
Essen, 24. Nov. Der wegen dreifachen Mordes zum Tode verurtheilte Besenbinder W. Schiff hat vor⸗ gestern, wie die„Ess. Zig.“ berichtet, seine früheren Ge— ständnisse vor dem ersten Staatsanwalt vollständig be— stätigt und in vollem Maße eingestanden, die Elise Rlemen— schneider, die Lisette Schülken und die Mina Pott ge— tödtet zu haben.
Breslau, 27. Nov. Der gestrige Berliner Tages⸗
sollte, entgleiste um 3 Uhr 51 Minuten beim Passtren der englischen Weiche bei der Station Mochbern, wobei die Maschine, der Tender und der Postpackwagen um: stürzten. Außer einigen Contusionen eines Postseeretärs kamen keine gefährlichen Verletzungen vor. Der Zug hatte zwei Stunden Verspätung.
London, 25. Nov. Das Kriminalgericht verurtheilte den August Hanzbach, welcher versuchte, deutsche Bank⸗ noten zu fälschen, zu 8 Jahren Zuchthausstrafe. Konstantinopel, 24. Nov. In den Ortschaften bei Erzerum ist eine pestähnliche Krankheit ausgebrochen; es sind bereits alle Vorsichtsmaßregeln getroffen worden.
Gerichtssaal.
Butzbach, 26. Nov. In der heutigen Schöffen⸗ gerichtssizung wurde in folgenden Sachen erkannt: 1) Gegen Johs. Goͤbel Fr. von Pohlgöns, angeklagt wegen Beleidigung, eine Gefängnißstrafe von 8 Tagen und Tragung der Kosten des Verfahrens. 2) Gegen Wilh. Jäger 5r. von Pohlgöns, angeklagt wegen Beleidigung, Tage Gefängniß und Tragung der Kosten. Den Beleidigten wurde auch das Recht zugesprochen, den ent⸗ scheidenden Theil des Urtheils, da die Beleidigung eine öffentliche war, einmal innerhalb 14 Tagen, von Rechts⸗ kraft desselben an, im„Wetterauer Boten“ auf Kosten des Jäger veröffentlichen zu dürfen. 3) Gegen Carl Wagner von Langenhain und dessen Ehefrau, angeklagt wegen Hausfriedensbruchs ꝛc., erhielt Wagner, der schon wegen verschiedener Vergehen bestraft, auch am meisten bei der Sache mitgewirkt hatte, im Ganzen 19 Tage Gefängniß, die Ehefrau Wagner 5 Tage Gefängniß, die Kosten sind zu 2 von Wagner, zu ½ von dessen Frau zu entrichten, jedoch unter solidarischer Haftbarkeit be— züglich der baaren Auslagen des Staates. 4) Gegen Conrad Becker und Georg Jung, beide von Hoch-Weisel, angeklagt wegen groben Unfugs, auf Freisprechung von Strafe und Kosten. 5) Gegen Schäfer Wilh. Nicolai von Nieder-Weisel, angeklagt, seinen Hund in die Hoch— Weiseler Gänsheerde gehetzt zu haben, ebenfalls auf Freisprechung von Strafe und Kosten.
Altenstadt. In der am 1. December stattfindenden Schöffengerichtssizung kommen folgende Sachen zur Ver⸗ handlung: 1) Johann Georg Will von Altenstadt wegen Widerstands und Beleidigung. 2) Peter Heppner IV. von Stammheim wegen Beleidigung. 3) Katharina Mohn von Langenbergheim wegen Jagdpolizei-Uebertretung. 4) Jakob Grießemer II. von Staden wegen Beleidigung. 5) Forstwart Grünewald von Hainchen wegen Ueber⸗ tretung des Art. 299 des Polizei- Straf⸗Gesetz Buches. 6) Friedrich Stroh II. von Lindheim wegen Unter⸗ schlagung. 7) Wilhelm Stroh von Lindheim wegen Pfand⸗ veräußerung. 8) Karl Klehm von Heegheim wegen Be⸗ leidigung. 9) Heinrich Berg und Wilhelm Berg von Altenstadt wegen Körperverletzung. 10) Heinrich Borst von Rodenbach wegen Bettels.
Verloosungen. Cronberger Eisenbahn-Gesellschaft 5pCt; Prioritäts- Obligationen 1. Emission von 1876. Ziehung vom 28. Oct. 1881.— Heimzahlung am 2. Jan. 1882. Nr. 10 à 1000.
Finnländer Thlr. 10⸗Loose von 1868. Ge⸗ winn⸗Ziehung vom 1. Nov. 1881.— Heimzahlung am 1. Febr. 1882. S. 4054 Nr. 19 à Thlr. 15000. S. 3389 Nr. 16 à Thlr. 1500. S. 1353 Nr. 18, S. 5086 Nr. 14, S. 1173 Nr. 8 à Thl. 1000. S. 2039 Nr. 17, S. 3656 Nr. 2, S. 3938 Nr. 13, S. 4413 Nr. 4, S. 5682 Nr. 11, S. 6048 Nr. 3, S. 6637 Nr. 7 à Thlr. 300. S. 882 Nr. 19, S. 1868 Nr. 11 14, S. Nr⸗ 1, S. 1668 Nr. 5,
3117 Nr. 8, S. 3938 Nr. 3, S. 4345 Nr. 17, S. 4728 Nr. 18 S. 5086 Nr. 3 19, S. 5212 Nr. 6, S. 5427 Nr 5, S. 5854 Nr 18, S. 6048 Nr. 10, S. 6411 Nr. 15, S. 6485 Nr. 17, S. 6521 Nr. 17, S. 6543 Nr. 5, S. 6637 Nr. 6, S. 6673 Nr. 1, S. 6789 Nr. 19, S. 7156 Nr. 2, S. 7500 Nr. 1, S. 7581 Nr. 5, S. 7611 Nr. 12, S. 7981 Nr. 15, S. 8021 Nr 10, S. 8304 Nr. 5, S. 8403 Nr. 10, S. 8530 Nr. 11 15, S. 8537 Nr. 16, S. 8773 Nr. 1, S. 8810 Nr. 11, S. 8910 Nr. 6, S. 9168 Nr. 3, S. 9265 Nr. 15, S. 9591 Nr. 19, S. 9627 Nr. 17, S. 9787 Nr. 16, S. 10654 Nr. 11, S. 10997 Nr. 17 à Thlr 60. Auf alle übrigen Nummern in den am 1. August 1881 gezogenen Serien entfällt der geringste Gewinn von Thlr. 12.
Handel und Verkehr.
Friedberg, 26. Nov. Wochenmarkt. Butter kostete per Pfd. M. 1.00— 1.10, Eier 1 St. große 8 Pf., 1 St. kleine 7 Pf.
Gießen, 26. Nov. Wochenmarkt. Butter per Pfd. M. 1.5— 1.20, Eier 1 St. 7—8 Pf., 2 kleine St. 00 Pf., Käse per Stück 5—9 Pf., Tauben das Paar 50—00 Pf., Hühner per Stück M. 0.80— 1.20, Hahnen ver Stück M. 0.70 1.20, Enten per Stück M. 1.20— 1.70, Gänse per Pfund 40—50 Pf., Ochsenfleisch 62— 00 Pf. per Pfd., Kuh⸗ und Rindfleisch 45—50 Pf., Kalbfleisch 44—48 Pf., Hammelfleisch 40—60 Pf., Schweinefleisch 6264 Pf., Kartoffeln 100 Kilo M. 3.00— 4.00, Zwiebeln per Ctr. M. 7.—8., Weißkraut 100 St. M. 4.—7.
Gießen. Auf dem am 22. und 23. d. M. dahier abgehaltenen Viehmarkte waren aufgetrieben: 947 Stück Rindvieh und 551 Stück Schweine. Der Handel war ziemlich lebhaft, Zucht- und Milchvieh wurde sehr gesucht,
eypreßzug, welcher 4 Uhr Nachmittags hier eintreffen
*
als auf den letzten Märkten abgesetzt, Dienstag den 6. und letzteren Tage auch Krämermarkt(Schluß für 1881). Frankfurt, 26. Nov. Marktbericht. Heu kostete je nach Qual. der Centner M. 3.50— 5.50, Stroh M. 44.40. Gans wurde heute das Pfund durchschnittllch mit 60 Pf. bezahlt, 1 Hase M. 2.40—3.50., 1 Ente M. 2.30—. 2.80, 1 Feldhuhn M. 1.50.80, 1 Taube 50 Pf., 1 Huhn M. 1.— 1.50, 1 Hahn M. 0.90—1.50. Ge⸗ müse war in Fülle am Platz. Blumenkohl 25—50 Pf. das Stück, Rosenkohl die Portion 40—60 Pf., Weiß⸗ kraut 10— 15 Pf., NRothkraut 15— 20 Pf., Wirsing 10 Pf., Kartoffeln 200 Pfund M. 3.50—4.
Mainz, 25. Nov. Marktpreise. Kartoffeln 100 Kilo M. 4.00— 5.00, Heu per Ctr. M. 4.50 4.75, Stroh per Ctr. M. 4.25 4.50, Butter ½ Kilo M. 0.90— 1.00, Butter in Parth. bis 7580 Pf., Eier/ Hundert M. 1.70 bis M. 2.00, Handkäse 5— 8 Pf., Rothkraut 20 bis 25 Pf., Weißkraut 8— 10 Pf., Blumenkohl 15 bis 20 Pf., Wirsing 3— 4 Pf., Zwiebel ½ Kilo 9 bis 10 Pf., 1 Gans M. 4.00— 7.00, 1 Ente M. 2.— 3.00, 1 Hahn M. 1.00— 1.50, 1 Huhn M. 1.50— 2.00, 1 junge Taube 40—50 Pf., 1 Feldhuhn M. 1.70— 2.00, 1 Hase M. 2.57— 3.— Frucht⸗Markt. Waizen hiesiger M. 24.25— 25.75, fremder M. 24.75— 25.75, amerik. rother Winterwaizen M. 00.00 00.00, Roggen, hiesiger und franz., M. 21.15— 21.40, Gerste, pfälzer, M. 19 20 bis 19.60, Franken M. 20.00 20.25, Hafer eff. M. 15.75 bis 17.25, Reps M. 29.00— 29.25, Rüböl eff. ohne Faß M. 30.20— 30.50, per Oetober mit Faß M. 30.1000. — Viehmarkt. Ochsen 1. Qual. M. 64., 2. Qual⸗ M. 54— 60, Kühe 1. Qual. M. 50— 54., 2. Qual. M. 40—42., Kälber das Pfd. 50—55 Pf., Schweine das Pfd. 59—64 Pf.
Einen beherzigenswerthen Wink bezüglich der Packetbeförderung zur Weihnachtszeit gibt ein Fach⸗ mann in Folgendem. Während der Weihnachtszeit hat die Postverwaltung eine so große Masse von Packeten zu befördern, daß außergewöhnliche Maßregeln getroffen werden müssen, um dieselben den Bestimmungsorten zu⸗ zuführen. Leider ist aber die Zahl derjenigen Packete welche deßhalb nicht bestellt werden können, weil die Aufschriften während der Beförderung abhanden ge⸗ kommen sind, ziemlich bedeutend, um so Mancher erhält sein Packet erst nach den Feiertagen. Die herrenlos vor⸗ gefundenen Packete werden nämlich den Postanmeldestellen zugeführt; deren Aufgabe es ist, die Adressaten zu er⸗ mitteln. Selbstredend müssen die Sendungen geöffnet werden, was bei den Ober-Postdirektionen durch den Aussschuß für unbestellbare Sendungen erfolgt. Hier wird vor Allem nach einem beigelegten Brief gefahndet; wird ein solcher vorgefunden und trägt derselbe die Adresse des Empfängers, so wird das Packet unverzüglich der Postanstalt des Bestimmungsortes zugeführt. In den meisten Fällen werden aber in den herrenlosen Packeten entweder gar keine Briefe, oder solche mit der Anrede z. B.„Lieber Otto,“ unterschrieben„Deine Mutter“ vor⸗ gefunden: von diesen stellt der Ausschuß ein ganz genaues Inhaltsverzeichniß des Befundes auf, und demnächst ist es die schwierige Aufgabe der Postmeldestelle auf Grund der Inhaltsangaben die Adressaten zu ermitteln. Nach Vorstehendem muß wohl die einfache Schlußfolgerung gezogen werden, daß es in allen Fällen rathsam ist, in der Weihnachtszeit jedem Packete einen Brief, eine Rech⸗ nung oder ein Stück Papier mit der Adresse des Em⸗ pfängers beizufügen; der Absender wird dann beruhigt sein können, daß, wenn auch während der Beförderung die Aufschrift vom Packete verschwinden sollte durch die inliegende Adresse das Packet ohne große Zeitversäum⸗ niß an den Bestimmungsort gelangt. Bemerkt wird noch, daß Briefe in Packete gelegt werden können nach Orten in Deutschland, Oesterreich-Ungarn und denjenigen außerdeutschen Staaten, in welchen die betreffende Post⸗ verwaltung sich mit der Packet- Beförderung befaßt. Schließlich sei noch der zur Weihnachtszeit versandten Hasen erwähnt; dieselben werden in dieser Zeit so massen⸗ haft herrenlos vorgefunden, daß förmliche Auetionen veranstaltet werden müssen. Um auch diese Sendungen sicher den Bestimmungsorten zuzuführen, ist es am besten, wenn die Hasen oberhalb der durcheinander gesteckten Hinterläufe durch Bindfaden mit einem durchlochten Stück Brett— kein Cigarrenkistenholz, welches leicht spaltet— oder dickere Pappe, worauf die Adresse ge— schrieben ist, fest verbunden werden. g
Literarisches.
Daheim. Nr. 9 enthält: Die Welt- Verbesserer, (Forts.)— Die Chemie des täglichen Lebens. Von J. Stinde.— Magdeburgs Fall im Lichte der neuesten Forschung. Von K. Lerwil. Mit Illustr.— Wichtel⸗ mann. Gedicht von St. Waetzoldt. Mit Illustr.— Die Mekkapilger und die Cholera.— Am Familientische: Bücherschau.— Der Handel mit Kauriemuscheln.— Seeunfälle an deutschen Küsten im Jahre 1880.— Ge⸗ sundheitsrath. Mit drei illustrirten Beilagen.
Geld ⸗Caurs. Frankfurt am 26. November 1881.
jedoch ist bei den Preisen eine merkliche Aenderung nicht
20 ⸗Frankenstüczke. M. 16 16-19 do. 1%% 16 14—18 Englische Sovereigns.„„ eee Russische Imperiales..„ 16 68—72 Ducaten. i „ al mare Dollars irn, 8
422—26
eingetreten, nur Schweine wurden zu viel höheren Preisen, 1 Nächster Markt Mittwoch den 7. December, am
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