Mainz, 21. Juli. Abend, aus Suden kommend, über batte eine sehr große Ausdehnung genommen; besonders im Nassauischen hat dasselbe furchtbar gewüthet. Von dem Quintinsthurme aus konnte man 7 Feuer wahr⸗
Das Gewitter, welches gestern] Dienstag den 2 unsere Stadt zog am letzteren Tage auch Krämermarkt.
und Mittwoch den 3. Angust d. J.,
Frankfurt, 20. Juli. Heu kostete per Centner
je nach Qualität M. 4— 4.30, Stroh M. 44.20, altes Heu M. 5.50, 50 Kilo 80 M.,
Eier das Hundert M. 5.— 6., Butter im Detail 1. Qual. M. 1., 2. Qual.
Bitte um ein Geschenk(Subvention) haben bie Bestt gerichtet.
Friedberg den 21. Juli 1881. ö M. Koch. Guflav Schwarz. Carl Trapp. Carl Walter.
nehmen, welche in Folge Einschlagen des Blitzes in den verschiebenen Ortschaften entstanden sind. In Hochheim 90 Wan Sic che m derördert, ebenfalls Gemüse⸗ Gelv⸗ Cours. ind 3 Gebäude in Asche gelegt worden, edenso konnte) und Geflügelpreise. 8 einen Brand in Wickert wahrnebmen. In den Blitz⸗ Denjenigen Ländern des Weltpostvereins, nach welchen Frenkshek am 21. Juli 1884. ableiter des Quintinsthurmes ist der Blitz in einem Zeit- Postkarten mit Antwort abgesandt werden können, ist 20»Frankenstücke„„ M. 10 raum von 5 Minuten dreimal eingefahren. nunmehr auch Serbien beigetreten. Das Porto für der⸗ do. in ½,ʒ¶,᷑„ 10 artige Postkarten beträgt 20 Pf.— Zum J. Aug. tritt Englische Sovereigns N 20 41—46 Allerlei. die Republik Guatemala dem Weltpostverein bei. Von Russische Imperiales.„ 16 73—78 Frankfurt, 21. Juli. In Sossenheim wurden durch diesem Zeitpunkt ab kommen mithin für Briefsendungen Dutgen 1 55—59 den das gestrige Gewitter begleitenden Siurm zwei Scheu- nach und aus Guatemala die Vereinsportosätze in An⸗ 1 al aid. 9 59—63 nen und ein Haus abgedeckt. Bei Eschborn spaltete der wendung, nämlich: 20 Pf. für frankirte Briefe, 40 Pf. Dollars in Gold„ Blitz einen 50 Centimeter dicken Nußbaum; in Groß für unfrankirte Briefe; 10 Pf. für Postkarten, 5 Pf. für Vollsb auheim brannten 2 Scheunen ab; auf der Rödelbeimer je 50 Gramm Drucksachen, Geschäftspapiere und Waaren⸗ olksbad. Chaussee schlug der Blitz in eine Schmiedewerkstätte, proben, mindestens jedoch 20 Pf. für Geschäftspapiere Wasserwärme am 21. Juli: 170 Reaumur. warf Hammer und Amboß wie Kopfballen umher und und 10 Pf. für Waarenproben. Walter. betäubke eine Frau, die heute noch bewußtlos It. An f ä n Berichtigung. Briefkasten.
der Grenze zwischen Vilbel und Frankfurt zündete der
Blitzstrahl einen Kornhaufen an, der niederbrannte. Weilers wist, 16. Juli. Heute entlud sich über
unserem Orte und Umgegend ein Gewitter in Begleitung
eines furchtbaren Hagelschlags. Sämmtliche Früchte, Fensterscheiben, Dächer u. s. w. sind zerstört. Ganze
Dächer und Fensterscheiben sind eine Seltenheit. Die Schloßen fielen mit großer Wucht, viele in der Dicke von Eiern und Aepfeln. Die Lage des Landmanns, der nun schon zum drittenmal in den vier letzten Jahren seine Felder verhagelt siebt, meisten Leute hatten in leichtsinniger wiederum nicht versichert. An einzelnen über 100 Fensterscheiben zerstört. Handel und Verkehr. Gießen, 19. Juli. Auf dem heute
haltenen Vieh-Markte waren aufgetrieben: Rindvieh und 179 Stück Schweine.
Weise ihre Aecker
ist boffnungslos, denn die es öffentlichen bads und des für das Gesammtwohl der Stadt nütz Häusern sind lichen Zwecks der Anstalt einen jährlichen Zuschuß
von M. 300. den Besitzern desselben zu gewähren.
von dahier abge— übernehmen, den städtischen Zuschuß mit dem Betriebs 1030 Stuck überschusse zu Abschreibungen vom Anlagekapitale
Da in dem Referate„S. Friedberg, 19. Juli“ über die letzte Gemeinderathssitzung(„der Gemeinderath be— schloß auf ein Gesuch der Besitzer des Volksbads um einen jährlichen Zuschuß für das Jahr 1881 eine Sub⸗ vention von M. 50. zu verwilligen“), über das Gesuch selbst sowohl, wie über seinen Zweck Nichts gesagt ist, so möge die betreffende Stelle der Eingabe den Leser über Beides aufklären:
„Der Gemeinderath möge beschließen, in Anerkennung
Interesses an dem Bestehen des Volks
Die Besitzer würden in diesem Falle unter Control 1 2 Gemeinderathsmitgliedern
3
In Folge der sehr zu verwenden und nach gänzlicher Tilgung desselben di
trockenen Witterung waren die Preise bei Rindvieh aller Anstalt mit allen vorhandenen Mobilien kostenfrei an
Art sehr gedrückt, dagegen standen die Preise bei Schweine die Stadt abzutreten.“
denen der letzten Märkte an Höhe gleich. Nächster Markt
Der Gemeinderath hat dieses Gesuch abgelehnt; eine
die Verpflichtung
Herrn N. in Bad⸗Nauheim. Wir haben uns der ganzen Semitenfrage ab sich tlich fern gehalten. D. Red.
Kirchliche Anzeigen für Friedberg Evangelische Gemeinde.
6. Sonntag nach Trinitatis. Pfarramtswoche: Herr Pfarrer Diegel. Gottesdienst in der Stadtkirche: Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Meyer. Nachmittags 2 Uhr: Herr Candidat Clotz. Gottesdienst in der Burgkirche: e Vormittags 9 Uhr: Herr Pfarrer Köhler. Nachmittags 2 Uhr: Herr Pfarrer Meyer.
a Katechismuslehre.
e statholische Gemeinde. 18 Uhr: Beicht.
1/29 Uhr: Hochamt mit Predigt.
2 Uhr: Andacht.
Submission.
2589 Zu vergeben: 1) Die Lieferung von 15,000 Stück Preßklötzen und 6000 Stück Formklötzen, 2) das Kleinmachen von Scheitholz. Offerten werden vor dem 28. d. Mts. erbeten. Friedberg am 22. Juli 1881. Großherzogliche Direction des Schullehrer⸗-Seminars. Schä fe er⸗
Holzversteigerung in den Waldungen des Großh. Hauses der
Oberförsterei Ober- Rosbach. Es werden Dienstag den 26. Juli, Morgens 9 Uhr, im Distrikt Burgwald, Schlag XIV: 200 schäleichene Baumstützen, 132 Raummeter schäleichene Knüppel, 12300 schäleichene Wellen, 28 Raummeter eichene Stöcke versteigert. Ober⸗Rosbach, 16. Juli 1881. Großherzogliche Oberförsterei Ober⸗Rosbach. 2562 Strack. 8 Holz⸗Versteigerung. 2575 Mittwoch den 27. Juli l. J. sollen im hiesigen Gemeindewald, Distrikt Alterhaag, nachbezeichnete Holz⸗ sortimente versteigert werden: Birken⸗Derbstangen S
80 Raummetern Buchen-
1,23 Festmeter Inhalt,
Schäleichen⸗Scheiter S 39,6 Raummeter, 2 Knüppel= 186 1
Eichene Stöcke 2 358 5 Die Versteigerung beginnt präeis 9 Uhr Vormittags.
2582
Guts- Verpachtung.
verpachtet werden. Pachtliebhaber wenden. Laubach am 20. Juli 1881. Gräflich Solmsische Rentkammer. Weber.
Aufforderung.
2579 Dtiejenigen Steigerer,
nicht abgefahren haben, werden hierdurch aufgeforder
dasselbe bis zum 10. August l. J. falls nach den Versteigerungs bedingungen 11 verfahren wird. Wickstadt den 20. Juli 1881. Gräfliche Oberförsterei Assenheim. Schallas. n 15
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Bestitutionss
Pas vortrefflichste Mittel, und schwarze Kleider, Möbelstoffe, Sammt, Filz⸗
hüte, besonders auch die dunklen Muitürkleider ꝛc. ꝛc. durch einfaches Bürsten mit dieser Flüssig⸗
Zahlungstermin Martinitag l. J: Ober-Mörlen am 20. Juli 1881.
Großherzogliche Bürgermeisterei Ober⸗Mörlen.
Jeck el.
Arbeits-Vergebung. 2569 Montag den 25. Juli, Vormittags 8 Uhr, soll in der Gemeinde Ober-Florstadt die Ausräumung der Nidda in dem sogenannten Breul, veranschlagt zu 1657 Mark, nochmals in Accord gegeben werden. Assenheim den 21. Juli 1881.
Wenck, Bezirksbauaufseher. Arbeits-Vergebung. 2570 Montag den 25. Juli, Nachmittags 5 Uhr, soll in der Gemeinde Bruchenbrücken die Gewinnung von circa 60 Kubikmeter durchgeworfenem Kies aus dem Wetterfluß nebst dem Verbringen desselben an die Turn⸗ plätze zu Bruchenbrücken und Bönstadt in Accord ge— gegeben werden. Zusammenkunft bei Herrn Gastwirth Kunz. Assenheim den 21. Juli 1881. Wenck, Bezirks bauaufseher.
2 zur Obern Apotheke Rottweil a. N., aus den Niederlagen für
Friedberg: Apotheker Görtz; Frankfurt: Hölzle& Obelius;
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Der bei Ulrichstein gelegene, nahezu arrondirte— seither als Remonte-Depot benutzte und im besten Kultur zustande befindliche Wiesenbof, im Gehalte von 118 ha soll vom 1. April 1882 ab anderweit auf 12-18 Jahre
wollen sich an unterzeichnete Stelle
— empfiehlt zu billigem Preis
welche im l. J. und zwar am 11. April, am 11. Mai, am 3. und 17. Juni in dem Gräflichen Revier Wickstadt Holz ersteigert und noch
abzufahren, widrigen⸗ und 12
um abgetragent dunkle
keit, ohne sie zu zertrennen, wieder anzufärben, daß sie wie nen erscheinen, ist in Flaschen zu 50 Pf. und 1 Mark zu beziehen von Otto Sautermeister 1255 sowie F
Offenbach: L.§. Schlick. 2138
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„ Fr. Hilbrecht Wittwe. . Versteigerung. 2572 Mittwoch den 27. d. Mts., Vormittags 9 Uhr,
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t,, 1 Fahrkuh, 3 Ziegen, 4 Schafe,
15 Hühner, 6 Gänse,
1 Fruchtfegemühle, 1 Egge,
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1 Steigleiter, eirca Gegenstände, sowie Freitag den 29. d. Mts., Vormittags 9 Uhr, dis
denselben zustehende Frucht-Erndte, als: Waizen, Hafen
und Gerste öffentlich an den Meistbietenden versteigerm
lassen. Fauerbach b. Fr. Geschwister Philippi.
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