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Angenehmes Drücken, das Gefühl des Gespanntseins be⸗
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mächtigt sich des Korpers, besonders bel einigermaßen feitteldlgen Personen(bei Schwangern oder nach den Wochendetten haufig). Man klagt über Kopfweh, Schmerzen in der Brust, dem Rücken, Unterlelb, im Magen und den Daͤrmen, Schwindel, Blutandrang, Hämorrhoiden, Hypo— chondrie, Hysterte, Müdigkeit in den Gliedern, Appetit⸗ losigkeit und betrachtet diese Erscheinungen als selbst ständige Leiden, während sie nur seeundär sind und durch die Verstopfung verursacht werden. Der beste Beweis hierfur ist der, daß, sobald Oeffnung eintritt, auch die ubrigen Schmerzen schwinden. Bei vielen Menschen hat sich die anfangs nur zeitweise und vorübergehende Ver stopfung durch Anwendung zu stark wirkender, für die Unterlelbsorzane nur schädliche und schwächende Mittel zu einem andauernden Leiden gestaltet, es müssen fort— während, ja täglich Mittel in Anwendung kommen, und nur durch drastische und scharfe Wirkung ist noch eine Entleerung herbeizuführen.
Wenige jedoch wissen, welchen Schaden ste ihrem
Körper, hauptsächlich den Unterletbsorganen durch diesen Mißbrauch zufügen und welche Folgen daraus entstehen.
Gar manchem schwerem Leiden würde vorgebeugt, wenn die richtigen auf das Leiden selbst heklend wirkenden Arzneien angewandt würden.
Um nun derartige Erkrankungen mit Erfolg rasch zu beseitigen und die gestörten Funetionen der Därme zu heben und zu kraͤftigen, wende man stets nur solche Arzneien an, welche auf die Magen- und Darmschleimhaut anregend und milde reizend wirken und durch ihre sanfte ab— führende Wirkung eine Entleerung herbeiführen. Frellich glöt es nur wenige Mittel, welche diese Vorzüge ent— balten und deren Anwendung wirkliche Heklung bringt. Wir können die in neuerer Zeit von dem Apotheker Rich. Brandt in Schaffhausen dargestellten Schweizer— pillen jedem derartig Leidenden als ein reelles, voll kommen unschädliches, sanft wirkendes Heilmittel, das sich jeder anschaffen kann, als Hausmittel bestens empfehlen. In der Apotheke des Herrn Kranz in Bad⸗Nauheim, Braun in Nidda, Moog in Gedern sind diese Plllen jederzeit erhältlich, wie auch daselbst eine Reihe ärzt⸗ licher Gutachten über die heilsame Wirkung dieses em pfehlenswerthen Volks- und Hausmittel Jedermann zur Verfügung stehen. Wan findet die ächten Apotheker
N* K
R. Brandts Sch welzerpillen nur in Blechdosen entha
50 Pillen für 1 Mark und 15 Pillen für 35 Pfg. und 1 soll man darauf achten, daß jede Schachtel mit einer
rothen Etiquette mit dem Schwelzerkreuz und dem Namen⸗
zug des Apotheker Brandt versehen ist.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg. Evangelische Gemeinde. 4. Sonntag nach Epiphanias. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Baur. Gottesdienst in der Stadtkirche: Nachmittags 1½ Uhr: Herr Candidat Hainebach. Gottesdienst in der Burgkirche:
Vormittags 9½ Uhr: Herr Pfarrer Köhler. Abends 5 Uhr: Herr Pfarrer Meyer.
scatholische Gemeinde. Samstag 4 Uhr: Betcht. Sonntag 10 Uhr: Hochamt mit Predigt. 2 Uhr: Andacht.
Bekanntmachung.
359 Durch die in Folge Antrages der Ebefrau des Georg Emmel III. in Weckesheim auf Sicherstellung ihres Vermoͤgens stattgebabte Vermögensuntersuchung ist die Ueberschuldung des genannten Ehemannes con— statirt und Gütertrennung bewirkt worden. Friedberg am 21. Januar 1881. Großberzogliches Amtsgericht Friedberg. Suͤffert.
Hohenstein,
Hülfs⸗Gerichtsschreiber.
Bekanntmachung.
358 Montag den 31. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, werden am Gradirbau Nr. 4 altes Holz und alte Dornen loosweise öffentlich meistbietend gegen Baarzahlung ver— steigert. Bad⸗Nauheim am P. Januar 1881. Großberzogliches Salinen: und Bergamt Bad⸗Nauheim. 5 Jäger. f Immobitiar-Versteigerung. 341 Dienstag den 1. Februar l. J., Vormittags 11 Uhr, sollen in hiesigem Ratbbause auf freiwilligen Antrag der Erben des Heinrich Volp die nachbeschriebenen Immo bilien öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden: Gemarkung Friedberg. Flur. Nr. Klftr. II. 363,5. 97/10.) Hofraum resp. Bauplatz mit ge⸗ II. 363,7. 38/10. wölbtem Keller in der Kirchgasse. Gemarkung Ockstadt.
Meter. 262.
Flur. Nr. IX. 340. Acker, zwölfte Gewann an der St. Georgs-Kapelle. Friedberg den 24. Januar 1881. Großherzogliches Ortsgericht Friedberg. Seriba.
*„er U N Holzversteigerung. 352 In dem Fveiherrlich von Franckenstein'schen Wald⸗ distrikt„Eichelgarten“ werden versteigert: 1) Montag den 7. Februar l. J.: 8 Raummeter Buchen-Knüppel, * Eichen* 5 Erlen Aspen Knüppel, 1 Birken-Eichen⸗Stöcke, Stück Eichen-Wellen, Eichen-Stämme von 13— 34 om Durchmesser, 3-13 m Länge mit 90 ebm Inhalt, 8 Buchen⸗Birken⸗Stämme von 14—24 em Durch⸗ messer, 20 Erlen-Stämme von 14— 24 em Durchmesser, 24 Eichen Buchen⸗Derbstangen. Das Brennholz kommt von Morgens 10 Uhr, das Stammholz von Mittags 12 Uhr an zum Ausgebot. 2) Dienstag den 8. Februar l. J.: 463 Eichen⸗-Stämme von 13— 38 em Durchmesser, 4—13 m Länge mit 130 cbm Inhalt, 20 Buchen Birken⸗Stämme von 14— 22 om Durch⸗ messer, f 35 Eichen⸗Derbstangen. Zusammenkunft Morgens 10 Uhr im Distrikt Eich el⸗ garten. Sämmtliches Stamm- und Stangenholz ist insbeson⸗ dere zu Wagnerholz geeignet. Ockstadt den 26. Januar 1881. Der Freih. v. Franckenstein'sche Oberförster Rumpf.
Unterhosen& Jacken,
wollene Hemden, Herrenwesten, Filzröcke, sowie alle Sorten Winterschuhe zu herabgesetzten Preisen bei 125 Geschwister Schloß.
Einen Eichenstamm,
Holz-Versteigerung.
339 Dienstag den 1. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr,
sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Södel
187 Stück Eichen Baus, Werk- und Nutzholzstämme, cirea 100 Festmeter und darunter 24 Stück, welche à 1 Festmeter und darüber enthalten,
11 Stück Buchen⸗Stockholzklötze, zu Kummethölzern geeignet;
Mittwoch den 2. Februar d. J., Vormittags 9 Uhr,
sollen daselbst
136 Raummeter Buchen-Scheiter,
1„ Knüppel,
34 7 Eichen⸗ 4
123 5 Buchen- und Eichen⸗Stöcke,
458 Stück Eichen-Wellen
versteigert werden.
Södel am 24. Januar 1881.
Großherzogliche Bürgermeisterei Södel. Reiß.
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Obligations-Verloosung.
Die Partial-Obligation Nr. 123 mit 100 fl.(Gulden) aus dem Anlehen der Gemeinde Okarben d. 16. März 1836 ist zur Rückzahlung ausgeloost worden.
Der Inbaber derselben wird unter dem Anfügen ersucht, den Betrag gegen Rückgabe der Obligation und nicht fälligen Zinscoupons bei dem hiesigen Gemeinde— Einnehmer längstens bis zum 1. April d. J. in Empfang zu nebmen, da von diesem Tage an die Verzinsung aufhört.
Okarben am 18. Januar 1881.
Großherzogliche Bürgermeisterei Okarben. 350 Fauerbach.
2 8 Arbeits-Versteigerung.
364 Montag den 31. d. Mts., Nachmittags 1 Uhr,
soll im Rathhaus zu Ockstadt das Brechen der Steine
im gemeinheitlichen Steinbruch und die Handarbeit auf
den Vieinalwegen auf 3 Jahre, sowie das Fahren und
Zerschlagen der diesjährigen Unterhaltungssteine und
Fertigung von 350 lf. Meter Chaussirung öffentlich an den Wenigstnehmenden in Accord gegeben werden.
Bad⸗Nauhelm den 26. Januar 1881. Brückel, Bezirksbauaufseher.
Versteigerung von Drainirungs⸗ Arbeiten.
Montag den 31. d. Mis., Nachmittags 1 Uhr, sollen im Gemeindehaus zu Södel die zur Ausführung einer Drainageanlage im Ort nöthigen Grabenarbeiten, ver— anschlagt zu 200 Mark, sowie Herstellung des Straßen⸗ pflasters, veranschlagt zu 40 Mark, öffentlich an den Wenigstfordernden nach den im Termin bekannt zu geben⸗ den Bedingungen versteigert werden.
Melbach den 28. Februar 1881.
373 Hahn, Wiesenbautechniker.
Holz-Versteigerung. 378 Die am 18. J. Mts. abgehaltene Holz-Versteigerung wurde mit Ausnahme des Stamm- und Stangenholzes, Pfriemen und Dorn-Wellen nicht genehmigt und kommen deßhalb Mittwoch den 2. Februar l. J., Vormittags 9 Uhr anfangend, zur Verstelgerung: 12 Raummeter Nadel-Scheitholz, 14 1„ Knüppelholz, 20675 Nadel- und Weichholz Wellen. Zahlungstermin 1. August l. J. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Birkenspitz. Ober-Mörlen den 27. Januar 1881. Großherzogliche Bürgermeisteret Ober-Mörlen.
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perlobungs-Wrillant⸗ Ringe
welcher sich zu einem Wellbaum und Wasserrad eignet,
hat zu verkaufen Fauerbach b. Fr. Heinrich Dietz.
in 18karat. Gold.
L. Handuu.
Feste Preise, reelle Bedienung. 267
Holzversteigerung.
Freitag den 4. Februar sollen im Erbstädter Domanial⸗ wald 10 Eichenstämme von 27—49 em Durchmesser und bis 12 m Länge von zusammen 10 Festmeter Inhalt; 163 Fichten-Derbstangen; 200 Fichten-Reisstangen; 119 Rm. Buchen-, 19 Rm. Eichen-Scheiter; 20 Rm. Buchen- und 11 Rm. Eichen-Knüppel; 6240 Buchen⸗ Wellen und zwar meistens Stamm- Wellen; 460 Eichen⸗ und 2500 Fichten-Wellen; 54 Rm. Buchen- und 10 Rm. Eichen⸗Stöcke versteigert werden. Die Zusammenkunft ist Morgens 9½ Uhr auf der Staatsstraße am Erbstädter Domanialwald. Heldenbergen den 27. Januar 1881. Großherzogliche Oberförsterei Altenstadt. 372 Pücke l Gebäude Verkauf ebäude Verkauf. Am Montag den 14. Februar d. J, des Vormittags 9½ Uhr, sollen auf der Friedrichshütte bei Laubach nachstehende Gebäude öffentlich an die Meistbietenden unter den alsdann bekannt zu gebenden Bedingungen auf den Abbruch versteigert werden, als: 2 Kohlenschuppen von 14,50 Meter Länge, 9,25 Meter Breite und 4 Meter Höhe in Holz, 1 desgleichen von 24,50 Meter Länge, 11,05 Meter Breite und 4,50 Meter Höhe in Holz, 1 einstöckiges Wohnhaus von 14,50 Meter Länge, 6,00 Meter Breite. Die Kohlenschuppen sind gut von Holz, haben ein zweiseitiges Dach, sind mit Ziegeln gedeckt und eignen sich vortrefflich zu Scheunen. 5 Das Wohnhaus hat Mansardenstock und vierseitiges ach. Laubach am 25. Januar 1881. Gräfliche Rentkammer. 369 Weber.
Arbeits-Versteigerung. 336—Dienstag den 1. Februar l. J., Wittags 12 Uhr, läßt Gutsbesitzer Phil. Schäfer zu Höchst a. d. Nidder die zur Erbauung einer neuen Scheuer nöthigen Maurer— und Zimmerarbeiten bei Gastwirth Wienold daselbst einer offentlichen Versteigerung unter den dabei bekannt gemacht we denden Bedingungen wenigstbietend aussetzen: Maurer- mit Dachdeckerarbeiten ohne
Materialien, veranschlagt zu 884 M. 71 Pf., Zimmerarbeiten ohne Material 500 Gleichzeitig soll in demselben Termine das Abbrechen des ehemaligen Mühlgebäudes wenigstfordernd mitver— accordirt werden. Plan und Voranschlag können bei dem Bauherrn bis dahin zur Einsicht genommen werden.
Höchst a. d. Nidder den 22. Januar 1881.
Haarbalsam.
„Bestes Mittel um das Wachsthum der Haare zu fördern und das Ausfallen derselben zu verhindern. In Flac. à 60 Pf. und M. 1.20.
Eau capillaire de Quinine in Flasch. à 80 Pf. M. 1.50. 1 1
Haarfärbemittel in blauen Flasch. mit Gebrauchs⸗ anweisung à 2 Mark.
73 J. A. Windecker, Hof- Lieferant. Zur gefälligen Beachtung für meine geehrten Geschäfts⸗
freunde beehre ich mich hierdurch bekannt zu machen,
daß meine Firma Heinrich Zeiss keine Veränderung erfahren hat und sich mein Waarenlager, wie schon seit
10 Jahren Fahrgasse 10 besindet. 8 b 8 e Frankfurt a. M. im Januar 1881. 25 Heinrich Zeiss. Ein geräumiges, möblirt s Zimmer ee e menen, Warme Hamen-Pantoffeln,
das Paar 1 Mark 50 Pfennig, bei
293 Jos. Butzbach. 5 1
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